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Feuerwehr sichert Trinkwasser-Versorgung

Seit Montagabend, 2. Juli stand die FF Bad Goisern im Einsatz, um eine Not-Trinkwasserversorgung zu errichten. Grund dafür ist die Verunreinigung des Trinkwassers im Versorgungsgebiet der Wassergenossenschaft Goisern. Hunderte Haushalte im Ortzentrum und Umgebung sind davon betroffen.

Seit den Nachmittagsstunden des 2. Juli waren große Teile der Goiserer Bevölkerung ohne Trinkwasser. Seitens der Wassergenossenschaft wurden sogleich Maßnahmen gesetzt, um ehestmöglich wieder die Versorgung mit sauberem Wasser zu gewährleisten. Durch die Feuerwehr Bad Goisern wurde die Bevölkerung in dem betroffenen Gebiet per Lautsprecherdurchsagen über den Sachverhalt informiert und angehalten, das Wasser nicht zu trinken.

Da schließlich immer mehr Anrufe seitens der Bevölkerung bei der Feuerwehr eingingen, wurde in Absprache mit der Behörde begonnen, eine Notversorgung mit Trinkwasser herzustellen. Dazu wurde durch die FF Bad Goisern eine Schlauchleitung ins Ortszentrum verlegt, um die beiden Altenheime, eine Jugendherberge sowie eine Großbäckerei mit Trinkwasser zu versorgen. Dazu wurde das Wasser vom Netz der Wassergenossenschaft Ramsau entnommen und über die Schlauchleitungen zu den Gebäuden verteilt. Auch am Marktplatz wurde eine Abgabestelle eingerichtet, an der sich die Bevölkerung seit Montagabend mit Trinkwasser bedienen kann.

Am Folgetag war es dann auch noch notwendig, eine große Kuranstalt mit Trinkwasser zu versorgen. Wieder waren die Kräfte der Feuerwehr im Einsatz und verlegten eine 1,5 Kilometer lange Schlauchleitung. Nach gut einer Stunde konnte in die Kuranstalt mit dem kostbaren Nass eingespeist werden.

Von der FF Bad Goisern wurden bislang über 2.600 m Schläuche verlegt, um eine Notversorgung mit Trinkwasserversorgung zu errichten. Nach derzeitigen Informationen ist auch noch in den nächsten Tagen das Wasser aus dem Ortswassernetz (WG Goisern) nicht zum Genuss geeignet. Versorgungsgebiete anderer Wassergenossenschaften sind davon nicht betroffen.
 

Notversorgung mit Trinkwasser weiter aufrecht

Den dritten Tag in Folge steht die FF Bad Goisern mittlerweile im Einsatz, um aufgrund der Trinkwasser-Verunreinigung Betriebe und die Bevölkerung zu unterstützen. Bei mehreren Gewerbstätigen wurden 1000-Liter-Tanks mit Trinkwasser positioniert, um deren Betriebstätigkeit überhaupt zu ermöglichen. Bestens bewährt hat sich auch in diesem Fall unser wendiger Multi-Lader, mit dem die vollen Tanks optimal angeliefert werden konnten. Auch die verlegten Schlauchleitungen und Schlauchbrücken an Straßenquerungen bedurften immer wieder einer Kontrolle und Neupositionierung.

Immer wieder galt es auch Anfragen der Bevölkerung im Feuerwehrhaus bezüglich der Wasserversorgung zu beantworten. Ebenso mussten die Tanks wieder mit Frischwasser versorgt werden.

 

Vergessenes Kochgut bescherte Feuerwehreinsatz

Nächtlicher Alarm für die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha am 6. Juli um 2:30 Uhr: Mit dem Alarmstichwort „Brand Wohnhaus“ wurden die beiden Wehren zu einem großen Mehrparteienwohnhaus im Ortszentrum gerufen. Rauchentwicklung aus einem Fenster veranlasste einen Mitbewohner, den Notruf zu wählen. Vor Ort konnte dann jedoch rasch Entwarnung gegeben werden. Vergessenes Kochgut auf dem Herd hatte die Rauchentwicklung verursacht. Nach erfolgter Kontrolle konnte der Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst wieder beendet werden.

