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Hallenfest 2013

Tolle Bands wurden von der FF Bad Goisern zum diesjährigen Hallenfest (5. bis 7. Juli) engagiert. Der Höhepunkt zweifelsohne mit dem Aufsteiger des Jahres, der Cross-Overband "Die CubaBoarischen", die ihr einziges Konzert dieses Jahres im Salzkammergut in der Halle der Goiserer Feuerwehr spielten.

Am Freitag stimmte die Gebirgsmusik Bad Goisern mit einem Blasmusikkonzert zum Fest einstimmen, ehe der Abend mit den beiden Bands “The Burning Aces” und “The Heavy P's” abseits der traditionellen Wege rockig und popig wurde. Kein Hallenfest ohne Bierzelt-Traditionen. Vom original Hallenfest-Henderl bis zur Hallenfest-Bar - alles an den drei Tagen - und speziell dazu Top-Musik auf hohem Qualitätsniveau! Die „Lära Bach Musi“ leitete am Samstag Uhr den Abend ein, die Top-Gruppe „Innkreisbuam“ spielte nach vielen Jahren wieder einmal beim Hallenfest mit zünftiger Oberkrainer- aber auch populärer neuerer Musik in die Nacht. Der Frühschoppen mit der Bürgermusik Bad Goisern und das Traktortreffen war wieder der Fixpunkt des Hallenfest-Sonntags.

Weiter gings am Nachmittag mit Volksmusik aus Goisern, ehe der Goisererisch-Bayrisch-Cubanische Abend mit der Goiserer "Klarienettenmusi" und "Die CubaBoarischen" startete!

Herzlichen Dank für Euer Kommen und an Alle, die uns bei der Arbeit geholfen haben!

 

Jugend: Herausforderung Personenrettung

Am 11. Juli stellte das Jugendbetreuerteam der Goiserer Feuerwehr die Jugend vor eine herausfordernde Aufgabe. Eine Übungspuppe wurde durch einen mehrere hundert Kilogramm schweren Betonklotz eingeklemmt, die dann selbständig von den Jungfeuerwehrmännern zu befreien war. Die wie immer sehr findigen jungen Burschen entschieden sich zum Einsatz der Hebekissen sowie des LAST-Krans und befreiten die Übungspuppe unter den Augen ihrer erwachsenen Kameraden professionell und selbständig aus ihrer misslichen Lage, wobei nur die Bedienung des Kranes aus Sicherheitsgründen von einem aktiven Feuerwehrmann gestellt wurde.

 

Heiße Übung im Atemschutz-Container

Man kann es gar nicht oft genug Üben - den Atemschutz-Einsatz. So wurde wieder einmal (am 15. Juli) die feuerwehreigene Atemschutz-Übungsanlage beheizt und Atemschutztrupps zum Löscheinsatz vorgeschickt, die unter realistischen Bedingungen im Innenangriff einen Zimmerbrand löschen konnten.

 

Jugend: Löschangriff

Am 18. Juli übte die Jugendgruppe der FF Bad Goisern den Löschangriff. Ausgehend von der Tragkraftspritze TS 12, die die Jungfeuerwehrmänner selbständig an der Traun aufbauten, wurde eine B-Leitung entlang des Traunreiterweges aufgebaut und nach einem Verteiler mit mehreren C-Rohren ein Löschangriff ins "Innerwasser" vorgetragen.

 

Jugendlager

Vom 25. Juli bis 28. Juli nahmen sechs Jungfeuerwehrmänner mit zwei Betreuern der FF Bad Goisern am Sechs-Bezirke-Jugendlager in Peuerbach teil. Eine perfekte Organisation begeisterte auch die Teilnehmer aus Bad Goisern. Spiel, Spaß und Feuerwehr für Jugendliche waren der Zweck dieser großen Jugendfeuerwehrveranstaltung.

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Einsatzübung der Aktivmannschaft

Am 29. Juli rückte die Goiserer Aktivmannschaft zu einer Einsatzübung in die Kunstmühle aus. Übungsannahme: Zimmerbrand im ersten Stock. Sogleich nahm der Atemschutztrupp des SLF den Innenangriff in den feuerwehreigenen Brandcontainer vor, über den Hubsteiger verschaffte sich ein zweiter Atemschutztrupp den Zugang ins Gebäude, überdies wurde ein Außenangriff vorgenommen. GTLF Bad Goisern versorgte die beiden vorderen Tanklöschfahrzeuge und Pumpe 1 Bad Goisern versorgte wiederum das GTLF mit Wasser aus dem Fluder.

