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Feuerlöscherschulung der Jugend

Am 27. September übte die Feuerwehrjugend sehr realistisch die Bewältigung eines Verkehrsunfalls. Verletzte Personen mussten unter Einsatz der feuerwehreigenen Geräte wie hydraulischem Bergegerät oder Hebekissen aus dem zertrümmerten PKW befreit und mit Hilfe der Bergetrage geborgen werden. Anschließend wurde das Fahrzeug mit der Feuerwehrseilwinde geborgen.

 

Jugendgruppen besichtigen die FF Bad Goisern

Besonderen Besuch bekam die FF Bad Goisern am 12. Oktober: Feuerwehr-Jugendgruppen aus dem steirischen Feuerwehr-Abschnitt Bad Aussee statteten unserer Wehr einen Besuch ab, bei dem sie so allerlei Wissenswertes über unsere Feuerwehr, die Ausrüstung und Fahrzeuge sowie das Einsatzgeschehen erfahren konnten. Eine Fahrt im Korb des Hubsteigers durfte da freilich nicht fehlen, genauso wie die praktische Vorführung des Bergekrans am Lastfahrzeug.

 

Hebekissen

Am 7. Oktober stand intensive Geräteschulung bei der Jugend am Programm. So wurden die Hebekissen der Feuerwehr begutachtet und erprobt. So konnte in der Zeugstätte an den Lastkraftwagen der Feuerwehr die Leistungsfähigkeit dieser Rettungs- und Bergegeräte demonstriert werden.

 

Arbeitsreicher Tag im Feuerwehrhaus

Gleich auf zwei "Baustellen" arbeiteten eine Hand voll eifriger Kameraden am 13. Oktober im Feuerwehrhaus: an der Südseite unserer Zeugstätte waren die Plexiglasscheiben durch die Sonneneinstrahlung bereits derart vergilbt, dass kaum noch Licht in das Innere der Halle dringen konnte. Auch von außen wirkten diese braunen Flächen nicht gerade schön. Mit etwas handwerklichem Geschick gingen die Feuerwehrmänner daran, die verwitterten Flächen zu entfernen und gegen neue - nun weitaus transparentere - Fenster zu tauschen. Beeindruckend, wie viel Licht nun plötzlich wieder in unser Feuerwehrhaus strahlt... Parallel zu diesen Arbeiten gingen einige technisch versierte Kameraden ans Werk, um einen stationären 100-kVA-Notstromgenerator zu installieren. Dieser konnte vor einiger Zeit gebraucht erworben werden und soll vor allem zur Versorgung unseres Feuerwehrhauses bei Stromausfall dienen. Der Motorblock und Generator waren bereits in einem Zubau untergebracht worden und mussten nun noch mit den notwendigen "Kleinteilen" wie Auspuff, Schaltkasten, Lüfter und diversen Leitungen versehen werden. Außerdem musste der gesamte Anbau gegen das Eindringen von Kälte mit Dämmplatten isoliert werden. Ein erster Probelauf konnte noch am selben Tag vorgenommen werden, dennoch sind bis zur Fertigstellung noch viele Stunden an (unentgeltlicher) Eigenleistung der Feuerwehrmänner notwendig.

 

Gerätekunde

Die verschiedenen Tragkraftspritzen der Feuerwehr wurden am 18. Oktober in der Jugendübung praktisch erprobt. Dabei wurde viel Wert auf die praktische Ausbildung gelegt. Ebenso wurden die Lüfter der Tanklöschfahrzeuge ausprobiert und gehörig "Wind gemacht".
 

Bekleidung und Anschlagmittel

Am 25. Oktober standen in der Jugendübung zwei Themen am Programm: einerseits wurden die verschiedenen Schutzbekleidungen der Feuerwehr - von der Einsatzuniform bis zum Chemieschutzanzug Schutzstufe 2 - in ihrer Funktion erörtert und ausprobiert, andererseits wurde mit den Anschlagmitteln für Bergungen geübt.

 

Schulung im Stationsbetrieb

Gleich in mehreren Gruppen erfolgte am Abend des 29. Oktober eine Aus- und Weiterbildung für die Kameraden der Aktivmannschaft. Bei einer Station wurde das neue Explosimeter, welches zum Aufspüren explosionsfähiger Gasgemische dient, vorgestellt und gleich anhand eines kleinen Praktikums ausprobiert. Welche umfassenden Aufgaben beim Besetzen der Einsatzzentrale im Feuerwehrhaus wahrgenommen werden müssen stand ebenso am Ausbildungsplan wie das richtige Vorgehen bei Einsätzen mit dem Alarmstichwort "Türöffnung".

