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Tauchunfall am Gosausee

Zur Unterstützung bei einem Tauchunfall am Gosausee wurde die FF Bad Goisern am Abend des 4. Juli mit dem Arbeitsboot angefordert. Mittels Kran wurde das A-Boot aus dem Hallstättersee gehoben, auf das Lastfahrzeug verladen und dann wieder beim Gosausee zu Wasser gelassen. Bei der Suche durch Taucher der Österreichischen Wasserrettung konnte der verunglückte Taucher mittlerweile aufgefunden und dessen Position mittels einer Boje markiert werden. Nach der Aufnahme von ÖWR-Tauchern auf das Arbeitsboot und der Beweissicherung durch Einsatztaucher der Polizeieinheit "Cobra" konnte die Bergung des Verunglückten erfolgen.

Bildquelle: Robert Zahler, ÖWR

 

Brand rasch gelöscht

Noch in der Entstehungsphase konnte der Brand in der Hütte des Armbrustschützenvereins St. Agatha gelöscht werden. Kurz nach 13 Uhr des 6. Juli wurden die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha zu dem Ereignis alarmiert, nachdem man durch Rauchentwicklung in der Hütte auf das Feuer aufmerksam geworden war. Nur wenig später trafen schon die ersten Mannschaften ein und konnten unter schwerem Atemschutz die Löschmaßnahmen einleiten. Von dem Feuer waren Getränkekisten und gelagerter Müll erfasst worden, durch das rasche Einschreiten blieb der Brand jedoch auf die Ausbruchsstelle beschränkt. Seitens der FF Bad Goisern standen 24 Mann mit fünf Fahrzeugen im Einsatz.

 

Wespennester besiegt

Gleich zwei Wespennester im Dachbodenbereich einer Kuranstalt musste die FF Bad Goisern am 15. Juli entfernen. Unter Verwendung von Schutzanzügen und eines speziellen Insektenschutzmittels wurden die Behausungen der stacheligen Brummer entfernt. Mehrmals jährlich muss die FF Bad Goisern zu derartigen Einsätzen ausrücken, in "Spitzenjahren" über 30 Mal. Weitere Informationen zum "Wespentrupp" der FF Bad Goisern finden Sie hier.

 

Brandmeldealarm im Hanuschhof

Eine ziemlich kuriose Ursache hatte jener Alarm der automatischen Brandmeldeanlage, zu dem die FF Bad Goisern in den Mittagsstunden des 16. Juli alarmiert wurde. In der Kuranstalt Hanuschhof hatte ein Rauchmelder in einem Zimmer ausgelöst, nur Minuten später verließen in kurzen Abständen das Kommandofahrzeug, das Schwere Löschfahrzeug sowie der Hubsteiger das Feuerwehrhaus in Richtung Einsatzobjekt. Vor Ort konnte dann jedoch rasch Entwarnung gegeben werden - wenngleich es sich diesmal um einen Täuschungsalarm "der besonderen Art" gehandelt hatte.

Denn ein Kurgast hatte sich im Zimmer mit einem Haarspray auf Fliegenjagd begeben - scheinbar auch zu nahe am Rauchmelder, der an der Decke montiert war. Denn der Sprühnebel führte schließlich zur Auslösung des empfindlichen Brandmelders. Die 14 Einsatzkräfte konnten nach der Klärung des Sachverhalts wieder einrücken, über den Gesundheitszustand der Fliege kann seitens der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

 

FF Bad Goisern im Unwettereinsatz

Ein Gewitter mit heftigen Sturmböen zog gegen Abend des 17. Juli über das Goiserertal und bescherte der FF Bad Goisern prompt einige Einsätze. Gleich mehrmals musste ausgerückt werden, da umgestürzte und entwurzelte Bäume Gemeindestraßen blockierten. Der aufwändigste Einsatz war jedoch im Bereich des Güterweges Muth abzuarbeiten, wo auch schweres Gerät zum Einsatz gebracht werden musste. Mittels Kettensägen wurden Äste entfernt, die dicken Stämme zerkleinert und dann mittels Kran des Lastfahrzeuges von der Fahrbahn geschafft. Nicht weit von diesem Einsatzort entfernt versperrten ebenfalls umgestürzte Bäume die Straße - in Zusammenarbeit mit der FF Ramsau konnte auch hier mittels Kettensäge und Unimog-Seilwinde die Fahrbahn wieder passierbar gemacht werden.

