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Brandmeldealarm in Altenheim

Seitens der Landeswarnzentrale in Linz wurde die FF Bad Goisern in den Vormittagsstunden des 21. April zu einem Altenheim alarmiert. Die automatische Brandmeldeanlage hatte im dortigen Gebäude angeschlagen. Wie sich bei der Erkundung durch die wenig später eintreffenden Einsatzkräfte herausstellte, hatte ein Rauchmelder im ersten Obergeschoß den Alarm ausgelöst. Da in dem betroffenen Raum jedoch keinerlei Ursache für das Ansprechen des Melders eruiert werden konnte, rückten die Kräfte nach dem Rückstellen der Brandmeldeanlage wieder ein.

 

Nächtlicher Waldbrand auf der „Ewigen Wand“

Hoch über dem Goiserertal brach in den Nachtstunden des 5. Mai im alpinen Gelände der „Ewigen Wand“ ein Waldbrand aus. Auf rund 1200 Metern Seehöhe standen Bäume und Unterholz in Flammen, kräftiger Wind fachte das Feuer zusätzlich an. Vom Tal aus war der Feuerschein deutlich sichtbar, gegen 1:30 Uhr wurde schließlich Alarm für die FF Bad Goisern ausgelöst. Aufgrund der exponierten Lage und der erschwerten Zugänglichkeit erfolgte in weiterer Folge die Alarmierung sämtlicher Freiwilliger Feuerwehren von Bad Goisern.

Nur über eine schmale und teils noch mit Schnee bedeckten Forststraße gelangten die Einsatzkräfte vorerst in die Nähe des Brandortes. Weiter ging´s dann per Fußmarsch, worauf die ersten Feuerwehrmänner schließlich mit zwei Hochdrucklöschern erste Löschmaßnahmen am Brandort vornehmen konnten. Parallel dazu erfolgte in der Dunkelheit der Aufbau einer 600 m langen Löschleitung durch das felsdurchsetzte Gelände. Mit mehreren Löschleitungen kämpften die Feuerwehrmänner mit Absturzgurten gesichert am Grat der senkrecht abfallenden Felswand gegen die Flammen. Die Löschwasserversorgung konnte durch mehrere Tank- und Großtanklöschfahrzeuge sichergestellt werden. Gegen 4:00 Uhr konnten schließlich die Löscharbeiten vorerst eingestellt werden.
Bei Tageslicht erfolgte durch die FF Bad Goisern eine neuerliche Kontrolle der Brandstelle mittels Wärmebildkamera. Weiters wurde das Brandgebiet nochmals ausgiebig mit Löschwasser benetzt, um einen neuerlichen Brandausbruch zu unterbinden. Umfassende Aufräum- und Reinigungsarbeiten beschäftigten die Feuerwehrmänner noch bis in die Nachmittagsstunden. Bezüglich der Brandursache kann zum derzeitigen Zeitpunkt keine Aussage getroffen werden.
 

Blitzeinschlag in Wohnhaus

Nur eine kurze Verschnaufpause gab es für die FF Bad Goisern nach dem nächtlichen Waldbrandeinsatz. Direkt in das Dach eines Wohnhauses schlug am Nachmittag des 5. Mai während eines heftigen Gewitters ein Blitz ein.

Wenig später wurden alle Goiserer Feuerwehren mit dem Einsatzstichwort „Brand Wohnhaus“ alarmiert. Gottlob stellte sich vor Ort die Lage beim Eintreffen ohne Brandgeschehen dar. Durch den Blitzeinschlag war es aber zu schweren Beschädigungen im Dachbereich und den Elektroinstallationen des Wohnhauses gekommen. Mittels Wärmebildkamera wurde eine umfassende Kontrolle vorgenommen, ebenso wurde die Einschlagstelle vom Korb des Hubsteigers aus kontrolliert.

 

FF Bad Goisern war vielseitig gefordert

Eine Einsatzserie hielt vergangene Woche die FF Bad Goisern auf Trab. Der erste Alarm am Abend des Feiertages gestaltete sich ziemlich tierisch: ein Schaf hatte sich mit seinem Hals in einem Weidezaun verfangen. Rasch konnte die Feuerwehr das Tier aus seiner misslichen Lage befreien und vor einer Strangulation bewahren. In den Nachtstunden des Folgetages galt der nächste Alarm der Feuerwehren Bad Goisern und Ramsau dann einem brennenden Müllcontainer. Mit einem Hochdrucklöscher konnte eine Brandausbreitung verhindert werden, den Rest erledigte ein Atemschutztrupp mit einem Hochdruckrohr. Letztendlich auf Bienenjagd gingen die Feuerwehrmänner am Samstagvormittag: Ein Bienenschwarm war von seinem Stock „ausgebüchst“ und hatte sich in einem nahen Baum niedergelassen. Mit dem Hubsteiger konnten die Bienen in gut 20 Meter Höhe wieder eingefangen und von seinem Besitzer wieder „nach Hause“ gebracht werden.

