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Nächtlicher Brandmeldealarm

Unsanft aus dem Schlaf gerissen wurden die Männer der FF Bad Goisern am 8. Jänner um 1:39 Uhr: Grund der Alarmierung war ein Brandmeldealarm in der Kuranstalt Hanuschhof. Wenige Minuten später rückten die Kräfte mit Kommandofahrzeug und Schwerem Löschfahrzeug zum Einsatzobjekt ab. Bei der Erkundung wurde der Alarm durch einen Rauchmelder im Blockhaus festgestellt, welcher aus unbekannter Ursache ausgelöst hatte. Dieser ließ sich jedoch nicht rückstellen, sodass erst das Eintreffen des Haustechnikers abgewartet werden musste. Um 2:15 Uhr waren dann schließlich alle Kräfte wieder eingerückt.

 

Brandmeldealarm in Hanuschhof

Abermals in die Kuranstalt Hanuschhof gerufen wurde die FF Bad Goisern am 9. Jänner 2009 um 10:49 Uhr, wiederum mit dem Einsatzstichwort "Brandmeldealarm". Von der Besatzung des ersteintreffenden Kommandofahrzeuges konnte dann jedoch rasch Entwarnung gegeben werden, sodass das nachfolgende Schwere Löschfahrzeug samt Atemschutztrupp noch auf der Anfahrt umkehren konnte. Denn bei Wartungsarbeiten an jenem Rauchmelder, der bereits am 8.Jänner zu einer Auslösung geführt hatte, kam es wiederum zu einem Alarm. Und ist die Feuerwehr einmal alarmiert, so haben wir die Verpflichtung, zur Einsatzadresse auszurücken und uns vorort persönlich ein Bild über die Lage zu verschaffen. Auch wenn es diesmal wieder ein Fehlalarm war, so haben in den vergangenen Jahren Rauchmelder zur Brandfrüherkennung schon mehrmals Schlimmeres verhindern können. Siehe dazu beispielsweise dieser Brandmeldealarm vom Juni 2008! Die FF Bad Goisern stand bis 11:10 Uhr mit 17 Mann (inkl. Bereitschaft) und KDO-F sowie SLF im Einsatz.

 

Winterlicher Bergungseinsatz

War es aufgrund der bislang schneearmen Wintersaison kaum zu Fahrzeugbergungen gekommen, so wurden einige Zentimeter Neuschnee am 28. Jänner einem Fahrzeuglenker gleich zum Verhängnis. In einem Steilstück in der Ortschaft Lasern war der Lenker mit seinem Transporter auf der schneeglatten Straße ins Rutschen geraten und erst bei einer Mauer wieder zum Stillstand gekommen. Von der alarmierten FF Lasern wurde schließlich die FF Bad Goisern mit dem Bergefahrzeug Unimog zur Unterstützung angefordert. Durch den Einsatz der Unimog-Seilwinde konnte der Bus dann rasch aus seiner misslichen Lage geborgen und am Seil gesichert wieder talwärts verbracht werden. Nach rund einer halben Stunde war der Einsatz für die FF Bad Goisern wieder erledigt. Wir danken der FF Lasern für Bereitstellung der Fotos!

 

