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Jugend: Waldbrandübung im Maiswald

Am 5. April rückte die Feuerwehrjugend zu einer Waldbrandübung in den Maiswald aus. Ausgehend von der Traun, von der mit der TS12 das Wasser angesaugt wurde, legten die Jungfeuerwehrmitglieder per Hand eine mehrere hundert Meter lange B-Schlauchleitung durch steiles Gelände in das Waldgebiet. Lohn der schweißtreibenden Arbeit: das Wasser erreichte problemlos das Ziel und es konnte ausgiebig gespritzt werden.

 

Ausbildung in Gruppen

Am 12. April übte die Aktivmannschaft in drei Gruppen. Einerseits wurden die Einsatzmaschinisten des Hubsteigers geschult, anderseits stand im Wechsel Gerätekunde am Ausbildungsprogramm. Während bei der Station SLF sämtliche Möglichkeiten der Löschschaumerzeugung (Leich-, Mittel- und Schwerschaum) theoretisch erörtert wurde und dann praktisch angewendet wurde, wurden bei der Station RLF die alle vorhandenen Geräte der Personenrettung (hydraulisches Rettungsgerät, Rettungszylinder, diverses Kleingerät) besprochen und teilweise in Betrieb gesetzt.

 

Jugend: Greifzug

Am 14. April arbeitete die Jungedgruppe mit dem Greifzug. Die richtiger Verankerung, die entsprechende Handhabung und der Einsatz von Umlenkrollen wurde praktisch erprobt.

 

Jugend: Kletterturm

Am 19. April übte die Feuerwehrjugend am Kletterturm der Zeugstätte. Wiederum, wie in allen Übungen, legten die Ausbilder der Aktivmannschaft auf sicheres Arbeiten. Sowohl mit der Schiebleiter als auch mit der Hackenleiter bezwangen die Jungfeuerwehrmitglieder gut gesichert den Kletterturm. Anschließend seilten sie sich vom Klettertrum wieder auf festen Boden ab.

 

Jugend: Von der TS zum Brandangriff

Am 26. April baute die Jugend der Goiserer Feuerwehr ausgehend von der Tragkraftspritze am Mühlbach eine mehrere hundert Meter lange B-Leitung zum Tanklöschfahrzeug, das in der Nähe des Stepahneums positioniert war auf. Von dort wurde eine Angriffsleitung Richtung der Hauptschule II aufgebaut und der Löschangriff vorgenommen.

 

Übung: PKW-Bergung

Am 7. Mai rückte die Aktivmannschaft zu einer interessanten Übung ins Gelände des Gemeindebauhofes aus. Auf der anderen Seite des Kunstmühlfluder wurde zu Übungszwecken ein zerstörtes Auto positioniert. Aufgabe war, eine eingeklemmte Puppe mit dem hydraulischem Rettungsgerät zu befreien. Dieses wurde mit dem Hubsteiger über den Fluder angeliefert, der gleich eine Rettungsplattform darstellte. Auch ein ausgebrochener Fahrzeugbran wurde umgehend mit dem bereitgestellten Hochdrucklöscher gelöscht. Anschließend wurde die verletzte Person mit der Rettungstrage und dem Hubsteiger abtransportiert.

 

Übung Wohnhausbrand

Am 14. Mai übte die Feuerwehr am Rohbau der Siedlungshäuser der Lacknergründe der Brandeinsatz. Mehrere Atemschutztrupps drangen in das Gebäude auf und nahmen die Suche nach vermissten Personen auf. Der Hubsteigern nahm die Personenrettung – ebenso wie das Lastfahrzeug mit dem Kran vor.

 

Übung aller Goiserer Feuerwehren

Am 4. Juni organisierte die FF Bad Goisern eine Pflichtbereichsübung der besonderen Art. Am Gelände des ehemaligen Kurhotels mussten die Feuerwehrkräfte insgesamt 36 Aufträge in knapp zwei Stunden bewältigen. Der Schwerpunkt der Übung der stand auf der Flexibilität der Führungskräfte der einzelnen Feuerwehren und der Übungsleitung. Immer wieder wurden die Kräfte umgruppiert und mit neuen Aufgaben beauftragt, die nach und nach eingespielt wurden. So mussten insgesamt acht vermisste Personen von sechs Atemschutztrupps gefunden und teilweile mit Hilfe des Hubsteigers gerettet werden.