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Fahrzeugbergungen im Gelände

Weil er die Strecke für die Mountainbike-Tropy besichtigen wollte, war ein PKW-Lenker am 18. Juli mit seinem Fahrzeug auf einer Forststraße im Bereich Weißenbachtal unterwegs. Seine Ortsunkenntnis und eine falsche Auskunft bezüglich der Straßenbeschaffenheit wurde ihm dann jedoch zum Verhängnis. Oberhalb des Hochmuths endete die Straße und führte als Ziehweg weiter. Im tief wemmten, steilen und mehr als unwegsamen Gelände endete dann die Weiterfahrt. Das Fahrzeug saß bei strömendem Regen hoch über Bad Goisern fest. Während ein Großteil der Mannschaft der FF Bad Goisern mit der Verkehrsregelung und Parkplatzeinweisung im Zentrum alle Hände voll zu tun hatte, wurde eine Unimog-Besatzung mit dem Bergeeinsatz beauftragt. Vor allem die Bodenbeschaffenheit stellte die Einsatzkräfte und auch unseren Unimog vor eine wahre Herausforderung - beinahe wären Schneeketten wegen dem rutschigen Matsch notwendig geworden. Schließlich gelang es dann dennoch, das Fahrzeug mittels Seilwinde wieder auf eine "richtige Straße" zu verbringen.
Auch gegen Abend wurde abermals eine Bergung notwendig: ein Transporter hatte sich neben der B 145 im vom Regen aufgeweichten Boden festgefahren. Auch hier konnte mittels Unimog und Seilwinde rasch Hilfe geleistet werden.
 

Zwei Brandeinsätze nach Gewitter

Gleich zweimal Brandalarm gab es nach einem Gewitter am Abend des 23.Juli für die FF Bad Goisern: Ein vermeintlicher Waldbrand sowie ein Trafobrand beschäftigten zu nächtlicher Stunde die Einsatzkräfte. Um 21:45 Uhr alarmierte die Landeswarnzentrale die Feuerwehr, denn Feuerschein ließ einen besorgten Anrufer einen Waldbrand durch Blitzschlag nahe dem „Rathsteig“ auf rund 1100 Metern Seehöhe vermuten.
Feuerwehrkräfte machten sich mit dem Kommandofahrzeug sowie dem Schweren Löschfahrzeug auf zum Einsatzort, der am letzten Stück jedoch nur über einen Wanderweg erreicht werden kann. Auf der Anfahrt zum Einsatzort versperrte schließlich noch ein umgestürzter Baum den Fahrzeugen die Straße, der erst mittels Kettensäge beseitigt werden musste. Schweißtreibend und Kräfte raubend gestaltete sich dann der weitere Aufstieg im alpinen Gelände, bei dem ein Hochdruck-Löscher sowie Schanzzeug bergwärts geschleppt wurden. Nach rund 20 Minuten Aufstieg erreichte der Löschtrupp die Einsatzstelle und fand die Reste eines unbewachten Lagerfeuers vor. Nach Kontrolle der Feuerstelle konnte schließlich wieder der Abstieg angetreten werden.
Noch während der beschriebene Einsatz im Laufen war, langte eine weitere Alarmmeldung über den Brand einer Trafostation nahe dem Ortszentrum ein. Bedingt durch das Gewitter war es im Bereich der Isolatoren der Leitungen zu einem Brandausbruch gekommen, rund 50 cm hohe Flammen züngelten an der Außenseite des Gebäudes in die Höhe. Da die 30 kV-Leitungen immer noch unter Spannung standen, war höchste Vorsicht geboten! Von den Feuerwehrmännern wurde die Einsatzstelle großräumig abgesperrt und ein Hochdruckrohr unter ausreichendem Sicherheitsabstand zum Einsatz gebracht. Immer wieder kam es jedoch zu Rückzündungen, die erst nach der Abschaltung durch den Energieversorger unterbunden werden konnten. Um 22:31 Uhr konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden, während der Dauer des Einsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen auf der Goiserer Ortsumfahrung.
 

