Zweimal Brandalarm in der Sylvesternacht

Gleich zweimal Brandalarm gab´s in der Sylvesternacht für die FF Bad Goisern. Heller Feuerschein ließ ein Brandgeschehen vermuten. Das neue Jahr war exakt acht Minuten alt, als es den ersten Alarm für die FF Bad Goisern gab: „Waldbrand gegenüber Kurhotel“, so die Alarmmeldung, worauf sich Kräfte der FF Bad Goisern wenig später in Marsch setzten. Wie sich jedoch herausstellte, war der richtige Einsatzort jedoch ganz wo anders, lediglich der Anrufer hatte vom Kurzentrum aus den Feuerschein etwas höher gelegen gesichtet. Und dieser war keineswegs zu übersehen, denn meterhohe Flammen ließen durchaus einen Waldbrand, ausgelöst durch einen Feuerwerkskörper, vermuten. Kurz vorm Eintreffen der Tanklöschfahrzeuge konnte jedoch Entwarnung gegeben werden: Bei dem Feuer hatte es sich um ein Brauchtumsfeuer größeren Ausmaßes gehandelt. Doch noch während die Einsatzmannschaften wieder einrückten, erfolgte die nächste Alarmierung: Diesmal meldete ein Anrufer einen Flurbrand beim künftigen Sicherheitszentrum. Doch auch dieser Alarm erwies sich letztendlich als Fehlalarm. Kurzes Detail am Rande: Beim ersten Alarm hatte es sich überhaupt oberösterreichweit um die Einsatzalarmierung „Nummer 1“ des Jahres 2017 seitens der Alarmierungsstelle in Linz gehandelt.

 

PKW mit LAST-Kran geborgen

Auf Grund der extremen Fahrverhältnisse – ein heftiger Wintereinbruch sorgte am 5. Jänner für große Schneemengen – geriet in der Ortschaft Unterjoch ein PKW von der Fahrbahn. Die alarmierte FF Bad Goisern hob das Fahrzeug mit dem Kran des LAST-Fahrzeuges der Feuerwehr behutsam auf die Fahrbahn zurück, sodass der Fahrer seine Fahrt vorsetzen konnte.

 

Kaminbrand sorgte für Feuerwehreinsatz

Ein Kaminbrand bescherte am Dreikönigstag der FF Bad Goisern einen abendlichen Einsatz. Ablagerungen im Rauchfang eines Wohngebäudes im Höllgraben hatten sich entzündet und zu dem Kaminbrand geführt. Seitens der Feuerwehr erfolgte eine Kontrolle des betroffenen Gebäudeteils mittels Wärmebildkamera und eine Druckbelüftung mit einem Belüftungsgerät. Sowohl im Bereich des Dachbodens als auch im Keller wurde dann zusammen mit dem verständigten Rauchfangkehrer der Kamin ausgeräumt und das Brandgut im Freien mit einem Hochdruckrohr endgültig abgelöscht.

 

Heizlüfter geriet in Brand

Brandalarm gab´s am Vormittag des 12. Jänner in Bad Goisern. Ein Heizgerät war in einem Wohngebäude in Brand geraten, eine Person konnte sich gerade noch ins Freie retten. Kurz vor Mittag wurden die Feuerwehren Lasern, Bad Goisern und St.Agatha mit dem Einsatzstichwort „Wohnhausbrand“ in die Ortschaft Lasern alarmiert. Im Obergeschoß eines Wohnhauses drang dichter, schwarzer Rauch aus den Fenstern. Eine Person, die sich zum Brandausbruch in dem Raum befunden hatte, konnte noch selbstständig ins Freie flüchten. Der Mann musste jedoch anschließend vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Seitens der Feuerwehr konnte der Brand von einem Atemschutztrupp abgelöscht und rasch unter Kontrolle gebracht werden. Zusätzlich erfolgte noch ein Durchsuchen der Räumlichkeiten nach etwaigen weiteren Personen. Weiters wurde mittels Belüftungsgerät der Brandrauch nach draußen befördert und der betroffene Bereich mit einer Wärmebildkamera auf verborgene Glutnester kontrolliert.

 

LKW mit Seilwinde geborgen

Einen abgerutschten LKW musste die FF Bad Goisern am 16. Jänner bei dichtem Schneetreiben mittels Seilwinde bergen.

Eigentlich wollte der Lenker mit seinem Spezialfahrzeug Müll bei einem Hotelbetrieb in Bad Goisern entsorgen – doch dann war er auf die Hilfe der Feuerwehr angewiesen: Auf der schneeglatten Fahrbahn geriet das Schwerfahrzeug ins Rutschen und kam quer zwischen einem Stadel und einem Baum zum Stillstand. Mittels 10-Tonnen-Seilwinde des Rüstfahrzeugs sowie einer Umlenkrolle gelang es den Einsatzkräften schließlich, den LKW nach und nach wieder aus der Zufahrt zu ziehen.
 

Freimachen von Verkehrswegen

Am 20. Jänner wurde die FF Bad Goisern unter diesem Einsatzschlag zu einem Verkehrsunfall auf der B 145 in der Nähe des Bahnhofes Jodschwefelbads alarmiert. Die Feuerwehrmänner sicherten die Unfallstelle ab, reinigten die Fahrbahn und halfen beim Entfernen der beiden Unfallfahrzeug von der Bundesstraße.

