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Feuerwehr Suchtrupp findet betagte Dame

Weil eine ältere Dame von zu Hause abgängig war, lief in den Nachtstunden des 25. auf 26. Oktober 2015 eine groß angelegte Suchaktion in Bad Goisern. Kurz vor 2 Uhr früh konnte die Pensionisten aufgefunden werden. Angehörige hatten die Abgängigkeit bei der Polizeiinspektion angezeigt, woraufhin Beamten mit Unterstützung von Suchhunden die Suche aufnahmen. Da das Suchgebiet sehr weitläufig war, folgte schließlich Unterstützung durch 80 Mann der fünf Freiwilligen Feuerwehren von Bad Goisern. Nach Einteilung der Suchgebiete machten sich die Feuerwehrkräfte auf dem Straßen- und Wegenetz im Ortszentrum und Umgebung von Bad Goisern auf den Weg.

Nach gut einstündiger Suche kam schließlich die erfreuliche Meldung von einem Suchtrupp: Die Pensionistin konnte unverletzt aufgefunden und anschließend ihren Angehörigen übergeben werden.

 

Mit Bewerbsnummern in den Einsatz

Mit den "Bewerbsnummern" in den Einsatz: schon zum zweiten Mal in dieser Woche rückte die THL-Mannschaft direkt aus dem Training zu einem Brandeinsatz aus. Gerade ging der Angriffstrupp des Technischen Hilfeleistungsabzeichens (THL) zum Angriff vor, als ein Übungsbeobachter die Ausbildung abrupt stoppte, da vom Landesfeuerwehrkommando die Alarmierung "Brandverdacht" über den Meldeempfänger einlangte. Sofort wurde die Ausbildung abgebrochen, das Schwere Löschfahrzeug SLF-A einsatzbereit gemacht, mit neun Mann besetzt und in kürzester Zeit zum Einsatzort in Marsch gesetzt. Das ebenfalls beim THL verwendet Rüstlöschfahrzeug RLF-A hingegen fuhr in die Zeugstätte, wo die Mannschaft komplettiert wurde und dann ebenfalls zum Einsatzort abrückte. In einem Wohngebäude für Menschen mit besonderen Bedürfnissen schlug ein Brandmelder - vermutlich wegen Staubentwicklung - Alarm. Der Angriffstrupp des SLF-A ging noch mit Bewerbsnummern an der Einsatzuniform, aber dieses Mal mit schwerem Atemschutz nicht zum technischen Einsatz, sondern zum Brandeinsatz vor. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass es sich um einen Täuschungsalarm handelte, sodass die FF Bad Goisern rasch wieder abrücken konnte. Der Angriffstrupp, sowie auch die anderen Trupps des THLs konnten ihre technische Ausbildung fortsetzen.

 

Wohnhausbrand hoch über dem Goiserer-Tal

In den Nachmittagsstunden des 1. Novembers wurden die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha zu einem Wohnhausbrand in der Ortschaft Pichlern alarmiert. Die Nebengebäude eines Wohnhauses standen im Vollbrand und das Feuer griff bereits auf das Dach des Wohnhauses über, als die beiden Feuerwehren zum Einsatzobjekt - eines der höchstgelegenen der Gemeinde - gelangten. Durch den konzentrierten Einsatz der Tanklöschfahrzeuge konnte das Schlimmste verhindert werden. Sowohl ein Vollbrand des Dachstuhls als auch ein Übergreifen des Brandes auf den anliegenden Wald verhinderten die Einsatzkräfte. Inzwischen trafen auch die nachalarmierten Feuerwehren aus Lasern, Ramsau und Weißenbach ein. Besonders bewährten sich wieder einmal die beiden Großtanklöschfahrzeuge GTLF 10.000 aus Bad Goisern und GTLF 8.000 aus St. Agatha, die die kleineren TLFs bis zum Löscherfolg rasch und unkompliziert mit ausreichend Wasser versorgen konnten. Ohne die GTLFs hätten bei der Örtlichkeit ansonsten in der Nähe nur kleinere Wasserbassins zur Verfügung gestanden bzw. es wäre eine kilometerlange Relais-Versorgungsleitung mit entsprechenden Zeitaufwand zu bauen gewesen.
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Nebengebäude stand in Flammen

