Ölspur beschert Sonntagsarbeit

Eine Ölspur größeren Ausmaßes bescherte am Sonntag Nachmittag, 16. Oktober, gleich zwei Feuerwehren einen umfassenden Einsatz: Von der Zufahrt Goisern-Zentrum durchs Ortszentrum, entlang des Bachgrabens bis in die Ortschaften Steinach und Ramsau zog sich die Ölspur. Eine beachtliche Menge Ölbindemittel musste eingesetzt werden, um die Gefahr durch den Schmierstoff auf der Fahrbahn zu beseitigen. Wieder einmal bewährte sich die Kehrmaschine am Lader der FF Bad Goisern, mit der das kontaminierte Bindemittel schließlich wieder aufgenommen wurde. Seitens der Feuerwehren Bad Goisern und Ramsau waren 16 Mann mit fünf Fahrzeugen für die Dauer von 1,5 Stunden eingesetzt.

 

PKW aus Böschung geborgen

Zur Bergung eines PKWs musste die FF Bad Goisern am Vormittag des 17. Oktober den Bergekran sowie eine Seilwinde einsetzen. Der Lenker war zuvor mit seinem Fahrzeug in der Ortschaft Weißenbach von der Fahrbahn abgekommen und über eine steile Böschung gerutscht, wo das Fahrzeug dann an einem Baum zum Stillstand gekommen war. Ein direktes Zufahren war aufgrund der engen Platzverhältnisse nicht möglich, sodass der schwarze Seat schließlich im Zusammenspiel des Bergekrans und einer Seilwinde möglichst schonend wieder auf die Straße gezogen werden konnte. Nach rund einer Stunde konnten die Feuerwehren Bad Goisern und Weißenbach den Einsatz wieder beenden.

 

Ölspur im Format „XXL“

Reichlich Ölbindemittel musste die FF Bad Goisern am Abend des 30. Oktober einsetzen: Auf der Goiserer Ortsumfahrung zog sich eine 1,5 Kilometer lange Ölspur – beginnend beim Kreisverkehr bis auf Höhe Billa-Markt. Insgesamt 27 Mann mit sechs Fahrzeugen standen schließlich im Einsatz, um das ausgelaufene Hydrauliköl eines Traktors zu binden. Um eine weitere Verschleppung und Ausbreitung durch den Fahrzeugverkehr zu verhindern, war es letztendlich notwendig, den Fahrstreifen Richtung Bad Ischl gänzlich zu sperren. So konnten die Einsatzkräfte die Ölspur mit Bindemittel abstreuen und in weiterer Folge mit der Feuerwehr-Kehrmaschine wieder aufnehmen. Unterdessen erfolgte die Verkehrsregelung ebenfalls durch Feuerwehrkräfte, durch das relativ geringe Verkehrsaufkommen zum Einsatzzeitpunkt konnten größere Stauungen vermieden werden. Erst kurz nach 22:30 Uhr konnte der Einsatz abgeschlossen werden.

 

Ölspur nach Motorschaden

Ein Motorschaden an einem LKW war Grund für eine Ölspur auf der Bundesstraße in Bad Goisern. Zudem blockierte dann der defekte LKW noch die Fahrspur – und das ganze auch noch im morgendlichen Berufsverkehr des 11. November. Um größere Stauungen zu verhindern, war also rasches Handeln der alarmierten FF Bad Goisern angesagt: Die Ölspur wurde mit Verkehrsleitkegeln abgesichert und der liegengebliebene Sattelzug mittels Schleppstange vom Bergefahrzeug „Last“ von der Fahrbahn zu einem nahen Parkplatz geschafft. Mittels Bindemittel wurde das ausgelaufene Motoröl aufgenommen und so die Umwelt- und Rutschgefahr auf der Fahrbahn beseitigt. Im Einsatz standen zehn Mann mit vier Einsatzfahrzeugen, Einsatzende 8:38 Uhr.

 

Ölaustritt im Ortszentrum

Abermals im Ölspur-Einsatz stand die FF Bad Goisern in den Morgenstunden des 19. November: Auf der Unteren Marktstraße im Ortszentrum war es zu einer Ölverschmutzung auf der Fahrbahn gekommen. Durch den einsetzenden Frühverkehr war das Öl bereits weiter verteilt worden. Die eingesetzte Mannschaft streute die verunreinigte Fahrbahn mit Bindemittel ab und nahm anschließend den kontaminierten Ölbinder wieder auf, um ihn der fachgerechten Entsorgung zuzuführen. Im Einsatz stand das RLF mit voller Besatzung, Einsatzende 8:00 Uhr.

 

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Nur mittels hydraulischem Rettungsgerät konnte ein Lenker nach einem Frontalzusammenstoß am Pötschenpass in den Morgenstunden des 21. November aus dem Fahrzeug befreit werden. Die Feuerwehren St. Agatha und Bad Goisern arbeiteten stets in Abstimmung mit dem Notarzt und den Rettungskräften, um den Schwerverletzten rasch aber dennoch möglichst schonend aus dem Transporter zu befreien. Hydraulischer Spreizer, Rettungsschere sowie mehrere Rettungszylinder kamen zum Einsatz, um die schwer deformierte Fahrerseite des Fahrzeuges zu entfernen. Nach etwa 15 Minuten konnte der Lenker befreit und zur weiteren Versorgung dem Rettungsdienst übergeben werden. Auch die Unfallbeteiligten des zweiten Fahrzeuges wurden verletzt, konnten das Fahrzeug jedoch aus eigenen Kräften verlassen.

