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Brandmeldealarm im Hotel Dachstein

Zu einer Alarmauslösung durch die automatische Brandmeldeanlage wurde die FF Bad Goisern am Nachmittag des 7. Oktober in die Ortschaft Unterjoch gerufen. Bei einem großen Beherbergungsbetrieb hatte ein Rauchwarnmelder im Bereich des Kellers ausgelöst. Die FF Bad Goisern rückte daraufhin mit dem Kommandofahrzeug sowie einem Tanklöschfahrzeug und dem Hubsteiger zur Einsatzadresse aus. Trotz genauer Kontrolle der Räumlichkeiten u.a. unter Zuhilfenahme der Wärmebildkamera konnte aktuell kein Brandgeschehen festgestellt werden.

 

Großbrand zerstört Discothek

Alarm für alle Feuerwehren Bad Goiserns am 8. Oktober gegen 22:30 Uhr: Eine Discothek in der Ortschaft St. Agatha, die in einem ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäude untergebracht war, stand in Vollbrand. Die hölzerne Bauweise und darin gelagerte Gegenstände sorgten für eine enorme Brandlast, sodass rund 50 Meter hohe Flammen beim Eintreffen der Feuerwehren für einen weithin sichtbaren Feuerschein sorgten. Durch die enorme Hitzeentwicklung hatte primär der Schutz benachbarter Objekte Vorrang: Bei einer auf der gegenüberliegenden Straßenseite situierten Tankstelle war es bereits zur Abschmelzung von Kunststoffverkleidungen am Dach und an einer Zapfsäule gekommen. Ebenso musste ein nahegelegenes Hotel evakuiert und mit einer Wasserwand vor Hitze und Funkenflug geschützt werden. Mit dem Eintreffen weiterer Tanklöschfahrzeuge und dem Aufbau zahlreicher Zubringleitungen zur Wasserversorgung konnte in weiterer Folge ein umfassender Löschangriff vorgetragen werden. Dieser erfolgte mit zahlreichen Strahlrohren und Wasserwerfern im Außenangriff sowie auch von oben über den Hubsteiger und eine Drehleiter. Erst mit dem Nachlassen der Brandintensität konnten schließlich mehrere Gasdruckflaschen aus dem Gebäude geborgen und in Sicherheit gebracht werden. Als besonders zeitaufwändig erwies sich die Bekämpfung zahlreicher Glutnester; aufgrund der Einsturzgefahr konnten auch diese Arbeiten nur im Außenangriff großteils über den Hubsteiger vorgetragen werden. Durch die Beigabe von Schaummittel zum Löschwasser konnte hierbei die Löschwirkung verbessert werden.

Fotogalerie

Bilder: Burkhard / Hannes Fettinger

Die Nachlöscharbeiten zogen sich über die gesamten Nachtstunden bis an den Folgetag. Das Gebäude selbst, das zum Zeitpunkt des Brandausbruchs glücklicherweise geschlossen war, wurde durch den Brand komplett zerstört.

 

Balkonbrand rechtzeitig entdeckt

Balkongeländer stand in Flammen – Rauchmelder und das Einschreiten der Bewohner verhinderten Schlimmeres: Es war kurz nach 5 Uhr früh am 12. Oktober 2014, als die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha zu einem „Brand Wohnhaus – Balkonbrand“ in der Ortschaft Rehkogl alarmiert wurden. Kurz nach Eintreffen der ersten Kräfte konnte rasch Entwarnung gegeben werden. Denn dem beherzten Einschreiten der Bewohner ist es wohl zu verdanken, dass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte.

Denn mit Handfeuerlöschern hatten sie bis zur Ankunft der Feuerwehr erste Löschmaßnahmen ergriffen, sodass der Brand nicht auf den hölzernen Dachstuhl übergreifen konnte. Für die frühzeitige Brandentdeckung hatte ein Rauchmelder gesorgt, der durch die Rauchentwicklung angeschlagen und die schlafenden Bewohner rechtzeitig geweckt hatte. So beschränkte sich die Aufgabe der Feuerwehrkräfte auf Nachlöscharbeiten und die Kontrolle der angrenzenden Gebäudeteile mittels Wärmebildkamera auf eine weitere Brandausbreitung.