 

Zwischenbericht Not-Trinkwasserversorgung

Bereits über eine Woche lang ist die FF Bad Goisern nun beschäftigt, die Not-Trinkwasserversorgung im Ortszentrum aufrecht zu erhalten. Die beiden Altenheime, eine Jugendherberge sowie eine Großbäckerei werden weiterhin unabhängig vom üblichen Wasserleitungsnetz mit dem Wasser aus dem Feuerwehrschlauch versorgt. Lediglich die 1,5 km lange Leitung zur Kuranstalt Hanuschhof konnte am 9. Juli abgebaut werden – das Gebäude wird nun bis zum Erreichen der Trinkwasserqualität mit Nutzwasser aus dem Netz versorgt. Auch wenn unsere Not-Trinkwasserversorgung für den Außenstehenden relativ simpel aussehen mag, beschäftigt diese die Feuerwehr jedoch oftmals rund um die Uhr: Immer wieder müssen Leitungen gespült oder Querungen mit dem Straßenverkehr neu positioniert werden. Das unsachgemäße Überfahren der Schläuche mit dem KFZ hatte auch schon mehrere Schlauchplatzer zur Folge, wo dann rasches Handeln seitens der Feuerwehr notwendig war. Leider scheint es auch einige unvernünftige Spaßvögel zu geben, die durch das Manipulieren an Wasserverteilern immer wieder die Wasserversorgung unterbrechen und so der Feuerwehr viel zusätzliche und eigentlich völlig unnötige Arbeit bescheren. Doch die vielen positiven Rückmeldungen und Dankesworte aus der Bevölkerung, die wir derzeit entgegen nehmen dürfen, ermutigen uns, unsere Arbeit solange fortzusetzen wie es notwendig ist.

 

FF Bad Goisern: Bilanz der Trinkwasser-Notversorgung

Zehn Tage lang sorgte die FF Bad Goisern für eine Trinkwasser-Notversorgung, nachdem das Trinkwasser im Versorgungsgebiet der Wassergenossenschaft Bad Goisern seit 2. Juli wegen einer Verunreinigung nicht mehr genießbar war. Rund 800 Haushalte waren davon betroffen.
Nach Bekanntwerden wurde die Bevölkerung mittels Lautsprecher-Durchsagen informiert und eine Trinkwasser-Entnahmestelle am Marktplatz eingerichtet. Auch die beiden Altenheime, eine Kuranstalt und eine Großbäckerei sowie ein Beherbergungsbetrieb wurden seitdem mit Wasser aus dem Feuerwehrschlauch versorgt. Insgesamt wurden über 2.600 Meter Schlauchmaterial verlegt. Zudem war es auch notwendig, Gewerbebetriebe täglich mit sauberem Trinkwasser aus Tanks zu beliefern.

Insgesamt 24 Einsätze wurden in diesem Zeitraum zur Aufrechterhaltung der Trinkwasser-Versorgung geleistet. Immer kam es durch unsachgemäßes Überfahren mit Fahrzeugen zu beschädigten Schläuchen oder Schlauchplatzern – in Summe wurden bei dieser „Materialschlacht“ über 20 Schläuche unbrauchbar. Auch unvernünftige Spaßvögel sorgten durch das Manipulieren an Wasserverteilern immer wieder für eine Unterbrechung der Versorgung – und bescherten so der Feuerwehr viel zusätzliche, eigentlich völlig unnötige Arbeit.

Mit dem Erreichen der Trinkwasser-Qualität am 11. Juli war der Einsatz für die FF Bad Goisern jedoch noch lange nicht beendet: die Schläuche mussten wieder eingesammelt, gereinigt, gewickelt und wieder in den Fahrzeugen verstaut werden. Soweit möglich wurde defektes Schlauchmaterial repariert – eine Vielzahl musste jedoch ausgeschieden werden.

 

FF Bad Goisern rettet Katze aus Kanal

Kurioser Einsatz für die FF Bad Goisern am 15. Juli: Eine Katze musste aus einem unterirdischen Kanal vor dem Ertrinken gerettet werden.

Wie das Haustier dorthin gekommen ist, ist unklar. Fest steht nur, dass Anwohner plötzlich durch lautes Miauen aufmerksam geworden waren. Bei der Nachschau stellten sie dann fest, dass die erbärmlichen Hilfeschreie aus dem Kanal des Wurmbachs stammten, der über eine weite Strecke unterirdisch durch das Ortzentrum geleitet wird. Den herbeigerufenen Helfern der Feuerwehr Bad Goisern gelang es dann rasch, das arme Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien. Über einen schmalen Einstieg gelangte ein Feuerwehrmann in den Kanal und kroch zu der Katze.

„Völlig verängstigt hatte sich die Katze an einer Leitung oberhalb des Baches festgeklammert, sonst wäre sie vom Wasser mitgerissen worden“, beschreibt Feuerwehrmann Claus Ebner die Situation im Kanal. Wenig später erblickten Retter und Katze wieder das Tageslicht, wo der völlig durchnässte Stubentiger mit großer Freude von seinen Besitzern entgegen genommen wurde.

