Schwere Schäden nach Sturmtief “Emma”

Nicht sehr lange, dafür aber umso heftiger zogen die Orkanböen von „Emma“ in den Mittagsstunden des 1. März 2008 über das Goiserertal hinweg. War man vom letztjährigen Orkan „Kyrill“ bereits einiges gewohnt, so kam es diesmal jedoch noch schlimmer. Umgestürzte und entwurzelte Bäume verlegten Verkehrswege, anderswo landeten mächtige Fichten auf den Dächern von Wohnhäusern und richteten dort schwere Schäden an.

In der Einsatzzentrale der FF Bad Goisern gingen in der Folge unzählige Notrufe mit Schadensmeldungen ein. Gereiht nach Dringlichkeit und benötigtem Gerät waren die Feuerwehrkräfte dann bis in die Abendstunden bei nicht weniger als 30 Einsatzstellen gefordert. Spezialfahrzeuge wie Hubsteiger, Drehleiter und Kranfahrzeug leisteten den Feuerwehrmännern dabei wertvolle Dienste. Dächer mussten mit Planen provisorisch verschlossen, abgerissene Stromleitungen abgesichert oder Dachziegel wieder eingehängt werden. Auf Wohnhäusern liegende Bäume konnten nur mit Kran und Drehleiter beseitigt werden, was sich oftmals als ein ziemlich zeitintensives Unterfangen erwies. Erst nach Einbruch der Dunkelheit hatten die Kräfte der FF Bad Goisern alle Aufträge – in Summe 30 Einsätze bis 19:00 Uhr – abgearbeitet. Und damit sich die Feuerwehrmänner zwischendurch stärken konnten, hatten deren Familienangehörigen für eine Verpflegung im Feuerwehrhaus gesorgt.

Scroll to Top