Einsätze - Ausbildung - Mannschaft - Jugend - Ausrüstung - Events - Interessantes - Archiv

 
 

Übung: Brand im Altersheim

Das Altenheim im Goiserer Ortszentrum war am 4. April Schauplatz für die Gemeinschaftsübung der Goiserer Feuerwehren. Gleich mehrere Szenarien mussten von den Einsatzkräften der Feuerwehren Bad Goisern, St. Agatha, Lasern, Ramsau und Weißenbach bewältigt werden, die zur besseren Koordination in mehrere Einsatzabschnitte aufgeteilt wurden. Zum einen galt es, mehrere vermisste Personen in dem teilweise künstlich verrauchten Gebäude aufzufinden, zu retten und schließlich an das Rote Kreuz zu übergeben. Auch mittels Schleifkorbtragen wurden die „Verletzten“ von den Atemschutztrupps geborgen, um jene aus dem Obergeschoß dann mittels Hubsteiger zu Boden zu bringen. Parallel dazu wurde eine Brandbekämpfung über die Drehleiter am Dach vorgetragen und mehrere Zubringleitungen vom Mühlbach mussten zur Wasserversorgung zu den Tanklöschfahrzeugen aufgebaut werden. Auch der Austritt und das Niederschlagen von Chlorgas, der Schutz von Nachbargebäuden und die Bergung von Gasflaschen forderten die Einsatzkräfte, die allesamt durch die gemeinsame Zusammenarbeit die gestellten Aufgaben rasch bewältigen konnten.

Fotogalerie

 

Wissenstest der Jugend

Am 4, April bewies wieder die Jugendgruppe der Goiserer Feuerwehr ihr Können beim Wissenstest des Bezirkes.

 

Einsatzübung beim Eurospar

Brand beim Eurospar-Markt an der Bundesstraße, mehrere Personen vermisst – so die Übungsannahme für die Aktivmannschaft der FF Bad Goisern am 6. April. Während ein Atemschutztrupp im Kellerbereich die Suche nach den Vermissten aufnahm, mussten auch noch weitere Personen vom Dach des Gebäudes „gerettet“ werden. Mittels Drehleiter und Hubsteiger gelangten die Einsatzkräfte auf das Dach, um die „Opfer“ – dargestellt von Jungfeuerwehrmännern – dann in Schleifkorbtragen liegend am Korb des Hubrettungsfahrzeuges schonend zu Boden zu bringen. Für die Feuerwehrmänner bot sich bei dieser Einsatzübung zudem auch die Gelegenheit, wertvolle Informationen über die Gegebenheiten in diesem Gebäude zu gewinnen – was sich im Ernstfall dann als sehr vorteilhaft erweisen kann.

 

Flurbrandübung

Am 9. Mai übte die Feuerwehrjugend die Bekämpfung eines Flurbrandes. Mit der TS 12 wurde Wasser gefördert und anschließend mit den wasserführenden Armaturen für die richtige Verteilung des Wassers gesorgt.

 

Wasserführende Armaturen

Am 16. April wurde die intensive Brandschutzausbildung in der Jugend fortgesetzt. Wieder wurde ein Löschangriff - diesmal auch mit dem TLF vorgetragen. Besonderes Augenmerk liegt in der Jugendarbeit in der sicheren und korrekten Handhabung der Löschgeräte, die sozusagen in "Fleisch und Blut" übergehen müssen. Natürlich durfte auch wieder kräftig "gespritzt" werden, so auch mit dem Wasserwerfer.

 