 

Dauereinsatz bei Mountainbike-Trophy

Eine Vielzahl von Einsätzen und Stunden leistete die FF Bad Goisern vom 13. - 15. Juli während der Salzkammergut-Mountainbike-Trophy mit mehr als 4.000 Teilnehmern. Aufgrund des Regenwetters mussten schon am Freitag zwei Transporter im Bereich des Ausstellungsgeländes mittels Seilwinde geborgen werden, nachdem sie sich im weichen Untergrund festgefahren hatten. Parallel dazu war man auch schon mit der Verkehrsführung rund ums Ortzentrum betraut. Die Unterstützung aller Goiserer Freiwilligen Feuerwehren war dann am Samstag notwendig, um die umfangreichen Aufgaben wie Ordnerdienst, Parkplatzeinweisung, Betreiben des Bike-Waschplatzes, Verkehrsbeschilderung uvm. ausführen zu können. Auch am Sonntag stand die FF Bad Goisern von der Früh weg (Straßenreinigung mit Tanklöschfahrzeug) bis in die Abendstunden zur Verkehrsführung sowie mit Lotsen und Ordnern im Einsatz. In Summe galt es während des Sport-Events fast 60 Positionen zu besetzen, was schon bereits im Vorfeld eine ganze Menge Arbeit hinsichtlich Logistik und Organisation für die FF Bad Goisern bedeutete.

 

Dachstuhlbrand forderte Feuerwehren in Bad Goisern

Ein hartnäckiger Dachstuhlbrand beschäftigte vier Feuerwehren während der Nachtstunden von 23. auf 24. Juli in Bad Goisern. Trotz aller Anstrengungen konnten die Feuerwehren den Brand erst nach Stunden unter Kontrolle bringen. Wie es zu dem Brand in dem Wohnhaus in der Ortschaft Wurmstein gekommen ist, ist vorerst unklar. Kurz vor 23 Uhr waren die Bewohner auf den Brand im Dachbereich aufmerksam geworden und hatten die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen bereits Flammen aus der Dachhaut. Sogleich wurde ein umfassender Löschangriff mit mehreren Hochdruckrohren im Innen- und Außenangriff vorgetragen – aufgrund der starken Rauchentwicklung war dies nur unter Einsatz von schwerem Atemschutz möglich. Ein sich immer wieder drehender Wind sowie die verwinkelte Holzbauweise boten dem Feuer jedoch reichlich Nahrung, sodass sich die Flammen im Dachbereich immer weiter ausbreiten konnten. Schließlich war es notwendig, die komplette Dachhaut zu öffnen, unter der sich die Flammen sogar bis in den Wohnbereich ausgebreitet hatten. Für die Feuerwehren bedeutete dies Schwerstarbeit – an die 70 Einsatzzyklen von Atemschutztrupps waren notwendig, um den Brand nach rund vier Stunden unter Kontrolle zu bringen. Aufgrund des hohen Atemluftverbrauchs war auch der Einsatz des Atemschutzfahrzeugs aus Steyrermühl notwendig, um die leeren Atemluftflaschen vor Ort gleich wieder befüllen zu können. Schwierig auch die Löschwasserversorgung, da sich das Brandobjekt hoch über dem Goiserertal befand und erst nach kilometerlanger Anfahrt erreicht werden konnte. Im Pendelverkehr musste Löschwasser aus dem Tal mit einem Großtanklöschfahrzeug herangeschafft werden, um die eingesetzten Tanklöschfahrzeuge mit Löschwasser zu versorgen.

Erst gegen fünf Uhr früh konnten die ersten Kräfte von der Einsatzstelle abrücken, durch die verbleibende Brandwache mussten immer wieder Glutnester abgelöscht werden. Im Einsatz standen die Feuerwehren Bad Goisern, Lasern, St. Agatha sowie die Betriebsfeuerwehr Steyrermühl mit rund 90 Mann sowie ein SEW des Roten Kreuzes und die Sektorstreife der Polizei.

Es standen 82 Mann mit 17 Fahrzeugen und zwei Schlauchanhängern im Einsatz. 70 Gänge mit schwerem Atemschutz mussten bewältigt werden. Zur Füllung der Atemschutzflaschen leistete das Atemschutzfahrzeug der BTF Steyrermühl wertevolle Dienste. "Brand unter Kontrolle" konnte um 03:06 Uhr und "Brand aus" um 06.00 Uhr gegeben werden. Anschließend mussten bis in den Abend umfangreiche Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden, um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.

