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Nächtlicher Brandmeldealarm

Unsanft aus dem Schlaf gerissen wurden die Kräfte der FF Bad Goisern am 3. April um 4:35 Uhr früh, als das Landesfeuerwehrkommando die Feuerwehr alarmierte. Ein Brandmelder in der Kuranstalt Hanuschhof war Grund für die Alarmauslösung. Bereits 4 Minuten später rückte das erste Fahrzeug vom Feuerwehrhaus aus. Vorort wurde die Lage erkundet - und es konnte dann auch rasch Entwarnung gegeben werden. Vermutlich ein technischer Defekt an dem Brandmelder im Kellerbereich hatte zur Auslösung geführt. Nach der Verständigung des zuständigen Haustechnikers konnten die Kräfte um 5:15 Uhr den Einsatz wieder beenden.

 

Strommast brannte

Außergewöhnlicher Einsatz für die FF Bad Goisern am Nachmittag des 9. April. Ein Spaziergänger wurde in einem Waldstück in der Ortschaft Posern auf einen in Brand geratenen, hölzernen Strommast aufmerksam und alarmierte die Feuerwehr. Den angerückten Kräften bereitete zwar nicht der Einsatzgrund, sehr wohl aber die entlegene Örtlichkeit des Brandes aufgrund fehlender Zufahrtsmöglichkeit anfänglich Schwierigkeiten. Da kam die Hilfe eines Landwirtes gerade recht, mit dessen Traktor die Schiebeleiter, Löschgerät und Mannschaft in die Nähe des Einsatzortes gebracht werden konnten. Nachdem die verständigten Mitarbeiter der Energie-AG die Leitung spannungsfrei geschaltet hatten, konnte der Löschangriff über die Schiebeleiter mittels Hochdrucklöscher vorgetragen werden. Auch die vermutliche Ursache konnte rasch gefunden werden: Ein abgerissener Ast hatte sich in der Leitung verfangen und Kontakt zum Mast bekommen. Durch den entstandenen Kurzschluss war dann der hölzerne Strommast in Brand geraten.

 

Ölspur durchs Ortszentrum

Im Dienste des Umweltschutzes musste die FF Bad Goisern am Vormittag des 15. April ausrücken. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer hatte entlang der Marktstraße eine rund 300 Meter lange Ölspur verursacht. Aufgrund von Regen und dem Fahrzeugverkehr verteilte sich der Schmierfilm großflächig auf der Fahrbahn, sodass schließlich die Feuerwehr zum Binden der Ölspur alarmiert wurde. Die Feuerwehrmänner mussten den Schmierfilm mit Bindemittel abstreuen und konnten so ein weiteres Eindringen in die Kanalisation verhindern. Während der Arbeiten kam es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen im Ortszentrum, nach mehr als eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet.

 

Toten Schwan geborgen

Ein lebloser Schwan trieb am 17. April in der Nähe des Ausflusses am Hallstättersee. Seitens der Polizei wurde die FF Bad Goisern mit dem Ersuchen alarmiert, das Federvieh zu bergen. Vom erstausrückenden Kommandofahrzeug konnte das an der Wasseroberfläche treibende Tier mittels Feldstecher rasch gesichtet und das nachkommende Lastfahrzeug mit Bootscontainer an die geeignete Stelle zum Wassern des Motorbootes dirigiert werden. Die Bootsbesatzung hatte danach die traurige Aufgabe, das tote Tier aufzunehmen und an Land zu schaffen, wo es dann an den herbeigerufenen Tierarzt übergeben wurde.

 

Personen in Lift eingeschlossen

Nicht schlecht staunten zwei Bewohner eines Mehrparteienhauses im Goiserer Ortszentrum in den Abendstunden des 26. April, als sie mit dem Aufzug unterwegs waren und dieser plötzlich den Dienst versagte. Schließlich konnten die beiden Eingeschlossenen Kontakt zu der Servicestelle der Aufzugsfirma herstellen, welche wiederum per Notruf die Feuerwehr Bad Goisern alarmierte. Wenig später rückte das Rüstlöschfahrzeug RLF-A unter der Einsatzleitung von Kommandant Günter Rainer zum angegebenen Einsatzobjekt aus. Nachdem die Feuerwehrmänner die Position der Liftkabine lokalisiert hatten, bereitete ihnen eine klemmende Aufzugstüre jedoch Probleme. Erst als die Kabine von den Feuerwehrmännern per Notbedienung ein Stockwerk tiefer gefahren worden war, konnten die beiden Eingeschlossenen sichtlich erleichtert aus dem Aufzug befreit werden.

