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Wissenstest der Feuerwehrjugend

Am 2. April traten 13 Jungfeuermitglieder der FF Bad Goisern in Altmünster zum Wissenstest der Feuerwehrjugend an. Bei mehreren Stationen konnten die Jugendlichen ihr in den vergangenen Monaten erworbenes Wissen unter Beweis stellen. Als Lohn nahmen sie vier goldene, drei silberne und sechs bronzene Wissenstestabzeichen nach Hause.

 

Jugend: Löschangriff

Am 7. April übte die Feuerwehrjugend der FF Bad Goisern den Löschangriff. Nachdem mit der TS 12 und einer B-Schlauchleitung die Wasserversorgung sichergestellt wurde, konnten die Jungfeuerwehrmitglieder mittels mehrerer C-Strahlrohre den Löschangriff vortragen.

 

Waldbrandübung im Maiswald

Am 11. April übte die Aktivmannschaft mit 28 Mann im Maiswald einen Waldbrandeinsatz, bei dem insbesondere der Aufbau und Betrieb einer Relaisleitung geübt wurde. Mit der TS 12 der Feuerwehr wurde bei der Sophienbrücke das nötige Wasser aus der Traun angesaugt, anschließend vom Unimog gezogenen Schlauchanhänger zur ersten Relaispumpe (GTLF 10000) gepumpt. Während des Aufbaus legten die Feuerwehrmänner händisch vom GTLF durch den Wald hinauf und vom RLF 2000 hinunter eine B-Leitung. Als zweite Relaispumpe fungierte das RLF. Gleichzeitig wurde zum beim „Wasserschloss“ stationierten SLF 4000 ebenfalls eine B-Leitung aufgebaut, von dem schließlich der Löschangriff vorgenommen wurde.

 

Pflichtbereichsübung der Goiserer Feuerwehren

Ein Brandszenario größeren Ausmaßes bildete die Übungsannahme für die Pflichtbereichsübung der Goiserer Freiwilligen Feuerwehren am 16. April. Großes Augenmerk wurde bei dieser Übung speziell auf die Wasserförderung über lange Wegstrecken gelegt. Annahme war der Brand eines Stadels in der Ortschaft Pichlern, der bereits auf den angrenzenden Wald übergegriffen hatte. Während direkt vor Ort die Brandbekämpfung von mehreren Tanklöschfahrzeugen und über den Hubsteiger vorgetragen wurde, so galt es parallel dazu eine Zubringleitung vom Tal aus zu verlegen. Als Wasserentnahmestelle diente der Zlanbach, von wo aus die letztendlich 2300 Meter(!) lange Schlauchleitung bis nach Pichlern nahe der Halleralm verlegt wurde. Insgesamt acht Pumpen waren notwendig, um das Löschwasser in der Relaisleitung bis zum „Brandobjekt“ fördern zu können. In der Erstphase wurde zudem noch ein Pendelverkehr mit zwei Tanklöschfahrzeugen eingerichtet, um den Wasserbedarf bis zur Fertigstellung der Zubringleitung sicherstellen zu können. Vor allem in den höher gelegenen Ortsteilen unseres Gemeindegebietes stellt sich die Wasserversorgung bei größeren Bränden mangels geringer Wasserführung naher Gewässer als keine leichte Aufgabe dar. Deshalb kann eine derartig lange Zubringleitung im Ernstfall rasch notwendig werden. Im Rahmen dieser von der FF St. Agatha vorbereiteten Übung konnten somit errechnete Pumpenstandorte gleich einem Praxistest unterzogen werden. Nahezu 100 Feuerwehrmitglieder der 5 Freiwilligen Feuerwehren waren an dieser Pflichtbereichsübung beteiligt, bei der auch die Zusammenarbeit der einzelnen Wehren eindrucksvoll bewiesen werden konnte.

