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Tauchunfall am Gosausee

Zur Unterstützung der bereits tätigen Einsatzkräfte (Wasserrettung, FF Gosau, Polizei) wurde die FF Bad Goisern am Sonntagnachmittag, 5. Oktober zum Vorderen Gosausee alarmiert. Dort galten zwei Taucher seit den Mittagsstunden als vermisst, eine Suchaktion von Einsatztauchern der Österreichischen Wasserrettung war bereits voll im Gange. Um die Arbeit der Suchtrupps zu unterstützen wurde schließlich das Arbeitsboot der FF Bad Goisern angefordert. Da dieses üblicherweise am Hallstättersee stationiert ist, musste das Boot erst mittels Kran auf das Lastfahrzeug verladen werden, um es in weiterer Folge zum Gosausee zu verlagern. Dort konnte es dann mittels Kran wieder rasch gewassert werden und sodann die Suchaktion unterstützen. Neben der direkten Personensuche am Wasser mussten auch mehrmals Taucher aufgenommen und per A-Boot wieder zum Sammelplatz zurückgebracht werden. Zwei Einsatztaucher der Polizeieinheit "Cobra" entdeckten dann schließlich in rund 55 Metern Tiefe die beiden Vermissten. Gar nicht so einfach gestaltete sich dann die Bergung, denn es konnte vorerst nur ein Verunglückter ans Ufer gebracht werden. Für die eingesetzten Kräfte endete der Einsatz gegen 19:00 Uhr. Die Bergung der zweiten Person erfolgte dann am Folgetag. Wieder waren drei Mann der FF Bad Goisern am Einsatz beteiligt und unterstützten die Bergung mit dem A-Boot, welches nach Einsatzende dann wieder zum Hallstättersee verbracht wurde.

 

Verkehrsunfall Görbabzweigung

Gerade als eine große Delegation der FF Ottnang am Hausruck verabschiedet wurde, die die FF Bad Goisern besichtigt hatte, hörten die anwesenden Goiserer Feuerwehrmänner die Ramsauer Sirene. Sofort wurde versucht, mittels der Einsatzzentrale die Ursache zu ermitteln, da in Goisern kein Alarm einging. Schließlich konnte der Kommandant der FF Ramsau per Funk das Einsatzstichwort durchgeben: "Verkehrsunfall Abzweigung Görb". Sofort wurde der technische Zug der FF Bad Goisern zur Unfallstelle in Marsch gesetzt. Kurz vor dem Eintreffen der Feuerwehrkräfte konnte der in Görb wohnhafte Pflichtbereichskommandant, der ebenfalls durch die Sirene aufmerksam geworden war, sich daher zur Ursachenklärung in die Zeugstätte aufgemacht hatte und daher am Unfallort vorbeikam, Entwarnung geben. Zwar stießen zwei Kfz bei einem Linksabbiegemanöver zusammen, aber die Fahrer konnten ihre beschädigen Fahrzeuge selber zur Seite schieben. Auch war an der Unfallstelle unklar, wer überhaupt eine Feuerwehr angefordert hatte. So beschränkte sich die Arbeit der Feuerwehr auf das Wegkehren einiger Fahrzeugteile, die auf der Straße lagen. Neben der FF Bad Goisern, stand die FF Ramsau in Bereitschaft. Auch die FF St. Agatha meldete ihre Einsatzbereitschaft.

 

Böschungsbrand zu Allerheiligen

Gleich mehrere Alarmmeldungen gingen in den Mittagsstunden des Allerheiligentags, 1. November, bei der FF Bad Goisern ein. Im Bereich der „Stambacheben“ war es auf einer Böschung zu einem Flurbrand gekommen. Trockenes Laub und Gras waren aus bislang unbekannter Ursache in Brand geraten, vorbeikommende Passanten hatten schließlich die Feuerwehr gerufen. Bis zum Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich der Brand aufgrund der Trockenheit bereits ziemlich ausgedehnt, konnte dann aber rasch unter Kontrolle gebracht werden. Unter Einsatz dreier Hochdruckrohre von zwei Tanklöschfahrzeugen konnten die Feuerwehrmänner die Flammen rasch niederschlagen und eine weitere Brandausbreitung verhindern. Neben 20 Mann der FF Bad Goisern mit vier Fahrzeugen stand auch eine Sektorstreife der Polizei im Einsatz.

 

Brandalarm in Hallstatt

Kurz nach 19 Uhr wurde die FF Bad Goisern im Rahmen der Alarmstufe II zur Nachbarschaftshilfe nach Hallstatt alarmiert. Ein gleich neben einem Hotel im Ortszentrum gelegener Schuppen war in Brand geraten, sodass neben der örtlichen Feuerwehr auch die Nachbarfeuerwehren (FF Obertraun, FF Bad Goisern, FF St. Agatha) alarmiert wurden. Die FF Bad Goisern rückte daher mit Kdo-F, SLF, DL und ELF und 24 Mann in die etwa zehn Kilometer entfernte Nachbargemeinde aus. Etwa gleichzeitig mit dem Eintreffen des ersten Goiserer Fahrzeuges, konnte die bereits erfolgreich im Einsatz stehende örtliche Feuerwehr Hallstatt (und Obertraun) Entwarnung geben: Brand aus. Somit konnte der Einsatz der anrückenden Kräfte aus Bad Goisern abgebrochen werden.


