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Neuer Rekord beim Hallenfest-Traktortreffen

Das Feuerwehr-Hallenfest 2012 ist Geschichte. Zahlreiche Besucher haben auch heuer wieder unser Fest von 6. – 8. Juli besucht und waren begeistert von dem gebotenen Programm. Denn neben der Abendunterhaltung wurde auch tagsüber einiges geboten: Auf großen Anklang stieß die Feuerlöscher-Überprüfung samt gratis Löschtraining und Brandschutz-Tipps durch die Feuerwehr. Einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr konnte man bei einigen Einsatz-Vorführungen und der Fahrzeugschau gewinnen.

Regelrecht gestürmt wurde dann das traditionelle Traktortreffen am Sonntag: Ganze 73 Traktoren samt ihren Fahrern und auch Fahrerinnen fanden sich am Festgelände ein und dürften sich dafür ein gratis-Henderl und ein kühles Bier abholen. Gewertet wurde diesmal nach der Schuhlänge und beim Wettkampf rund um die „Trinkwasserversorgung“ durften schöne Preise mit nach Hause genommen werden. Danke an all die vielen Besucher unseres Festes. Ein ganz herzliches Dankeschön an all die Helfer, die uns während unseres Festes und beim Abbau tatkräftig unterstützt haben!

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Teilnahme am Drei-Bezirke-Jungendlager in Taufkirchen / Pram

Vom 12. bis 15. Juli nahmen neun Jungfeuerwehrmänner mit zwei Betreuern am Drei-Bezirke-Jugendlager in Taufkirchen / Pram teil. Neben dem Lagerleben stand eine Lagerolympiade mit interessanten Spielen wie z.B. Gehstockwerfen, Gruppenlanglaufen, Wassertragen auf Kellnertassen oder Dosenwerfen am Programm. Auch das Schlechtwetterprogramm begeisterte durch einen Besuch der Acapulco-Piratenwelt in der Eurotherme Bad Schallerbach und mit einem Kinobesuch in Peuerbach, wo der Film Ice-Age 4 in 3 D erlebt wurde. Als Abschluss konnten die die Goiserer Jungfeuerwehrmänner mit mehr als tausend anderen Jugendlichen bei der Lager-Disco abtanzen.

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Teilnahme am Landes-Feuerwehrbewerb

Gleich zwei Gruppen der FF Bad Goisern traten am 6. Juli um das Erringen der Feuerwehr-Leistungsabzeichen in Bronze und Silber beim Landes-Feuerwehr-Leistungsbewerb in Braunau an. Nach wochenlanger, intensiver Vorbereitung konnte das gesetzte Ziel erreicht und mit einem für die FF Bad Goisern sehr zufriedenstellenden Ergebnis bestanden werden. Kürzlich durften die Teilnehmer als Lohn für ihre Anstrengungen die Leistungsabzeichen von unserem Kommandanten Günter Rainer entgegen nehmen. Herzliche Gratulation!

 

Umfassendes Ausbildungsprogramm zu Wasser und Land

Ein sehr vielseitiges Ausbildungsprogramm absolvierte die FF Bad Goisern am 16. Juli: Während sich drei Mann mit der praktischen Einschulung neuer Maschinisten am Hubsteiger beschäftigten, übte der Rest der Mannschaft am Hallstättersee. Auch hier galt es aufgeteilt in zwei Gruppen einerseits einen angenommenen „Ölaustritt auf Gewässer“ sowie einen „Waldbrand im unzugänglichen Uferbereich“ abzuarbeiten. Mit dem kleinen Motorboot wurde als Erstmaßnahme ein luftgefüllter Feuerwehrschlauch ausgelegt, um eine weitere Ausbreitung des „Öls“ zu verhindern. In weiterer Folge wurde mit dem Kran des Lastfahrzeugs die Haspel mit den größeren Ölsperren am Ufer abgesetzt und dann im Wasser positioniert.

Am gegenüber liegenden Ufer bekämpfte die andere Gruppe den „Waldbrand“: Mannschaft und benötigtes Gerät wurden auf das Arbeitsboot verladen und dann zur „Brandstelle“ über den Wasserweg angeliefert. Vorort wurde die Tragkraftspritze in Betrieb genommen und ein Löschangriff aus mehreren Rohren vorgetragen.

