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Brandversuche

Am 3. Jänner wurde mit mehreren Versuchen der Jugendgruppe demonstriert, wie sich verschiedene Stoffe bei Bränden verhalten.

 

Formaldienst und Lawinensondieren

Am 10. Jänner standen in der Jugendübung zwei Ausbildungsthemen am Programm. Einerseits wurden die für eine uniformierte Organisation, wie sie die (Jung-)feuerwehr auch ist, notwendigen Grundkenntnisse im Formaldienst geübt. Andererseits konnte dann das erworbene Können beim Lawinensondieren mit den feuerwehreigenen Lawinensonden mittelbar angewendet werden, wo diszipliniertes und kommandogeleitetes Arbeiten für den Sucherfolg unabdingbar ist, angewendet werden.

 

Bergeübung und Löschangriff

Am 17. Jänner wurde die Jugendgruppe der Feuerwehr in zwei Ausbildungsgruppen geteilt: während der eine Teil mit der Unimogseilwinde und den Anschlagmitteln im Gelände die Bergung von Kraftfahrzeugen übte, stand für den anderen Teil in der Zeugstätte der Löschangriff am Programm. So wurde von den TLFs mit B- und C-Schläuchen normgerecht auch über Leitern der Löschangriff vorgetragen. Sogar in einen vernebelten Raum durften dabei die Jungfeuerwehrmänner zum "Löschen" vordringen.

 

Übung Musikschule

Am 21. Jänner wurde der Rohbau der neuen Musikschule "beübt". Übungsziel: Retten verletzter Personen. Mit den Beleuchtungsmitteln der Tanklöschfahrzeuge wurde, auch unter zu Hilfenahme der Drehleiter, das Baustellengelände ausgeleuchtet und anschließend mit mehreren Trupps die Personensuche aufgenommen. Insgesamt sechs Personen - Mitglieder der Jugendgruppe als Figuranten - wurden mit dem Hubsteiger und über Leitern in Bergetragen vom Gelände gerettet, sowie die Übungspuppe mit den Hebekissen aus einer misslichen Lage befreit. Einsätze im vergangenen Jahr zeigten, dass das Übungsszenario durchaus realistisch ist Die Übung bot eine gute Gelegenheit, realitätsnahe die Handhabung der entsprechenden Ausrüstung aufzufrischen.

 

Einsatzübung im neuen Eurospar-Markt

Die "Vermissten" - dargestellt von Jungfeuerwehrmitgliedern - wurden sogleich nach ihrem Auffinden mittels Schleifkorbtrage aus dem Gebäude gerettet. Für die eingesetzten Atemschutztrupps galt es dabei jedoch einige Hindernisse und Hürden zu überwinden.

 

Goiserer Faschingssitzungen sorgten für Lachmuskel-Strapazen

Es war wieder einmal Lachmuskel- und Zwerchfelltraining pur, was am Faschingsfreitag und am darauf folgenden Sonntag bei den Goiserer Faschingssitzungen dem Publikum dargeboten wurde. Schwungvolle und exzellent dargebotene Tanzvorführungen der Gruppe „Step by Step“ begeisterten die Menge im Festsaal. Über allerlei „Hoppalas“ der Ortsbewohner konnte zwischendurch immer wieder „Goiserns einzige lebende Faschingszeitung“ – Burkhard Fettinger – berichten.

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Dass es in Kaiser´s Zeiten auch schon zum einen oder anderen Techtel-Mechtel („I hob an feschen Soldaten in der Gräfin ihr´n Zimmer drin g´sehn“ gekommen war, konnte man der Darbietung des Männergesangsvereins entnehmen. Auch neuer Schwung ins leer stehende Kurhotel wurde gebracht – wenn auch nur auf der Bühne durch die Herren des Turnvereins. Ein Casting aufreizender neuer Mitarbeiterinnen sowie mehrmalige Seitenhiebe auf die Gemeindepolitik durften während dem dreistündigen Programm der Sitzung freilich auch nicht fehlen. Gleich noch eine Spur dramatischer – nämlich dass Goisern ausstirbt – ging´s am Stammtisch der Heimatbühne zu. Schwungvoll war auch die Darbietung der Turnvereins-Damen in ihren Nixen-Kostümen – zumindest solange, bis sie von Piraten gefesselt wurden. Den „Tanz der Vampire“ stellte die Bürgermusik nach. „Wir sind die Vampire von Schloss Gleichenstein, Bad Goisern´s Reviere die laden uns ein“, waren sich die Blutsauger bei ihrer geselligen Tischrunde einig. Das Programm der Sitzungen war wieder sehr vielfältig und fand beim begeisterten Publikum viel Anklang. Und weil´s nur eine geplante Pause gab, war die Erholung von den Lachmuskel-Strapazen auch nur von begrenzter Dauer. Die FF Bad Goisern bedankt sich bei allen Mitwirkenden und Helfern im Hintergrund, die zum Gelingen der beiden Sitzungen beigetragen haben.
 

