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Brandmeldealarm wegen Rohrbruch

Als etwas kurios entwickelte sich die Ursache jenes Brandmeldealarmes, zu dem die FF Bad Goisern am 2.April um 10:44 Uhr gerufen wurde. Seitens der Landeswarnzentrale wurde die Feuerwehr alarmiert, weil die automatische Brandmeldeanlage im derzeit leer stehenden Kurhotel angeschlagen hatte. Bereits drei Minuten später rückte das Kommandofahrzeug, gefolgt von SLF und Drehleiter zum Einsatzort aus. Nicht schlecht staunten jedoch die Einsatzkräfte, als sie jenen Rauchmelder untersuchten, der Alarm geschlagen hatte: denn nicht Rauch, sondern Wasser, das aufgrund eines Rohrbruches von der Decke in den Melder tropfte, hatte zur Auslösung geführt.

 

Ölspur auf der Kreuzung

Dass Feuerwehrmänner auch bei strahlendem Frühlingswetter stets einsatzbereit sind, mussten die Kräfte der FF Bad Goisern am Sonntagnachmittag, 5. April zeigen. Die Landes-Feuerwehrzentrale alarmierte die Feuerwehr im Auftrag der Polizei, da sich im Kreuzungsbereich B 166 / Obere Marktstraße eine rund 200 Meter lange Ölspur entlang der Fahrbahn zog. Woher das Öl stammte, konnte nicht eruiert werden - jedenfalls hatten die Feuerwehrmänner mit mehreren Säcken Ölbindemittel und Besen alle Hände voll zu tun, um die Rutschgefahr auf der Straße zu bannen. Nach rund 45 Minuten konnte der Einsatz (drei Fahrzeuge, 16 Mann) beendet werden. Die örtlich zuständige FF St. Agatha wurde gleich zu Einsatzbeginn über die Alarmierung informiert.

 

Wohnhausbrand in Gosau

Zu einer nachbarlichen Hilfeleistung wurde am Vormittag des 20. April die FF Bad Goisern mit weiteren Feuerwehren im Rahmen der Alarmstufe 2 nach Gosau gerufen. In einem Wohnhaus war im Bereich der Küche ein Brand ausgebrochen, der sich aufgrund der Holzbauweise des Objektes rasch ausbreiten konnte. War es der örtlichen Feuerwehr vorerst möglich, das Feuer im Bereich der Ausbruchsstelle einzudämmen, so hatte sich der Brand aber zwischenzeitlich über Zwischenböden bis ins Obergeschoß und den Dachbereich ausgebreitet. Ein anstrengender Einsatz forderte nun die Feuerwehrmänner, die nur unter schwerem Atemschutz und mit Hilfe von Kettensägen und Schanzwerkzeugen den Brand hinter den Holzverschalungen eindämmen konnten. Wertvolle Dienste leistete dabei abermals die Wärmebildkamera, die ein gezieltes Aufspüren der Brandherde ermöglichte. Von den eingesetzten Atemschutztrupps der Feuerwehren wurden mehr als 20 Durchgänge absolviert, die allesamt über die eingerichtete Atemschutz-Sammelstelle koordiniert wurden. Durch den hohen Luftverbrauch wurde es dann sogar notwendig, bis zum Eintreffen des Atemschutz-Fahrzeuges aus Steyrermühl sogar einen Pendelverkehr einzurichten, um die leeren Atemschutzflaschen bei den Feuerwehrhäusern in Gosau, Hallstatt und St. Agatha wieder zu befüllen. Gegen 12:30 Uhr konnte schließlich "Brand-aus" gegeben werden, und die Mannschaft der FF Bad Goisern (KDOF, SLF, ELF) konnte wieder einrücken. Umfangreiche Reinigungsarbeiten - vor allem der Atemschutzausrüstung - waren jedoch bis zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft anschließend notwendig.

