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Ausbildung: LKW-Bergung

Speziell in den Wintermonaten wird die FF Bad Goisern immer wieder zu LKW-Bergungen gerufen. Oftmals kommt dabei auch die Schleppstange zum Einsatz, wenn es um das Flottmachen eines hängen gebliebenen Schwerfahrzeugs geht. Doch auch bei diesem Vorhaben bedarf es einer gewissen Übung und einiger Dinge, die dabei beachtet werden müssen. Deshalb probten die Einsatzkräfte am 4. Jänner 2010 dieses Manöver, indem mit unserem Last und RLF als "Vorspann" und unter Einsatz von Schleppstangen LKWs aus Steigungen weggezogen wurden.

 

LKW-Bergeübung der Jugend

Am 7. Jänner startete das Ausbildungsjahr 2010 der Feuerwehrjugend gleich mit einer sehr anspruchsvollen Übung. Übungsannahme: LKW-Bergung. Der Unimog der Feuerwehr simulierte ein Schwerfahrzeug mit 16 Tonnen, welches von der Straße abgekommen war. Neben der Ausleuchtung der Unfallstelle und dem Aufbau des Brandschutzes musste die Organisation und Durchführung der Bergung die Jugend – unter Aufsicht der Jugendbetreuer – selbständig planen, entscheiden und durchführen. Mit Hilfe der 100 Kn-Seilwinde des LASTs und der 50 Kn-Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges - bei Seillängen von bis zu 60 Metern - zog die Feuerwehrjugend das Fahrzeug aus steilem Gelände. Dabei wurden wie bei einem realen Einsatz auch zwei Umlenkrollen eingesetzt, um professionell die Bergung vornehmen zu können. Eine Übungsnachbesprechung mit den Übungsbeobachtern bzw. Kraftfahrern der Aktivmannschaft wurde nach der erfolgreichen Bergung durchgeführt.

 

Pumpenschulung der Jugend

Am 14. Jänner rückte die Feuerwehrjugend zur Pumpenschulung aus. Trotz winterlicher Witterung saugten die Jungfeuerwehrmänner aus dem Fluder der Kunstmühle mit den Tragkraftspritzen der Feuerwehr Wasser an und bewiesen auch unter diesen Umständen ihr Können.

 

Winterliche Fahrerschulung

Winterliche Fahrverhältnisse verlangen auch unseren Feuerwehr-Einsatzfahrern so Einiges ab. Das Fahrverhalten der schweren Einsatzfahrzeuge samt Schneeketten hat auch so seine Eigenheiten, weshalb sich unsere Kraftfahrer wieder einmal daran gewöhnen konnten. Am 18. Jänner - es hatte "endlich wieder mal geschneit" - stand zu diesem Zweck eine Fahrerschulung am Übungsplan. Während herunten im Tal Schneeregen mit Schneematsch auf den Straßen herrschte, fand man am Ziel der Schulungsfahrt auf 1000 Metern Seehöhe beim Berghotel Predigstuhl tiefwinterliche Fahrbahnverhältnisse und dichtes Schneetreiben vor.

Diese wechselnden Fahrbahnverhältnisse waren geradezu ideal, um mit dem unterschiedlichen Fahrverhalten und vor allem mit den Grenzen der Fahrzeuge vertraut zu werden. Der zweite Teil der Mannschaft beschäftigte sich unterdessen im Feuerwehrhaus mit dem Thema "Atemschutz" und intensivierte das Anlegen und die Handhabung der Atemschutzgeräte.

 

Hubsteiger Übung bei Konsum

Am 25. Jänner übte die Feuerwehr beim Produktionsgebäude der Konsumgenossenschaft den Brandeinsatz. Mehrere Atemschutztrupps gingen zur Brandbekämpfung ins Gebäude vor, mit Hilfe des Hubsteigers und seiner Zusatzgeräte wurden mehrere Personen geborgen.

 

Jugend: Schutzbekleidungen

Am 28. Jänner durften die Jungfeuerwehrmitglieder der Feuerwehr die Spezialschutzbekleidungen der Feuerwehr ausprobieren. Die Ausbilder der Feuerwehr erklärten ihnen den Zweck dieser Sonderausrüstung und das richtige Anlegen dieser lebensnotwenigen Bekleidungsstücke im Feuerwehreinsatz.

 

Jahresvollversammlung der FF Bad Goisern

Kürzlich war es wieder mal soweit: Die FF Bad Goisern zog Bilanz über Einsätze, Ausbildungen und sonstige Tätigkeiten des vergangenen Jahres 2009:
155 Einsätze (20 Brand- und 135 Technische Einsätze) mussten von den Feuerwehrmännern abgearbeitet werden - bei Tag und bei Nacht, bei Wind und Wetter. Wenngleich die Einsatzkräfte im abgelaufenen Jahr von Großbränden oder umfangreicheren (Unwetter-)Katastrophen verschont geblieben waren, gab es dennoch alle Hände voll zu tun. Fahrzeugbergungen, Ölspuren auf Straßen, zahlreiche Wespeneinsätze, Sturmschäden oder Hochwassereinsätze nach Unwettern sowie Brandeinsätze bei Wohnhäusern oder im Wald forderten die Feuerwehrmänner. In unzähligen Ausbildungs- und Übungsstunden haben sich die Wehrmänner vorbereitet, damit dann im Einsatzfall jeder Handgriff sitzt.

