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Spatenstich Sicherheitszentrum

Nach längerer Diskussions- und Planungsphase wurde kürzlich der Grundstein für das neue Goiserer Sicherheitszentrum gelegt. Feuerwehr, Wasser- und Bergrettung werden im Mai 2017 ihr neues Zuhause an der B 145 beziehen.

Im Vorfeld dieses Spatenstiches gab es intensive Diskussionen über den optimalen Standort für dieses 2,6 Millionen-Euro-Projekt. Ursprünglich hatte man die Absicht, am alten Feuerwehrstandort zu bauen. Doch nach der Miteinbeziehung von Wasser- und Bergrettung erwies sich die Situierung beim Kreisverkehr an der B 145 als zweckdienlichste Lösung. Bürgermeister Peter Ellmer: „Ich danke allen am Projekt Beteiligten für die konstruktive Mitarbeit, die schließlich zu dieser optimalen Lösung geführt hat."

Optimal im Sinne regionaler Wertschöpfung ist auch die Tatsache, dass beinahe alle Aufträge für dieses Projekt an heimische Unternehmen vergeben wurden.

Text: Marktgemeinde Bad Goisern

 

Vlnr.: Max Kieninger (Fa Kieninger), Peter Puntigam (Wasserrettung Bad Goisern), Christian Gangl (Bergrettung Bad Goisern), Günter Rainer (FF Bad Goisern), Armin Kefer (Architekt), LR Reinhold Entholzer, Bgm. Peter Ellmer, Landtagsabgeordnete Sabine Promberger, Paul Altmann (Fa. Kieninger), Vzbgm. Helmut Pilz, GR Hansjörg Peer, Vzbgm. Heimo Kain

Foto: Christian Besendorfer

 

Bild: http://www.keferwagner.at/

 

Eigenleistung der FF Bad Goisern

Die Feuerwehr Bad Goisern wird einen Beitrag von 100.000 Euro für die Errichtung des Sicherheitszentrums beisteuern. Nur durch Erlöse aus Veranstaltungen und Spenden aus der Bevölkerung wird diese nicht unbedeutende Summe aufgebracht werden können. Unterstützen Sie uns bitte mit Ihrem Beitrag: dem Besuch einer unserer Veranstaltungen oder eine Spende bei einem der heimischen Bankinstitute!

 

Bauchronik

E-HBI Peter Musler begleitet den Bauschritt des Sicherheitszentrum mit seiner Kamera. Anbei ein kurze Bildergalerie der Bauarbeiten im Jahr 2016:

Fotogalerie
 

Auf der folgenden Seite möchten wir ihnen einen kleinen Einblick in unser derzeitiges Feuerwehrhaus verschaffen. Auch wenn unsere Zeugstätte lediglich über ein Tor verfügt, so staunte bislang so mancher Gast, was sich dahinter so alles verbirgt.

Vorallem die Sozialräume sind durch den Mannschaftszuwachs für die heutige Zeit eher klein geraten. Eine Sanierung und ein Zubau beim Feuerwehrhaus samt Integrierung des Bergrettungsdienstes und der Wasserrettung ("Sicherheitszentrum") sind bereits in Bau.

 

Fahrzeughalle

 
   

Insgesamt 9 Kraftfahrzeuge sind derzeit in unserer Fahrzeughalle eingestellt. Beginnend von links: SLF-A 4000/200, dahinter GTLF 10.000, Lastfahrzeug, Hubsteiger, Rüstfahrzeug (dahinter die beiden Anhänger Pumpe 1 und Pumpe 2), RLF-A 2000, Drehleiter DL 25, Einsatzleitfahrzeug ELF, Kommandofahrzeug KDOF-A
Hinter dem Lastfahrzeug und dem Hubsteiger lagern Zusatzgeräte für den Kran (Schalengreifer, Holzgreifer, Palettengabel), der mobile 40-kVA-Notstromerzeuger sowie zwei Transporthaspeln mit je 100m Ölsperren.
An der rechten Längsseite unseres Feuerwehrhauses sind direkt hinter den restlichen Fahrzeugen die Spinde mit den Einsatzbekleidungen untergebracht.

 

Einsatzzentrale

 

Für weiterführende Infos zur Einsatzzentrale klicken Sie bitte hier

 

Werkstätte

 

Für Reparaturen an unserem Fuhrpark und Gerätschaften steht eine kleine Werkstätte mit den notwendigen Hilfsmitteln zur Verfügung. Wir können uns glücklich schätzen, über entsprechende Fachkräfte in unserer Feuerwehr verfügen zu können, sodass ein Großteil der anfallenden Arbeiten in Eigenleistung erfolgen kann.

 

Atemschutzraum

 

In unserem Atemschutzraum befindet sich eine Atemluftfüllstation, wo die Atemluftflaschen mittels Kompressor mit Pressluft wieder auf 200 bar gefüllt werden. Die Atemschutzmasken werden zerlegt, desinfiziert, gereinigt  und anschließend auf einer Trocknungsanlage mittels Gebläse getrocknet. Danach können die Einzelteile vom Atemschutzwart wieder zusammengebaut und auf einem Prüfkopf auf Dichtheit und Funktion überprüft werden, ehe die Masken schließlich in eine Plastikfolie eingeschweißt werden. Um auch während der Reinigungsarbeit die AS-Einsatzbereitschaft zu gewährleisten, steht für jedes Atemschutzgerät eine zweite (Reserve-) Maske zur Verfügung.

 

Schulungsraum

 

Über eine Stiege gelangt man ins Obergeschoß, wo sich eine kleine Küche sowie ein Schulungsraum für Zwecke der theoretischen Ausbildung und Kommandositzungen befindet.

 

Gerätelagerraum

 
Ebenfalls im ersten Stockwerk ist direkt über den Mannschaftsspinden die sogenannte "Galerie" angeordnet. Hier lagern etwa Schaummittel, Abdeckplanen, Schaufeln, Schanzzeug, Besen und Insektenschutzanzüge. Weiters stehen hier unsere Anhänger-Wechselcontainer mit dem Motorboot, Ölbindemittel sowie der Waldbrand-Container für den Einsatzfall bereit. Über einen Hallenkran können die Gerätschaften vom Lagerort entnommen und auf die Fahrzeuge verladen werden.
   
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