Kaffeehausbrand verhindert

Zufälligerweise bemerkte eine Person im Dachbodenbereich des Cafes Monokel (ehemaliges Waldcafe) in den Abendstunden des 5. Novembers im Bereich des Dachbodens Rauchentwicklung. Sie rief daher die FF Bad Goiserns um Nachschau, die Brandalarm für die Feuerwehr auslöste. Der ausgerückte Löschzug mit drei Fahrzeugen musste im Bereich der Dachrinne des Gebäudes die Brandbekämpfung aufnehmen. Eine defekte Dachrinnenheizung hatte das in der Dachrinne befindliche Laub in Brand gesetzt, das mittels HD-Rohr schnell abgelöscht werden konnte. Besonders wertvoll erwies sich wieder einmal die Wärmebildkamera der Feuerwehr, mit der der Brandort genau nach etwaigen weiteren Brandnestern kontrolliert werden konnte. Durch die rasche Alarmierung der Feuerwehr und den prompten Einsatz der Feuerwehr konnte daher Schlimmeres verhindert werden. Die FF Bad Goisern stand mit 27 Mann im Einsatz, wobei auf Grund der Lagemeldung Teile der Mannschaft in der Zeugstätte in Bereitschaft gehalten werden konnten.

 

Suchaktion nach Verkehrsunfall

Vermutlich Sekundenschlaf dürfte Auslöser für einen schweren Verkehrsunfall in den Morgenstunden des 6. Dezember in Bad Goisern gewesen sein. Da von einem Lenker vorerst jede Spur fehlte, musste auch noch eine Suchaktion eingeleitet werden.

Zu dem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge war es gekommen, als der Lenker eines Audi auf der Bundesstraße im Ortsgebiet von Bad Goisern auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem entgegenkommenden Fiat Panda zusammengeprallt war. Mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ wurden neben dem Rettungsdienst auch die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha an die Unfallstelle gerufen. Während der eine Lenker über die Beifahrerseite aus seinem Fahrzeug geborgen werden konnte, fehlte jedoch vom Unfallverursacher vorerst jede Spur. Sogleich wurden von den Feuerwehrkräften Suchtrupps eingeteilt, die die Umgebung der Einsatzstelle nach dem Vermissten über einen längeren Zeitraum absuchten. Erst als telefonisch der Aufenthaltsort des jungen Mannes ausfindig gemacht werden konnte, wurde die Suche abgebrochen. Beide Lenker mussten schließlich im Krankenhaus Bad Ischl ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Auch die Ausleuchtung zur Unfallaufnahme durch die Polizei und Fahrbahnreinigung sowie die Bergung der beiden Fahrzeuge mittels Seilwinde erfolgte durch die Feuerwehr. Nach mehr als einer Stunde konnte der Einsatz schließlich abgeschlossen werden.

 

Kaminbrand in Sarstein

Ablagerungen in einem Rauchfang waren in den Abendstunden des 21. Dezember bei einem Wohnhaus in der Ortschaft Sarstein in Brand geraten. Seitens der Landeswarnzentrale in Linz wurde um 22:04 Uhr "Alarmstufe 1" (alle Goiserer Freiwilligen Feuerwehren) ausgelöst. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte konnte dann rasch Entwarnung gegeben werden, sodass die Kräfte der FF Bad Goisern wenig später wieder einrücken konnten. Von der FF St. Agatha wurde noch das Eintreffen des Rauchfangkehrers abgewartet, ehe auch diese dann wenig später den Einsatz beenden konnten. Die FF Bad Goisern stand mit 21 Mann (inkl. Bereitschaft) und KDOF, ELF sowie SLF im Einsatz. Die Feuerwehren Lasern, Ramsau und Weißenbach verblieben in Bereitschaft.

 

Großes Glück für einen PKW-Fahrer am Güterweg Muth

Am 22. Dezember alarmierte das Landesfeuerwehrkommando die FF Bad Goisern zu einer PKW-Bergung in Steinach. Ein PKW war vom Güterweg Muth abgekommen und den steilen Hang hinunter gerutscht. Glücklicherweise kam er nach etwa 15 Meter von selber im verschneiten Hang zu stehen. Das Ende der langen Böschung wäre ein Teich gewesen. Der Kraftfahrer bliebt unverletzt. Die FF Bad Goisern hob mit dem Kran des Last-Fahrzeuges das Fahrzeug schonend und ohne weitere Schäden wieder auf die Straße. Die FF Bad Goisern stand mit vier Fahrzeugen und 15 Mann im Einsatz.

 

Brandmeldealarm in Kuranstalt

Gleich mit einem Einsatz zu einem Alarm einer Brandmeldeanlage begann der 24. Dezember für die Männer der FF Bad Goisern. Gegen 8:30 Uhr wurde die Feuerwehr in die Kuranstalt Hanuschhof gerufen, da dort ein Rauchmelder im dortigen Blockhaus angeschlagen hatte. Die wenig später mit drei Fahrzeugen eingetroffenen Kräfte konnten dann jedoch rasch Entwarnung geben, da bei der Erkundung des entsprechenden Raumes ein Fehlalarm als Ursache eruiert werden konnte. Da sich die Anlage vorerst nicht rückstellen ließ, musste noch das Eintreffen des Haustechnikers abgewartet werden, ehe die Kräfte dann mit Kommandofahrzeug, SLF und Hubsteiger wieder einrücken konnten.

 

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