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Jugendübung in zwei Gruppen

Am 19. Juli übte die Jugendgruppe in zwei Gruppen. Während die Gruppe 1 einen Löschangriff mit mehreren Strahlrohren vom SLF im Bereich des ehemaligen Kurhotels vortrug, wiedmete sich Gruppe 2 der Geräteausbildung, wobei die Stromerzeuger und hydraulische Rettungsgerät eingehend besprochen und ausprobiert wurde.

 

Übung in vier Gruppen

Am 30. Juli wurde die anwesende Mannschaft in vier Gruppen geteilt. Wie an vielen Montagen widmete sic h eine Ausbildungsgruppe der intensiven Hubsteigerschulung um das technisch komplexe Geräte perfekt zu beherrschen. Gruppe 2 und 3 übten im Wechsel mit Geräten des RLFs – diesmal trocken in der Fahrzeughalle des Depots, da über Goisern heftiger Regen niederging. Einerseits wurden die verschiedenen Hebekissen erprobt und der Unimog sachgerecht angehoben. Anderseits wurde ein alter PKW mit dem hydraulischen Rettungsgerät taktisch richtig zerschnitten, wobei nicht nur Spreizer und Schere, sondern auch verschiedene Zusatzgeräte zum Einsatz kamen. Gruppe 4 beschäftigte sich – wie so viele Male fast unbemerkt - mit der Geräte-Instandsetzung: diesmal wurden zwei völlig desolate LKW-Reifen des LAST-Fahrzeuges gewechselt, denen der Zahn der Zeit des jahrzehntelangen Einsatzdienstes diese Fahrzeuges gehörig zugesetzt hatte.

 

Übung an der Traun

Am 2. August übte die Feuerwehrjugend an der Traun einen Flurbrand. Mit dem kleinen Boot wurden mehrere Personentransporte ins teilweise unwegsame Ufergelände durchgeführt und ausgehend von der Tragkraftspritze eine längere Löschleitung aufgebaut, von der mit mehreren Strahlrohren der Löschangriff vorgetragen wurde.

 

Jugend: Aufbau einer Relaisleitung nach Ramsau

Am 9. August baute die Jugendfeuerwehr mit Unterstützung einiger aktiver Mitglieder eine 800 Meter lange Relais-Leitung von der Traun in die Ortschaft Ramsau: Übungsannahme Waldbrand. Beim alten Strandbad an der Traun wurde mit der Tragkraftspritze TS 12 das Wasser angesaugt. Anschließend verlegten die Jungfeuerwehrmitglieder mit Hilfe des Schlauchanhängers eine B-Leitung in die Ramsaustraße, wo die Tragkraftspritze TS 8 zwischengeschaltet wurde. Das letzte Stück der Versorgungsleitung zum GTLF 10.000 musste mit dem Schlauchmaterial des zweiten Schlauchanhängers händisch verlegt werden. Das GTLF versorgte schlussendlich das SLF-4000 mit genügend Wasser, sodass sogar der Wasserwerfer betrieben werden konnte.

 

Waldbrandübung

Am 13. August übte die Aktivmannschaft den Waldbrandeinsatz mit Hubschrauberunterstützung. Der genaue Ablauf von der Beladung der Standcontainer bis zum Löschangriff wurde durchgegangen, wobei der Hubschrauber durch den LAST-Kran simuliert wurde. Nachdem das benötigte Gerät – nach dem Gewicht berechnet - in den Standcontainer der Feuerwehr verladen worden war und das Fluggehänge sachgerecht montiert wurde, hob der Kran den Waldbrandcontainer ins unwegsame Gelände, wo er standsicher positioniert wurde. Anschließend wurde die TS in Stellung gebracht und ein B-Leitung aufgebaut. Ausgehend von einem Verteiler wurde der Löschangriff mit den Löschlanzen, der die wassersparende Bekämpfung von Humusbränden ermöglicht vorgetragen.

 

