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Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall

Am 2. Mai wurde die FF Bad Goisern zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall an der B 145 alarmiert. Nahe dem Kreisverkehr brach bei einem PKW eine Achse und Öl trat aus. Die FF Bad Goisern sicherte die Unfallstelle ab, baute den Brandschutz auf, Band das Öl und räumte das beschädigte Fahrzeug mit Hilfe des Unimogs von der Straße. Überdies stellte die Feuerwehr Ölwarn-Tafeln auf um eine weitere Gefährdung der Verkehrsteilnehmer zu verhindern.

 

Entlaufenes Rind gefangen

Am 25. Mai wurde die FF Bad Goisern in den Nachtstunden zu einem Einsatz mit einem Tier alarmiert. Ein Rind entlief in der Ortschaft Ramsau und marschierte über die Traunbrücke in die Ortschaft Goisern. In der Nähe der evangelischen Kirche wurde es schließlich aufgefunden und von den Feuerwehrmännern eingefangen. Der verständige Tierarzt stelle den Besitzer fest, dem schließlich das Rind übergeben wurde.

 

Hochwasser sorgt für Feuerwehr-Dauereinsatz

Anhaltender Starkregen ließ auch in Bad Goisern in der Nacht auf 2. Juni innerhalb kürzester Zeit Bäche und Flüsse anschwellen und über die Ufer treten. Keller, Häuser und Straßen wurden überflutet, die FF Bad Goisern stand im Dauereinsatz. Bad Goisern wurde zum Katastrophengebiet erklärt, die Situation glich jener des Jahrhunderthochwassers vom Jahr 2002.

Kurz vor Mitternacht langte der erste Alarm bei der FF Bad Goisern ein. Der Krößenbach, ein ansonsten kleines Bächlein, drohte überzugehen und Wohnhäuser zu überschwemmen. Die Feuerwehrkräfte errichteten Sandsackwälle und setzten in diesem Bereich mehrere Pumpen ein, um Schäden abzuwenden. Nahezu im Minutentakt langten während der Nachtstunden zig Hilferufe ein, erste Hangrutschungen und Vermurungen wurden gemeldet. In Bad Ischl war ein Fahrzeuglenker auf der überfluteten Bundesstraße von den Wassermassen eingeschlossen worden. Die FF Bad Goisern konnte ihn mit dem Feuerwehrboot von seinem Fahrzeugdach retten und in Sicherheit bringen.

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Im Bereich Krößenbach spitzte sich die Situation zusehends zu. Mitgeführtes Geschiebe engte das Bachbett ein, sodass die Wassermassen großflächig Felder, Wiesen und Straßen und sogar einige Häuser überfluteten. Drohende Verklausungen wurden von den Feuerwehrmännern beseitigt, auch ein Bagger musste eingesetzt werden. Unzählige Sandsäcke wurden befüllt, um damit Schutzwälle zu errichten. Haupteinsatzgebiete waren der Krößenbach und der untere Teil der Dr. Löckerstraße, der schließlich durch den Anstieg der Traun überschwemmt wurde. Auch die Bundesstraße wurde im Bereich Weißenbach überflutet und konnte nur mehr einseitig befahren werden. Bis in die Abendstunden mussten immer wieder Keller ausgepumpt und Sandsäcke positioniert werden. Über 60 Einsätze wurden von der FF Bad Goisern geleistet, 49 Mann mit sämtlichen Fahrzeugen, Pumpen, Anhängern und Booten standen im Dauereinsatz.

 

Tag zwei im Hochwassereinsatz

Nach 24 Stunden Dauereinsatz war den Einsatzkräften zumindest eine ruhigere Nacht gegönnt. Am 3. Juni entspannte sich die Lage zusehends, sodass die am Vortag überflutete Dr. Löckerstrasse wieder freigegeben werden konnte. Pumparbeiten bei Wohnhäusern mussten aber dennoch immer wieder vorgenommen bzw. fortgesetzt werden. Mehrere Trupps waren dazu unterwegs. Recht aufwändig gestaltete sich jedoch die Bergung eines verschütteten Traktorgespanns, welche die Einsatzkräfte nahezu den ganzen Nachmittag beanspruchte - siehe dazu nächster Bericht.
 

