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Schmierfilm auf Kreuzung

Ein gefährlicher Schmierfilm auf der Fahrbahn beschäftigte am Nachmittag des 4. Oktober die FF Bad Goisern: Auf einer Kreuzung im Ortszentrum waren nach einem Verkehrsunfall Betriebsflüssigkeiten ausgelaufen, die sich durch den nachkommenden Fahrzeugverkehr auf der Fahrbahn großflächig verteilt und für Rutschgefahr gesorgt hatten. Von der gerufenen FF Bad Goisern wurde Bindemittel ausgebracht, um den Schmierfilm zu beseitigen. Zur Aufnahme des vollgesogenen Streuguts kam abermals der Multilader mit der Kehrmaschine zur Anwendung. Im Einsatz: sieben Mann mit ELF, RLF-A 2000 und Multilader.

 

Wespeneinsatz mit Drehleiter

In luftiger Höhe musste die FF Bad Goisern am 5. Oktober einem Wespennest zu Leibe rücken. Bei einem Wohnhaus hatten sich unter der Holzverschalung des Dachvorsprungs die stacheligen Brummer eingenistet. Mehrfach hatten sich die Bewohner bereits gefährdet gefühlt, sodass schließlich die Feuerwehr mittels Drehleiter und Schutzanzug anrücken musste. Nach Entfernung einzelner Bretter und Einbringung eines speziellen Insektenschutzmittels konnten die Arbeiten nach rund einer Stunde Einsatztätigkeit beendet werden.

 

Tierbergung nach Verkehrsunfall

Zu einer Tierbergung nach einem Verkehrsunfall wurde die FF Bad Goisern am Nachmittag des 6. Oktober gerufen. Ein Pferd dürfte vermutlich durch einen bellenden Hund gescheut haben und war auf die daneben führende Fahrbahn gelaufen. Ein gerade in diesem Moment vorbeifahrendes Fahrzeug konnte nicht mehr ausweichen und erfasste das Pferd, worauf dieses durch den Anprall vermutlich auf der Stelle getötet wurde. Seitens der FF Bad Goisern wurde das Tier mittels Kran von der Fahrbahn auf die Ladefläche des Lastfahrzeugs verladen und abtransportiert.

 

Tragischer Verkehrsunfall am Pötschenpass

Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurden die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha am Nachmittag des 21. Oktober alarmiert. Von einem vorbeifahrenden LKW aus wurde ein von der Fahrbahn abgekommener PKW gesichtet, in dem sich noch der Lenker befand. Wie sich im Zuge der weiteren Ermittlungen herausstellen sollte, hatte sich der Unfall jedoch schon bei dichtem Schneetreiben in den Nachtstunden ereignet. Aufgrund der schweren Einsehbarkeit der Unfallstelle war das Unglück jedoch lange Zeit unentdeckt geblieben. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte jedoch leider nur noch der Tod des jungen Lenkers festgestellt werden. Während durch die FF Bad Goisern die Einsatzstelle abgesichert und die Verkehrsregelung übernommen worden war, wurde durch die Kräfte der FF St. Agatha der Verunglückte befreit und das Unfallfahrzeug geborgen.


Baum brannte im Kurpark

Kurioser Brandeinsatz für die Feuerwehr Bad Goisern am Abend des 4. November: Passanten hatten den Brand eines Baumes im Kurpark gemeldet, welcher beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte bereits ziemlich fortgeschritten war. Als Erstmaßnahme wurde ein Hochdrucklöscher mit einem Wasser-Schaumgemisch zum Einsatz gebracht, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Im unteren Bereich des ausgehöhlten Stammes hatte sich das Feuer jedoch schon so weit ausgebreitet, dass der Baum umsturzgefährdet war. Deshalb und auch zum Ablöschen von verborgenen Glutnestern war es notwendig, den Baum mittels Kettensäge umzuschneiden und anschließend mittels Seilwinde aus dem Mühlbach zu bergen. Mittels Hochdruckrohr konnten letztendlich noch weitere Glutnester abgelöscht werden. Im Einsatz standen 19 Mann mit drei Einsatzfahrzeugen, Einsatzende 17:45 Uhr.