 

Einsatzübung bei der Kuranstalt

Die Kuranstalt Hanuschhof diente am Abend des 12. November als Übungsobjekt. Unter schwerem Atemschutz und mit Hilfe der Wärmebildkamera mussten mehrere vermisste Personen im Therapiebereich aufgesucht und "gerettet" werden. Gleichzeitig dazu wurde das Hubrettungsfahrzeug an der Südseite des Gebäudes in Stellung gebracht, um "Verletzte" aus dem 4. Obergeschoß mittels Schleifkorbtrage und über den Korb des Hubsteigers sicher zu Boden zu bringen. Mindestens einmal jährlich führt die FF Bad Goisern an diesem Risikoobjekt eine Übung durch, um mit den besonderen Gegebenheiten dieses großen Gebäudes für den Ernstfall vorbereitet zu sein.

 

Schulung an Seilwinden

Da besonders in den Wintermonaten die Bergeseilwinden an unseren Fahrzeugen öfters zum Einsatz kommen, wurde am Montag, 19. November eine Ausbildung zu diesem Thema durchgeführt. In einem Stationsbetrieb ging es um die richtige Inbetriebnahme und Bedienung der unterschiedlichen Seilwindentypen am RLF, Last und Unimog. Dabei konnte bestehendes Wissen wieder aufgefrischt werden und unsere Einsatzmaschinisten sind somit für winterliche Bergeeinsätze bestens gerüstet.

 

Einsatzübung im Schneetreiben

Dichter Schneefall, eine Temperatur um den Gefrierpunkt und rutschige Straßen - genau bei solchen "realen" Bedingungen übten die Männer der FF Bad Goisern am 26. November einen "Verkehrsunfall mit Menschenrettung". Mit den hydraulischen Rettungsgeräten wurden die Türen und in der Folge das Dach entfernt. Da der Verletzte (simuliert durch die Übungspuppe) auch noch im Beinbereich eingeklemmt war, kam auch noch der Teleskop-Rettungszylinder zum Einsatz. Mit diesem konnte schließlich genügen Platz im Fußraum geschaffen werden, um die Person schonend mittels Bergetrage aus dem Fahrzeugwrack befreien zu können.

 

Jugendübung: Seilwinden

Am 29. November stand in der Jugendübung das Thema Seilwinden am Programm. Die Jungfeuerwehrmänner lernten die richtige Bedienung der verschiedenen Seilwinden der Feuerwehr ebenso kennen, wie die Handhabung der Anschlagmittel oder die Berechnung der Leistungsfähigkeit des Geräts mit Tabellen.

 

Fast 600 Krampusse in Bad Goisern zu Gast

Mit oft kunstvollen und prächtigen, „schaurig-schirchen“ Masken und Kostümen präsentierten sich nicht weniger als 34 Passen am 7. Dezember 2007 beim Salzkammergut-Krampuslauf in Bad Goisern. Aber nicht nur Krampusgruppen aus der Region, der Steiermark und Salzburg waren bei dem Lauf, der sich mittlerweile zu einem wahren Besuchermagneten entwickelt hat, mit dabei. Denn diesmal konnte die veranstaltende FF Bad Goisern dem Publikum sogar eine ganz besondere Brauchtumspass aus dem benachbarten Bayern präsentieren: Mitglieder vom „Klausenverein Sonthofen“ hatten nicht weniger als 400 Kilometer Anfahrt auf sich genommen, um in Bad Goisern mit dabei zu sein. Mit ihren zotteligen Fellen und riesengroßen Glocken ernteten die „Klausen und Bärbele“ Begeisterungsstürme und reichlich Applaus aus dem Publikum. Aber auch die anderen, fast 600 Krampusse, Perchten, Nikoläuse und brave Engerl wussten die Zuseher mit gekonnten Vorführungen zu beeindrucken. „Es war uns heuer vor allem ein Anliegen, möglichst viele traditionelle Masken beim Salzkammergut-Krampuslauf zu präsentieren. Dass der Lauf hier in Bad Goisern etwas ganz besonderes ist, wissen nicht nur die unzähligen Zuschauer, sondern auch die Teilnehmer zu schätzen“, resümiert Hauptorganisator Günter Rainer.

Fotogalerie

Die FF Bad Goisern rund um ihren Kommandanten möchte sich bei allen Teilnehmern, Zuschauern, Helfern und Sponsoren für ihren Beitrag zum Gelingen dieser großartigen Veranstaltung bedanken und hofft auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.

 

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