Erdrutsch riss Traktorgespann mit sich

Schwieriger Bergungseinsatz für die FF Bad Goisern am 3. Juni: Ein Hangrutsch hatte einen Traktor samt Anhänger mit sich gerissen. Die Bergung aus dem steilen Gelände konnte nur mit schwerem Gerät erfolgen. Das in einem Unterstand abgestellte Traktorgespann war von einem Erdrutsch mitgerissen worden, der sich aufgrund der starken Regenfälle oberhalb gelöst hatte. Teils unter den Schlammmassen begraben war der umgestürzte Traktor samt Hänger im steilen Gelände zum Stillstand gekommen. Für die FF Bad Goisern gestaltete sich die Bergung alles andere als einfach. Nur über einen rutschigen Wiesenweg und gesichert an einer weiteren Seilwinde gelangten die Kräfte mit dem geländegängigen Unimog zur Einsatzstelle. Mittels Seilwinde des Rüstfahrzeugs konnte sodann der Anhänger geborgen und zur Straße gebracht werden.

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Der Traktor selbst musste vorerst mit einem Greifzug und unter Einsatz mehrerer Umlenkrollen aufgerichtet werden – was sich als kein leichtes Unterfangen in dem schlammigen Gelände erwies. Erst dann konnte der Traktor schrittweise mit der Seilwinde des Rüstfahrzeugs geborgen werden. Hierfür war es wiederum notwendig, den Unimog selbst durch die Seilwinde des Kranfahrzeugs in Richtung Straße zu ziehen. Nach über drei Stunden Einsatzdauer waren schließlich noch umfangreiche Reinigungsarbeiten am eingesetzten Gerät, Fahrzeugen und Mannschaft notwendig.

 

PKW-Unfall B 145

Am 18. Juni wurden die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha zu einer PKW-Bergung im Bereich der Stambach-Brücke der B 145 alarmiert. Die beiden Feuerwehren nahmen die Bergung des verunfallen Fahrzeuges vor und säuberten anschließend die Fahrbahn.

 

Katastropheneinsatz in Hallstatt

In den Abendstunden des 18. Juni führte ein heftiges Gewitter zu einer katastrophalen Überschwemmung des historischen Ortskern der Marktgemeinde Hallstatt. Durch die Verklausung des Mühlbachs bahnten sich die Wassermassen teilweise auch durch Häuser mehrere neue Wege zum Hallstättersee. Geröllmassen verlegten nicht nur Straßen, sondern füllten Keller und selbst die Erdgeschoße der Gebäude. Zudem wurden Keller überflutet.

Tag 1

In den Morgenstunden des 19. Juni wurde von der einsatzführenden FF Hallstatt auch die FF Bad Goisern zur Hilfeleistung in der Nachbargemeinde angefordert. Bis zu 28 Mann (teilweise im Schichtdienst) der FF Bad Goisern wurden folgende Aufgaben übertragen:

- Unterstützung der behördlichen und technischen Einsatzleitung,

- Beseitigung der Verklausung des Mühlbaches,

- Räumung von Häusern und Kellnern von Geröll,

- Lotsen- und Absperrdienste.

Neben der durch die sommerliche Hitze verstärkten körperlich extrem belastende händische Arbeiten in für Maschinen nicht zugänglichen Teilen des Ortes, bewährte sich der vor einigen Jahren von der FF Bad Goisern zur Gänze aus Spenden der Bevölkerung und Erträgen von Veranstaltungen angeschafte Multilader durch seine Kleinheit, Wendigkeit und Geländegängigkeit bei der Räumung der Verkehrswege von Geröllmassen.

Fotogalerie 19.6.2013

Tag 2

Auch am 20. Juni wurden wieder Kräfte der FF Bad Goisern nach Hallstatt in den Katastropheneinsatz entsendet. Die erschöpften Feuerwehrkräfte erhielten an diesem Tag Unterstützung durch das Bundesheer. Die FF Bad Goisern übernahm folgende Aufgaben:

- Unterstützung der behördlichen und technischen Einsatzleitung,

- Unterstützung der Koordination mit dem Bundesheer,

- Unterstützung des Bundesheeres durch den Mulitlader,

- Lotsen- und Absperrdienste.

