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Grillabend in Erdhütte

Einen Gemeinschaftsabend verbrachten die Jungfeuerwehrmänner am 8. Jänner als Jahresauftakt in der Erdhütte des Kameraden Martin Forstingers jun. beim Müllnerwaldl. Bei Temperaturen unter den Gefrierpunkt konnten sich die Buben bei einem offenen Feuer ganz gehörig erwärmen. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz: es wurde gegrillt. Die Jugendbetreuer der Feuerwehr konnten mit dieser besonderen Übung kameradschaftlich ein anspruchsvolles Übungs- und Ausbildungsjahr für die angehenden Feuerwehrmänner starten.

 

Jugend: Löschangriff

Am 9. Jänner übte die Feuerwehrjugend den Löschangriff. Neben der Ausbildung an den wasserführenden Armaturen, beübten die Jungfeuerwehrmänner auch weitere Geräte, die sich in den Tanklöschfahrzeugen der Feuerwehr für den Brandeinsatz befinden. Insbesondere die Bedienung und der taktische Einsatz der Belüftungsgeräte wurden geschult.

 

Jugend: Anschlagmitteln im technischen Einsatz

Am 23. Jänner standen in der Jugendübung die sogenannten Anschlagmittel am Programm. Die Funktionsweise und der Einsatz der Seilschlaufen und der Umlenkrollen im technischen Einsatz stellte als Ausbilder der Schriftführer der Feuerwehr, AW Andreas Hippesroither vor. Die sichere und sachgerechte Handhabung dieser wichtigen Einsatzmittel wurde anschließend erprobt. Dabei wurde besonders auf die physikalischen Gesetze der Kraftübertragung Acht gelegt und Abschleppversuche mit den Lastkraftwagen der Feuerwehr praktisch durchgeführt.

 

Feuerwehrhaus-Zubau als Kernthema bei Jahresvollversammlung

Sprichwörtlich „wie ein roter Faden“ zog sich ein Thema durch die Berichte bei der am 24. Jänner stattgefundenen Jahresvollversammlung der Feuerwehr Bad Goisern: die notwendige Sanierung und der Zubau beim Feuerwehrhaus in der Schmiedgasse. „Gerade in dieser Jahreszeit müssen unsere Leute in kalte Einsatzbekleidung und Stiefel schlüpfen, die direkt hinter den Fahrzeugen auch noch mit deren Abgasen belastet werden“, war bei der Versammlung etwa zu hören. Dabei müssen die Männer aber noch froh sein, wenn die Schutzbekleidung seit dem letzten Einsatz nicht noch nass ist, den es fehlt auch an Trockenräumen. Aber die Nässe kommt auch von oben, wenn seit Jahren immer wieder Wasser durch das kaputte Dach dringt und auf die Ausrüstung und die Spinde tropft. Wenngleich die Halle gerade Platz für die Einsatzfahrzeuge und die gelagerten Geräte bietet, so besteht etwa im Atemschutz-, Werkstätten-, Sanitär-, und Garderobenbereich sowie dem Wärmeschutz großer Nachholbedarf. Seitens der Gemeinde ist man sich der Problematik bewusst und eine bestmögliche Unterstützung wurde zugesichert – doch es fehlt an öffentlichen Geldern, die eine rasche Realisierung derzeit in weite Ferne rücken lassen. „Das geplante Sicherheitszentrum mit Feuerwehr, Bergrettungsdienst und Wasserrettung ist nicht nur ein Wunsch, denn die ständig steigenden Anforderungen an uns bedürfen aber auch einer zeitgemäßen Unterkunft“, resümierte Kommandant Günter Rainer.
Den Beweis dafür liefern rund 16.000 Stunden, die im Dienste der Bevölkerung und der Marktgemeinde im vergangenen Jahr von den Männern der FF Bad Goisern erbracht wurden. Dabei entfielen „nur“ rund 2150 Stunden auf das eigentliche Einsatzgeschehen (25 Brand- und 145 Technische Einsätze), wie etwa bei einem Großbrand, Verkehrsunfällen, Ölspuren oder Fahrzeugbergungen. Stark gefordert war man gerade nach dem Sturm „Emma“, der Mannschaft und Spezialfahrzeuge wie Drehleiter, Hubsteiger oder Kranfahrzeug bei 40 Einsätzen forderte. Der weitaus größere Zeitaufwand wurde aber für Ausbildungen, Übungen, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten, Verwaltungstätigkeiten oder die Geldbeschaffung, wie z.B. Fasching-Veranstaltungen, Hallenfest sowie Krampuslauf erbracht. Völliges „Neuland“ betrat man dabei mit der Organisation und Abwicklung des Open-Air von „Hubert-von-Goisern“, welches zur vollsten Zufriedenheit über die Bühne gebracht wurde. Einnahmen aus diesen Veranstaltungen und Spenden dienen der Modernisierung der Ausrüstung und kommen so der Allgemeinheit wieder zu gute. Viele Arbeiten am Fuhrpark oder Reparaturen wurden wieder in Eigenregie erledigt, was nicht nur jede Menge Geld spart sondern auch vom sorgsamen Umgang mit den Finanzen zeugt. An 130 Tagen fanden Ausbildungen oder Übungen statt, damit im Einsatzfall jeder Handgriff sitzt. Der Atemschutz-Leistungsprüfung stellten sich mehrere Trupps, neue Hubsteiger-Maschinisten wurden ausgebildet und durch eine stete Jugendarbeit braucht man sich keine Nachwuchssorgen machen.
Den eindrucksvollen Jahresbericht mit vielen Fotos und den wesentlichen Ereignissen finden Interessierte hier.

