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PKW-Bergung mit LAST-Kran

Am 1. April forderte der heftige Wintereinbruch seinen Tribut. Auf der Straße zum Berghotel kam ein PKW von der Straße ab. Die alarmierte FF Lasern forderte daraufhin die FF Bad Goisern mit ihrem Last-Fahrzeug zur Hilfeleistung an. Mit dem Last-Kran bargen die beiden Feuerwehren das verunfallte Fahrzeug.

 

Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall

Nach einem Zusammenstoß von zwei PKW beim Kreisverkehr des Kurzentrums alarmiert. Unter anderem verhoben die Feuerwehrmänner mit dem Kran des Goiserer LASTs ein verunfalltes Fahrzeug von der Fahrbahn.

 

Brandalarm in Wohngebäude

Mit dem Alarmstichwort „Brandverdacht“ wurden die Feuerwehren Bad Goisern und Ramsau am Nachmittag des 24. April zu einem Mehrparteienhaus in der Ortschaft Gschwandt alarmiert. Gemäß Ausrückeordnung für den Brandeinsatz rückte die FF Bad Goisern mit Kommandofahrzeug, SLF, Hubsteiger und RLF zur angegebenen Einsatzadresse aus. Noch während der Anfahrt rüsteten sich Trupps mit umluftunabhängigem Atemschutz aus – welcher dann glücklicherweise jedoch nicht zum Einsatz gebracht werden musste. Denn in einem Personenaufzug war es zu einem Kleinbrand eines Beleuchtungskörpers gekommen, der beim Eintreffen der Feuerwehr bereits erloschen war.

Nach der Kontrolle der Umgebung mittels Wärmebildkamera konnten die Kräfte wieder einrücken. Seitens der FF Bad Goisern standen 26 Mann im Einsatz.

 

Fahrzeug in Seitenlage

Nur wenige Stunden nach dem vorherigen Brandeinsatz erfolgte am 24. April abermals eine Alarmierung der FF Bad Goisern: Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall beschäftigten diesmal die Einsatzkräfte ab der Alarmzeit um 22:29 Uhr. Auf der B 145 war es nahe des Bahnhofes Jodschwefelbad zur Kollision zweier Fahrzeuge gekommen. Seitens der eintreffenden Feuerwehrkräfte wurde die Einsatzstelle abgesichert und ausgeleuchtet sowie eine Verkehrsregelung mit Lotsen eingerichtet, da nur eine Fahrspur passierbar war. Beim Zusammenprall wurde eines der Fahrzeuge in eine angrenzende Wiese geschleudert, wo dieses auf der Fahrerseite zum Liegen kam. Alle Fahrzeuginsassen konnten sich selbst aus den Fahrzeugen befreien und blieben - ersten Meldungen zufolge - unverletzt. Mittels Seilwinde des Rüstfahrzeugs erfolgte die Bergung eines der beiden Unfallfahrzeuge. Nach einer Stunde Einsatzdauer konnten die 23 Kräfte (inkl. Bereitschaft) den Einsatz wieder beenden.

 

Fahrzeugbergung mit Kran in Gosau

Zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall wurde die FF Bad Goisern in den Abendstunden des 13. Mai in die Nachbargemeinde Gosau gerufen. Die Kameraden der FF Gosau hatten zuvor bei der Lageerkundung einen in einem Bachbett liegenden Kleinbus vorgefunden. Der Lenker hatte bei dem Unfall riesiges Glück gehabt, konnte er doch nach der Dachlandung das Fahrzeug mit Verletzungen unbestimmten Grades selbständig verlassen. Die Bergung des völlig deformierten Fahrzeugs konnte jedoch nicht auf herkömmlichem Wege erfolgen, weshalb zusätzlich das Rüstfahrzeug mit Kran der FF Bad Goisern zur Einsatzstelle beordert wurde. Seitens der FF Gosau wurde einstweilen die Einsatzstelle abgesichert und im Bach präventiv eine Ölsperre errichtet. Mittels Bergekran wurde schließlich das Wrack aus dem Bachbett zurück auf die Straße gehievt, wo es sogleich auf den Transporter eines Abschleppunternehmens verladen wurde.