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Übungsschwerpunkt Anschlagmittel

Am 18. April war die Fahrzeugbergung Thema des Übungsabends. Einerseits wurde mit Hilfe eines Zugkraftmessers eindrucksvoll demonstriert, wie sich verschiedenste Zugwinkel und damit verbundene Zugkräfte bei Anschlagmitteln ändern können. Auch wurde das richtige Anbringen von Anschlagmitteln wie Rundschlingen oder Ketten abgehandelt. Den weiteren Teil der Ausbildung bildete eine Fahrzeugbergung im unebenen Gelände – dargestellt von unserem Lader mit Schüttgutschaufel. Hauptaugenmerk bei dieser Station bildete der Einsatz des Greifzuges in Verbindung mit einer losen Rolle zur Zugkrafterhöhung. Mangels geeigneter Anschlagpunkte im Gelände mussten diese deshalb durch das Setzen einer Freilandverankerung einerseits sowie das Eingraben eines sogenannten „toten Mannes“ (im Boden eingegrabenes Widerlager) geschaffen werden.

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Jugend: Wärmebildkamera

Am 21. April übte eine Gruppe der Feuerwehrjugend mit der Wärmebildkamera der Feuerwehr. Auch der Umgang mit den Zusatzgeräten wie Richtfunkübertragung, Mobile-Link und Aufzeichnung der Bildübertragung zum ELF wurden erlernt.

 

Erfolgreiche Atemschutz-Leistungsprüfung

Insgesamt sieben Trupps von Feuerwehren aus dem Abschnitt Bad Ischl nutzten das Osterwochenende, um ihr Wissen rund um die Thematik des Atemschutzes unter Beweis zu stellen. Vier Trupps der FF Bad Ischl samt dem Löschzug Rettenbach sowie drei Trupps der FF Hallstatt traten am Karsamstag zur „Leistungsprüfung Atemschutz Stufe I“ im Feuerwehrhaus Bad Goisern an. Sowohl das praktische Arbeiten als auch viel Theoriewissen rund um den Atemschutzeinsatz musste dem Bewerterteam des Abschnittes Bad Ischl bewiesen werden. Nach ausgiebiger Vorbereitung konnten schließlich alle Teilnehmer die Prüfung erfolgreich absolvieren, wofür sie schließlich die begehrten Leistungsabzeichen aus den Händen von Abschnittskommandant BR Schiendorfer und ABI Rainer entgegen nehmen. Das Bewerterteam gratuliert den Kameraden zum Erfolg und freut sich schon auf viele weitere Atemschutztrupps, die sich dieser Herausforderung stellen.

 

Ausbildung Löschangriff

Während viele Kameraden an der gleichzeitig in Bad Goisern stattfindenden Abschnittstagung (26.April) teilnahmen und auch Vorbereitungsarbeiten für den „Feuerwehrmaibaum“ liefen, gestaltete HBM Kurt Fettinger eine interessante Löschzugsübung für den „Rest“ der Mannschaft, der an Feiertagen immer an Dienstagen stattfindenden Aktivübung. Von Pumpe 1 errichtete eine Löschgruppe eine Zubringerleitung zu SLF Bad Goisern. Die SLF Gruppe nahm unter Schwerem Atemschutz eine „nasse“ C-Angriffsleitung in den Atemschutz-Übungscontainer der Feuerwehr vor und bekämpfte normgerecht einen angenommenen Brand. Weiters wurde ein B-Hydroschild aufgebaut. Besonderes Augenmerk wurde auf sicheres Arbeiten gelegt und die vorgenommenen Schritte auf Richtigkeit besprochen.

 

Jugend: Windenschulung

Während eine Gruppe der Goiserer Feuerwehrjugend den Löschangriff weiter festigte, übte die andere Gruppe am 28. April mit der Winde des Lastfahrzeuges. Berechnungen der Anschlagmittel und dann die praktische Umsetzung wurde den Jungfeuwehrmitgliedern praktisch demonstriert.

 

Maibaum der Feuerwehr

Am 30. April wurde der mittlerweile traditionelle Maibaum der Goiserer Feuerwehr aufgestellt. Zur Feier waren neben den Feuerwehrkameraden und deren Familienangehörigen auch wieder die Helfer und Helferinnen der zahlreichen Veranstaltungen der Feuerwehr zu Speis und Trank geladen.

 

Jugend: Ölsperre errichtet

Am 5. Mai errichtete die Feuerwehrjugend ein Ölsperre an einem Nebenarm der Traun. Dazu kamen mehrere technische Einsatzgeräte der Feuerwehr und auch das kleine Boot zum Einsatz.