Goiserer Fasching-Umzug

Sozusagen in die Zielgerade ging der Goiserer Fasching am Faschingsdienstag, 5. Februar um 14:00 Uhr mit dem traditionellen Faschingsumzug durchs Ortszentrum. Auch heuer waren wieder maskierte Musikkapellen, aufgekranzte Wagen und allerlei Narren und Närrinnen jeden Alters mit dabei.

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Technische Übung der Jugend

Am 8. Februar fand für die Jugendgruppe eine technische Übung am Programm. Dabei wurden das hydraulische Bergegeräte der Feuerwehr erklärt und von den Ausbildner der Aktivmannschaft die Leistungsfähigkeit der bei Verkehrsunfällen immer wieder benötigen Gerätschaft demonstriert.

 

Ausbildung in Gruppen

Am 11. Februar übte die Aktivmannschaft in zwei Gruppen. Während der technische Zug die Handhabung von Seilwinden und des Greifzuges übte, führte der Brandschutzzug eine Atemschutzübung durch. Während der Übung wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall alarmiert, wobei der technische Zug sogleich die intensivierten Kenntnisse in die Praxis umsetzen konnte.

 

Jahresvollversammlung 2008: Kommando wiedergewählt

Nach fünfjähriger Funktionsperiode stand am 16. Februar bei der FF Bad Goisern die Wahl des Feuerwehr-Kommandos an, die ein eindrucksvolles Ergebnis lieferte. Das alte und zugleich neue Kommando wurde von den Feuerwehrmitgliedern in geheimer Wahl bestätigt und setzt sich nun wie folgt zusammen: Kommandant Günter Rainer, 1. Kommandant-Stellvertreter Peter Musler, 2. Kdt.-Stv. Gerald Fuchs, Kassier Mag. Egger Harald und Schriftführer Andreas Hippesroither. Ebenfalls im Kommando der wieder ernannte Gerätewart Albrecht Fettinger sowie die beiden Zugskommandanten Alfred Pomberger und Claus Ebner. Das eindeutige Wahlergebnis war nicht nur Zeichen für die geleistete Arbeit, sondern auch für die gute Kameradschaft, die unter den Florianijüngern herrscht.

Der Gang zur Wahlurne war aber nur ein Punkt der umfassenden Tagesordnung zur Jahresvollversammlung, in der Resümee über das Feuerwehrahr 2007 gezogen wurde. Dass die Wehrmänner während ihrer tagtäglichen Einsatzbereitschaft immer wieder gefordert wurden, beweist die Alarmierung zu insgesamt 200 Einsätzen. Im vergangenen Jahr kam es abermals zu einer Zunahme der Brandeinsätze (gesamt 28) im Vergleich zum Vorjahr. Auffallend war die relativ hohe Zahl an KFZ-Bränden, speziell in den Wintermonaten. Stark zugenommen haben Brände im Bereich von Wohngebäuden, wenngleich durch die frühzeitige Entdeckung und einen gezielten Feuerwehreinsatz die Ereignisse auf die Größe „Klein- oder Zimmerbrand“ beschränkt blieben. Vielseitig war das Einsatzspektrum im Bereich der technischen Einsätze (172 Ausrückungen), wobei es Einsatzspitzen durch den Sturm „Kyrill“ und in den Sommermonaten aufgrund der Beseitigung von Wespen- und Hornissennestern gab. Bewährt hat sich auch das Hubrettungsfahrzeug, als es galt verletzte Personen aus höher gelegenen Stockwerken behutsam zum Rettungsfahrzeug zu hieven.
Im Rahmen der Versammlung wurde unser Gerätewart Albrecht Fettinger mit der Verdienstmedaille für 25-jährige Feuerwehrmitgliedschaft geehrt. Eine besondere Auszeichnung für 55-jährige Mitgliedschaft in Form einer Urkunde erhielt Franz Kreuzhuber sen. Weiters wurden einige Kameraden aufgrund ihrer Dienstjahre bzw. absolvierter Ausbildungen befördert.
Den eindrucksvollen Jahresbericht mit vielen Fotos und den wesentlichen Ereignissen finden Interessierte hier: Jahresbericht 2008
 