 

PKW ging in Flammen auf

Der rechtzeitigen Brandentdeckung und dem raschen Einschreiten der FF Bad Goisern dürfte es wohl zu verdanken sein, dass sich ein PKW-Brand am 9. November nicht auch noch auf ein Waldstück ausgebreitet hatte. Gegen Mittag war ein abgestellter PKW in der Ortschaft Steinach plötzlich in Flammen aufgegangen – weshalb bleibt vorläufig ungeklärt. „Ich kam aus dem Haus und wollte den Platz kehren, doch da bemerkte ich das brennende Auto“, schildert eine Dame die aufregenden Minuten. Bis zum Eintreffen der alarmierten Feuerwehren Bad Goisern und Ramsau wurden von Anwohnern noch Erstmaßnahmen mit Feuerlöschern versucht – leider vergebens.

Als kurze Zeit später die ersten Kräfte mit dem Kommandofahrzeug eintrafen, stand das Fahrzeug im Motorbereich bereits in Vollbrand. Unter Atemschutz wurde sogleich ein Löschangriff mit einem Hochdrucklöscher vorgetragen, der rasch Wirkung zeigte. Mittels Brechwerkzeug wurde die Motorhaube geöffnet, um den Motorraum effizient ablöschen zu können. Eine Brandausbreitung auf den Fahrgastraum und trockenes Geäst naher Bäume konnte gerade noch verhindert werden.

Mit einem Hochdruckrohr des nachfolgenden Tanklöschfahrzeugs mussten dann lediglich noch Nachlöscharbeiten durchgeführt werden. Aufgrund der Brandeinwirkung entstand an dem PKW dennoch Totalschaden. Bestens bewährt hat sich abermals die Ausstattung des Kommandofahrzeugs, mit dem eine Mindestbesatzung rasch an den Einsatzort gelangt und dann - wie dieser Fall zeigt - rasche Erstmaßnahmen setzen kann. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde das Fahrzeug dann noch mittels Seilwinde des Unimog geborgen.

 

Ölspur im Ortszentrum

Eine Ölspur größeren Ausmaßes beschäftigte am Vormittag des 11. November die FF Bad Goisern: Vom Kreisverkehr bei der Einfahrt "Goisern Zentrum" bis hin zum Parkplatz hinter der Gemeinde hatte sich ein Ölfilm auf der regennassen Fahrbahn gebildet, der mittels zahlreicher Säcke Bindemittel beseitigt werden musste. Abermals kam dabei die Kehrmaschine am Multi-Lader zum Einsatz, mit der das vollgesogene Bindemittel rasch und ohne großen Personaleinsatz wieder aufgenommen und der Entsorgung zugeführt werden konnte. Von welchem Verursacher die Ölspur stammte, konnte bislang nicht eruiert werden. Nach gut einer Stunde waren die Arbeiten beendet, im Einsatz standen neun Mann mit vier Fahrzeugen.

 

Brandmeldealarm durch Tauchsieder

Alarm durch die Brandmeldeanlage der Kuranstalt Hanuschhof am Abend des 20. November: Im Zimmer eines Kurgasts hatte ein Brandmelder ausgelöst. Wie sich bei der Erkundung durch die wenig später eintreffenden Kräfte der FF Bad Goisern herausstellte, hatte es sich diesmal jedoch nicht um einen Fehlalarm gehandelt. Denn durch vermutlich unsachgemäßen Umgang mit einem Tauchsieder war es zu einem Defekt des Geräts gekommen und der dabei entstandene Rauch wurde rechtzeitig durch den sensiblen Brandmelder detektiert. Gegen 19:00 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

 

Brandmeldealarm im Stephaneum

Keine Sonntagsruhe für die FF Bad Goisern am 28. November um die Mittagszeit: Seitens der Landeswarnzentrale wird die Feuerwehr zu einem Alarm der automatischen Brandmeldeanlage im Stephaneum gerufen. Bereits drei Minuten nach der Alarmierung verlassen das Kommandofahrzeug, das Schwere Löschfahrzeug sowie der Hubsteiger das Feuerwehrhaus in Richtung der genannten Einsatzadresse. Bei der Erkundung im Internatstrakt konnte dann jedoch rasch Entwarnung gegeben werden: Im 3. Obergeschoß hatte aus bislang unbekannter Ursache ein Rauchmelder Alarm ausgelöst.

Nach dem Rückstellen der Anlage konnten die Kräfte wenig später wieder einrücken. Inklusive der im Feuerwehrhaus anwesenden Bereitschaft standen 26 Mann im Einsatz.