Traktorbergung nach Achsbruch

Ein Einsatz „der besonderen Art“ beschäftigte am Abend des 25. Juli die FF Bad Goisern. Eigentlich galt der Alarm dem Binden einer Ölspur, doch als die ersten Kräfte mit dem Kommandofahrzeug am Einsatzort eintrafen, staunten sie dann doch etwas über die vorgefundene Situation: Ein Lenker wollte mit seinem Traktor die Valeriegasse befahren, doch aufgrund der immer schmäler werdenden Fahrbahn wurde es schließlich im wahrsten Sinn des Wortes „zu eng“. Denn aufgrund montierter Zwillingsreifen streifte das Gefährt eine Mauer und fädelte dann auch noch bei einer Betonsäule ein – wo die Fahrt dann endete. Der Hinterreifen riss von der Achse, Öl trat aus und das Gefährt steckte – eingezwickt zwischen zwei Steinmauern – fest. Von den Feuerwehrkräften wurde nicht nur mit Bindemittel das ausgelaufene Öl abgestreut, sondern auch das Gefährt aus seiner misslichen Lage geborgen. Mit dem wendigen Feuerwehr-Unimog konnte die Einsatzstelle retour angefahren und dann der havarierte Traktor aus der schmalen Gasse mittels Seilwinde und Hebevorrichtung geborgen werden. Schließlich wurde die Zugmaschine zu einer Kreuzung verbracht, wo der Traktor - und auch der nachgelieferte Hinterreifen - dann von einem Transportunternehmen übernommen wurden. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz abgeschlossen werden – elf Mann waren mit dem Kommandofahrzeug, RLF und dem Bergefahrzeug Unimog ausgerückt.

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Brandmelder löste Alarm aus

Zu einem Alarm der automatischen Brandmeldeanlage wurde die FF Bad Goisern in den Abendstunden des 1. August in die Kuranstalt Hanuschhof gerufen. Im dortigen Blockhaus hatte im Dachbodenbereich ein Rauchmelder angeschlagen, woraufhin die FF Bad Goisern von der Landeswarnzentrale Linz alarmiert wurde. Bei der Erkundung vor Ort konnte keine Ursache aufgrund eines Brandgeschehens festgestellt werden, woraufhin die Mannschaften mit dem Kommandofahrzeug und Schweren Löschfahrzeug wenig später wieder einrücken konnten.

 

Täuschungsalarm Flurbrand

In den Abendstunden des 15. August wurden die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha zu einem Flurbrand alarmiert. Allerdings konnten die erstausrückenden Fahrzeuge kein Feuer feststellen. Nach Befragung des Anrufers und entsprechender Abklärung der Örtlichkeit konnte kein Brand festgestellt werden. Somit handelte es sich um einen Täuschungsalarm und der Feuerwehreinsatz konnte abgebrochen werden.

 

Fehlalarm im Hanuschhof

Abermals zu einem Alarm der automatischen Brandmeldeanlage wurde die FF Bad Goisern in den frühen Sonntagmorgen-Stunde n des 23. August zur Kuranstalt Hanuschhof gerufen. Ohne ersichtlichen Grund hatte ein Brandmelder im dortigen Blockhaus Alarm ausgelöst. Bei der Erkundung durch die ersteintreffenden Mannschaften musste wiederum ein Fehlalarm festgestellt werden - bereits der 6. Fehlalarm im Jahr 2009. Eingesetzt waren 16 Mann mit Kommandofahrzeug, Schwerem Löschfahrzeug und Hubsteiger, Einsatzende 05:55 Uhr.

