Lieferwagen geborgen


Am 28. Jänner wurden die Feuerwehren Bad Goisern und Ramsau zu einer Kfz-Bergung in die Ortschaft Ramsau alarmiert. Ein Lieferwagen war am Weg zu einer Rodelbahn – fehlgeleitet durch ein Navi - auf der verschneiten Fahrbahn hängen geblieben. Die Goiserer Feuerwehr barg das Kraftfahrzeug mit der Seilwinde des Rüstfahrzeuges Unimog. Von Seiten der FF Bad Goisern standen 22 Mann (incl. Bereitschaft) mit Kommandofahrzeug, Rüstlöschfahrzeug und Rüst Unimog im Einsatz.

 

Brandverdacht im Ortszentrum

Mit dem Alarmstichwort „Brandverdacht“ wurde die FF Bad Goisern am 6. März zu einem großen Wohngebäude im Ortszentrum gerufen.

Der Besatzung des ersteintreffenden Kommandofahrzeuges bot sich folgende Lage: Der Keller des Mehrparteienhauses war verraucht, zudem trat dichter Rauch trat aus dem Schornstein aus. Offensichtlich stammte die Verrauchung aus dem Heizraum des Gebäudes. Als Erstmaßnahme wurde seitens der Feuerwehr die Heizanlage außer Betrieb gesetzt, außerdem kontrollierte ein Atemschutztrupp unter Zuhilfenahme einer Wärmebildkamera die Feuerungsanlage. Ein Brandgeschehen konnte folglich ausgeschlossen werden – ein Defekt am Ölbrenner hatte zu der Verrauchung geführt. Um diese wieder aus dem Gebäude zu bringen, setzten die Kräfte zwei Überdrucklüfter ein. Weiters wurden Messungen auf eine erhöhte CO-Konzentration in dem Gebäude durchgeführt. Nach gut einer Stunde waren die Arbeiten beendet, die FF Bad Goisern stand mit fünf Fahrzeugen und 24 Mann im Einsatz.

 

FF Bad Goisern befreit Eingeklemmten

Zu einer Personenrettung wurden die Feuerwehren Bad Goisern und Ramsau am Nachmittag des 7. März gerufen:

Eigentlich wollte ein Pensionist aus Bad Goisern nur Reparaturarbeiten an einem alten Holzunterstand durchführen, als dieser während der Arbeiten plötzlich zusammenkrachte. Der Mann konnte nicht mehr rechtzeitig zurückweichen, Teile der Dachkonstruktion fielen auf ihn und klemmten ihn im Bereich der Beine ein. Die FF Bad Goisern musste einen hydraulischen Spreizer einsetzen, mit dem es dann rasch gelang, den Eingeklemmten aus seiner mißlichen Lage zu befreien. Anschließend konnte er der weiteren medizinischen Betreuung durch den Rettungsdienst und den ebenfalls anwesenden Feuerwehrarzt übergeben werden. Wie sich herausstellte hatte der Mann großes Glück – er trug bei dem Unfall nur leichte Verletzungen davon.

 

PKW prallt frontal gegen LKW

Abermals im Einsatz stand die FF Bad Goisern in den frühen Morgenstunden des 8. März , diesmal bei einem Verkehrsunfall:

Ein PKW war beim Kreisverkehr an der B 145 frontal gegen einen LKW geprallt. Trotz Totalschadens hatte der PKW-Lenker großes Glück, er überstand den Zusammenstoß augenscheinlich unverletzt. Seitens der Polizei wurde die FF Bad Goisern kurz vor 5 Uhr früh zu den Aufräumarbeiten alarmiert. Neben dem Ausleuchten und Absichern der Einsatzstelle musste der PKW mittels Rüstfahrzeug und Seilwinde von der Fahrbahn geschafft werden. Ausgelaufenes Öl und Betriebsflüssigkeiten wurden mit Ölbindemittel gebunden sowie die Fahrbahn von Fahrzeugteilen und Glassplittern gereinigt. Die FF Bad Goisern war mit 20 Mann und vier Fahrzeugen im Einsatz.