 

Schwerer Verkehrsunfall am Pötschenpass

Am 18. Mai wurden die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha von der Landeswarnzentrale zu einem schweren Verkehrsunfall mit dem Einsatzstichwort "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" alarmiert. Ein den Pötschenpass talwärts fahrender PKW geriet aus bislang unbekannter Ursache ins Schleudern, touchierte die Leitschiene und blieb schließlich schwer beschädigt auf der Fahrbahn liegen. Beide Fahrzeuginsassen wurden dabei schwer verletzt. Das Rote Kreuz Bad Goisern konnte den Fahrer aus dem total demolierten Fahrzeug nicht retten, sodass der Einsatz der beiden Feuerwehren notwendig wurde.

Die Mannschaft des ersteintreffenden Kommandofahrzeuges ging nach kurzer Lagebeurteilung sofort zur Personenrettung über und öffnete mit dem im Kommandofahrzeug mitgeführten sogenannten Hooligan-Tool die schwer beschädigte Tür, sodass der Verletzte schonend aus dem Fahr-zeug gerettet werden konnte. Die anschließend eintreffenden mit hydraulischem Rettungsgeräte ausgerüsteten Feuerwehrkräfte beider Feuerwehren mussten daher dieses nicht mehr zum Einsatz bringen. Während der ärztlichen und sanitätsdienstlichen Versorgung der Verletzten stellten die Feuerwehren den Brandschutz, die Absicherung der Unfallstelle und einen Lotsendienst sicher. Flughelfer beider Feuerwehren bereiteten einen Landeplatz für den Notarzthubschrauber vor und wiesen diesen ein, der den schonenden Abtransport sicherstellte. Abschließend säuberte die Feuerwehr die Straße und schleppte das verunfallte Fahrzeug auf den nächsten Parkplatz ab.

 

Bootseinsatz beim Narzissenfest

Wie bereits in den letzten Jahren rückte die FF Bad Goisern mit ihrem A-Boot an den Altausseersee am 31. Mai aus, um bei der Abwicklung des Boots-Korsos anlässlich des Narzissenfests am See zu helfen.

 

LKW mit 10-Tonnen-Winde geborgen

Der LAST der FF Bad Goisern leistet nicht nur mit seinem überaus leistungsfähigen Kran wertvolle Dienste, auch die schwere Seilwinde ist goldeswert. Am 9. Juni kam ein mit mehreren Tonnen Baumaterial beladener LKW in der Ortschaft Posern von der Fahrbahn ab und konnte nicht mehr vor und zurück. Daher setzte die alarmierte FF Bad Goisern die erwähnte Seilwinde zur Fahrzeugbergung ein. Die Goiserer Feuerwehrmänner setzten noch eine Umlenkrolle als feste Rolle ein. Der auf der Fahrbahn zurückgezogene LKW konnte nach erfolgreicher Bergung auf die feste Fahrbahn seine Fahrt schließlich fortsetzen.
 

800-Meter-Ölspur beschäftigt Feuerwehren

Viel „Manpower“ musste am 18. Juni zur Beseitigung einer langen Ölspur am Güterweg Muth in Bad Goisern eingesetzt werden. Durch ein technisches Gebrechen an einer Arbeitsmaschine war Hydrauliköl ausgetreten und hatte sich auf der Fahrbahn verteilt.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehren Ramsau und Bad Goisern wurde zeitgleich an mehreren Stellen begonnen, die Ölspur mittels Bindemittel abzustreuen. Diese Arbeiten erwiesen sich letztendlich als sehr arbeits- und materialaufwendig, wurden doch während des mehrstündigen Einsatzes in Summe 24 Säcke Ölbindemittel verbraucht. Stellenweise war es sogar notwendig, die Ölspur mehrfach abzustreuen, um die Rutschgefahr zu bannen. Als hilfreich erwies sich einmal mehr die Kehrmaschine am Feuerwehr-Radlader, mit der das kontaminierte Bindemittel wieder aufgenommen wurde.