Waldbrandübung mit Hubsteiger

Am 20. August übte die Aktivmannschaft im Bereich des Radsteiges einen Waldbrandeinsatz auf über 1200 Meter Seehöhe. Einerseits diente die Übung der Fahrerschulung, da die Anfahrt über eine lange und teilweise enge Forststraße erfolgte. Andererseits wurden die Möglichkeiten der Waldbrandbekämpfung mit dem Hubsteiger erprobt: eine zwar außergewöhnliche Idee, aber wie es sich herausstellte, eine sehr zielführende. Durch die Ausladung des Armes und den Möglichkeiten des Gerätes kann eine sehr große Fläche eines brennenden Waldes mit Wasser effektiv benetzt und sehr personalsparend erreicht werden und dadurch die Arbeit mehrerer Löschgruppen eingespart und sehr zielführend das Übergreifen eines Brandes über ein Straße verhindert werden. Voraussetzung allerdings: genügend Löschwasser, welches an diesem Übungsgsort nur durch das GTLF der Feuerwehr ausreichend angeliefert werden konnte. Alternative: eine Löschleitung über sieben Kilometer und auf Grund des großen Höhenunterschiedes zur nächsten Wasserentnahmestelle im Tal nur mit 15 (!) Tragkraftspritzen (TS 12) zu bewältigen. Ein Szenario, welches an derselben Stelle am 5. Mai den Goiserer Feuerwehren im Zuge eines erfolgreiches, nächtlichen Realeinsatzes auf Grund des über das Mindestmaßes angekauften, überlegten Ausrüstungsstandes erspart blieb.

 

Jugend: Errichten einer Ölsperre

Am 23. August errichtete die Feuerwehrjugend am Mühlbach eine behelfsmäßige Ölsperre am Mühlbach mit einem B-Schlauch, an dessen einem Ende eine Blindkupplung angeschlossen wurde und an dessen anderem mit einem speziellen Anschluss Druckluft zugeführt wurde, welche den Schlauch füllt.

 

Jugend: Gefährliche Stoffe an der Eisenbahn

Am 30. August übte die Goiserer Feuerwehrjugend am Frachtenbahnhof in Bad Ischl den Einsatz mit gefährlichen Stoffen. Dazu stellte die ÖBB einen Übungs-Kesselwagon zur Verfügung, an dem die Behebung von Lecks geübt werden konnte. Natürlich waren zu Übungszwecken keine gefährlichen Flüssigkeiten im Spiel und die Jungfeuerwehrmitglieder trugen die im wirklichen Einsatz vorgesehen Schutzanzüge nicht, die für diese Altersgruppe ungeeignet sind. Trotzdem: eine sehr lehrreiche und interessante Übung.

 

Bergeübung

Am 3. September übte die Aktivmannschaft die LKW- und PKW-Bergung. Während die eine Gruppe mit dem Unimog die Bergung eines PKWs aus einem Graben übte, beschäftigte sich die andere Gruppe mit dem Abschleppen eines "hängengebliebenen" schweren LKWs auf einer steilen Schotterstraße. Beide Gruppen übten mit den verschiedenen Anschlagmittel, besprachen die verschiedenen Versionen richtig und schonend zu arbeiten und setzten die Erkenntnisse anschließend erfolgreich um.

 

Jugend: Waldbrandübung

Am 6. September rückte die Feuerwehrjugend zu einer Waldbrandübung aus. Als Übungsziel sollte eine ausreichende Wasserversorgung des Wasserwerfers bei einer Waldbrandbekämpfung sichergestellt werden. Dazu speiste das GTLF vorerst das SLF und mit leistungsfähigen, aber sehr handlichen Tauchpumpen konnte eine ausreichende Wasserversorgung aus einem Gebirgsbach gewährleistet werden.

 

Übung mit der ÖBB

Am 10. September übte die FF Bad Goisern und die BTF SGL Carbon am Frachtenbahnhof Bad Ischl den Einsatz mit Kesselwagen der ÖBB. Zwei überaus qualifzierte Mitarbeiter der Eisenbahn standen als Instruktoren zur Verfügung. Die ersten Maßnahmen bei leckgeschlagenen Kesselwaggons standen im Mittelpunkt der Ausbildung. Dazu mussten die Feuerwehrmänner beider Wehren verschiedene Leckagen an einem Übungs-Kesselwaggon mit feuerwehreigenen Hilfsmitteln wie Hebekissen, Spanngurten oder Keilen beseitigen. Darüberhinaus gab es eine überaus interessante Information über mögliche Ursachen von Austritten von Flüssigkeiten und Gasen an diesen Waggons, wobei ein zweiter, für Übungszwecke präperierter Waggon besichtigt werden konnte.

 

Jugend: Funkausbildung

Am 12. September übte die Feuerwehrjugend den richtigen Funkverkehr in der Feuerwehr. Dabei wurden an zwei Orten räumlich getrennt zwei Funkstationen aufgebaut. Über Funk mussten genau Anweisungen zum Bau eines Lego-Gebildes übermittelt werden. Als Abschluss der Übung wurde kontrolliert, ob die Funkanweisungen so genau gegeben bzw. verstanden worden waren, sodass das Selbe Bauwerk errichtet wurde.

 

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