 

Jugend: Waldbandübung Jochwand

Am 1. August übte die Feuerwehrjugend oberhalb der Jochwand die Waldbrandbekämpfung. Ausgehend vom Schweren Löschfahrzeug legten die Jungfeuerwehrmänner eine B-Leitung Richtung der Aussichtswarte Jochwand. Mehrere spezielle Geräte zur Waldbrandbekämpfung wurden erprobt. Anschließend wurde der unter der Gluthitze der letzten Wochen leidende Wald in Unterjoch von oben ausgiebig mit C-Rohren bewässert.

 

Ferienpass bei der FF Bad Goisern

Am 3. August bot die FF Bad Goisern insgesamt 21 Kindern im Rahmen des Goiserer Ferienpasses einen interessanten Einblick in die Feuerwehr. Über fünf Stunden zeigte HBI Claus Ebner mit seinem Team den Gästen einen Querschnitt in die Leistungsfähigkeit der Goiserer Feuerwehr. Aufgeteilt in drei Gruppen wurden zuerst die Themen Körperschutz / Alarmierung / Jugendgruppe, technische Einsätze und Brandeinsätze behandelt. Dabei konnten die Burschen und Mädels die Einsatzuniformen ausprobieren. Auch eine Probealarmierung (Einzelruf) löste man aus. Bei der Station technischer Einsatz wurde das Rüstlöschfahrzeug ausgiebig besichtig und alle Kinder durften mit dem hydraulischen Rettungsgerät (Spreizer und Schere) praktisch unter strenger Aufsicht ein Miniaufgabe lösen. Besonderes Interesse weckte aber das Hebekissen der Feuerwehr: 13 Tonnen und ein Kinderspiel. Mit Luft das 13 Tonnen schwere Rüstlöschfahrzeug anheben, jedes Kind löste auch diese Aufgabe. Am Schweren Löschfahrzeug wurden die wasserführenden Armaturen erklärt und dann gleich ein Löschleitung durch die Burschen und Mädls aufgebaut. „Erstes Rohr Wasser marsch“, das erste gelernte Kommando und los ging´s mit den C-Strahlrohren. Natürlich wurde auch die glühende Sommerhitze mitbedacht. Das Hydroschild schützte diesmal nicht ein Nachbarobjekt vor der Brandhitze, sondern kühlte die jeweilige Gruppe ab.

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„Feuerwehr-Chefkoch“ AW Harald Egger wie so oft nicht mit dem Kassabuch sondern in der Behelfsküche, brutzelte inzwischen Schnitzel und Pommes für das Mittagessen. Dann ging´s auf 30 Meter Höhe mit dem Hubsteiger. Ein Auto brennt: am Schulparkplatz ging ein PKW in Flammen auf. Das SLF rückte einsatzgemäß aus und löschte binnen kurzer Zeit das Fahrzeug in Vollbrand mit einem Schaumangriff. Der Schaumteppich verlockte zu einer Schaumschlacht. Zum Abschluss ein Wasserangriff mit dem Werfer des Großtanklöschfahrzeuges auf alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Anstelle einer Verabschiedung zum Schluss des Ferienpasstages ein Echtalarm: zu einem Waldbrand in Bad Ischl rückte das Kommandofahrzeug mit Flughelfer mit Blaulicht aus.

 

Jugend: Leitern-Steigen

Leitern unterschiedlichster Ausführung sind im Feuerwehrdienst immer wieder im Einsatz. Die richtige und sichere Handhabung muss daher laufend geübt werden. Daher übte die Feuerwehrjugend am 8. August mit so unterschiedlichen Leitern wie der Schiebeleiter und der Not-Leiter des Hubsteigers. Gut gesichert klettern die Goiserer Jungendfeuerwehrmänner weit hinauf am Hubsteiger, was einigen Mut erforderte. Richtig aufgestellt wurde der Kletterturm der Zeugstätte mit der Schiebeleiter bezwungen.

