Verkehrsunfall löste Suchaktion aus

Der nochmalige Wintereinbruch dürfte in der Nacht des 20. März 2007 vermutlich Auslöser für einen Verkehrsunfall auf der Goiserer Ortsumfahrung gewesen sein, der sich für die Einsatzkräfte etwas abseits der “normalen Routine” gestaltete. Ein PKW-Lenker war mit dem Fahrzeug plötzlich ins Schleudern geraten und in der Folge gegen einen Betonsockel geprallt, von wo aus das Fahrzeug schließlich wieder auf die Fahrbahn zurückgeschleudert wurde. Während das Fahrzeug auf der Beifahrerseite schwerst beschädigt wurde, überstand der Lenker den Unfall mit leichten Verletzungen, die vom Roten Kreuz und einem praktischen Arzt erstversorgt wurden.

Bis hierhin war der ganze Einsatz eigentlich Routinearbeit für die Einsatzkräfte, wenn sich nicht noch zwei kleine Hunde zum Zeitpunkt des Unfalls im Fahrzeug befunden hätten. So musste schließlich auch noch ein Tierarzt an die Unfallstelle gerufen werden, um einen offensichtlich verletzten Hund zu behandeln. Vom zweiten Tier fehlte vorerst jedoch jede Spur, dieses war vor lauter Schreck einfach davongelaufen. So musste bei heftigem Schneefall eine nächtliche Suchaktion unter anderem mit Hilfe der Wärmebildkamera eingeleitet werden. Wenig später konnte der kleine Hund dann wohlbehalten in der Umgebung der Unfallstelle aufgefunden werden. Zeitgleich zur Suchaktion wurde von den Feuerwehrkräften das verunfallte Fahrzeug mittels Seilwinde von der Fahrbahn geborgen und ausgelaufene Betriebsmittel mittels Ölbindemittel gebunden. Einsatzende war für die 15 Mann der FF Bad Goisern um 23.20 Uhr.

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