Hubsteiger on Tour

Zu einer Produktpräsentation wurde die FF Bad Goisern mit dem Hubsteiger am 18. April zur FF Altmünster eingeladen, da dort die Beschaffung eines neuen Hubrettungsfahrzeuges (Drehleiter oder Hubsteiger) ansteht. So wie wir vor einigen Jahren ebenfalls mit der keineswegs einfachen Frage konfrontiert waren, welchem der beiden Fahrzeuge der Vorzug gegeben werden sollte, so beschäftigen sich nun auch die Kameraden der Marktgemeinde am Traunsee intensiv mit diesem Thema. Sales-Manager Ing. Peter Zechmeister von der Firma Bronto Skylift lieferte den Kameraden allerhand wissenswerte Informationen zum Gerät, praktische Vorführungen und "Stellproben" an ausgewählten Objekten durften dabei freilich auch nicht fehlen. Natürlich wurden auch Wasserwerfer, Krankentragenlagerung und die hydraulische Personenseilwinde gleich einem Praxistest unterzogen. Natürlich sind wir schon gespannt, ob in Altmünster nun künftig eine neue Drehleiter oder ein Hubsteiger angeschafft wird. In Bad Goisern können wir nach über drei Jahren Einsatztätigkeit mit unserem Hubsteiger aber resümieren, die für unsere Anforderungen richtige Entscheidung getroffen zu haben - und vielleicht bekommt unser "Bronto" ja doch noch einen "Bruder" im Salzkammergut...
 

Grundausbildung in der Feuerwehr

Im April wurde die Grundausbildung in der Feuerwehr intensiviert, sodass insgesamt vier Mitglieder der FF Bad Goisern vollgepackt mit Wissen schließlich zum anstehenden Truppführerlehrgang antreten konnten. Die Grundausbildung selbst beginnt schon in der Feuerwehrjugend und beinhaltet unzählige Fachthemen, die allesamt den angehenden Feuerwehrmännern verbindlich vermittelt werden müssen. Zusammen mit Mitgliedern der FF Lasern wurde in den letzten Wochen eine intensive Ausbildung - sowohl in Theorie, als auch in der Praxis - durchgeführt. Ein interessantes, abwechslungsreiches, vor allem aber lehrreiches Programm während der Ausbildung und auch beim abschließenden Truppführerlehrgang in Pfandl Ende April befähigt nun die "neuen" Feuerwehrmänner und -frauen zum qualifizierten Dienst in der Feuerwehr, sowie zum Besuch von Fachlehrgängen an der OÖ Feuerwehrschule.
 
 

Schwerpunkt Atemschutz

Das ganze Frühjahr stand im Zeichen der intensiven Atemschutzausbildung für die Aktivmannschaft. Unter der sachkundigen Beobachtung von Ausbildungsleiter HBM Bernhard Musler wurde nicht nur immer wieder im Atemschutzcontainer der Feuerwehr, sondern auch an verschiedenen potentiellen Einsatzobjekten geübt. So auch am 27. April in Gschwandt, wo Personensuche und Brandbekämpfung in einem künstlich verrauchten Wohnhaus (Baustelle) geübt wurde. Die sichere und richtige Handhabung des Gerätes, die einsatzbezogene Ausrüstung des Trupps z. B. mit Wärmebildkamera, das gefahrlose Öffnen von Türen, Orientierung bei schlechten Sichtverhältnissen, Rettung von Personen, die taktisch richtige Handhabung des Belüftungsgerätes sind nur einige Themen, die durch die Übungsserie bei "jungen" Atemschutzgänger in Fleisch und Blut übergehen müssen und die bei erfahrenen Kameraden aufgefrischt werden. Darüber hinaus stand Maschinistenschulung am SLF und bei dieser Übung die Errichtung einer Zubringerleitung mit Pumpe 2 Bad Goisern (Schlauchanhänger) zur Versorgung des Tanklöschfahrzeuges am Programm.
 

Maibaum beim Feuerwehrhaus

Auch heuer wieder sorgten die Männer der Feuerwehr Bad Goisern dafür, dass ein schöner Maibaum neben dem Feuerwehrhaus in den Himmel ragt. Im Weißenbachtal wurde die Fichte gefällt und dann als "Sondertransport" durchs Ortszentrum zum Feuerwehrhaus geliefert. Die Tage vor dem Aufstellen wurden dann damit verbracht, die Kränze und die Girlande aus Tannengras zum Schmücken des Maibaums zu fertigen. Am Nachmittag des 30. Mai war es schließlich dann wieder soweit: Der 30 Meter hohe Baum wurde dann mit Hilfe der Seilwinden des Lastfahrzeugs und des RLF behutsam aufgestellt und anschließend mit den Namen der diesjährigen Spender versehen: unsere Kameraden Hannes Reiterer, Andreas Engl und Kurt Fettinger begehen allesamt heuer ihren 30sten Geburtstag - ein guter Grund also, dass nun Holztaferl mit deren Namen den Stamm des Maibaums zieren.