In zahlreichen Lehrgängen an der Feuerwehrschule haben sich die Wehrmänner fortgebildet, und Feuerwehr-intern wurden neue Hubsteiger-Maschinisten ausgebildet. Die Früchte aus der sehr gut geführten Jugendarbeit durften schließlich auch im Rahmen der Vollversammlung geerntet werden: Gleich sechs Mann konnten nach Beendigung ihrer Jugendausbildung angelobt und in den aktiven Einsatzdienst überstellt werden. Neben Beförderungen stand auch die Auszeichnung verdienstvoller Feuerwehrkameraden auf dem Programm. Auch seitens der Ehrengäste durften die Feuerwehrmänner viel Lob und Dank für ihre freiwillig geleistete Arbeit zum Wohl der Allgemeinheit entgegen nehmen. Eine kurze Zusammenfassung im Überblick können Sie dem Jahresbericht 2009 auf der Homepage der FF Bad Goisern entnehmen.

Doch das hohe Durchschnittsalter des Fuhrparks von 19 Jahren, sinkende Einnahmen aus Feuerwehrveranstaltungen, eine altersschwache Heizanlage in der Unterkunft und das Feuerwehrhaus selbst geben Grund zur Sorge. Die Leistungen der Florianijünger bedürfen einer zeitgemäßen Unterkunft, doch es besteht etwa im Atemschutz-, Werkstätten-, Sanitär-, und Garderobenbereich sowie dem Wärmeschutz großer Nachholbedarf. Wenngleich das desolate Dach im vergangenen Jahr neu gedeckt wurde - die seit Jahren notwendige Sanierung und der Zubau beim Feuerwehrhaus sind nun in weite Ferne gerückt. Denn ein Erlass des Landes OÖ, wonach sämtliche noch nicht begonnene Bautätigkeiten zurückgestellt werden, wird nun als Grund genannt. Dass man nach langer Planungsphase seitens der Feuerwehr dieser jahrelangen „Hinhaltepolitik“ in keinster Weise zustimmt, war schließlich zahlreichen Wortmeldungen beim Punkt „Allfälliges“ zu entnehmen.

 

Goiserer Faschingssitzung sorgte für Lachmuskel-Strapazen

Kaum Ruhepausen für das Zwerchfell und die Lachmuskeln gab´s bei den beiden ausverkauften Faschingssitzungen am 12. und 14. Februar in Bad Goisern. Schwungvolle und exzellent dargebotene Tanzvorführungen der Gruppe „Step by Step“ konnten auch heuer wieder die Menge im Festsaal begeistern. Über allerlei „Hoppalas“ der Ortsbewohner konnte zwischendurch immer wieder „Goiserns einzige lebende Faschingszeitung“ – Burkhard Fettinger – berichten.

Die Reise des Columbus zur Entdeckung Amerikas mit allerlei Wortwitz und Gesangseinlagen stand bei den gekonnt inszenierten Darbietungen des Männergesangsvereins im Mittelpunkt. Die Damen und Herren des Turnvereins erweckten in ihrer Klinik alte Greise wieder zu flotten Sportlern und konnten so das Publikum begeistern. Regelrechte Lachsalven durften die Darsteller der Heimatbühne bei ihrem Stück ernten. Dass sie auch schauspielerisches Talent besitzen, bewiesen die Kameraden der Feuerwehr Bad Goisern in dem Stück „Wir sind Kaiser“. Wie es wohl im „Wilden Westen“ zugegangen sein mag, zeigte die Bürgermusik – samt Can-Can-Tänzerinnen und musikalischen Einlagen.
Das Programm der Sitzungen war wieder sehr vielfältig und fand beim begeisterten Publikum großen Anklang. Und weil´s nur eine geplante Pause gab, war die Erholung von den Lachmuskel-Strapazen auch nur von begrenzter Dauer…

Die FF Bad Goisern bedankt sich bei allen Mitwirkenden und Helfern im Hintergrund, die zum Gelingen der beiden Sitzungen beigetragen haben.

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Goiserer Faschingsumzug

Am 16. Februar bewegt sich ein mehr als eine Stunde ein großer Faschingsumzug vor großer Zuseherkulisse durchs Goiserer Zentrum. Verschiedenste Themen wurden zum großen Vergnügen aller Beteiligter dargestellt. die FF Bad Goisern, die den Umzug wie jedes Jahr organisierte, bedankt sich bei allen Beteiligten fürs Mitwirken.

 
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Jugend - Wasserförderung

Am 25. Februar übte die Jugendgruppe die Wasserförderung unter tiefwinterlichen Bedingungen.

 

Jugend - Greifzug

Am 4. März stand die richtige Handhabung des Greifzuges am Programm. Nachdem ein Erdanker geschlagen worden war, wurde die Leistungsfähigkeit dieses Bergegerätes ausprobiert. Dabei wurden einige Feuerwehrfahrzeuge mit Hilfe des Greifzuges geschleppt.