 

Fahrzeugbergung mit Unimog

Zu einer Fahrzeugbergung mitten in der "heißen Phase" der Vorbereitungen für den Salzkammergut-Krampuslauf (der von der FF Bad Goisern organisiert wird) wurde die Feuerwehr am Abend des 7. Dezember gerufen: Beim Bahnübergang nahe der Sophienbrücke war ein PKW durch ein Bremsmanöver von der Fahrbahn abgekommen und über die Böschung gerutscht. Zwei Mann rückten daraufhin mit dem Rüstfahrzeug "Unimog" aus und konnten unter Einsatz der Seilwinde den PKW rasch aus seiner Lage bergen. Einsatzende 19:20 Uhr.

 

Fahrzeugbergung mit Kran in Gosau

Zu einer Hilfeleistung in die Nachbargemeinde Gosau wurde die FF Bad Goisern am Nachmittag des 9. Dezember gerufen: Bei der Talfahrt vom Pass Gschütt war ein Lenker mit seinem Kleintransporter von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Böschung geprallt, ehe das Fahrzeug schließlich zur Seite gekippt war. Um eine schonende Bergung vornehmen zu können, wurde seitens der FF Gosau die FF Bad Goisern um Hilfeleistung ersucht. Mittels Kran des Lastfahrzeugs konnte das verunfallte KFZ schließlich wieder rasch auf die Räder gestellt werden. Seitens der FF Bad Goisern waren das Kommando- sowie das Lastfahrzeug in die Nachbargemeinde ausgerückt.


Kaminbrand in Wohnhaus

Mit dem "Kaminbrand" wurde die FF Bad Goisern in den Abendstunden des 9. Dezember 2010 zum bereits zweiten Einsatz des Tages alarmiert: Da sich noch einige Mann aufgrund der wöchentlichen Übung der Jugendgruppe im Feuerwehrhaus befunden hatten, konnte äußerst rasch ausgerückt werden. Bei der Erkundung wurden neben einer Verrauchung auch Verfärbungen an einem Ofenrohr im ersten Stockwerk des Wohnhauses festgestellt. Das Feuer im holzbefeuerten Ofen war bereits durch die Bewohner abgelöscht worden, sodass mit keiner weiteren Hitzeentwicklung mehr gerechnet werden musste. Eine ausführliche Begutachtung bis in den Dachboden - auch mitttels Wärmebildkamera - führte zum Ergebnis eines überhitzen Ofenrohrs, in dem sich vermutlich Ablagerungen entzündet hatten. Mittels Belüftungsgerät wurden die Wohnräume unterdessen rauchfrei gemacht, ehe die Kräfte (31 Mann, fünf KFZ) schließlich gegen 22 Uhr den Einsatz wieder beenden konnten.

 

Kaminbrand bei Wohnhaus

Brennende Ablagerungen in einem Rauchfang führten am Abend des 12. Dezember zu einer Alarmierung der Feuerwehren Bad Goisern und Lasern. Bei einem Wohnhaus in der Ortschaft Lasern war es zu einem Kaminbrand gekommen, welcher beim Eintreffen der Feuerwehren jedoch schon weitestgehend erloschen war. Im Außenbereich wurde die Einsatzstelle von den Feuerwehren ausgeleuchtet sowie die Drehleiter in Stellung gebracht. Um eine Brandausbreitung durch Hitzeabstrahlung auszuschließen, erfolgte mit einer Wärmebildkamera eine Kontrolle angrenzender Bauteile. Über die Drehleiter gelangte unterdessen ein Atemschutztrupp auf das Dach des Hauses, wo mittels Kaminkehrzeug die Ablagerungen des regelrecht „zugewachsenen“ Kamins schließlich beseitigt werden konnten. Einsatzende war gegen 21:30 Uhr.

 

Abfallcontainer in Brand

Dass auch ein mit Blechdosen gefüllter Container brennen kann, zeigte sich am Nachmittag des 23. Dezember in Bad Goisern: Nahe dem ehemaligen Kurhotel geriet ein Kunststoff-Sammelbehälter in Brand – weshalb blieb vorerst ungeklärt. Beim Eintreffen der FF Bad Goisern schlugen jedenfalls Flammen aus dem Behälter, welche innerhalb kurzer Zeit von den Einsatzkräften mit einem Hochdruckrohr des Schweren Löschfahrzeugs abgelöscht werden konnten. Nach den Erhebungsarbeiten der Polizei sowie einer Kontrolle der Brandstelle mittels Wärmebildkamera konnten die Kräfte wieder einrücken. Im Einsatz: 15 Mann mit Kommando- und Schwerem Löschfahrzeug.

 

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