 

Brand in Hotelanlage

Am 2. Februar rückte der 1. Löschzug der FF Bad Goisern zu einem Brandmeldealarm in einer Hotelanlage aus. Ein Hotelgast hängte seine Hose über eine leuchtende Stehlampe, sodass das Kleidungsstück anbrannte und den Brandmelder des Hotelzimmers auslöste. Der anwesende Hausmeister konnte den Brand bereits vor Eintreffen der Feuerwehr unter Kontrolle bringen, sodass ein weiterer Feuerwehreinsatz unterbleiben konnte. Die in der Zeugstätte zurückgebliebene Bereitschaft konnte aufgelöst werden und die ausgerückten Goiserer Feuerwehrkräfte wieder einrücken.

 

LKW geborgen

Am 3. Februar rückten die Feuerwehren Bad Goisern und Weißenbach zu einer LKW-Bergung in der Ortschaft Anzenau aus. Das Sattelfahrzeug war auf Höhe der Kläranlage von der Bundesstraße abgekommen und im Schnee stecken geblieben. Mit Hilfe der 100 kN-Seilwinde des Goiserer LAST-Fahrzeuges konnte das Schwerfahrzeug wieder auf die Straße gezogen werden und seine Fahrt fortsetzen.

 

Brandmeldealarme in Hotel

Am 3. Februar alarmierte die Brandmeldeanlage eines Hotels mehrfach die Feuerwehr Bad Goisern. Aus unbekannter Ursache wurde dieser Alarm im Bereich eines Sanierungsbereichs des Betriebes ausgelöst. Die FF Bad Goisern rückte mit ihrem 1. Löschzug aus und klärte die Situation ab.

 

Schwieriger Türöffnungs-Einsatz

Der Routine-Einsatz zu einer „Türöffnung mit Unfallverdacht“ erwies letztendlich als aufwändiger Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. Am Vormittag des 9. März erfolgte die Alarmierung der FF Bad Goisern zu einer Türöffnung in einem Mehrparteienhaus in Bad Goisern. Die alleinstehende Bewohnerin wurde in der Wohnung vermutet, öffnete jedoch nicht, sodass ein Unglücksfall befürchtet werden musste. Im Beisein der Polizei war es nun Aufgabe der Feuerwehr Bad Goisern, die versperrte Wohnungstüre zu öffnen. Diese eigentliche Routinearbeit zeigte sich aufgrund einer Zusatzverriegelung jedoch als ziemlich schwieriges und aufwändiges Unterfangen. Letztendlich gelang es dann doch, die Türe zu öffnen, sodass Polizei und Rettungsdienst in die Wohnung gelangen konnten. Dort wurde die ältere Dame liegend vorgefunden. Eine intensivmedizinische Versorgung durch die Notärztin war jedoch von Nöten, um die Patientin transportfähig zu machen. Folglich war dann abermals die Hilfe der FF Bad Goisern gefragt: Denn um die Frau auf der Krankentrage vom dritten Obergeschoß zum Rettungswagen zu bringen, musste der Hubsteiger zum Einsatz gebracht werden. Über ein Fenster konnte die Patientin in den Korb des Hubsteigers übergeben, schonend zu Boden und schließlich ins Rettungsfahrzeug verbracht werden.

 

Bienenhütte in Vollbrand

Brandalarm in Bad Goisern den Abendstunden des 12. März , eine Bienenhütte stand in Vollbrand.

Kurz nach 19 Uhr wurden die Feuerwehren St. Agatha und Bad Goisern mit dem Alarmtext „Brand Gartenhütte“ in die Ortschaft Reitern gerufen. Ein heller Feuerschein wies den anrückenden Kräften den Weg zum Einsatzort, wo ein hölzernes Nebengebäude, welches als Bienenhütte genutzt wurde, in Vollbrand stand. Seitens der Feuerwehren wurde sogleich ein umfassender Löschangriff aus mehreren Rohren und unter Verwendung von umluftunabhängigem Atemschutz vorgetragen, sodass der Brand rasch unter Kontrolle gebracht und schließlich abgelöscht werden konnte.

 

Mikrowelle geriet in Brand

Eine brennende Mikrowelle sorgte am Vormittag des 28. März für einen Feuerwehreinsatz in Bad Goisern. Mit dem Alarmstichwort „Brand Wohnhaus“ wurden die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha zu einem Mehrparteienhaus in der Sophienbrückenstraße gerufen. Gottlob zeigte sich die Lage beim Eintreffen weniger dramatisch als die Alarmmeldung vermuten hatte lassen: Im ersten Obergeschoß war der Inhalt eines Mirowellenherds in Brand geraten, der Brand blieb jedoch auf das Gerät beschränkt. Seitens der Feuerwehr wurde das eingebaute Elektrogerät demontiert und ins Freie gebracht. Mittels Wärmebildkamera erfolgte noch eine Kontrolle auf eine mögliche Brandausbreitung. Danach konnten die Kräfte wieder einrücken, Gesamtmannschaft 40 Kräfte.