 

Saunahütte in Vollbrand

Brandalarm gab es am 26. Mai um 05:06 Uhr früh für die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha. Eine Saunahütte in der Ortschaft Rehkogl stand in Vollbrand. Durch einen lauten Knall geweckt wurde der Besitzer auf den Brand aufmerksam und veranlasste die Alarmierung der Feuerwehr. Das hölzerne Gebäude stand in Vollbrand, durch die große Hitzeentwicklung bestand die große Gefahr einer weiteren Brandausbreitung auf das nahe Wohngebäude und ein weiteres Nebengebäude. Mit einem Gartenschlauch und über einen Hydranten gelang es den Anwohnern, erste Löschmaßnahmen zu setzen. Unverzüglich wurde beim Eintreffen der Feuerwehr ein umfassender Löschangriff mit mehreren Hochdruck- und Hohlstrahlrohren unter Einsatz von schwerem Atemschutz vorgenommen. Der Brand konnte in der Folge relativ rasch unter Kontrolle gebracht werden, aufgrund zahlreicher Glutnester waren jedoch umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich. Die Wasserversorgung konnte über mehrere Tank- und Großtanklöschfahrzeuge sichergestellt werden. Eine Anwohnerin musste vom Rettungsdienst versorgt werden, die Brandursachen-Ermittlung wurde durch die Polizei aufgenommen. Die FF Bad Goisern konnte den Einsatz nach zwei Stunden beenden, die FF St. Agatha stellte eine Brandwache. Seitens der FF Bad Goisern waren 30 Mann mit sechs Fahrzeugen im Einsatz.

 

Solaranlage löste Brandmeldealarm aus

In den Nachmittagsstunden des 17. Juni löste eine überhitzte Solaranlage einen Brandmelder im Heizraum des Internatsgebäudes des Stephaneums aus, der über das Landesfeuerwehrkommando aus. Die FF Bad Goisern rückte mit KdoF, SLF und Hub zum Einsatzort aus, kontrollierte die Situation und konnte anschließend Entwarnung geben.
 

Brandalarm war Sonnwendfeuer

Flammenschein im Bereich der Dr.-Löcker-Straße veranlasste am Abend des 19. Juni eine Alarmierung der FF Bad Goisern durch die Landeswarnzentrale Linz. Mit dem Alarmstichwort „Brandverdacht“ rückten die Einsatzkräfte wenig später in die genannte Richtung aus. Nahe dem Sportplatz wurde die Besatzung des Kommandofahrzeugs dann auf den angegebenen Feuerschein aufmerksam. Wenig später konnte jedoch Entwarnung gegeben werden: Nicht etwa ein Gebäude stand in Brand, sondern die Flammen stammten vom Abbrennen eines am Gemeindeamt ordnungsgemäß gemeldeten „Sonnwendfeuers“.

 

Ein sauberes Goisern - Seeuferreinigung am Hallstättersee

Am 23. Juni engagierten sich auch 20 Mitglieder der Aktivmannschaft und Jugend der Feuerwehr Bad Goisern an einer Seeuferreinigungsaktion am Hallstättersee. Gemeinsam mit der Volksschule St. Agatha, den Österreichischen Bundesforsten, der Gemeinde Bad Goisern, der Österreichischen Wasserrettung und dem Berufsfischer am Hallstättersee, wurde an diesem Vormittag so mancher Müll aus dem See und am Seeufer aufgefunden, geborgen und einer sachgerechten Entsorgung zugeführt. Die Feuerwehr Bad Goisern transportierte – unter großen Hallo – die Volksschulkinder mit dem A-Boot von Untersee zum Bahnhof Hallstatt zu ihrem Einsatzgebiet, die Feuerwehrjugend durchkämmte das Ufer von Gosaumühle nach Steeg nach Müll, LAST Goisern barg mit dem Kran gemeinsam mit den Taucher der Wasserrettung einige schwere Gegenstände aus dem See und das A-Boot Goisern führte den Personentransport zu den Sammelstellen und den Abtransport von gefüllten Müllsäcken durch. Nicht nur wertlose Gegenstände konnten entsorgt werden, der See gab auch so einiges Wertvolle preis: so ein Mountainbike mit hochwertigem Rahmen, Handys und Brieftaschen mit Personaldokumenten, die der Polizei Bad Goisern zur weiteren Bearbeitung übergeben wurden. Nach diesem Vormittag mit gemeinschaftlicher Arbeit steht der Welterbe-Hallstättersee wieder für eine saubere, erholsame Sommersaison bereit.

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