 

Ordnerdienste bei Landesausstellung

Bei den Festlichkeiten im Rahmen der Landesausstellung waren am Wochenende des 3. und 4. Mai bis zu zehn Mann der FF Bad Goisern eingesetzt. Vorallem bei der Eröffnungsfeier der Landesausstellung am Samstag galt es, das rege Verkehrsaufkommen durch die rund 3000 Besucher entsprechend zu leiten. An die 30 Reisebusse mussten an die vorgesehenen Stellflächen dirigiert werden, PKW-Lenker wurden an die nächstgelegenen Parkplätze geleitet und Ordnerdienste für den großen Umzug mit über 1000 Kindern wurden gestellt. Am darauffolgenden Sonntag stand dann ein großes Konzert mit den sechs Goiserer Musikkapellen ("6-Klang") am Programm. Auch hier musste die FF Bad Goisern für Straßensperren sowie eine Verkehrsumleitung sorgen und Ordner beim Einmarsch der Musikkapellen stellen. Auch die Feuerwehrjugend kam "zum Einsatz". Die Jungs hatten die Aufgabe, gegen Ende der Veranstaltung als Fackelträger dem Konzert eine besondere Note zu verleihen.

 

Nächtliche Ölspur

Kurz vor 23:00 Uhr wurde die FF Bad Goisern am 15. Mai zur Beseitigung einer Ölspur alarmiert. Bei einem PKW war es durch einen Defekt am Motor zum Auslaufen von Motoröl gekommen. Die mit KDOF und RLF-A ausgerückte Mannschaft leuchtete die Einsatzstelle aus, streute den Schmierstoff mit Bindemittel ab und konnte so die Gefahr für weitere Verkehrsteilnehmer und die Umwelt beseitigen.

 

Vorzeitiges Sonnwendfeuer sorgte für Alarm

Mehr als ein übler Lausbubenstreich sorgte in der Nacht des 23. Mai für Unmut und bescherte schließlich auch noch der Feuerwehr Bad Goisern einen Löscheinsatz. In der Ortschaft Posern hatten Unbekannte einen großen Holzhaufen in Brand gesteckt. Der Haufen war von Anwohnern in mühsamer Arbeit zusammengetragen worden und hätte eigentlich erst zur Sonnenwende als Brauchtumsfeuer entzündet werden sollen. Meterhohe Flammen schlugen nun jedoch um ein paar Wochen zu früh in den Nachthimmel und sorgten schließlich für einen Alarm bei der Feuerwehr. Die angerückten Einsatzkräfte setzten schließlich zwei Hochdruckrohre ein, um die Intensität des Feuers und die Hitzestrahlung etwas zu reduzieren. Auch ein angrenzender Stapel Brennholz wurde mit Sprühstrahl benetzt, um eine Brandausbreitung zu verhindern. Auf Wunsch der Anwohner ließ man das Feuer schließlich kontrolliert abbrennen. Im Einsatz standen 15 Mann der FF Bad Goisern mit vier Fahrzeugen sowie eine Sektorstreife der Polizei.

