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Zimmerbrand rasch gelöscht

Zu einem Zimmerbrand in der Ortschaft Reitern wurden am Vormittag des 2. Jänner die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha alarmiert. Durch herausgefallene Glutreste aus einem Holzofen war es zu einem Entstehungsbrand am Boden gekommen, der von den Einsatzkräften rasch gelöscht werden konnte. Die FF Bad Goisern war mit dem Schweren Löschfahrzeug SLF sowie dem Hubsteiger und mit 24 Mann (inkl. Bereitschaft im Feuerwehrhaus) ausgerückt.

 

Einsatz mit Wärmebildkamera

Die Serie von Zimmerbränden scheint nicht abreißen zu wollen. Denn zu einem weiteren Brandgeschehen in einem Wohnhaus wurde in den Abendstunden des 5. Dezember die FF Bad Goisern mit der Wärmebildkamera gerufen. Kleidungsstücke hatten sich an einem heißen Ofenrohr entzündet, doch gottlob konnte der Entstehungsbrand gleich entdeckt und von den Bewohnern mit Wasser rasch gelöscht werden. Da jedoch die angrenzende Holzverschalung ziemlich geschwärzt war und dahinter befindliche Glutnester nicht ausgeschlossen werden konnten, wurde die FF Bad Goisern zu Hilfe gerufen. Zwei Mann rückten mit dem Kommandofahrzeug aus, kontrollierten den betroffenen Bereich mit Hilfe der Wärmebildkamera und konnten dann rasch Entwarnung geben

 

Wärmebildkamera bei Kaminbrand eingesetzt

Zu einer Hilfeleistung in die Gemeinde Obertraun wurde am Abend des 6. Jänner die FF Bad Goisern gerufen. In einem Wohnhaus war es zu einem Kaminbrand gekommen, wobei die Ablagerungen im Rauchfang beinahe eine Stunde lang gebrannt hatten. Durch die dabei entstandene Hitzeabstrahlung wollten die Kameraden der FF Obertraun auf Nummer sicher gehen und forderten unsere Wärmebildkamera zur Unterstützung an. Zwei Mann machten sich mit dem Kommandofahrzeug auf den Weg in die Nachbargemeinde und führten beim betroffenen Objekt eine genaue Inspektion am Kamin und dessen Umgebung durch. Bis auf rund 70° Celsius hatten sich Teile an der Kaminoberfläche im Dachbodenbereich durch den Abbrand im Inneren erhitzt. Gottlob konnte keine weitere Brandausbreitung mit der Wärmebildkamera festgestellt werden und die FF Bad Goisern konnte nach fast zwei Stunden den Einsatz wieder beenden.

 

Fahrbahnteiler gerammt

Zum ersten Einsatz beim neuen Kreisverkehr Goisern Zentrum wurde die FF Bad Goisern am Abend des 19. Jänner alarmiert. Eine Fahrzeuglenkerin war auf der B 145 Richtung Bad Ischl unterwegs, als sie durch die Scheinwerfer eines entgegenkommenden Fahrzeug plötzlich stark geblendet wurde. Da die Sicht zu diesem Zeitpunkt auch noch durch dichten Nebel beeinträchtigt war, rammte sie in der Folge eine Verkehrsinsel bei der Einfahrt zum Kreisverkehr. Wenngleich die Lenkerin den Ausritt unbeschadet überstand, so wurde der PKW beschädigt und es kam zum Auslaufen von Motoröl. Seitens der Polizei wurde deshalb die FF Bad Goisern um Unterstützung untersucht.

Von den Feuerwehrmännern wurde daraufhin das Fahrzeug schnellstmöglich von der Fahrbahn verbracht und um die Rutschgefahr zu beseitigen, wurden die ausgelaufenen Betriebsmittel mit Bindemittel aufgenommen. Während der Arbeiten war der Kreisverkehr nur erschwert passierbar, Lotsen der Feuerwehr regelten währenddessen den Verkehr. Nach dem Aufstellen von Ölpur-Warntafeln konnte der Einsatz kurz nach 18:00 Uhr wieder beendet werden.

 

PKW-Ausrutscher endete im Bachbett

Vermutlich Glatteis führte dazu, dass ein Fahrzeug mit drei Insassen am Morgen des 25. Jänner in Bad Goisern in einem Bach landete. Der Lenker war mit seinem Fahrzeug bergab unterwegs, als er in einer engen Kurve in der Ortschaft Wiesen plötzlich ins Schleudern geriet. Der Geländewagen drehte sich und kippte in der Folge in den gut zwei Meter tiefer gelegenen Solbach. Weil das Fahrzeug seitlich in dem schmalen Bachbett zu liegen kam, war es für die Insassen nicht gerade einfach, aus dem Auto zu kommen. Während der Lenker noch selbst herausklettern konnte, war bei den weiteren Personen schon Hilfe notwendig. In der Zusammenarbeit von Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei und Passanten gelang es schließlich, die leicht verletzten Mitfahrer aus dem Wageninneren wieder auf festen Boden zu bringen. Gottlob überstanden alle drei Insassen den Unfall ohne gröbere Verletzungen, wenngleich sie dennoch ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mussten.