LKW-Unfall am Pötschenpass

Wie durch ein Wunder gab es keine Verletzten bei einem spektakulären LKW-Unfall in den Morgenstunden des 29. Jänner am Pötschenpass bei Bad Goisern. Ein LKW-Sattelzug war gerade talwärts unterwegs, als der Lenker aufgrund eines zu weit über die Mittellinie fahrenden entgegenkommenden PKW ausweichen musste. Dabei kam das Schwerfahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und schleuderte in der Folge nach links quer über die Gegenfahrbahn. Der Kipperzug durchstieß dann noch eine Leitplanke, ehe das Gespann dann rund 15m über eine Böschung stürzte. Erst dichter Baumbewuchs konnte die Schleuderfahrt stoppen. Da auch der Kraftstofftank beschädigt wurde, versuchte die Feuerwehr noch auslaufendes Dieselöl aufzufangen. Trotzdem dürfte noch vor diesen Erstmaßnahmen eine größere Menge Kraftstoff im Erdreich versickert sein, sodass seitens der Polizei die zuständige Behörde darüber in Kenntnis gesetzt wurde. Die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha hatten dann die anspruchsvolle Aufgabe, das Schwerfahrzeug wieder zurück auf die Straße zu ziehen. Doch zuvor mussten noch abgebrochene Bäume mittels Kettensäge und Reste der Leitplanke durch den Einsatz eines Trennschleifers entfernt werden. Für die eigentliche Bergung kamen dann die Bergeseilwinden von „LAST-Goisern“ und „RÜST-St. Agatha“ zum Einsatz. Durch die Verwendung einer losen Rolle konnten die Zugkräfte beider Winden voll ausgenutzt werden, sodass es dann rasch gelang, das LKW-Gespann wieder über die steile Böschung bis auf die Fahrbahn zu ziehen. Danach wurde der havarierte LKW noch bis zur nächstgelegenen Ausweiche verbracht. Während der Bergearbeiten war die B 145 für die Dauer von rund einer Stunde zur Gänze gesperrt.

Fotogalerie

 

Ölspur durchs Wasserschongebiet

Ausgerechnet zum Teil durch ein Wasserschongebiet zog sich am 2. Februar eine mehrere hundert Meter lange Ölspur am Güterweg Muth in Bad Goisern. Ein Fahrzeuglenker dürfte den Schmierstoff vermutlich unbemerkt während der Fahrt verloren haben, weshalb das Öl schließlich über eine derartig lange Strecke verteilt wurde. Von Beamten der Polizeiinspektion Bad Goisern wurde schließlich gegen 19:45 Uhr die FF Bad Goisern beauftragt, geeignete Maßnahmen zur Verhinderung einer Gewässerverunreinigung zu treffen. Dort wo die Fahrbahn aufgrund der milden Temperaturen nur nass war, konnte das ausgelaufene Öl mit Bindemittel aufgenommen werden. Weitaus schwieriger gestalteten sich die Arbeiten jedoch auf den mit Schnee und Eis bedeckten Teilen der Straße. Denn auf diesen Abschnitten musste der kontaminierte Schnee mühsam per Hand mit Schaufeln von der Fahrbahn gekratzt und im Frontlader eines Traktors gesammelt werden. Über zwei Stunden waren die Kräfte der FF Bad Goisern mit RLF, ELF und dem Traktor eines Feuerwehrkameraden im Einsatz und konnten durch die gesetzten Erstmaßnahmen eine weitere Ausbreitung und Gewässerbeeinträchtigung verhindern.

 

Einsatz mit Wärmebildkamera

In den Morgenstunden des 18. Februar war es in der Gemeinde Obertraun zu einem Zimmerbrand in einem Wohnhaus gekommen, der von den eingesetzten Feuerwehren rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte. Aufgrund der doch fortgeschrittenen Brandausbreitung wurde in weiterer Folge auch noch die FF Bad Goisern mit der Wärmebildkamera alarmiert. Zwei Mann begaben sich daraufhin mit dem Kommandofahrzeug in die Nachbargemeinde, um mit dem Spezialgerät eine genaue Inspektion des Brandortes nach weiteren verborgenen Glutnestern vorzunehmen.

Foto: FF Obertraun

 

Türöffnung wegen Unfallverdacht

Seitens der Polizeiinspektion Bad Goisern wurde in den Abendstunden des 6. März die FF Bad Goisern ersucht, den Beamten Zutritt zu einem versperrten Wohnhaus im Ortszentrum zu verschaffen. Da die alleinstehende Bewohnerin über einen längeren Zeitraum nicht gesehen wurde, bestand der Verdacht, dass der älteren Dame etwas zugestoßen sein könnte. Mit einem Türöffnungs-Set konnten die Feuerwehrmänner die Haustüre des Objektes öffnen, sodass in den Räumen nach der Dame gesucht werden konnte.