Die Brandbekämpfung unter zu Hilfenahme mehrerer TLFs im Außen- und Innenangriff sowie über die Drehleiter, Gasspüren, Türöffnungen, der Aufbau einer Zubringerleitung von den GTLFs, ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, die Verkehrsregelung sowie die Ausleuchtung des Geländes über den Hubsteiger wurde von den Feuerwehrkräften bewältigt. Überdies wurde eine Einsatzkoordinations- sowie Atemschutzsammelstelle aufgebaut. Das Rote Kreuz Bad Goisern stellte mit einem Fahrzeug die sanitätsdienstliche Erstversorgung sicher. Als interessante Übungsbeobachter nahmen Bürgermeister Peter Ellmer und GV Helmut Pilz an der Übung teil. Der Versorgungstrupp der FF Bad Goisern bereitete inzwischen in der Zeugstätte Bad Goisern, wie auch bei Großschadensereignissen erforderlich, eine vom Gemeindevorstand spendierte warme Mahlzeit für die Übungsnachbesprechung vor. Seitens der FF Bad Goisern, St. Agatha, Lasern, Ramsau und Weißenbach sowie der BTF SGL Carbon standen 90 Feuerwehrmitglieder mit 17 Kfz im Übungseinsatz.

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Vielseitiges Ausbildungsprogramm

Genauso umfassend wie sich die Einsatzanforderungen an die FF Bad Goisern gestalten, genauso vielseitig war auch das Ausbildungsprogramm am 11. Juni: Aufgeteilt in mehrere Gruppen und unter der Führung zweier Zugskommandanten beschäftigte sich ein Teil der Mannschaft mit dem Hubsteiger und der Drehleiter. Hierbei wurde etwa der Aufbau der Beleuchtung an der Drehleiter und die fachgerechte Bedienung derselbigen vorgenommen. Am Hubsteiger standen die Montage der Krankentragenhalterung und die Versorgung mittels Atemluft im Korb der Teleskopbühne am Programm. Mit der Sicherung in Höhen oder dem Abseilen mittels Feuerwehrgurt und Absturzsicherung beschäftigte sich wiederum ein weiterer Teil der Mannschaft.

Einem ganz konträren Thema widmete sich hingegen die zweite Gruppe: Die fachmännische Rettung von eingeklemmten Personen aus einem Unfallfahrzeug stand hier im Mittelpunkt. Mit den hydraulischen Rettungsgeräten wurden Zugänge geschaffen und Türen entfernt, um die „eingeklemmten“ Übungspuppen aus dem Fahrzeug zu befreien. Als „Highlight“ der Ausbildung stand schließlich auch noch der zuvor zerlegte PKW plötzlich in Brand. Die Besatzung des Schweren Löschfahrzeugs wurde unter einsatzrealistischen Bedingungen von ihrer Ausbildung abgezogen und mit der Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz beauftragt. Mit zwei Hochdrucklöschern konnte der Brand im Motorraum rasch gelöscht werden. Beim zweiten Löschangriff mit dem Kombi-Schaumrohr galt es dann noch, das in Vollbrand stehende Fahrzeug abzulöschen. In einer gemeinsamen Übungs-Nachbesprechung wurde schließlich Resümee über alle Ausbildungsthemen gezogen.

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Löschwasserversorgung im Mittelpunkt

Der angenommene Großbrand bei der Tischlerei Stockinger war Ausgangspunkt für eine Einsatzübung am 18. Juni: Vor allem die ausreichende Versorgung mit Löschwasser stand bei dieser Übung im Mittelpunkt. Unter schwerem Atemschutz musste ein Trupp in der Anfangsphase Behälter mit Gefahrgut (Lacke) aus dem Gebäude verbringen, während parallel dazu bereits im Aussenbereich ein umfassender Löschangriff gestartet wurde. Mit einem sog. „Hydroschild“ wurde eine Wasserwand errichtet, um ein Übergreifen auf den nahen Holzlagerplatz zu verhindern. Mittels Wasserwerfer des Hubsteigers wurde eine „Brandbekämpfung“ von oben vorgenommen, um den Einsatz der Trupps am Boden zu unterstützen. Ebenso galt es, über eine Schiebeleiter eine Löschleitung auf das Dach vorzunehmen.

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Während das Löschwasser in der Erstphase von Tanklöschfahrzeugen stammte, wurde gleichzeitig an der Herstellung von zwei Zubringleitungen vom Traunfluß gearbeitet. Sehr gastfreundlich erwies sich nach der Übungsbesprechung noch der Firmeninhaber, der mit seiner Frau die eingesetzten Kräfte noch mit einer kleinen Stärkung verpflegte. Besten Dank auch an Herrn Stockinger für die Bereitstellung des Bildmaterials!

 

Besuch der Vorschule Bad Goisern

Am 19. Juni besuchte eine Klasser der Vorschule der Volksschule Bad Goisern die Feuerwehr Bad Goisern. Nach der Besichtigung von verschiedenen Feuerwehrgeräten durften die Schüler/innen noch gehörig mit dem C-Schlauch spritzen.

 

Jugend: Übung am Hallstättersee

Am 21. Juni übte die Feuerwehrjugend die Verlegung von Mannschaft und Geräte am Hallstättersee. Dazu wurde das A-Boot der Feuerwehr am Strandbad Untersee "gewassert", die TS und einige wasserführende Amaturen verlerladen, sowie die Schwimmwesten angelegt. Anschließiend ging der Personen- und Gerätetransport von erfahrenen Bootsführern gesteuert nach Gosaumühle.

 

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