Jugend: Feuerlöscherschulung

Heiß ging es in der Jugendübung am 11. Mai zu: die angehenden Feuerwehrmänner und -frauen durften mit diversen Feuerlöschern mehrere Kleinbrände löschen. Eine Fertigkeit nicht nur für den Feuerwehrdienst sondern auch für das tägliche Leben.

 

Volksschulkinder besuchten FF Bad Goisern

Besonderen Besuch erhielt die FF Bad Goisern am 16. Mai, als die 3. Klassen der Volksschule Bad Goisern der Feuerwehr einen Besuch abstatteten. Aufgeteilt in drei Gruppen durften die Jungs und Mädels allerhand Wissenswertes rund um die Organisation, Ausrüstung, Fahrzeuge und Schutzausrüstung erfahren. Eine Fahrt mit dem Hubsteiger in luftige Höhen sowie das „Löschen“ mit verschiedensten Strahlrohren hinterließen sicherlich einen bleibenden Eindruck und glänzende Augen bei den Schulkindern.

 

Ausbildung: Öleinsatz auf Gewässer

Ein Ölaustritt auf dem Hallstättersee bildete die Übungsannahme am 16. Mai. Da bei der FF Bad Goisern 200 Meter Ölsperren sowie weitere Geräte für Einsätze zu Wasser stationiert sind, bedürfen auch derartige Gerätschaften einer regelmäßigen Schulung. Mittels Kran des Lastfahrzeugs wurden die Boote zu Wasser gelassen und anschließend die Haspel mit den Ölsperren auf das Arbeitsboot verladen. Unter Einsatz beider Boote konnten die Ölsperren schließlich am Wasser ausgelegt und positioniert werden. Die Notwendigkeit derartiger Gerätschaften hat sich in der Vergangenheit bei mehreren Einsätzen am Hallstättersee oder auch überörtlich in St. Wolfgang bereits gezeigt.

 

Jugend: Bootsübung

Das sommerliche Wetter nutzte die Feuerwehrjugend, um sich am 19. Mai am Hallstättersee mit den beiden Booten der Feuerwehr vertraut zu machen. Dabei führten erfahrende "Kapitäne" mit den Jugendslichen mehrere Personen- und Lasttransporte durch.

 

Übung Vehrkehrsunfall

Am 23. Mai übte die Aktivmannschaft die Rettung von Verletzten aus einem verunfallten PKW. Dazu kam das hydraulische Rettungsgerät mit Spreizer und Schere, sowie die Rettungszylinder zum Einsatz. Sachgerecht konnte das Fahrzeug „zerlegt“ werden und die zwei Übungspuppen schonend aus dem Fahrzeug gerettet werden.
 

FF Bad Goisern bei F.u.B-Übung

Zur Bewältigung von Großschadens-Ereignissen können aus bestimmten Feuerwehren des Bezirkes zugenannte FuB-Züge (Feuerlösch- und Bergebereitschaft) zusammengestellt werden. Auch von der FF Bad Goisern sind einige Fahrzeuge für derartige Einsätze eingeteilt. Für den 28. Mai war eine FuB-Übung im Gebiet nahe des Katringebirges vorgesehen gewesen. Leider machte der Wettergott dem Ganzen einen kräftigen Strich durch die Rechnung. Regen, Nebel und sogar Schneefall im Übungsgebiet machten einen Hubschraubereinsatz und eine Umsetzung des geplanten Übungsszenarios nur zu einem kleinen Teil möglich. Wetterbedingt wurde seitens der FF Bad Goisern deshalb auch nur ein Flughelfer sowie das Lastfahrzeug angefordert. Einzig der sogenannte „Bergezug“ konnte sein vorgesehendes Szenario entsprechend abarbeiten. Der Last-Besatzung samt weiteren Kräften aus verschiedenen Feuerwehren bot sich folgende Aufgabe: Fahrzeugabsturz in unwegsames Gelände, Personenrettung, Umpumparbeiten sowie Fahrzeugbergung. Seitens der FF Bad Goisern kam das Lastfahrzeug mit der 10-t-Seilwinde sowie der Kran zum Fahrzeugabtransport zum Einsatz. Mit vereinten Kräften konnten schließlich alle Aufgaben erfolgreich abgearbeitet und das Übungsziel erreicht werden.