 

Vieh und Geräte aus Flammen gerettet

Großalarm für die sechs Goiserer Feuerwehren gegen 16:30 Uhr des 28. Mai: Ein landwirtschaftliches Objekt in der Ortschaft Riedln fiel trotz eines raschen Feuerwehreinsatzes den Flammen zur Gänze zum Opfer. Die Besitzer waren gerade mit Arbeiten in dem Stadel beschäftigt, in dem auch landwirtschaftliche Maschinen und acht Stück Vieh untergebracht waren. Plötzlich wurden die Arbeitenden auf Rauch in dem Objekt aufmerksam. Nur kurze Zeit später waren auch schon Flammen sichtbar, die rasend schnell auf das gesamte Gebäude übergriffen. Mit vereinten Kräften gelang es gerade noch, das Vieh sowie einen Großteil der Maschinen aus dem Stadel zu retten.
Als die ersten Feuerwehrkräfte am Einsatzort hoch über dem Goiserertal eintrafen, stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Die enorme Strahlungshitze machte nicht nur den Löschmannschaften zu schaffen, sondern hatte auch dazu geführt, dass eine nahe Holzhütte sowie ein Holzzaun ebenfalls in Brand geraten waren. Die ersten Löschmaßnahmen der Feuerwehrmänner konzentrierten sich auf zwei Tanks mit rund 1500 Liter Dieselöl, die vorrangig gekühlt werden mussten. Mit dem Eintreffen weiterer Tanklöschfahrzeuge konnte dann ein umfassender Löschangriff vorgetragen werden. Parallel dazu wurde fieberhaft am Aufbau von drei Zubringleitungen vom Stambach her gearbeitet, um die weitere Wasserversorgung sicherzustellen. Dazu war es auch notwendig, aufgrund des Höhenunterschieds mehrere Relaispumpen in den je 600 Meter langen Schlauchleitungen einzusetzen. In einem groß angelegten Löschangriff gelang es den rund 100 Feuerwehrkräften schließlich, die Flammen niederzuschlagen sodass gegen 19:00 Uhr „Brand unter Kontrolle“ gegeben werden konnte. Beschwerlich gestaltete sich vor allem das Ablöschen versteckter Glutnester, die sich oft tief im Brandschutt oder Futtervorräten befanden. Aufgrund der Rauchentwicklung konnten diese Arbeiten nur mit Atemschutz vorgenommen werden. Um ein Wiederaufflammen zu verhindern, wurde eine Brandwache gestellt. Während des Einsatzes waren auch eine Polizeistreife, das Rote Kreuz sowie Vertreter der Gemeinde am Brandort anwesend.
 
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Kerzenrauch sorgte für Feuerwehreinsatz

Bereits zum dritten Brandalarm innerhalb einer Woche mussten die Männer der FF Bad Goisern in der Nacht des 30. Mai (Freitag auf Samstag) ausrücken. "Brandmeldealarm Kuranstalt Hanuschhof" lautete die Alarmmeldung, woraufhin bereits wenige Minuten später das Kommandofahrzeug, das Schwere Löschfahrzeug sowie der Hubsteiger das Feuerwehrhaus in Richtung Einsatzadresse verließen. Vorort wurde der Einsatzleiter bereits von der Nachtschwester informiert, dass der Alarm aus dem hölzernen Blockhaus der Kuranstalt kam. Der ausgelöste Brandmelder konnte daraufhin im zweiten Stockwerk lokalisiert werden. In dem betroffenen Zimmer konnte Brandgeruch vorerst unbekannter Ursache festgestellt werden, woraufhin zur Kontrolle auch die Wärmebildkamera eingesetzt wurde. Denn erst nach mehrmaliger Befragung des dort untergebrachten Kurgastes konnte eine schlüssige Ursache für das Ansprechen des Brandmelders gefunden werden: Der Aussage des Gastes zufolge hatte dieser eine Kerze ausgeblasen, deren Rauch schließlich in dem empfindlichen Rauchmelder zum Alarm geführt hat. Kurz nach 23:00 Uhr konnte die FF Bad Goisern ( 21 Mann) den Einsatz beenden.