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Waldbrand in Entstehungsphase gelöscht

Brandalarm gab es am Abend des 25. April für die Feuerwehren Bad Goisern und Lasern: hoch über dem Goiserertal war ein Waldbrand entstanden, der noch in der Entstehungsphase gelöscht werden konnte. Warum der Wurzelstock in der Ortschaft Wurmstein in Brand geraten war, bleibt vorerst ungeklärt, jedenfalls ist es sicherlich auch der raschen Entdeckung des Brandes zu verdanken, dass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Bereits sechs Minuten nach der Alarmierung konnte die Besatzung des ersteintreffenden Tanklöschfahrzeuges die Brandbekämpfung aufnehmen. Insgesamt drei Hochdruckrohre kamen bei den Löscharbeiten zum Einsatz, die auch ein Umgraben der Humusschicht notwendig machten. Denn im Waldboden hatten sich auch einige Glutnester verborgen, die mit Hilfe von Schanzwerkzeugen freigelegt und abgelöscht werden mussten. Nach rund 20 Minuten konnte „Brand aus“ gegeben werden, sodass die eingesetzten Kräfte wieder einrücken konnten.

 

Ölspur sorgte für Feuerwehreinsatz

Hydrauliköl auf der Fahrbahn bescherte am 3.Mai gegen Mittag der FF Bad Goisern einen Einsatz. Ein Traktor hatte auf der Josef-Putz-Straße Hydrauliköl verloren, welches sich auf einer Länge von fast 100m entlang der Fahrbahn verteilt hatte. Der Lenker bemerkte dies glücklicherweise schon nach kurzer Fahrt, sodass es zu keiner noch längeren Ölspur kam. Mittels Bindemittel rückten die Feuerwehrmänner an, streuten die Ölspur ab und nahmen das vollgesogene Bindemittel mit Besen und Schaufeln wieder auf.

Dennoch hatte der Grund der Auslösung einen bitteren Beigeschmack: denn als die Feuerwehrmänner den betroffenen Raum betraten konnte noch der Geruch von Zigarettenrauch wahrgenommen werden. Es liegt daher der Verdacht sehr nahe, dass der Zigarettenrauch zu dem Täuschungsalarm geführt hatte. Seitens der FF Bad Goisern standen 13 Mann mit KDOF und SLF im Einsatz.

 

Verkaufsstand flog durch die Luft

Plötzlich auftretende, heftige Sturmböen bescherten am Nachmittag des 6. Juni der FF Bad Goisern einen Einsatz: Ein Verkaufsstand an der B 145 hielt den wirkenden Kräften nicht mehr stand, hob ab und beschädigte dabei in der Nähe geparkte Fahrzeuge. Im Auftrag der Polizei rückte schließlich die FF Bad Goisern mit dem Rüstlöschfahrzeug RLF an, um weitere Schäden zu verhindern. Zusammen mit dem mittlerweile eingetroffenen Besitzer wurden das Gestänge und die Planen des Verkaufsstandes abgebaut und die Teile gesichert abgelegt.

 

Hochwasser forderte die FF Bad Goisern

Anhaltende, intensive Regenfälle über mehrere Tage ließen die Pegel von Bächen und Flüssen derart ansteigen, dass schließlich am 24. Juni zahlreiche Einsätze aufgrund des Hochwassers notwendig wurden. Gegen 5:45 Uhr früh langte der erste Alarm ein - im Bereich der Krößmalergasse drohte der dortige Bach ein Wohnhaus zu überfluten. Mit Sandsäcken errichteten die Feuerwehrmänner einen Wall, der dies verhindern konnte. Immer mehr Hilferufe langten dann im Laufe der Morgenstunden in der Einsatzzentrale der Feuerwehr ein. Durchflüsse bei ansonsten kleinen Bächlein waren verstopft und das Wasser bannte sich einen neuen Weg - und bedrohte dabei Wohnhäuser. Auch hier konnten die Einsatzkräfte die Verklausungen lösen und wieder für einen geordneten Abfluss sorgen. Alle Hände voll zu tun gab es vor allem beim Füllen von Sandsäcken, die auf Paletten verladen und dann mittels Kran zu den Einsatzorten verbracht wurden. Auch zahlreiche Pumpeinsätze bei überfluteten Kellern mussten von den Kräften abgearbeitet werden. In Summe wurden von den Männern der FF Bad Goisern 15 Einsätze bis in die Abendstunden geleistet.

 

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