Heller Feuerschein in den Nachtstunden des 16. November in der Ortschaft Reitern: Ein hölzernes Nebengebäude stand in Brand, ein rascher Löschangriff verhinderte Schlimmeres. Es war kurz vor 22 Uhr, als die Feuerwehren St. Agatha und Bad Goisern zu dem Brandeinsatz alarmiert worden waren. Schon bei der Anfahrt war ein heller Feuerschein mit rund zehn Meter hohen Flammen zu sehen. Ein unweit angebautes Wohnhaus sowie mehrere dicht angrenzende Objekte waren unmittelbar von einem Brandübergriff gefährdet. Beide Wehren konnten ganz rasch ausrücken und somit wertvolle Zeit gewinnen: Denn nur kurz zuvor waren die Feuerwehrmänner von einer gemeinsamen Einsatzübung in ihre Feuerwehrhäuser zurückgekehrt und konnten somit unmittelbar beim Alarm ausrücken. Am Einsatzort wurde sofort ein umfassender Löschangriff mittels der in kurzer Folge eintreffenden Tanklöschfahrzeuge unter umluftunabhängigem Atemschutz vorgetragen. Dieser zeigte rasch Wirkung, sodass die Ausbreitungsgefahr gebannt und somit „Brand unter Kontrolle“ gegeben werden konnte. In der Folge war es noch notwendig, Teile der Dacheindeckung zu öffnen, um darunter Löschmaßnahmen vorzutragen. Mittels Wärmebildkamera wurden noch versteckte Glutnester aufgespürt und abgelöscht.

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Aus Fahrzeugbergung wurde Personensuche

Eigentlich wurde die FF Bad Goisern am 11. Dezember kurz vor 5 Uhr Früh zu einer Fahrzeugbergung in Unterjoch gerufen. Am Einsatzort eingetroffen, stellte sich die Lage jedoch umfassender als vorerst angenommen dar: Der Lenker des Kleinbusses war nicht auffindbar, man musste davon ausgehen, dass er verletzt ist und irgendwo Hilfe benötigt. Seitens der Einsatzkräfte wurde sogleich mit der Suche des Abgängigen begonnen und in weiterer Folge war es zudem notwendig, alle weiteren Freiwilligen Feuerwehren von Bad Goisern in die Suche mit einzubinden.

Bei eisigen Temperaturen und Dunkelheit wurde in einem weitläufigen Gebiet nach dem Lenker gesucht, der schließlich gegen 7:45 Uhr unverletzt aufgefunden werden konnte. Die eigentlich alarmierte Fahrzeugbergung konnte schließlich unter Einsatz einer Einbauseilwinde durchgeführt werden. 55 Mann der Feuerwehren standen mit Unterstützung der Polizei und zwei Suchhunden im Einsatz.
 

PKW stürzte über Mauer

Nicht schlecht staunten jene Hausbesitzer in Unterjoch/Bad Goisern am 13. Dezember, als sie plötzlich ein in ihrem Garten liegendes Fahrzeug vorfanden. Zur Bergung musste die Feuerwehr mittels Kran anrücken. Nur zwei Tage zuvor war die FF Bad Goisern schon zu einer Fahrzeugbergung fast an der derselben Stelle gerufen worden, diesmal fanden die Einsatzkräfte einen PKW vor, der über eine Mauer gestürzt und in Nachbar´s Garten zu liegen gekommen war. Eigentlich wollte die Lenkerin ihr Fahrzeug in Betrieb nehmen, dabei geriet es ins Rollen und kam von der Hauszufahrt ab. Aufgrund der engen Platzverhältnisse gestaltete sich die Bergung als Herausforderung. An der Leistungsgrenze des Krans angelangt, schafften es die Feuerwehrmänner dennoch, das Fahrzeug anzuheben, auf die Räder zu stellen und letztendlich wieder auf der Zufahrtsstraße abzustellen. Nach einer Stunde konnte die Einsatztätigkeit abgeschlossen werden, im Einsatz standen 13 Mann der FF Bad Goisern mit drei Einsatzfahrzeugen.