 

Äste auf der Fahrbahn

Verlorenes Ladegut in der Form von armdicken Ästen bescherte in den Abendstunden des 2. September der FF Bad Goisern einen Einsatz: ein vorerst unbekannter Lenker hatte auf der B 145 nahe der Einfahrt Weißenbach scheinbar unbemerkt Äste von seinem Fahrzeug verloren, die dann mitten auf der Fahrbahn zum Liegen gekommen waren. Um eine weitere Gefährdung zu verhindern, wurde schließlich die FF Bad Goisern alarmiert, um die Hindernisse von der Fahrbahn zu schaffen. Die mit Kommandofahrzeug und RLF ausgerückte Mannschaft reinigte die Fahrbahn und konnte nach kurzer Einsatztätigkeit die Arbeiten beenden. Einsatzende 21:20 Uhr.

 

Vollbrand in Holzhaus verhindert

Brandalarm gab es in den Morgenstunden des 14.September bei einem Wohnhaus in der Ortschaft Steinach. Eine Nachbarin hatte Rauch aus dem Dachbereich des nahe gelegenen Wohnhauses entdeckt und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der FF Bad Goisern drang Qualm verteilt über das gesamte Gebäude nach außen, sodass aufgrund der vorerst nicht einschätzbaren Brandausbreitung eine Nachalarmierung weiterer Feuerwehren der Gemeinde erfolgte. Mittlerweile konnte von zwei Atemschutztrupps ein Innenangriff vorgenommen werden, der den Feuerwehrmännern aufgrund der dichten Verrauchung einiges abverlangte. Gute Hilfe leistete dabei einmal mehr die Wärmebildkamera, mit der trotz dichtem Rauch der Brand im Bereich des Stiegenaufgangs lokalisiert werden konnte.

Ein weiteres Vorgehen in das Obergeschoß war dann jedoch nur über eine Schiebeleiter möglich, da die hölzerne Stiege beinahe komplett verbrannt war. Über das Obergeschoß bis hin zur Dachbodentüre hatten sich die Flammen bereits nach oben ausgebreitet, sodass zum Ablöschen Böden und Holzverschalungen in mühsamer Arbeit entfernt werden mussten.

Aufgrund des gezielten und raschen Löscheinsatzes konnte aber dennoch eine weitere Brandausbreitung und ein Vollbrand in dem hölzernen Wohnhaus verhindert werden. Seitens der FF Bad Goisern konnte der Einsatz gegen 15:00 Uhr beendet werden.

 

Baum stürzte in Stromleitung

Pech hatte ein Goiserer bei Baumfällarbeiten am 15. September in der Ortschaft Gschwandt. Anstatt in die vorgesehene Richtung fiel ein gefällter Baum über eine nahe Straße und blieb in den Drähten einer Hochspannungsleitung hängen. Nicht nur dass der Baum teilweise zu brennen begann, sondern auch ein Stromausfall über größere Teile des Gemeindegebietes hatte das Missgeschick zur Folge. Beim Eintreffen der Kräfte der Feuerwehren Bad Goisern und Ramsau beschränkten sich die Arbeiten vorerst auf ein großräumiges Absperren und Absichern der Unglücksstelle, da die Leitung immer wieder unter Strom stand.

Erst nachdem die Leitung vom Energieversorger spannungsfrei geschaltet wurde, konnten mittlerweile eingetroffene Arbeiter der Energie-AG die Bergung des verfangenen Baumes mittels Kran vornehmen. Seitens der Feuerwehr wurde die Bergung mit einer Schiebeleiter unterstützt. Von der FF Bad Goisern waren 17 Mann ausgerückt, Einsatzende 12:00 Uhr.

 

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