 

Mit Spezialgeräten LKW geborgen

Wiedereinmal bewährten sich bei einer herausfordernden LKW-Bergung die besonderen Fahrzeuge der FF Bad Goisern. Ein LKW mit einem Gesamtgewicht von etwa 40 Tonnen wählte aus unbekannten Gründen in den Mittagsstunden des 23. November den Weg von einer Fabrik in Steeg über die schmale Gemeindestraße Richtung Goisern. Zwar schaffte er es in der Ortschaft Gschwandt unbeschadet umzukehren, bog aber dann in Richtung Ramsau ab, wo er zwischen zwei Nebengebäuden stecken blieb. Die alarmierten Feuerwehren Bad Goisern und Ramsau fanden einen mit Grafitstaub in Big-Bags vollbeladenen Sattelschlepper vor. Vorerst mussten mit dem leistungsfähigen Kran des LAST-Fahrzeuges der FF Bad Goisern die jeweils etwa 1,5 Tonnen schweren Big-Bags von der Ladefläche gehoben werden. Der Lader der Goiserer Feuerwehr transportierte diese auf Paltetten zu einem Zwischenlagerplatz ab. Anschließend befreite der LAST-Kran den eingeklemmten Sattelanhänger mit Seilschlaufen, sodass dieser seine Fahrt in Richtung Ramsau fortsetzen konnte.

In mehreren Fuhren transportierte der Feuerwehr-LAST die tonnenschweren Big-Bags zum mittlerweile fahrfähigen LKW an. Das Transportgut konnte abschließend wieder ordnungsgemäß am Sattelfahrtzeug verladen werden, sodass dieses seine Fahrt fortsetzen konnte. Die FF Bad Goisern und die FF Ramsau standen mit sechs KFZ und 17 Mann mehr als vier Stunden im Einsatz.

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Fahrzeugbergung im Doppelpack

Gleich zu zwei Fahrzeugbergungen musste die FF Bad Goisern in den Nachtstunden von 18. auf 19. Dezember ausrücken: Der erste Einsatz galt einem PKW, der beim ehemaligen Stephaneum-Schulgebäude auf der schneeglatten Fahrbahn ins Rutschen und schließlich in einer Wasserrinne zum Stillstand gekommen war. Mittels Bergekran des Lastfahrzeugs konnte der PKW schonend wieder zurück auf die Fahrbahn gehoben werden.

Gerade als die Fahrzeuge und Mannschaft wieder ins Feuerwehrhaus einrückten, folgte die nächste Alarmierung zu einer weiteren Fahrzeugbergung: Nahe der Rathluck´n-Hütte in der Ortschaft Wurmstein wurde ebenfalls die Straßenglätte einem Fahrzeuglenker zum Verhängnis. Von der Fahrbahn abgekommen, war der Kombi jedoch erst rund 40 Meter weiter in einer Wiese zum Stillstand gekommen. Diesmal kam die Seilwinde sowie der Kran des Lastfahrzeugs zum Einsatz, mit dem das Fahrzeug - in Zusammenarbeit mit der FF Lasern – wieder zurück auf die Fahrbahn geborgen werden konnte.
 

LKW mit Seilwinden geborgen

Gleich zwei Seilwinden musste die FF Bad Goisern einsetzen, um einen Sattelzug bei der Goiserer Ortszufahrt zu bergen. Der Lenker war am Morgen des 28. Dezember mit seinem Schwerfahrzeug vom Ortszentrum in Richtung Kreisverkehr unterwegs, als er aufgrund von Schneematsch von der Fahrbahn rutschte. In einer engen Kurve geriet das Gespann retour in den Straßengraben und knickte dabei auch noch eine Straßenbeleuchtung. Die zur Bergung alarmierte FF Bad Goisern brachte zwei Seilwinden zum Einsatz, um das Schwerfahrzeug schließlich wieder Stück für Stück auf die Fahrbahn zu ziehen. Aufgrund der engen Platzverhältnisse war ein mehrfaches Umpositionieren der Bergefahrzeuge notwendig, bis der LKW schließlich auf einem nahen Parkplatz abgestellt werden konnte. Nach gut einer Stunde waren die Bergearbeiten abgeschlossen und die Ortszufahrt wieder ungehindert passierbar.

 

Gefahrgut-LKW geborgen

Zur Bergung eines Heizöl-Tankfahrzeugs musste die FF Bad Goisern am Nachmittag des 29. Dezembers abermals ausrücken. Beim Beliefern eines Kunden hatte sich der Lenker mit dem Schwerfahrzeug auf der eisglatten Hauszufahrt festgefahren und war zudem noch von der Fahrbahn gerutscht, wo der LKW im Erdreich eingesunken war. Um den Tank-LKW wieder flott zu bekommen, musste die Bergeseilwinde des Lastfahrzeugs eingesetzt werden, sodass es den Kräften der Feuerwehren Bad Goisern und Lasern schließlich gelang, den LKW wieder auf die befestigte und griffige Fahrbahn zu ziehen.