Fotogalerie

 

Jugendübung Jochwand

Am 7. Mai legte die Jugendgruppe vom SLF eine Zubringerleitung zur Jochwand und "benässte" dann das Goiserer-Tal von der Aussichtshütte mit mehreren Strahlrohren. Natürlich konnte dann der tolle Ausblick genossen werden.

 

Variantenreiche Personenrettung

Gleich mehrere Methoden zur Personenrettung übten 25 Mann der FF Bad Goisern am 11. Mai. Es galt, mehrere "verunfallte" Personen im Bereich des Bachgrabens unter Zuhilfenahme von Hubsteiger, Knickarmkran und Seilwinde zu "retten". Das Übungsszenario war gar nicht so weit weg von der Realität, denn genau an jener Stelle musste vor einigen Jahren schon mal ein verunglückter Radfahrer aus dem rund vier Meter tiefer liegenden Bachbett gerettet werden. Um gleich mehrere Varianten zu beüben, wurde eine Aufteilung in zwei Einsatzabschnitte vorgenommen: Ein Teil der Mannschaft baute mit der Unimog-Seilwinde eine Seilbahn auf das gegenüberliegende Bachufer, sodass dann zwei Personen mittels Schleifkorbtrage ans sichere Ufer geholt werden konnten. Parallel dazu wurde im zweiten Abschnitt der Hubsteiger in Stellung gebracht und am Korb die hydraulische Seilwinde montiert, mit der dann der "Verletzte" im Notrettungsset nach oben gehoben werden konnte. Als dritte Möglichkeit wurde auch noch der Ladekran des Lastfahrzeuges genutzt. Mit der Kranseilwinde und Schleifkorbtrage konnte auch auf diese Variante die "verletzte Person" rasch auf Straßenniveau gebracht werden.

 

Einsatzübung Parkbad

Den Gefahrgut-Einsatz probte die FF Bad Goisern am 25. Mai beim Goiserer Parkbad: Angenommen wurde der Austritt von Chlorgas, zudem mussten noch mehrere "Verletzte" aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich gerettet werden. Ein Trupp rüstete sich mit schwerem Atemschutz und Chemie-Schutzanzügen aus und auch sämtliche weiteren Einsatzkräfte konnten sich wegen der "Gaswolke" nur unter Atemschutz der Einsatzstelle nähern.

Während der Trupp unter Schutzanzügen die Leckage abdichtete und die Personen aus dem Gefahrenbereich brachte, wurde von mehreren Seiten versucht, mit Wassernebel aus Strahlrohren und über den Wasserwerfer des Hubsteigers die "Gaswolke" niederzuschlagen. Auch ein DEKO-Platz zur abschließenden Dekontamination des Atemschutztrupps wurde eingerichtet.


Waldbrandübung der Jugend

Am 4. Juni übte die Feuerwehrjungend die Waldbandbekämpfung im Bereich der Hängebrücke des Ostuferwanderwegs. Dazu wurde Mannschaft und Gerät mit den beiden Booten der Feuerwehr über den Hallstättersee übergesetzt, da das Übungsgelände nicht mit Kraftfahrzeugen erreichbar ist. Beginnend mit der Tragkraftspritze wurde eine Schlauchleitung aufgebaut und dann die Brandbekämpfung im Gelände aufgenommen.
 