Nicht gerade leicht gestaltete sich die anschließende Bergung des havarierten Wagens aus dem Bachbett. Nur mittels Bergekran gelang es den alarmierten Feuerwehren Bad Goisern und Lasern, den Geländewagen anzuheben und wieder auf die Räder zu stellen. Von der FF Bad Goisern waren neun Mann mit dem Kommandofahrzeug, RLF-A 2000 und dem Bergefahrzeug „Last“ sowie von der FF Lasern acht Mann mit einem KLF eingesetzt.

 

Fahrerflucht nach Überholmanöver


Ein riskantes Überholmanöver dürfte am Abend des 11. Jänner Auslöser für einen schweren Verkehrsunfall in Bad Goisern gewesen sein. Eine Fahrzeuglenkerin war gerade auf der B 145 in Anzenau unterwegs, als ihr plötzlich ein überholendes Fahrzeug auf ihrer Fahrspur entgegen kam. Die Frau versuchte nach rechts auszuweichen, wo sie dann jedoch ins Schleudern geriet und in der Folge gegen einen auf der Gegenfahrbahn nachkommenden Kombi prallte. Jener Lenker, der durch sein Überholmanöver den nachfolgenden Unfall ausgelöst hatte, beging Fahrerflucht.

Durch den Zusammenprall wurde die Lenkerin verletzt und musste vom Roten Kreuz ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Lenker des entgegenkommenden Kombi´s überstand die Kollision unverletzt.

Um die Straße wieder passierbar zu machen, wurde schließlich die Feuerwehr Bad Goisern zu Hilfe gerufen. Mittels Seilwinde mussten beide Unfallfahrzeuge von der Fahrbahn bzw. aus dem Straßengraben geborgen werden. Weiters musste die Straße von Wrackteilen und ausgelaufenen Betriebsstoffen gereinigt werden. Während der Aufräumarbeiten war die B 145 an der Unfallstelle nur erschwert passierbar. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes lief die Fahndung der Polizei nach dem fahrerflüchtigen Lenker auf Hochtouren.

 

Rascher Einsatz bei Dachstuhlbrand

Der frühen Brandentdeckung und dem raschen Feuerwehreinsatz ist es wohl zu verdanken, dass eine größere Brandausbreitung bei einem Wohnhausbrand am 12. Februar 2008 verhindert werden konnte. Die Brandausbruchsstelle befand sich rund um einen Stromverteiler im Dachbodenbereich des Wohnhauses in der Ortschaft Sarstein, von wo sich die Flammen bereits auf das Dachgebälk ausgebreitet hatten. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte züngelten bereits Flammen unter den Dachschindeln hervor. In einem kombinierten Innen- und Außenangriff unter schwerem Atemschutz und über Schiebeleitern gelang es den eingesetzten Trupps jedoch rasch, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Bereits 14 Minuten nach der Alarmierung konnte vom Pflichtbereichskommandanten "Brand aus" gegeben werden. Vorsorglich waren alle fünf Freiwilligen Feuerwehren von Bad Goisern zu dem Brandgeschehen alarmiert worden. Seitens der FF Bad Goisern waren 28 Mann mit sieben Fahrzeugen eingesetzt.

 

Brandmeldealarm Hanuschhof

Durch die automatische Brandmeldeanlage des Hanuschhofs wurde am 18. Februar die FF Bad Goisern alarmiert, die mit KDO-F, SLF und Hubsteiger zur Kuranstalt ausrückte. Nach Kontrolle der Örtlichkeit wurde festgestellt, dass der Alarm durch Dampfaustritt in der Küche ausgelöst wurde. Ein weiterer Einsatz war daher nicht notwendig.

 

Schwere Schäden nach Sturmtief "Emma"

Nicht sehr lange, dafür aber umso heftiger zogen die Orkanböen von „Emma“ in den Mittagsstunden des 1. März über das Goiserertal hinweg. War man vom letztjährigen Orkan „Kyrill“ bereits einiges gewohnt, so kam es diesmal jedoch noch schlimmer. Umgestürzte und entwurzelte Bäume verlegten Verkehrswege, anderswo landeten mächtige Fichten auf den Dächern von Wohnhäusern und richteten dort schwere Schäden an. In der Einsatzzentrale der FF Bad Goisern gingen in der Folge unzählige Notrufe mit Schadensmeldungen ein. Gereiht nach Dringlichkeit und benötigtem Gerät waren die Feuerwehrkräfte dann bis in die Abendstunden bei nicht weniger als 30 Einsatzstellen gefordert. Spezialfahrzeuge wie Hubsteiger, Drehleiter und Kranfahrzeug leisteten den Feuerwehrmännern dabei wertvolle Dienste. Dächer mussten mit Planen provisorisch verschlossen, abgerissene Stromleitungen abgesichert oder Dachziegel wieder eingehängt werden. Auf Wohnhäusern liegende Bäume konnten nur mit Kran und Drehleiter beseitigt werden, was sich oftmals als ein ziemlich zeitintensives Unterfangen erwies. Erst nach Einbruch der Dunkelheit hatten die Kräfte der FF Bad Goisern alle Aufträge – in Summe 30 Einsätze bis 19:00 Uhr - abgearbeitet.

