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Rodelhütte in Vollbrand

Heller Feuerschein in 850 Meter Seehöhe erhellte am 8. Jänner den Nachthimmel hoch über dem Goiserertal. Die gesellige Rodelhütte am Startpunkt der Natur-Rodelbahnen stand in Vollbrand. Die Löschwasserversorgung sowie die schwierige Anfahrt über eine steile, nicht geräumte Forststraße stellten die Feuerwehren vor eine große Herausforderung.

 

Es war kurz nach ein Uhr Nacht, als die Feuerwehren Bad Goisern, Ramsau und St. Agatha zu dem Brandeinsatz alarmiert wurden. Die Feuerwehr Lasern wurde in weiterer Folge in Bereitschaft versetzt. Zu diesem Zeitpunkt stand das als Gastronomiebetrieb geführte Holzgebäude jedoch bereits in Vollbrand. Doch die als Rodelbahn genutzte und somit nicht geräumte Forststraße verhinderte für die Feuerwehren die rasche Zufahrt zum Einsatzort. Nur drei Fahrzeuge, darunter ein einziges Tanklöschfahrzeug schafften es nach 40-minütiger Anfahrt bis zur brennenden Rodelhütte, um dort dann einen Löschangriff zu starten. Vorrangiges Ziel war der Schutz mehrerer hölzerner Nebengebäude, welche erfolgreich gehalten werden konnten. Auch zwei Gasflaschen mussten die Feuerwehrmänner bergen und in Sicherheit bringen.

Schwierig gestaltete sich zudem auch die Löschwasserversorgung bei dem entlegenen Brandobjekt; Zur Wiederbefüllung des Tanklöschfahrzeugs konnten die Feuerwehrmänner nur einen Hydranten mit sehr geringem Druck nutzen; also hatte der sorgsame Umgang mit den vorhandenen Wasservorräten oberste Priorität. Zudem wurde auch Schnee zur Brandbekämpfung verwendet. Während der gesamten Nachstunden dauerten schließlich die Löscharbeiten an. Auch ein Radlader des Gemeinde-Bauhofs unterstützte die Arbeiten. Erst gegen sieben Uhr früh konnten die eigentlichen Löscharbeiten eingestellt werden. Nachlöscharbeiten durch die gestellte Brandwache der FF Ramsau dauerten bis in die späten Vormittagsstunden an. Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern ab, für Zwecke der Brandursachenforschung wurde ein Brandermittler der Polizei mit dem Unimog der FF Bad Goisern zur Brandstelle gefahren.

 

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Verkehrsunfall

Am 19. Jänner wurden die Feuerwehr St. Agatha und Bad Goisern von der Landeswarnzentrale zu einem „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ in Steeg alarmiert. Beim Eintreffen der Hilfskräfte stellte sich heraus, dass kein Einsatz des hydraulischen Rettungsgerätes notwendig war. Somit konnte die FF Bad Goisern wieder einrücken, während die FF St. Agatha die Bergung des Unfallfahrzeuges vornahm.

 

Fahrzeugbergung nach Verkehrsunfall

Nach einem Auffahrunfall blockierte am Nachmittag des 27. Jänner ein fahruntauglicher PKW die Bundesstraße im Bereich der Zufahrt Kurhotelstraße. Auf Ersuchen der Polizeiinspektion beseitigte die FF Bad Goisern das Fahrzeug durch Anheben des PKW im Heckbereich mittels Seilwinde. Nach anschließender Fahrbahnreinigung war die Bundesstraße nach kurzer Zeit wieder ungehindert passierbar.


 

Öleinsatz in Kläranlage

Zu einer großflächigen Ölverschmutzung war es am Vormittag des 2. Februar im Bereich der Kläranlage des Reinhalteverbands Hallstättersee in Bad Goisern gekommen. Über die Kanalisation war das Öl in den Bereich der Kläranlage gelangt und hatte sich dort in den Becken verteilt. Seitens des Reinhalteverbands wurden schließlich die Feuerwehren Bad Goisern und Weißenbach zu Hilfe gerufen. Immer noch gelangte Öl über die Kanalisation in den Bereich der Kläranklage, weshalb seitens der Feuerwehr sogleich Ölbindevlies und eine Ölsperre am Zufluss angebracht wurden. Parallel dazu wurden zahlreiche Säcke Ölbindemittel in den Becken ausgestreut, um die an der Oberfläche treibende Ölverunreinigung zu binden.

Noch während die Arbeiten dort andauerten, machten sich Polizeibeamte und Mitarbeiter des Reinhalteverbands auf die Suche nach der Ursache der Ölverschmutzung. Wenig später wurden sie im Bereich einer Baustelle fündig. Mittels Kanaldichtkissen und Ölbindevlies konnte daraufhin ein weiterer Öleintritt in die Kanalisation unterbunden werden. Seitens der Feuerwehr konnte nach mehr als zwei Stunden der Einsatz beendet werden. Das ölgetränkte Bindemittel wurde durch eine Spezialfirma und Mitarbeiter des Reinhalteverbands aus den Becken gesaugt.

 

Bergung eines Sattelzugs

Zu einer LKW-Bergung nach Lauffen wurde in den Vormittagsstunden des 20. Februar die FF Bad Goisern zur Unterstützung gerufen. Die Feuerwehren Lauffen, Bad Ischl sowie der Kranstützpunkt Vöcklabruck waren schon vor Ort und bereiteten die Bergung eines Sattelzuges vor. Dieser war aufgrund von Straßenglätte von der Fahrbahn über eine steile Böschung gerutscht. Nur ein Fichtenbaum konnte den LKW stoppen und ein Umkippen verhindern. Die FF Bad Goisern wurde mit dem Last-Fahrzeug alarmiert, um die Bergung mit der 10-Tonnen-Seilwinde zu unterstützen. Im Zusammenspiel von bis zu vier Seilwinden gleichzeitig gelang es schließlich, das Schwerfahrzeug wieder zurück auf den Parkplatz zu ziehen.

 

Langwierige LKW-Bergung

Zur Unterstützung bei einer LKW-Bergung in der Elektrodenwerksstraße wurde in den Mittagsstunden des 15. März die FF Bad Goisern alarmiert. Ein mit Flüssigbitumen beladener Sattelzug war auf das Bankett geraten und dort versunken. Die erstalarmierte FF St. Agatha hatte schon unter anderem mit Hebekissen und Seilwinden versucht, das Schwerfahrzeug zu bergen. Aufgrund des großen Gewichts des LKW wurde schließlich auch die FF Bad Goisern um Hilfeleistung mit dem Lastfahrzeug ersucht. Der gemeinsame Einsatz mehrerer Seilwinden beider Feuerwehren führte schließlich innerhalb kurzer Zeit zum Bergungserfolg.

 

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