Doch zwei ebenfalls versperrte Zimmertüren schränkten vorerst die Suche ein, sodass auch diese durch die Feuerwehr geöffnet werden mussten. Leider konnte die Dame schließlich nur noch tot in ihrem Bett liegend aufgefunden werden. Seitens der Feuerwehr wurde in der Folge noch eine Fachfirma verständigt, um ein neues Schloss zum Versperren der Haustüre einzubauen.

 

Brandmeldealarm durch Zigarettenrauch

Dass die sensiblen Rauchmelder bei Brandmeldeanlagen sehr gut zur Brandfrüherkennung dienen, zeigte sich- wenn auch nicht ganz in der gewünschten Form - am Vormittag des 20. März . Um 9:42 Uhr wurde die FF Bad Goisern mit dem Auftrag "Brandmeldealarm Kuranstalt Hanuschhof" alarmiert, nur drei Minuten später rückte schon das Kommandofahrzeug zum genannten Objekt aus. Vorort konnte hinsichtlich eines Brandes dann rasch Entwarnung gegeben werden, der ausgerüstete Atemschutztrupp des nachrückenden SLF brauchte nicht mehr zum Einsatz kommen. Dennoch hatte der Grund der Auslösung einen bitteren Beigeschmack: denn als die Feuerwehrmänner den betroffenen Raum betraten konnte noch der Geruch von Zigarettenrauch wahrgenommen werden. Es liegt daher der Verdacht sehr nahe, dass der Zigarettenrauch zu dem Täuschungsalarm geführt hatte. Seitens der FF Bad Goisern standen 13 Mann mit KDOF und SLF im Einsatz.

 

Wohnungsbrand rasch gelöscht

Gerade noch rechtzeitig wurde die Bewohnerin eines Wohnhauses am Nachmittag des 20. März in Bad Goisern auf einen Brand aufmerksam. Denn als sie wegen eines verdächtigen Knisterns Nachschau halten wollte, drang ihr bereits Rauch aus dem Obergeschoß entgegen. Sogleich verständigte sie die Feuerwehr, welche nur kurze Zeit später am betroffenen Objekt eintraf. Atemschutztrupps der Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha drangen mit Hilfe von Wärmebildkameras durch den dichten Rauch in die betroffenen Räume vor. Der Brandherd konnte in der Folge rasch ausfindig gemacht und unter Einsatz eines Hochdrucklöschers abgelöscht werden. Mit einem Überdrucklüfter gelang es, den dichten schwarzen Rauch aus dem Gebäude zu blasen, sodass schließlich noch angebrannte Einrichtungsgegenstände nach draußen verbracht werden konnten. Die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha standen mit insgesamt acht Fahrzeugen 42 Mann im Einsatz. Für die FF Bad Goisern war dies schon der zweite Einsatz an diesem Tag, denn schon am Vormittag musste die Feuerwehr wegen der Auslösung einer Brandmeldeanlage ausrücken.

 

Tierrettung mit Kran

Einsatz Nr.3 am 20. März: Ein Pferd war im Stall plötzlich mit Krankheitssymptomen zusammengebrochen und konnte nicht mehr aufstehen. Der herbeigerufene Tierarzt veranlasste, das Tier nach draußen zu bringen und es dort dann auf die Beine zu stellen. Da dies aus eigener Kraft nicht gelang, wurde schließlich die FF Bad Goisern als Helfer in der Not gerufen. Nachdem es gelungen war, Bergeschlaufen unter dem liegenden Pferd durchzufädeln, konnte das Tier schließlich mit dem Kran des Lastfahrzeuges wieder aufgerichtet werden.

 

Von der Straße gerutscht

Die nochmalige Rückkehr des Winters wurde in den Morgenstunden des 26. März einem Fahrzeuglenker in der Nähe des Kurhotels zum Verhängnis. Auf der Schneefahrbahn geriet der Lenker mit seinem PKW ins Schleudern, rutschte von der Fahrbahn und kam schließlich erst auf einer Böschungskante zum Stillstand. Da eine Weiterfahrt aus der misslichen Lage nicht mehr möglich war, kam die FF Bad Goisern als "Retter in der Not" mit dem Bergefahrzeug "Unimog" zu Hilfe. Mittels Seilwinde konnte der BMW rasch wieder auf die Straße gezogen werden.

 

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