 

Goiserer Feuerwehren probten Ernstfall

„Brand in der Hauptschule Bad Goisern“, so lautete die Annahme für die Gemeinschaftsübung aller Goiserer Feuerwehren am Abend des 6. Juni. Während der derzeitigen Umbauarbeiten war es zu einem Brand gekommen, mehrere Bauarbeiter waren im Gebäude eingeschlossen bzw. vermisst. Insgesamt vier Atemschutztrupps machten sich auf die Suche nach den Abgängigen, welche teilweise unter Einsatz von Hubsteiger und Drehleiter aus dem Gefahrenbereich gerettet werden konnten. Parallel zu diesen Arbeiten galt es zudem eine ausreichende Löschwasserversorgung mit vier Zubringleitungen von der Traun bzw. vom Mühlbach aufzubauen. Am Übungsobjekt selbst konnte sodann ein umfassender Löschangriff von den Tanklöschfahrzeugen vorgetragen werden.

In Summe waren über 80 Feuerwehrmitglieder der Feuerwehren Lasern, Ramsau, Weißenbach, St. Agatha, Bad Goisern sowie der BTF SGL Carbon an dieser Pflichtbereichsübung beteiligt. Zur abschließenden Übungsnachbesprechung konnte auch Gemeindevorstand Helmut Pilz begrüßt werden, der als treuer Übungsbeobachter auch Dankesworte des Bürgermeisters für die stete Einsatzbereitschaft parat hatte.

 

Neue Bewerter für Atemschutz-Prüfung

Bestens gerüstet für die Atemschutz-Leistungsprüfung der Stufe 3 (Gold) ist man nun für die Feuerwehren im Bezirk Gmunden. Insgesamt sieben „frischgebackene“ Bewerter stehen ab sofort für die neu eingeführte AS-Leistungsprüfung der höchsten Stufe bereit. Bereits Anfang Mai hatte sich ein „Dreiergespann“ der FF Bad Goisern ( Günter Rainer, Robert Egger sowie Stefan Gschwandtner) erfolgreich der Prüfung an der Landesfeuerwehrschule in Linz gestellt.

Am 15. Juni konnten unter der Leitung von ABI Günter Rainer nun weitere vier Feuerwehrmänner aus dem Abschnitt Gmunden die Bewerter-Prüfung im Feuerwehrhaus Bad Goisern erfolgreich ablegen. Diese Leistungsprüfung bietet mit ihrem hohen Praxisbezug eine sehr gute Vorbereitung für das richtige Vorgehen im Atemschutzeinsatz. Seitens des Bezirkskommandos gratulierte OBR Robert Benda den neuen Bewertern, die aus den Feuerwehren Scharnstein, Laakirchen und Bad Goisern stammen. Nun freut man sich auf zahlreiche Trupps aus den Feuerwehren, die sich ab sofort auch der AS-Leistungsprüfung in Gold im Bezirk stellen können.

 

Ausbildung: Verkehrsunfall realistisch geübt

Eine sehr realitätsnahe Einsatzübung stand am Abend des 20. Juni am Übungsplan der FF Bad Goisern: Ein PKW war in unwegsames Gelände gestürzt, der Beifahrer im Wagen eingeklemmt sowie mehrere herausgeschleuderte Insassen lagen verletzt im Bachbett. So bot sich die Situation bei der Erkundung durch den Einsatzleiter ABI Günter Rainer. Aufgeteilt in einzelne Gruppen galt es die Verletzten zu versorgen und mittels Schleifkorbtragen aus dem Gelände zu retten. Der PKW selbst musste erst mittels Seilwinde des Unimog gesichert werden, ehe unter Einsatz von Spreizer und Schere am KFZ gearbeitet werden konnte. Aufgrund der Steilheit des Geländes mussten diese Mannschaften teilweise mit Leinen gesichert werden, um das Dach abtrennen zu können. Erst dann war es möglich, auch diesen „Verletzten“ mit einer Schleifkorbtrage aus dem Wagen zu befreien. Die Bergung des KFZ mittels Seilwinde und der Abtransport mittels Kran und Lastfahrzeug waren dann schon Routine.

 

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