Jugend: Drehleiterschulung

Am 14. Februar übte die Jugendgruppe mit der Drehleiter. Das richtige Aufstellen der Drehleiter wurde demonstriert, das Zusatzgerät erklärt und schließlich konnten die Jungfeuerwehrmänner noch einige Sprossen die Leiter hinaufsteigen.

 

Jugend: Hubsteiger

Am 21. Februar wurde mit dem Hubsteiger der FF Bad Goisern geübt. Wiederum wurde auf das sichere Aufstellen des Gerätes Wert gelegt, die verschiedenen Möglichkeiten des Fahrzeuges besprochen und teilweise beübt. Im Vergleich zur letzten Woche - zur Drehleiter - konnte die Schnelligkeit beim Arbeiten in Höhen eindrucksvoll erfahren werden.

 

Absichern bei Verkehrsunfällen

Am 28. Februar stand in der Jugendübung das sachgerechte Absichern bei Verkehrsunfällen am Programm. Mit Feuerwehrwarndreicken, Verkehrsleitkegeln und Weitwarnblinkleuchten wurde eine angenommene Unfallstelle auf einem Parkplatz normgerecht abgesichert. Den Jungfeuerwehrmännern wurde dadurch für ihre künftige Tätigkeit als Aktive das Rüstzeug für sicheres Arbeiten im Feuerwehrdienst auf Straßen mitgegeben.

 

Sturm „Emma“ führte zum Abbruch der Prüfung, dafür klappte es dann beim zweiten Anlauf.

Die Feuerwehren des Abschnittes Bad Ischl hatten am 1. März wieder die Möglichkeit, zur Atemschutz-Leistungsprüfung anzutreten. Wichtig bei dieser Prüfung ist vor allem das sichere und richtige Arbeiten im Atemschutzeinsatz - von der Geräteaufnahme, über den Durchlauf einer Hindernisstrecke bis hin zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft. Als ziemlich schweißtreibend und anstrengend erwies sich dabei auch das Umlagern von Behältern, die mit Gefahrenzetteln versehen waren. Durchgeführt wurde die Abnahme im Feuerwehrhaus Bad Goisern, wo auch erstmals die Möglichkeit bestand, in der Stufe 2 (Silber) anzutreten. Sechs Trupps hatten sich zu dieser sehr praxisbezogenen Prüfung angemeldet, die jedoch zum ursprünglichen Termin am 1. März 2008 ein unerwartetes, rasches Ende fand. Während der zweite Trupp gerade in der Übungsstrecke war, fegten heftige Böen des Sturmtiefs "Emma" über das Goiserertal hinweg. Einlangende Notrufe ließen nicht lange auf sich warten, sodass die Prüfung nach dem zweiten Trupp abgebrochen werden musste und die Feuerwehrmänner in den Sturmeinsatz gingen.

Am darauf folgenden Freitag stellten sich nun die übrigen Atemschutztrupps dem Bewerterteam, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Diesmal klappte es dann ohne Unterbrechung und so durften die Feuerwehrmänner schließlich Leistungsabzeichen in Bronze und Silber aus den Händen von Abschnitts-Kommandant BR Stefan Schiendorfer in Empfang nehmen. Bei der FF Bad Goisern besitzen mittlerweile 16 Kameraden ein AS-Leistungsabzeichen in Bronze oder Silber.