Ein Führungsteam der FF Bad Goisern (Leitung ABI Günter Rainer als Vertreter des Bezirkskommandanten) verstärkte die Einsatzleitung der FF Hallstatt (HBI Ernst Zauner) bei Koordinations- und Verbindungsaufgaben mit dem ÖBH, welches an diesem Tag den Großteil der Manpower stellte und erstklassig mit den Feuerwehren zusammenarbeitete. Überdies ergänzte der Multilader der FF Bad Goisern die militärischen und zivilen Pioniermaschinen und spielte wieder voll seine Stärken aus. Lotsen u.a. der FF Bad Goisern versuchten den ständigen Strom v.a. asiatischer Touristen in geordnete Bahnen zu lenken und machten diese durch ihre englischen Sprachkenntnisse auf die Gefährdung im engeren Einsatzgebiet aufmerksam.

Neben der Hilfeleistung in Hallstatt bewältigte die FF Bad Goisern an diesem Tag noch in der eigenen Gemeinde eine Traktorbergung mit dem Rüstfahrzeug Unimog und die Messung eines sich erhitzenden Heustocks, sowie eine Hilfeleistung in der Gemeinde Gosau, wo mit dem Großtanklöschfahrzeug 10.000 eine Kanalspülung bei einer Lawinenverbauung nach einem Murenabgang durchgeführt wurden.

Foto©Franz Frühauf

Fotogalerie 20.6.2013
Tag 3

Am 21. Juni endete die Hilfeleistung in Hallstatt durch die FF Bad Goisern. Die FF Bad Goisern übernahm folgende Aufgaben:

- Unterstützung der behördlichen und technischen Einsatzleitung,

- Unterstützung der Koordination mit dem Bundesheer.

Wie auch am Vortag standen abschließende Koordinationsarbeiten mit dem Bundesheer am Programm. Abschließend soll die erstklassige Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte hervorgehoben werden und stellvertretend für Alle die reibungslose Versorgung durch die Feldküche des Roten Kreuzes hervorgehoben werden.

 

Personentransport in Altenheim

Wie wichtig ein Personenlift ist, bemerkt man meistens erst dann, wenn dieser nicht funktioniert. So geschehen, am Nachmittag des 19. Juni 2013 in Bad Goisern: In einem Altenheim war der Lift durch einen Defekt ausgefallen, etliche Heimbewohner sollten jedoch nach dem Abendessen wieder vom Erdgeschoß auf ihre Zimmer in die oberen Stockwerke gelangen. Mit diesem Problem sah sich nun das Pflegepersonal konfrontiert und hatte auch schon rasch eine Lösung parat: Ein Anruf bei der Feuerwehr Bad Goisern genügte, und schon wenig später standen sieben Mann für diesen besonderen Auftrag bereit. Samt Rollstuhl konnten die Bewohner von den Feuerwehrmännern über die Stiegen behutsam nach oben in ihre Zimmer getragen werden.

Angesichts der Hitzewelle eine ganz schön schweißtreibende Angelegenheit, wenngleich es doch sehr freut, auch in solch außergewöhnlichen Situationen helfen zu können.

 

Hilfeleistung: LKW-Bergung in Pötschen

Am 24. Juni wurde die FF St. Agatha und die FF Bad Goisern zu einer LKW-Bergung in der Ortschaft Pötschen alarmiert. Ein schwer beladener LKW geriet von der Fahrbahn und blieb hängen. Mit vereinten Kräften von SRF St. Agatha und LAST Bad Goisern konnte der LKW wieder auf die Fahrbahn gezogen und flott gemacht werden.

 

Neuerlicher Hochwassereinsatz

In den Nachtstunden des 25. Juni drohte wieder einmal das "Problemkind" Krößenbach in der Ortschaft Goisern auf Grund starker Niederschläge über das Ufer zu treten und Häuser zu überschwemmen. Die FF Bad Goisern nahm noch in der Nacht Sicherungsaufgaben wahr.

 

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