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Wintereinbruch hielt Feuerwehr auf Trab

Der frühe Wintereinbruch verbunden mit nassem, schwerem Schnee bescherte der FF Bad Goisern in den Nachtstunden des 11. Oktober zahlreiche Einsätze. Bäume hielten der Schneelast nicht mehr stand und blockierten an zahlreichen Stellen die Verkehrswege. Mehrere Stromausfälle sorgten für zusätzliche Erschwernis. Gegen 2:45 Uhr langte die erste Alarmmeldung bei der Feuerwehr ein. Im Ortsteil Gschwandt blockierten an zahlreichen Stellen Bäume und heruntergebogene Äste die Fahrbahn. Zusammen mit der FF Ramsau wurden die Hindernisse beseitigt und so die Straße wieder frei gemacht.

Noch während dieser Arbeiten langten weitere Alarmmeldungen ein, sodass die FF Bad Goisern – aufgeteilt in mehrere Gruppen – zahlreiche weitere Hilfeleistungen im Einsatzgebiet abarbeiten musste. Bis zum Einsetzen des Frühverkehrs konnten die Gemeindestrassen wieder passierbar gemacht werden. Mehrere Stromausfälle machten schließlich auch die Stromversorgung einer Bäckerei mit einem Notstromerzeuger notwendig. Im Feuerwehrhaus selbst konnte der Betrieb durch ein eigens dafür vorgesehenes Notstromaggregat sichergestellt werden.

 

Brandverdacht in der Oberen Marktstraße

Am 1. November wurde die FF Bad Goisern von der Landeswarnzentrale zu einem Brandverdacht in einem Gebäude in der Oberen Marktstraße alarmiert. Als Folge eines größeren Stromausfalls im Ortsgebiet alarmierte eine stromlos gewordene Rauchklappe in einem Mehrparteienhaus akustisch die Bewohner, die sicherheitshalber die Feuerwehr alarmierten. Die FF Bad Goisern rückte mit Kdo-Fahrzeug, SLF, dem Hubsteiger und insgesamt 31 Mann (incl. Bereitschaft) zur Einsatzstelle aus, wo die Situation erkundet wurde. Wiederum bewährte sich der feuerwehreigene stationäre 100 KVA-Notstromerzeuger in der Zeugstätte, der einen reibungslosen Einsatzablauf im stromlosen Goisern gewährleiste.

 

Funkenregen aus dem Kamin

In Brand geratene Ablagerungen in einem Rauchfang führten in den Abendstunden des 12. November zu einem Kaminbrand in Bad Goisern. Nachbarn bemerkten plötzlich Flammen und Funken aus dem Schornstein schlagen und verständigten die Bewohnerin sowie die Feuerwehr. Die wenig später eintreffenden Feuerwehren Weißenbach und Bad Goisern kontrollierten den Kamin auf eine weitere Brandausbreitung - unter anderem mit Hilfe einer Wärmebildkamera. Gemeinsam mit einem Rauchfangkehrer wurde das glosende Brandgut ausgeräumt und im Freien mit einem Hochdruckrohr abgelöscht. Aufgrund der Größe des Kamins und besonderer Gegebenheiten dauerte der Einsatz nahezu drei Stunden an. Brandschäden am Wohngebäude konnten dadurch jedoch verhindert werden.

 

Mit Auto überschlagen


Zu einem „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ wurden am Nachmittag des 18. November die Feuerwehren St. Agatha und Bad Goisern alarmiert. Auf der B 145 nahe des Autohauses Aigner war ein Fahrzeug ins Schleudern geraten und schließlich am Dach liegend im Straßengraben zum Stillstand gekommen. Vom ersteintreffenden Kommandofahrzeug konnte jedoch rasch Entwarnung an die nachrückenden Einsatzkräfte gegeben werden: Keine eingeklemmten Personen, die Lenkerin war bereits mit Hilfe von Anwohnern unverletzt aus dem Fahrzeug geborgen worden.

So beschränkten sich die Tätigkeiten der Feuerwehrkräfte auf das Absichern der Unfallstelle, den Aufbau eines Brandschutzes sowie der Verkehrsregelung. Nach der Aufnahme des Unfallereignisses durch die Polizei erfolgte die Fahrzeugbergung mittels Kran.

 

Fahrzeugbergung nach Verkehrsunfall

Zur Kollision zweier Fahrzeuge im Kreuzungsbereich der Ausfahrt Goisern Nord war es in den Abendstunden des 5. Dezember gekommen. In der Folge kam eines der beteiligten Fahrzeuge von der Fahrbahn ab und erst im nahen Straßengraben zum Stillstand. Die unbestimmten Grades verletzte Lenkerin wurde vom Roten Kreuz ins Krankenhaus Bad Ischl eingeliefert. Die ebenfalls alarmierte FF Bad Goisern sicherte die Einsatzstelle ab und sorgte für eine Verkehrsregelung. Unterdessen wurde das Unfallfahrzeug mittels Seilwinde geborgen und in der Nähe gesichert abgestellt. Im Einsatz standen 16 Mann mit vier Fahrzeugen.

 

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