 

Brandmeldeanlage in Hotel goldeswert

Meistens erweisen sich Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen als Fehl- beziehungsweise Täuschungsalarme, bei denen die ausgerückte Feuerwehr nach einer Nachschau wieder in die Zeugstätte einrücken kann. Nicht so am 12. März, als die Feuerwehr Bad Goisern auf diesem Weg zu einer Hotelanlage gerufen wurde. Der erste Löschzug mit Kommandofahrzeug, Schwerem Löschfahrzeug und Hubsteiger rückte wie in diesen Fällen vorgesehen umgehend zur Einsatzstelle aus. Die Einsatzkräfte stellten in einem Wäscheraum des Hotels eine Rauchentwicklung fest. Die Feuerwehrkräfte aus Bad Goisern konnten durch Abschalten des Stroms den Kabelbrand beenden, durchlüfteten den Raum mit zwei Hochleistungslüftern und kontrollierten die Örtlichkeit mit der Wärmebildkamera sowie einem CO-Messgerät. Bei diesem Einsatz erwies sich die Brandmeldeanlage als goldeswert, da nur durch sie und das folgende rasche Eingreifen der Feuerwehr ein größerer Brand sowie eine entsprechende Gefährdung der Hotelgäste verhindert werden konnte. Die FF Bad Goisern stand mit drei Fahrzeugen und 30 Mann (incl. Bereitschaft) etwa eine Stunde im Einsatz.

 

Reisebus geborgen

Ein defekter Reisebus kam am Nachmittag des 15. März verkehrsbehindernd zum Stillstand, die FF Bad Goisern musste zur Bergung ausrücken.

Im Bereich des Kreisverkehrs an der B 145 kam ein Reisebus wegen eines technischen Defekts plötzlich zum Stillstand. Der Lenker konnte zwar das Schwerfahrzeug noch an den Fahrbahnrand lenken, trotzdem stand der Bus verkehrsbehindernd an einer Ausfahrt. Seitens der Polizei wurde schließlich die FF Bad Goisern um Hilfe ersucht. Mittels Schleppstange und Bergefahrzeug gelang es den Einsatzkräften, den Reisebus von der Fahrbahn zu einem nahen Parkplatz zu verbringen. Dort kümmerte sich dann eine Fachfirma darum, den Bus wieder fahrbereit zu machen. Die Reisenden fanden unterdessen auch im Feuerwehrhaus Unterschlupf.

 

Mistkübel geriet in Brand

Mit dem Alarmstichwort „Brand Abfall, Container“ wurde die FF Bad Goisern am Nachmittag des Palmsonntags, 25. März, ins Goiserer Ortszentrum gerufen. Am Einsatzort an der Unteren Marktstraße eingetroffen stellte sich die Lage glücklicherweise weniger dramatisch dar, als man befürchten hätte müssen: Lediglich Abfall in einem freistehenden Müllabwurfbehälter war in Brand geraten. Mit einem Hochdruckrohr und dem Ausräumen des Mistkübels setzen die angerückten Kräfte dem Kleinbrand ein rasches Ende. Bereits ausgerüstete Atemschutztrupps brauchten nicht mehr eingesetzt werden.

Seitens der ebenfalls alarmierten Polizei erfolgte auch noch die Aufnahme des Brandereignisses, ehe die Kräfte schließlich wieder einrücken konnten. Von der FF Bad Goisern waren drei Fahrzeuge und 27 Mann (inkl. Bereitschaft) eingesetzt.

 

Kurze Anfahrt zu Fahrzeugbrand

Zu einem Fahrzeugbrand knapp neben dem Sicherheitszentrum wurde die FF Bad Goisern am Vormittag des Gründonnerstags, 29. März, gerufen.

Äußerst kurz gestaltete sich die Anfahrt für die Einsatzkräfte, als man zu einem gemeldeten Fahrzeugbrand am Parkplatz eines Diskonters direkt neben dem Feuerwehrhaus ausgerückt war. Ein abgestellter Kleinwagen hatte im Bereich der Lenksäule zu brennen begonnen, durch ein couragiertes Eingreifen von Ersthelfern konnte jedoch größerer Schaden an dem Wagen verhindert werden. Die Lenkerin selbst hatte den Brand bemerkt, mit Hilfe von Passanten und einem Feuerlöscher aus dem nahen Discount-Markt gelang es, eine weitere Ausbreitung und größeren Schaden zu verhindern. Von den eintreffenden Feuerwehrkräften wurde das Fahrzeuginnere schließlich noch mittels Wärmebildkamera kontrolliert sowie die Fahrzeugbatterie abgeklemmt. Weiters kümmerte sich die Feuerwehr um die Abholung des Fahrzeugs und auch den Heimtransport der nun „fahrzeuglosen“ Insassen.