 

Schulung "Gefährliche Stoffe"

Eine theoretische Schulung mit dem Ausbildungsinhalt "Kennzeichnung von gefährlichen Stoffen" stand am Abend des 2. Februar am Ausbildungsplan der FF Bad Goisern. Kommandant Günter Rainer erklärte seinen Mannen die wesentlichsten Punkte, die vor allem in der Erstphase eine Gefahrgut-Einsatzes eine große Rolle spielen. Besonders die Kennzeichnung mit Gefahrgut-Symbolen liefert uns Einsatzkräften schon wesentliche Hinweise, nach denen dann der weitere Einsatzablauf ausgerichtet werden muss.

Eng aneinander gedrängt wurde in unserem (für derartige Zwecke doch ziemlich kleinen) Schulungsraum vorhandenes Wissen wieder aufgefrischt, um im Ernstfall dann die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Noch während dieser Schulung musste ein Teil der Mannschaft zur Beseitigung einer Ölspur ausrücken.

 

Goiserer Faschingssitzungen sorgten für Lachmuskel-Strapazen

Kaum Ruhepausen für das Zwerchfell und die Lachmuskeln gab´s bei den beiden „Jubiläums-Faschingssitzungen“ am 20. und 22. Februar in Bad Goisern. Seit mittlerweile 25 Jahren ist dieses Fasching-Highlight fixer Bestandteil des Goiserer Faschings und so konnten auch heuer wieder schwungvolle und exzellent dargebotene Tanzvorführungen der Gruppe „Step by Step“ die Menge im Festsaal begeistern. Über allerlei „Hoppalas“ der Ortsbewohner konnte zwischendurch immer wieder „Goiserns einzige lebende Faschingszeitung“ – Burkhard Fettinger – berichten. Geschichten aus dem Kinderbuch „Der Strubelpeter“ standen bei den gekonnt inszenierten Darbietungen des Männergesangsvereins im Mittelpunkt. Mit richtiger Party-Stimmung und allerlei Persönlichkeiten wie z.B. Thomas Gottschalk, Hansi Hinterseer, Karel Gott und seiner Darinka („Fang das Licht“) oder DJ Ötzi konnten die Damen und Herren des Turnvereins das Publikum begeistern. Dass sie nicht nur schauspielerisches Talent besitzen, sondern auch noch eine k&k-Hofkapelle mit Seitelpfeifern zusammenstellen können, bewiesen die Kameraden der Feuerwehr Bad Goisern in dem Stück „Wir sind Kaiser“. Wie schwierig es ist, einen geeigneten Hoferben zu finden, zeigte schließlich noch die Bürgermusik - eigens kreierte Bauernregeln und musikalische Einlagen durften bei dem Stück freilich nicht fehlen.

Das Programm der Sitzungen war wieder sehr vielfältig und fand beim begeisterten Publikum viel Anklang. Und weil´s nur eine geplante Pause gab, war die Erholung von den Lachmuskel-Strapazen auch nur von begrenzter Dauer…

Die FF Bad Goisern bedankt sich bei allen Mitwirkenden und Helfern im Hintergrund, die zum Gelingen der beiden Sitzungen beigetragen haben.

 

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Faschingsumzug 2009

Trotz der großen Schneemengen der vergangenen Tagen und des nicht gerade einladenden Wetters hatten sich wieder viele Faschingsnarren am Goiserer Faschingszug beteilig und so zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen. Von Kindergruppen, Musikkapellen und natürlich auch aufgekranzten Wagen reichte die Vielfalt des farbenfrohen Umzugs durchs Goiserer Ortszentrum. Auch die k&k Hofkapelle mit Seitelpfeiffern der FF Bad Goisern durfte nicht fehlen - feierte die "Kapelle" doch im Rahmen des Umzugs ihr 10-jähriges Bestandsjubiläum. Die FF Bad Goisern bedankt sich bei den zahlreichen Mitwirkenden und Zuschauern für ihr Mitwirken und Kommen.