 

Dachgeschoß stand in Vollbrand

Großalarm für die alle Goiserer Feuerwehren am 16. Dezember: Das Dachgeschoß eines Wohnhauses stand in Vollbrand. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen hohe Flammen aus dem Dachstuhl des Gebäudes, berstende, brennende Teile der Dacheindeckung wurden durch die Luft geschleudert. Aufgrund der Größe des Brandgeschehens wurden schließlich alle Feuerwehren Bad Goiserns zum Brandobjekt alarmiert.

© Franz Altenberger

Schon in der Anfangsphase konnte festgestellt werden, dass sich keine Personen im Wohngebäude aufhielten, sodass sogleich ein umfassender Löschangriff vorgetragen werden konnte. Sowohl im Außenangriff über den Hubsteiger und mehrere Strahlrohre, als auch im Innenangriff unter umluftunabhängigem Atemschutz wurden Löschmaßnahmen vorgenommen. In der Anfangsphase konnte das Löschwasser von Tanklöschfahrzeugen entnommen werden, ausreichend Nachschub folgte durch das Verlegen von insgesamt vier Zubringleitungen und Pumpen von der Traun. Da mit den Schlauchleitungen die Bundesstraße B 145 gequert werden musste, kam es dort zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen.

© Franz Altenberger

© FF Bad Goisern

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© Siegfried Huemer

Die insgesamt sechs Feuerwehren mit 80 Mann konnten den Brand auf das Dachgeschoß begrenzen und nach gut einer Stunde unter Kontrolle bringen. Nachlöscharbeiten und Kontrollen mittels Wärmebildkamera waren jedoch immer wieder notwendig.

 

PKW-Bergung mit LAST-Kran

Am 21. Dezember wurden die Feuerwehren Weißenbach und Bad Goisern von der Landeswarnzentrale zu einer PKW-Bergung in der Ortschaft Wildpfad alarmiert. Ein PKW drohte von der schmalen Straße abzustürzen. Die beiden Feuerwehren sicherten das Fahrzeug zuerst, anschließend konnte es behutsam mit dem LAST-Kran auf die Straße gehievt werden.
 

PKW entwurzelte Baum – Hund flüchtete

Gegen eine Verkehrsinsel sowie zwei Bäume prallte ein PKW in den Nachtstunden des 26. Dezembers 2015 auf der B 145 in Bad Goisern. Die Lenkerin blieb unverletzt, nach ihrem Hund mussten die Einsatzkräfte suchen.

Die Lenkerin war mit dem Fahrzeug auf der B 145 im Ortsgebiet von Bad Goisern unterwegs gewesen, als sie gegen eine Verkehrsinsel und in weiterer Folge gegen zwei Bäume geprallt war. Dabei wurde ein Baum entwurzelt, beim zweiten kam der Fiat schließlich zum Stillstand. Die Lenkerin, die angeschnallt gewesen war, überstand die Kollision unverletzt. Seitens der Polizei wurde in weiterer Folge die FF Bad Goisern zu den Aufräumarbeiten alarmiert. Die Einsatzkräfte leuchteten die Unfallstelle aus, ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten wurden mittels Bindemittel gebunden sowie die Fahrbahn gereinigt und ein Brandschutz aufgebaut. Da ein im Fahrzeug mitgefahrener Hund nicht mehr auffindbar war, wurde weiters die Suche nach dem Tier – u.a. mit einer Wärmebildkamera und einem Diensthund der Polizei - aufgenommen. Das Unfallfahrzeug wurde durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert, nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.

 

Auffahr-Unfall beschäftigte Feuerwehr

Abermals zu „Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall“ wurde die FF Bad Goisern in den Mittagsstunden des 28. Dezembers alarmiert: gleich drei Fahrzeuge waren in einen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße verwickelt, Polizei und Rettungsdienst waren bereits vor Ort. Durch die FF Bad Goisern wurde die Einsatzstelle abgesichert, ein Brandschutz aufgebaut sowie die Verkehrsregelung übernommen. Ausgelaufene Betriebsmittel mussten mit Bindemittel aufgesaugt sowie die Fahrbahn von Fahrzeugteilen gereinigt werden.


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