 

Gerätekunde der Jugend

Am 11. März stand in der Jugendgruppe Gerätekunde am Programm. Vor allem die umfangreichen Gerätschaften für Brand- und technische Einsätze sowie deren Lagerung in den "Tanklöschfahrzeugen" (SLF bzw. RLF) der Feuerwehr wurden begutachtet und von den Ausbildnern erklärt.
 

LKW-Bergung geübt

Eine LKW-Bergung bei tief winterlichen Verhältnissen stand am 15. März am Ausbildungsprogramm der FF Bad Goisern. Als "Statist" für diese Einsatzübung fungierte unser Unimog, der schließlich im Zusammenspiel der beiden Seilwinden vom RLF und LAST über eine steile Böschung gezogen werden musste. Da die Masse des zu Bergenden jedoch mit rund 20 Tonnen angenommen wurde, galt es mehrere Umlenkrollen zum Aufteilen der Zugkräfte einzusetzen. Ein Baum, welcher als Anschlagpunkt diente, wurde zur besseren Lastverteilung zusätzlich noch mittels Hubzug auf einen weiteren Baum zurück gesichert. Mittels mehrerer Scheinwerfer und der Lichtmasten von RLF und SLF wurde das Übungsgebiet entsprechend ausgeleuchtet.

 

Jugend: Taktik im Atemschutz

Am 18. März gab es eine Einführung in das richtige taktische Verhalten im Atemschutzeinsatz für die Jugend. Am Brandcontainer der Feuerwehr - natürlich nicht "beheizt" und altersbedingt ohne As-Geräte - konnten die Jungfeuerwehrmitglieder das richtige Vorgehen des Atemschutztrupps üben.

 

Jugend: wasserführende Armaturen

Am 25. März wurden die verschiedenen wasserführenden Armaturen der Feuerwehr praktisch erprobt.

 

Erfolgreicher Wissenstest

Gleich neun Mitglieder unserer Jugendgruppe konnten am 27. März den Wissenstest in Bad Ischl erfolgreich absolvieren und Wissenstestabzeichen in Bronze (3x), Silber (5x) und in Gold (1x) in Empfang nehmen. Die Vorbereitungen auf die Prüfung und die Ausbildung in der Feuerwehr durch den Jugendbetreuer und seine Helfer hatten sich gelohnt und so konnten die Jungfeuerwehrmitglieder alle gestellten Aufgaben meistern. Fachwissen aus verschiedensten Bereichen (Löschgeräte, Knoten, Dienstgrade, Absetzen eines Notrufs, Erste Hilfe, etc.) wurde dabei den Knaben von den Prüfern abverlangt. Denn schließlich bildet schon die umfassende Ausbildung in der Feuerwehrjugend den Grundstein für den späteren aktiven Feuerwehrdienst.

 

Goiserer Feuerwehren übten den Ernstfall

Gleich mehrere Einsatzszenarien galt es für die Kräfte der Goiserer Feuerwehren bei der Gemeinschaftsübung am 27. März zu bewältigen: Ein „Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen“ sowie ein „Wohnhausbrand“, bei dem ebenfalls Vermisste gerettet werden mussten, bildeten die Ausgangslage für die Pflichtbereichsübung. Mittels hydraulischem Rettungsgerät wurde am verunfallten PKW unter anderem das Dach entfernt, sodass die beiden Insassen schonend aus dem Fahrzeug „gerettet“ und in weiterer Folge dem Rettungsdienst übergeben werden konnten. Die Fahrzeugbergung aus dem Waldstück mittels Seilwinde und Kran beendete die Tätigkeiten im „technischen Einsatzabschnitt“.

Parallel zu diesen Arbeiten erfolgte unweit davon die Brandbekämpfung und Menschenrettung bei einem angenommenen „Wohnhausbrand“. Unter schwerem Atemschutz durchsuchten mehrere Trupps das künstlich verrauchte Gebäude und konnten die „Opfer“ rasch in Sicherheit bringen. Gleich über mehrere Zubringleitungen vom Stambach wurde die Wasserversorg gesichert, sodass beim anschließenden „Brandübergriff auf den Wald“ ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand.

90 Mann der Feuerwehren Lasern, Ramsau, Weißenbach, St. Agatha und Bad Goisern hatten sich an der Pflichtbereichsübung beteiligt, bei deren Nachbesprechung schließlich auch Bürgermeister Peter Ellmer lobende Worte für die erbrachten Leistungen fand.

 

Waldbrandübung

Am 28. März übte die Aktivmannschaft den Waldbrandeinsatz. Einerseits wurde mittels TS 12 und RLF eine Angriffsleitung vorgenommen. Anderseits wurde mit Hilfe des LAST-Krans ein Hubschraubereinsatz simuliert und über ein Gewässer Mannschaft und Gerät verlastet. Anschließend wurde auch diese Gruppe mittels TS 8 ein Löschangriff vorgetragen. Zusätzlich wurde noch ein Behelfssteeg über das Gewässer errichtet.

 

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