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Alarme durch Rauchmelder

Die Serie der Alarmeinsätze bei der FF Bad Goisern scheint nicht abzureißen: Gleich zu zwei Brandmeldealarmen in einem Hotelgebäude wurden die Einsatzkräfte am 1. und 2. Oktober alarmiert. Wie schon einige Tage zuvor war es zu einer Auslösung eines sensiblen Rauchmelders im Bereich der Sauna gekommen. Durch die Einsatzkräfte konnte bei der Erkundung jedoch keine Brand- oder Rauchentwicklung festgestellt werden. Nach dem Rückstellen der Brandmeldeanlage konnten die Männer mit Kommandofahrzeug und Schwerem Löschfahrzeug wieder einrücken. Seitens der Feuerwehr wurde jedoch dringend empfohlen, die Herstellerfirma zur Überprüfung des Melders heranzuziehen.

 

Fahrzeugbergung nach Verkehrsunfall

Nach der Kollision mit einem LKW musste am 14. Oktober die FF Bad Goisern zu einer PKW-Bergung ausrücken. Der schwer beschädigte PKW war nach dem Unfall im Straßengraben zum Stillstand gekommen, der Lenker blieb unverletzt. Die mit Kommando- und Rüstfahrzeug angerückten Feuerwehrkräfte konnten das Fahrzeug mittels Seilwinde rasch bergen. Während der Arbeiten kam es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen.

 

Fünf Verletzte bei Verkehrsunfall in Bad Goisern

Zur Kollision von zwei PKWs war es am 4. November in Bad Goisern im Kreuzungsbereich der Sparstraße mit der B 145 gekommen. Neben mehreren Besatzungen des Rettungsdienstes, Notarztes und der Polizei wurden auch die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ alarmiert. Bei der Erkundung am Einsatzort zeigte sich die Situation gottlob weniger dramatisch: Insgesamt fünf Insassen der beiden Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenprall unbestimmten Grades verletzt, jedoch war keine der Verletzten im Fahrzeug eingeklemmt. Um dennoch die Fahrertüre eines Fahrzeugs öffnen zu können, musste erst das zweitbeteiligte KFZ mittels Feuerwehrkran etwas zur Seite gehoben werden. Nach Abschluss der Verletztenversorgung und der Unfallaufnahme durch die Polizei mussten noch ausgelaufene Flüssigkeiten mittels Bindemittel gebunden und die Fahrbahn von Fahrzeugteilen gesäubert werden. Mittels Seilwinde wurden beide Fahrzeuge von der Fahrbahn geschafft, um schließlich die Straße nach der Totalsperre wieder für den Verkehr freigeben zu können.

 

Böschungsbrand rasch gelöscht


Dass die lang anhaltende Trockenheit zu einer erhöhten Brandgefahr führt, zeigte sich am Nachmittag des 20. November: In der Ortschaft Görb war eine Böschung mit trockenem Laub und Geäst in Brand geraten. Kurioses Detail: Der Kommandant der FF Bad Goisern selbst, Günter Rainer, war auf den Brand am Nachbargrundstück aufmerksam geworden und alarmierte über Notruf seine Kollegen. Innerhalb kürzester Zeit hatte sich die Brandfläche durch Funkenflug verdoppelt, sodass bis zur Ankunft der Feuerwehr erste nachbarliche Löschmaßnahmen mit Kübeln voll Wasser veranlasst wurden. Die wenig später eintreffenden Feuerwehrmänner brachten den Flächenbrand dann mit insgesamt fünf Rohren mehrerer Tanklöschfahrzeuge rasch unter Kontrolle.

Das Großtanklöschfahrzeug sicherte die Wasserversorgung und speiste das RLF und SLF über Versorgungsleitungen. Die Wärmebildkamera machte jedoch noch einige Glutnester sichtbar, die sich bis in 40 cm Tiefe in den Humusboden gefressen hatten. Um diese abzulöschen, war schließlich noch ein Aufgraben des Bodens mit Schanzwerkzeugen notwendig. Die FF Bad Goisern stand mit sechs Fahrzeugen und 26 Mann im Einsatz, ebenfalls waren Beamte der Polizeiinspektion Bad Goisern am Einsatzort.


Waldbrand am Gamsfeld

Ein großflächiger Waldbrand forderte ab 2. Dezember die Feuerwehren im Salzburger Tennengau. Im Bereich des „Gamsfeldes“, Gemeindegebiet Rußbach , war es in rund 2000 Meter Seehöhe in hochalpinem Gelände zu einem ausgedehnten Flächenbrand gekommen. Aufgrund der schwierigen Löschwasserversorgung wurden auch benachbarte Feuerwehren aus Oberösterreich (Gosau, St. Agatha und Bad Goisern) zur Unterstützung alarmiert. Mit dem Großtanklöschfahrzeug der FF Bad Goisern wurde entlang einer Straße nahestmöglich an die Brandstelle gefahren. Dort wurde ein Löschwasserbehälter errichtet, der in der Erstphase mit Wasser aus dem GTLF Bad Goisern gespeist wurde. Zur weiteren Befüllung wurde ein Pendelverkehr mit dem GTLF St. Agatha eingerichtet. Parallel dazu wurde eine rund zwei Kilometer lange Versorgungsleitung vom Tal aus aufgebaut, mit der dann ausreichend Wasser in den Behälter gepumpt werden konnte. Mittels Löschbehältern und zwei Hubschraubern wurden bis zum Einbruch der Dunkelheit die Löschmaßnahmen vorgenommen. Der Einsatz musste am Folgetag von den Salzburger Feuerwehrkräften noch weitergeführt werden.

 

Heckenbrand rasch gelöscht

Die lange Trockenheit und das unsachgemäße Hantieren mit einem Feuerwerkskörper dürften Ursache für einen Heckenbrand in den Mittagsstunden des 3. Dezember in Bad Goisern gewesen sein. Die alarmierte und wenig später eingetroffene Feuerwehr Bad Goisern konnte den Brand jedoch rasch unter Kontrolle bringen. Mit dem Wasser-Schaum-Gemisch eines Hochdruck-Löschers konnte die weitere Ausbreitung verhindert werden, der Rest wurde schließlich noch mit dem Hochdruckrohr eines Tanklöschfahrzeuges erledigt. Die FF Bad Goisern stand mit zwei Fahrzeugen und 20 Mann (incl. Bereitschaft) im Einsatz.

 

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