 

Übung im Sägewerk

Am 19. August übte die Aktivmannschaft im Sägewerk Schmaranzer mit Schwerpunkt die Personensuche und Rettung. Dabei drangen drei Atemschutztrupps der Goiserer Feuerwehr mit schwerem Atemschutz in den Keller der Produktionsanlage vor um vier vermisste Personen zu finden. In schweißtreibender Arbeit konnten die vier Vermissten aufgefunden werden und sicher ins Freie gerettet werden. Darüber hinaus wurden zwei weitere Vermisste in einer Suchaktion im weiteren Firmengelände gesucht und gefunden, die Produktionsanlage mit Hochleistungslüftern belüftet (rauchfrei gemacht) sowie ein Atemschutzsammelstelle und eine Einsatzleitung betrieben.

 

Jugendübung: Mit zwei B-Leitungen zum Angriff vor

Am 22. August trug die Feuerwehrjugend in ihrer Donnerstagsübung einen Löschangriff in ein Waldstück vor. Dabei wurden ausgehend von den Tanklöschfahrzeugen der FF Bad Goisern zwei längere B-Druckleitungen händisch verlegt. Abschließend konnte der Erfolg der Übung mit mehreren C-Rohren der Erfolg der Leitungen getestet werden.

 

Übung bei den Stahelschützen

Am 26. August übte die Aktivmannschaft bei den Goiserer Stahelschützen im Müllner-Wald den Brandeinsatz. Übungsannahme: Brand des Schützengebäudes, mehrere vermisste Personen. Aug Grund der engen Zufahrt konnten nicht alle Fahrzeuge der Feuerwehr zufahren. Somit erfolgt der Anmarsch des zweiten Atemschutztrupps vom Parkbad-Parkplatz, der den ersten Trupp des SLF bei der Personensuche und den Löscharbeiten unterstützte. Von der Drehleiter wurde von oben der Einsatz vorgetragen, ebenfalls stand ein Wasserwerfer im Einsatz.

 

Schweißtreibende Übung bei den Scheibenschützen

Am 2. September rückte die Aktivmannschaft der FF Bad Goisern zu der anderen Goiserer Schießstätte aus - zu der der Scheibenschützen. Übungsannahme:"Brand Scheibenschützenhütte Goisern, vermutlich vermisste Personen". Über einen steilen Steig erklommen sofort zwei Atemschutztrupps das Übungsgelände und nahmen im - angenommen -verrauchten Gebäude die Personensuche auf. Es folgte der Aufbau einer B-Leitung, da die Tanklöschfahrzeuge nicht zufahren konnten und die HD-Schläuche zu kurz waren. Die beiden Trupps fanden keine Personen im Gebäude vor, wurden aber vom Übungsleiter durch eine neue Lageeinspielung überrascht: "Explosion im Gebäude und Übergreifen des Brands auf den angrenzenden Wald". Erschwert wurde die Situation, dass - wieder angenommen - ein brennender Tram auf einen der Atemschutzträger stürzte und dieser von seinen Kameraden händisch befreit werden konnte. Der Truppführer forderte sofort das Hebekissen des RLFs zur Menschenrettung an, der Einsatzleiter einen Atemschutzreservetrupp. Inzwischen gab der Übungsleiter eine neue Lage aus: "Brand unter Kontrolle". Zu Stress führte, dass der Luftvorrat des 1. Atemschutztrupps mittlerweile fast zu Ende gegangen war, sodass der 2. Trupp, der noch über mehr Luft - da später in den Einsatz gegangen war - die Betreuung des "Verschütteten", dessen Befreiung mittels Hebekissen und seine Rettung ins Freie mittels Scheifkorbtrage durchführte. Kurz vor Übungsende konnte der Suchtrupp, der auch in der Umgebung des Gebäudes nach den "Vermissten" suchte, in etwa 100 Meter Entfernung zwei "verwirrte" Jugendliche auffinden. Eine abschließende ausführliche Übungsbesprechung rundete die Übung ab.

 

Jugend: Waldbrandübung im Hochmuth

Am 13. September übte die Jugend der FF Bad Goisern die Bekämpfung eines Waldbrandes im Hochmuth. Dabei stand die schwierige Wasserversorgung im alpinen Gelände im Mittelpunkt der Übung. Bei einem kaum wasserführenden Bach musste erst mit Schanzwerkzeugen eine Wasserentnahmestelle geschaffen werden, bis mit leistungsfähigen Tauchpunkten die Wasserversorgung der Tanklöschfahrzeuge.

 

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