 

Sechs Verletzte bei Verkehrsunfall

Mitten während der letzten Vorbereitungsarbeiten zum großen Hubert-von-Goisern-Konzert wurden die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha am 31. Mai zu einem "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" alarmiert. Auf der B 145 in der Ortschaft Edt war es zu dem Verkehrsunfall gekommen, nachdem der Lenker eines Pick-Up auf die linke Straßenseite gekommen und dort gegen einen abbiegenden PKW geprallt war. Beim Eintreffen der Feuerwehren konnte jedoch rasch Entwarnung gegeben werden, denn alle Verletzten konnten ohne Einsatz der hydraulischen Rettungsgeräte aus den Unfallfahrzeugen geborgen werden. Für den Rettungsdienst gab es jedoch alle Hände voll zu tun, mussten doch sechs zum Teil schwer Verletzte - darunter auch einige Kinder - erstversorgt und in das Krankenhaus eingeliefert werden. Die weiteren Aufräumarbeiten wurden von der FF St. Agatha vorgenommen

 

Zweimal Alarm durch Brandmeldeanlage

Unsanft aus dem Schlaf gerissen wurden die Kräfte der FF Bad Goisern am 8. Juni um 3:29 Uhr: Seitens der Landeswarnzentrale OÖ in Linz wurde die Feuerwehr zu einem Brandmeldealarm in die Kuranstalt Hanuschhof alarmiert. Wie schon vor einer Woche konnte auch diesmal wieder rasch Entwarnung gegeben werden: Diesmal hatte ein Brandmelder im Stiegenhaus aus ungeklärter Ursache ausgelöst. Nach der Rückstellung der Brandmeldeanlage konnten die Einsatzkräfte gegen vier Uhr früh den Einsatz wieder beenden. Gegen Mittag wurde die FF Bad Goisern abermals in die Kuranstalt gerufen.

Auch diesmal stellte der Einsatzleiter einen Fehlalarm durch die Brandmeldeanlage fest, sodass die Kräfte mit Kommandofahrzeug, Tank 1 und Hubsteiger wenig später wieder einrücken konnten.

 

Brandalarm im Goiserer Altersheim

Das Ansprechen der Brandmeldeanlage zur Brandfrüherkennung und das Einschreiten einer Altenpflegerin verhinderte am Abend des 8. Juni im Evangelischen Altenheim in Bad Goisern Schlimmeres. Eine Pflegekraft wurde im Bereich der Kochnische auf einen Entstehungsbrand aufmerksam und konnte durch ihr umsichtiges Handeln eine Brandausbreitung verhindern. Auf einer Herdplatte war zuvor ein Essenstablett abgestellt worden, welches durch versehentliches Einschalten des Ofens schließlich zu brennen begonnen hatte. Die Schwester konnte noch rechtzeitig mit einer Löschdecke die Flammen ersticken und so ein weiteres Übergreifen verhindern. Durch die Rauchentwicklung hatte auch ein Brandmelder angeschlagen, sodass parallel zu den vorgenommenen Löschmaßnahmen auch die Feuerwehr Bad Goisern alarmiert wurde. Die mit drei Fahrzeugen ausgerückten Kräfte stellten bei der Erkundung lediglich noch leichten Brandgeruch fest und konnten nach Kontrolle des betroffenen Bereichs wieder von der Einsatzstelle abrücken. Dabei wurde aber nicht auf die diensthabende Schwester vergessen, die für ihr vorbildliches und engagiertes Einschreiten von den Feuerwehrmännern entsprechend gelobt wurde. Denn wie sich in diesem Fall gezeigt hat, ist dieses moderne Altenheim nicht nur brandschutztechnisch am letzten Stand, sondern auch das Personal weiß über das richtige Verhalten im Brandfall Bescheid.

 

Baum über Straße

Während eines heftigen Gewitters am 23. Juni wurde durch Sturmböen ein Teil eines Baumes abgerissen, welcher in der Folge auf die daneben führende Bundesstraße B 145 stürzte. Glücklicherweise kamen dabei vorbeikommende Fahrzeuge und Personen nicht zu schaden. Von einem Passanten wurde schließlich die FF Bad Goisern über das Hindernis in Kenntnis gesetzt, welche unverzüglich auf die Ortsumfahrung ausrückte. Mittels Kettensäge und Manneskraft konnte das Hindernis schließlich bei starkem Gewitterregen von der Fahrbahn geschafft und so die Straße wenig später wieder für den Verkehr freigegeben werden.

 

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