Atemschutzausbildung bei Leistungsüberprüfung verbessert

Speziell für jene Feuerwehrmänner, die immer wieder “an vorderster Front” zum Einsatz kommen, ist eine fundierte Aus- und Weiterbildung von großer Wichtigkeit. Vor allem im Atemschutzeinsatz sind die Wehrmänner oft mit Extremsituationen konfrontiert, die umfassendes Wissen um den getragenen Pressluftatmer und mögliche Gefahrenquellen voraussetzen. Um genau dies zu trainieren, haben die Wehrmänner seit kurzem die Möglichkeit, die sogenannte “Leistungsprüfung Atemschutz” zu absolvieren.

Am Samstag, 12. November 2005 fand nun erstmals für den Abschnitt Bad Ischl eine Abnahme dieser Prüfung im Feuerwehrhaus Bad Goisern statt. Insgesamt 6 Trupps der Feuerwehren Pfandl, Wirling, Langwies und Bad Goisern stellten sich dem Bewerter-Team rund um BR Stefan Schiendorfer, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Während der jeweils einstündigen Prüfung ging´s dann um das richtige Anlegen der Atemschutzausrüstung samt Funktionstest, ehe bei der nächsten Station das korrekte Vorgehen im Einsatzfall demonstriert werden musste. Samt voller Schutzausrüstung gehörte das Schließen von Absperrschiebern und eines Gas-Haupthahnes ebenso dazu, wie das Durchkriechen einer Hindernisstrecke. Ziemlich schweißtreibend war auch die körperliche Belastung beim Umlagern von Gefahrgut-Behältern. Natürlich musste nach Beendigung dieser Station das Atemschutzgerät wieder einsatzbereit gemacht werden – stets im Blickfeld der Bewerter, die auf jeden Handgriff achteten. Schließlich galt es auch noch Fragen zu den Bestandteilen und der Wartung des Pressluftatmers sowie einen schriftlichen Test mit Prüfungsfragen richtig zu beantworten.

Auch wenn es sich bei dieser Prüfung um die “Premiere” in unserer Region gehandelt hatte, so zeigten sich die Bewerter sichtlich beeindruckt vom hohen Ausbildungsstand und Können der Atemschutztrupps. Durch den hohen Praxisbezug des Prüfungsinhaltes kann das dabei erworbene Wissen im Ernstfall sicherlich entscheidend sein.

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