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Und damit sich die Feuerwehrmänner zwischendurch stärken konnten, hatten deren Familienangehörigen für eine Verpflegung im Feuerwehrhaus gesorgt.

 

Weitere Sturmeinsätze durch "Emma"

Während die Nachtstunden ruhig verliefen, ging´s aber bereits in den Vormittagsstunden abermals mit weiteren Sturmeinsätzen weiter. Sämtliche Mannschaft und Gerät mussten bei einem Grundstück im Ortszentrum zusammengezogen werden, wo die Gefahr bestand, dass weitere Bäume auf benachbarte Wohnhäuser stürzen konnten. Denn dies war bereits schon am Vortag passiert und hatte hier einen langwierigen Einsatz nach sich gezogen. Viele dieser gefährlichen Bäume waren auch schon vom Sturm beschädigt, sodass hier akuter Handlungsbedarf – sprich „Gefahr in Verzug“ - gegeben war. Unter Miteinbeziehung des Bürgermeisters wurde dann der Entschluss gefasst, dieses Gefahrenpotential zu beseitigen. Mit Hubsteiger, Drehleiter, Kran, Seilwinden (auch von zwei privaten Traktoren) und zahlreichen Kettensägen gingen die Feuerwehrmänner dann in dem fast 4-stündigen Einsatz ans Werk. Weitere Einsätze folgten am Nachmittag: Bäume in extremer Schräglage oder abgerissene Baumteile drohten auf Wohnhäuser oder Straßen zu stürzen oder anderswo verlegten umgewehte Bäume Verkehrswege. Wieder anderswo mussten Dächer abermals mit Planen verschlossen werden, da heftige Windböen die Arbeit vom Vortag wieder zu Nichte gemacht hatten. Bis zu 26 Mann der FF Bad Goisern standen mit allen Fahrzeugen (außer dem Großtanklöschfahrzeug) an diesem Sonntag wieder bis in die Abendstunden im Einsatz.

 

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PKW in Bach gestürzt

Der nochmalige Wintereinbruch dürfte in den Vormittagsstunden des 20. März einem Fahrzeuglenker in Bad Goisern zum Verhängnis geworden sein. Dieser wollte nahe der Goiserermühle auf eine Brücke über den Mühlbach einbiegen, als er jedoch auf der Schneefahrbahn ins Rutschen geriet. Mitsamt seinem Kombi verfehlte er die Straße und stürzte über eine Mauer in das Wasser. Sogleich wurde das Rote Kreuz sowie die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, PKW in Bach“ alarmiert. In der Zwischenzeit schafften es jedoch Passanten, den leicht verletzten Lenker durch die Heckklappe aus dem Unfallfahrzeug zu befreien. Somit beschränkte sich die Arbeit der FF Bad Goisern nur noch darauf, den PKW aus dem Bach zu hieven. Mittels Feuerwehrkran und Lasttraverse gelang eine rasche Bergung ohne Ölaustritt und weitere Beschädigungen. Seitens der FF Bad Goisern waren das Kommandofahrzeug, RLF, Last und Unimog eingesetzt.

 

Zusammenstoß im Schneetreiben

Zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall musste die FF Bad Goisern am Abend des 25. März 2008 ausrücken. Wieder war es wohl die Rückkehr des Winters mit rutschigen Straßen, die zum Zusammenprall zweier PKW in der Ortschaft Posern geführt haben dürfte. Im dichten Schneetreiben mussten die Feuerwehrmänner ausgelaufenes Öl binden, die Einsatzstelle mit Flutlichtscheinwerfern ausleuchten sowie die Fahrzeuge mittels Seilwinde von der Fahrbahn bergen. Ein Beifahrer zog sich bei dem Unfall Verletzungen zu und musste ärztliche Hilfe im LKH Bad Ischl in Anspruch nehmen.

 

Nächtlicher Brandmeldealarm

Unsanft aus dem Schlaf gerissen wurden die Kräfte der FF Bad Goisern am 3. April um 4:35 Uhr früh, als das Landesfeuerwehrkommando die Feuerwehr alarmierte. Ein Brandmelder in der Kuranstalt Hanuschhof war Grund für die Alarmauslösung. Bereits 4 Minuten später rückte das erste Fahrzeug vom Feuerwehrhaus aus. Vorort wurde die Lage erkundet - und es konnte dann auch rasch Entwarnung gegeben werden. Vermutlich ein technischer Defekt an dem Brandmelder im Kellerbereich hatte zur Auslösung geführt. Nach der Verständigung des zuständigen Haustechnikers konnten die Kräfte um 5:15 Uhr den Einsatz wieder beenden.

 

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