 

PKW-Bergung beim Kurzentrum

Am 21. Oktober rückte die FF Bad Goisern zu einer Fahrzeugbergung in der Nähe des neuen Kurzentrums aus. Mit der Seilwinde konnte der PKW wieder zurück auf die Fahrbahn gezogen werden.

 

Kaminbrand bei Wohngebäude

Brandalarm gab es für die FF Bad Goisern in den Abendstunden des 8. November: Bei einem Wohnhaus war es zu einem Kaminbrand gekommen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde sogleich das Gebäude auf eine weitere Brandausbreitung mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Parallel dazu wurde ein Löschangriff mittels Hochdruckrohr vorbereitet und der Hubsteiger in Stellung gebracht. Der ebenfalls gerufene Rauchfangkehrer gelangte schließlich im Korb des Hubsteigers auf das Dach, um den Schornstein von oben kehren zu können. Aufgrund der Rauchentwicklung im Heizraum musste das Gebäude mittels Hochleistungslüfter druckbelüftet werden, sodass sich Rauch und Ruß nicht auf die Wohnräume ausbreiten konnten. Das Ausräumen der gekehrten Ablagerungen aus dem Kamin musste aufgrund der Rauchentwicklung sogar teils unter umluftunabhängigem Atemschutz erfolgen. Gegen 22 Uhr konnte der Einsatz schließlich beendet werden.

 

Brandmeldealarm in Hotelanlage

Durch eine Alarmauslösung der automatischen Brandmeldeanlage wurde die FF Bad Goisern am Nachmittag des 14. November zu einer großen Hotelanlage gerufen. Standardmäßig rückte ein Löschzug bestehend aus Kommandofahrzeug, Tanklöschfahrzeug, Hubsteiger und Einsatzleitungsfahrzeug zum betroffenen Objekt aus. Dort angekommen konnte bei der Erkundung jedoch rasch Entwarnung gegeben werden. Durch die Staubentwicklung bei Bauarbeiten hatten mehrere Rauchmelder angeschlagen und so zur Alarmauslösung geführt. Somit konnten die herbeigeeilten 18 Mann nach Feststellung des Täuschungsalarms wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

 

Mit PKW in Graben gerutscht

Der außergewöhnlich späte Wintereinbruch dürfte wohl jenem PKW-Lenker zum Verhängnis geworden sein, der am Abend des 28. Dezember bei winterlichen Straßenverhältnissen über eine steile Böschung gerutscht war. In der Ortschaft Riedln war der Urlauber mit dem PKW unterwegs, als er auf der Bergstraße von der Straße abgekommen, in weiterer Folge über eine Böschung gestürzt und schließlich in einem Wassergraben zum Stillstand gekommen war. Ein paar Bäume stoppten letztlich das Fahrzeug vor dem Weiterrutschen. Ein vorbeikommender Einheimischer half dem Lenker und veranlasste die Alarmierung der Feuerwehr zur Fahrzeugbergung. Gemeinsam mit der FF Lasern machten sich auch die Kräfte der FF Bad Goisern u. a. mit dem Kranfahrzeug in Richtung Einsatzstelle auf den Weg. Dort angekommen konnten die erforderlichen Einsatzmaßnahmen in routinierter Weise rasch abgearbeitet werden: Die Unfallstelle wurde abgesichert und ausgeleuchtet, parallel dazu wurde der Kran in Stellung gebracht sowie Bergeschlaufen am PKW befestigt. Ein kleiner Baum musste noch mittels Kettensäge entfernt werden, um weitere Beschädigungen am PKW hintan zu halten. Schonend konnte dann das Fahrzeug mittels Kran und Bergetraverse geborgen und wieder auf die Fahrbahn gehoben werden. Seitens der FF Bad Goisern waren 20 Mann (inkl. Bereitschaft) mit drei Fahrzeugen im Einsatz.

 
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