Trupps, die die Prüfung bereits absolviert haben, zeigten sich vor allem vom hohen Praxisbezug und der „Einsatztauglichkeit“ begeistert. Deshalb wird weiteren Atemschutztrupps aus dem Abschnitt Bad Ischl am 25. April 2008 wieder die Möglichkeit gegeben, sich der Leistungsprüfung zu stellen.
 

Die TS 12

Wenngleich durch die drei Tanklöschfahrzeuge bei der FF Bad Goisern in der Bedeutung etwas in den Hintergrund getreten, ist doch die Tragkraftspritze TS 12 das grundlegendste Arbeitsgerät der Feuerwehr. Somit steht in der Jugendübung, so am 3. März, der Goiserer Feuerwehr immer wieder die TS 12 am Programm. Saugerkuppeln, Pumpe in Betrieb nehmen, Ansaugen, Wasserförderung und Behebung von kleineren Störungen - kurz die Tätigkeit des Maschinisten - soll bei den angehenden Feuerwehrmännern in Fleisch und Blut übergehen. Gediegene Ausbildung am Gerät ist unabdingbar, sodass der junge Feuerwehrmann ab 16 selbständig und verlässlich für Wassernachschub sorgen kann und überdies auch das Verständnis für Pumpen gewinnt und später auch die Pumpen der Tanklöschfahrzeuge bedienen kann.

 

Goiserer Feuerwehren probten den Ernstfall

Vielfältige Anforderungen wurden am Samstag, 15. März bei der Gemeinschaftsübung an die Kräfte der fünf freiwilligen Feuerwehren von Bad Goisern gestellt. Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person und sich ausdehnendem Waldbrand war das ursprüngliche Übungsszenario, welches unter der Federführung der FF Ramsau vorbereitet worden war. Den alarmierten Feuerwehren gelang es dann auch rasch, den Verletzten mit hydraulischen Rettungsgeräten aus seinem Fahrzeug zu befreien. Parallel dazu wurden zwei lange Zubringleitungen mit über 2000 Metern Schlauchmaterial und mehreren Pumpen in nur 15 Minuten aufgebaut. Doch weitere Aufgaben ließen die 85 eingesetzten Feuerwehrmänner nicht zur Ruhe kommen: unter Einsatz von Säureschutzanzügen und schwerem Atemschutz mussten Arbeiten an einem Behälter mit Gefahrgut vorgenommen werden. Die Meldung über einen weiteren Verkehrsunfall machte auch noch eine Suchaktion notwendig, nachdem ein Verletzter vermisst wurde und Suchtrupps diesen auffinden mussten. Nach fast zwei Stunden hatten die Feuerwehren dann alle gestellten Aufgaben erfolgreich bewältigt. „Die Zusammenarbeit unter den eingesetzten Feuerwehren funktionierte klaglos“, waren sich bei der anschließenden Nachbesprechung nicht nur die Kommandanten und Goisern´s Bürgermeister Peter Ellmer, sondern auch die Übungsbeobachter Abschnitts-Kommandant BR Stefan Schiendorfer und Gemeindevorstand Helmut Pilz einig.

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Florianiplakette für Altbürgermeister OSR Gert Aigmüller

Mit einer ganz speziellen Auszeichnung bedankten sich kürzlich die Goiserer Feuerwehren bei ihrem ehemaligen Bürgermeister, OSR Gert Aigmüller. Seine besonderen Verdienste um das Feuerwehrwesen in der Marktgemeinde wussten die Feuerwehrkommandanten sehr zu schätzen, weshalb sie Aigmüller die Florianiplakette in Bronze seitens des Oö. Landes-Feuerwehrverbandes verleihen durften. Bis zum Jahresende 2007 hatte er sein Amt inne und hatte dabei immer ein offenes Ohr für die Anliegen seiner Feuerwehren. In seiner Amtszeit war es etwa zur Umsetzung notwendiger Fahrzeugbeschaffungen wie auch zu Baumaßnahmen bzw. deren Beschluss von Feuerwehrhäusern gekommen. „Umso mehr freut es mich, dass die Feuerwehren zusammenhalten und für unsere Bevölkerung da sind“, zeigte sich der Geehrte sehr erfreut über die Auszeichnung, die übrigens die erste dieser Art in Bad Goisern war.

 

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