Goiserer Altenheim evakuiert

Dass die Verantwortlichen des Goiserer Altenheims großen Wert auf die Sicherheit ihrer Bewohner legen, bewiesen sie abermals am 8. Juni bei einer Übung mit der Feuerwehr: Die sechs Goiserer Feuerwehren hatten dabei alle Hände voll zu tun, um die nötigen Aufgaben und Maßnahmen rund um den angenommenen Zimmerbrand im ersten Obergeschoss zu bewältigen. Besonderes Augenmerk wurde auf die rasche Menschenrettung (dargestellt von insgesamt 13 „Opfern“) gelegt, die allesamt von Atemschutztrupps aus dem künstlich verrauchten Brandabschnitt in Sicherheit gebracht werden mussten. In Schleifkorbtragen sicher eingebettet gelangten die „Heimbewohner“ liegend im Korb des Hubsteigers schließlich ins Erdgeschoß zu einem Sammelplatz. Dort erfolgte deren Erfassung, um sicherstellen zu können, dass auch tatsächlich alle „Abgängigen“ aufgefunden worden sind. Um auch für eine nötige Evakuierung vorbereitet zu sein, wurde sogar die weitere Verbringung mittels Rollstühlen in den Saal einer nahe gelegenen Schule (Stephaneum) durchgeführt. Sogar das anwesende Pflegepersonal wurde in die Übung eingebunden, als es galt, Türspalten mit feuchten Tüchern gegen das Eindringen von Rauch abzudichten. Auch der Brandschutzbeauftragte des Altenheims stand stets in Kontakt mit der Einsatzleitung und konnte so wertvolle Hinweise betreffend dem Gebäude liefern. Parallel zu all diesen Arbeiten wurden von den Feuerwehren auch Zubringleitungen vom Mühlbach zur Versorgung der Tanklöschfahrzeuge aufgebaut. Sowohl über das Stiegenhaus, als auch durch das Aufziehen einer HD-Leitung trugen Atemschutztrupps schließlich auch noch einen simulierten Löschangriff in den betroffenen Brandabschnitt vor. Bei der Übungsbesprechung zeigten sich Bürgermeister Peter Ellmer und Feuerwehrreferent Gemeindevorstand Helmut Pilz besonders von der reibungslosen Zusammenarbeit der 90 Feuerwehrkräfte beeindruckt. Von Seiten der Feuerwehr ist man sehr froh, mit der Heimleitung einen verständnisvollen Partner gefunden zu haben, um in diesem Risikoobjekt effektive Maßnahmen schon im Übungsbetrieb durchführen zu können.

Fotogalerie

Bilder - Altenheim Bad Goisern

 

Personenrettung mit Hubsteiger geübt

Besonders die Hubsteiger-Maschinisten betreiben immer wieder intensive Ausbildungen, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt. Nicht nur die Bedienung dieses Spezialgeräts bedarf einer immerwährenden Ausbildung, auch die Rettung von Personen aus kniffligen Situationen will gelernt sein. Die Rettung und der schonende Transport von Verletzten mit der Krankentragenhalterung am Korb des Hubsteigers ist da noch eher die "Standard-Situation", die die Feuerwehrmänner beherrschen müssen. Schwieriger wird es aber hingegen, wenn es um die Rettung einer Person aus Höhen oder Tiefen geht. Genau diese Situationen spielten kürzlich einige Kameraden am 12. Juni 2009 beim Goiserer Heizwerk durch. Zum Einsatz kam dabei die hydraulische Rettungswinde, die am Korb des Hubsteigers montiert wird und an deren Seil sich der Feuerwehrmann dann abseilen kann. Mittels angelegtem Notrettungsset wurde der "Hilflose" dann am Seil der Winde nach oben gehievt.
Ganz anders dann die weitere Übungsannahme: Ein Arbeiter ist beim Aufstieg an einem hohen Schlot verunfallt. Auch hier konnte sich situationsbedingt nur ein Helfer zum "Verletzten" vom Hubsteiger nach unten abseilen. Erst nach entsprechender Eigensicherung konnte der "Verletzte" in das Notrettungsset gepackt und schließlich aus seiner misslichen Lage befreit werden. In mehrmaligen Durchläufen erfolgte immer wieder ein "Rollentausch", sodass jeder Übungsteilnehmer die verschiedenen Handgriffe von Hubsteiger-Maschinist, Windenbediener oder Retter ausführen konnte.

Fotogalerie

 

Wasserwerferübung

Am 18. Juni übte die Jugendgruppe mit dem Wasserwerfer der Feuerwehr. Abgebaut von den TLF wurde er durch B-Leitungen versorgt und die Jungfeuerwehrmänner konnten dann ausgiebig mit der großen Wurfweite und der Wassermenge des Gerätes üben.

 

Startseite