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Sonnensegel in Flammen

Das hätte böse enden können: Im Hof der Volksschule Bad Goisern war es zu einem Brand gekommen, ein Polizist konnte durch sein Einschreiten Schlimmeres verhindern.
Eigentlich hätte das Sonnensegel aus Stoff Schatten spenden sollen – am Abend des 29. Juli stand dieses jedoch plötzlich in Brand. Passanten meldeten dies sofort bei der nahen Polizeidienststelle. Ein Beamter konnte schließlich bis zum Einschreiten der alarmierten FF Bad Goisern eine weitere Brandausbreitung auf das Gebäude und eine hölzerne Sitzgarnitur verhindern. Durch die mit drei Fahrzeugen angerückten Feuerwehrkräfte mussten noch Nachlöscharbeiten mit einem Hochdruckrohr vorgenommen werden. Weiters wurden die Stoffreste eingesammelt und das Pflaster von Ruß und Brandresten gereinigt.

 

Ölaustritt wegen Achsbruch

Durch ein technisches Gebrechen an einem PKW war es am Nachmittag des 4. August zum Austritt von Schmieröl am Parkplatz eines Supermarkts gekommen. Eigentlich wollte der Lenker mit seinem Fahrzeug nur einparken, als es plötzlich zu einem Bruch an der Vorderachse gekommen war. Um eine weitere Verschleppung des Öls durch ein herannahendes Gewitter und den Fahrzeugverkehr zu unterbinden, wurde seitens der alarmierten Feuerwehr die Ölspur mittels Bindemittel gebunden. Einsatzende 18:15 Uhr.

 

Wasserversorgung für Schutzhütte

Wasserknappheit auf der 2196 m Seehöhe gelegenen Ademekhütte im Bereich des Dachsteinmassivs machte am Mariä Himmelfahrtstag, 15. August, einen Einsatz der Feuerwehr notwendig. Per Hubschrauber wurden schließlich Wassertanks zur Schutzhütte geflogen. Durch unglückliche Umstände war es zuvor zu einer Entleerung des Trinkwasserspeichers bei der Adamekhütte gekommen, hilfesuchend hatte sich der Hüttenwirt an die FF Gosau gewendet. Seitens der FF Gosau trat schließlich deren Kommandant, HBI Ing. Friedrich Posch, mit dem Ersuchen um Hilfeleistung an die FF Bad Goisern heran.

Denn bei der FF Bad Goisern gelagerte Tanks hatten schon bei der kürzlichen Trinkwasser-Not-Versorgung im eigenen Gemeindegebiet wertvolle Dienste geleistet, diesmal mussten diese nun auch noch ihre Flugtauglichkeit unter Beweis stellen. Mittels Lastfahrzeug wurden die mit Goiserer Wasser gefüllten Behälter auf die Ebenalm hoch über dem Gosausee transportiert. Dort wurden die Tanks in Zusammenarbeit mit der FF Gosau mit dem Kran entladen und dann per Hubschrauber zu der Schutzhütte aufgeflogen.

 

Brandmeldealarm im Altenheim

Knapp nach Mitternacht des 19. Septembers wurde die FF Bad Goisern von der automatischen Brandmeldeanlage des evangelischen Altersheim alarmiert. Die Feuerwehr rückte mit dem vorgesehenen Löschzug zum Objekt aus, weitere Feuerwehrkräfte bleiben in der Zeugstätte in Bereitschaft. Nach Abklärung der Lage konnte die Feuerwehr wieder ohne weiteren Einsatz in die Zeugstätte einrücken.


Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall & Türöffnungen

„Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall“, so lautete die Alarmierung der FF Bad Goisern in den Vormittagsstunden des 28. September. Nahe dem Kreisverkehr war es auf der Bundesstraße zu einem Auffahrunfall gekommen. Alarmiert durch die Polizei war es Aufgabe der Feuerwehr, die Fahrbahn wieder passierbar zu machen. Während ein Unfallfahrzeug die Fahrt fortsetzen konnte, blockierte der zweitbeteiligte PKW in fahruntauglichem Zustand die Fahrbahn. Zudem liefen Betriebsflüssigkeiten aus, die mittels Ölbindemittel gebunden werden mussten. Mittels Seilwinde des Rüstfahrzeugs konnte das beschädigte Fahrzeug angehoben und schließlich von der Straße geschafft werden. Bis zum Abschluss der Arbeiten wurde durch Feuerwehr-Lotsen die Verkehrsregelung vorgenommen.

Auch zwei Türöffnungs-Einsätze beschäftigten kurz zuvor die FF Bad Goisern. Aufgrund von Selbstaussperrung hatten sich die Bewohner hilfesuchend an die Feuerwehr gewendet. In beiden Fällen konnte auch hier – einmal mittels Spezialwerkzeug und im anderen Fall durch den Einstieg mittels Leiter durch ein geöffnetes Fenster – rasch geholfen werden.

 

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