 

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Hydraulische Rettungsgeräte

Am 26. Februar bildeten einige Kameraden der Aktivmannschaft die Jungfeuerwehrmänner an den hydraulischen Rettungsgeräten Spreizer und Schere aus. Vor allem wurde den angehenden Feuerwehrmännern die Funktionsweise dieser überaus wichtigen Feuerwehrgerätschaften erklärt.
 

Übung in zwei Gruppen

Am 5. März übte die Jugend in zwei Gruppen. Während die Anfänger sich mit grundlegender Schlaucharbeit auseinandersetzte – das richtige Ausrollen der Schläuche, das Kuppeln und das Schlauchwickeln in der Fahrzeughalle übte, nahmen die Fortgeschrittenen einen Innenangriff mittels Steckleiter in den Schulungsraum vor.
 

Ausbildung: Löschen mit Schaum

Der Löschangriff mit Schaum stand bei der Ausbildung der Aktivmannschaft am 16. März 2009 im Mittelpunkt. Eingangs wurde noch auf ein paar Grundlagen wie Verschäumungszahl, Schaummittel, Schaumrohre oder Arten des Löschschaums eingegangen, ehe dann die verschiedensten Wege zur Schaumerzeugung der beiden Tanklöschfahrzeuge SLF und RLF erläutert wurden. Die Zumischung des Schaumbildners über die Einbaupumpen und die Abgabe über die Schaum-Schnellangriffseinrichtungen wurde ebenso abgehandelt, wie die Beimengung über einen herkömmlichen Zumischer in der Angriffsleitung. Eindrucksvoll gestaltete sich dann die Herstellung von Mittel- und Leichtschaum, wobei bei letzterem der spezielle Aufsatz am Hochleistungslüfter zur Anwendung kam. Auf diese Art und Weise kann beispielsweise ein Keller effizient mit Leichtschaum geflutet und so ein Brand erstickt werden, wenn ein Betreten durch den Angriffstrupp nicht mehr möglich ist

 

Atemschutzausbildung im Brandcontainer

Am 23. März übte eine weitere Einsatzmannschaft im Atemschutzcontainer der Feuerwehr den Atemschutzeinsatz. Nach einer kurzen Vorbesprechung wurde in drei Atemschutzgängen im verrauchten Container der Innenangriff geübt. Wieder einmal bewies die Wärmebildkamera, wie sie bei Sicht Null dem Truppführer Orientierung gibt. Eine vermisste Person wurde mit Fluchthaube und Bergetuch gerettet, einige Reparaturarbeiten vorgenommen und der Transport schwerer Gegenstände geübt. Als Abschluss wurde ein einsatzmäßiger Angriff unter Zeitdruck beginnend aus dem anfahrenden TLF vorgetragen. Zum Abschluss wurde der Lüfter zum Einsatz gebracht und der Container binnen kürzester Zeit rauchfrei gemacht.

 

Schulung mit Feuerlöschern

Im richtigen Umgang mit Handfeuerlöschern wurden die Bediensteten der "Volkshilfe Salzkammergut" am 25. März von der FF Bad Goisern geschult. Als Einführung in die Materie erfuhren die Interessierten u.a. wie man richtig einen Notruf absetzt, welche Brandklassen und unterschiedliche Feuerlöscher es gibt. Auch die Funktion der verschiedenen Bauarten wurde anschaulich vermittelt. Um das richtige Gespür für den Gebrauch im Ernstfall zu bekommen, hatte jede(r) Teilnehmer/in anschließend die Möglichkeit, mit einem Feuerlöscher einen Flüssigkeitsbrand zu bekämpfen.

 

Personenrettung unter Atemschutz

Brand in der ehemaligen Musikschule, mehrere Personen vermisst - so lautete die Übungsannahme am 30. März für die Aktivmannschaft. Schon auf der Anfahrt rüsteten sich zwei Atemschutztrupps aus, um sogleich mit der Personensuche beginnen zu können. Dunkelheit und künstlicher Rauch erschwerten zudem die Suche, sodass sich der Einsatz der Wärmebildkamera wieder mal als sehr hilfreich erwies. Zudem wurde durch den Einsatz von zwei Überdrucklüftern - auch vom Korb des Hubsteigers aus - der Rauch aus dem Gebäude geblasen, sodass sich nach und nach die Sicht im Inneren besserte. Insgesamt sechs Vermisste mussten von den Atemschutztrupps aufgefunden und dann in schweißtreibender Arbeit mittels Rettungswanne oder Bergetuch nach draußen gebracht werden.

 

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