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Absichern von Verkehrsunfällen

Am 7. April übte die Jugendgruppe das richtige Absichern bei Verkehrsunfällen. Ausgehend vom RLF wurde mit den entsprechenden Mitteln normgerecht ein Verkehrsunfall abgesichert.

 

Seltene Übungsmöglichkeit an Abbruchhaus

Eine ganz besondere Gelegenheit konnten die Männer der FF Bad Goisern am Abend des 10. April für ihre Ausbildung nutzen. Bei einem zum Abriss bestimmten Gebäude konnte man die Möglichkeit nutzen, verschiedenste Zugangswege und -öffnungen zu schaffen, so wie dies im Einsatzfall durchaus immer wieder notwendig ist. In mehrere Gruppen aufgeteilt, wurde mit diversen Werkzeugen und Gerätschaften zur Tat geschritten. Mit einem Winkelschleifer wurde z.B. ein Eisengitter vor einem Fenster entfernt, während mit einem speziellen Türöffnungssatz rasch und ohne gröbere Beschädigungen der Sperrzylinder der Haustüre "gezogen" wurde.

Oft schwer zugängliche Brände im Dachbereich machen oftmals das Öffnen der Dachhaut notwendig. Gleich auf zwei Methoden wurde an diesem Eternitdach versucht, an den "Brandherd" zu gelangen. Während in einem Bereich die Arbeiten auf konventionellem Wege über die Drehleiter mit Feuerwehraxt und Schanzwerkzeug vorgenommen wurden, ging es auf der gegenüberliegenden Dachhälfte schon um einiges "moderner" zur Sache. Erstmals konnte dabei unter Einsatz des Hubsteigers die neue Rettungssäge mit Spezialkette getestet werden, mit der problemlos Öffnungen durch die Eternitplatten und das Dachgebälk - samt Nägeln - geschaffen werden konnten. Insgesamt konnten bei dieser Übung wieder interessante neue Erkenntnisse gewonnen werden, die im Einsatzfall dann effizient angewendet werden können.

Film

 

Großübung am Hallstättersee

"Neptun 2007" - so hieß die bislang größte Übung seit Bestehen der OÖ Wasserrettung, welche am 14. April 2007 am Hallstättersee abgehalten wurde. Neben 148 Wasserrettern waren auch Einsatzkräfte der Bergrettung, Polizei, Rotem Kreuz und Feuerwehr an dem Übungsgeschehen beteiligt. Gleich drei unterschiedliche Szenarien galt es in der großangelegten Übung zu bewältigen: ein Wildwasserunfall auf der Koppentraun, die Suche nach vermissten Personen mittels Tauchern sowie die Versorgung und Evakuierung der am Landweg abgeschnittenen Obertrauner Bevölkerung. All diese Ereignisse wurden von einer gemeinsamen Einsatzleitung, der auch der Kommandant der FF Bad Goisern, ABI Günter Rainer angehörte, koordiniert. Die Aufgaben der FF Bad Goisern bestanden vor allem im Personen- und Ausrüstungstransport sowie der Aufnahme von Tauchern mittels unseres Arbeitsbootes. Insgesamt 8 Boote wurden von den Einsatzorganisationen für die gestellten Aufgaben dafür eingesetzt. Dazu war es auch notwendig, Wasserrettungsboote von umliegenden Seen an den Hallstättersee zu verlagern. Zum Wassern dieser Boote wurde das Lastfahrzeug der FF Bad Goisern eingesetzt, mit dessen Ladekran die Wasserfahrzeuge behutsam von den Anhängern und in den See gehoben werden konnten. Erst nach der Versorgung der eingesetzten Gerätschaften und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft konnten die eingesetzten sechs Mann der FF Bad Goisern den beinahe zwölf Stunden dauernden Übungseinsatz beenden.

 

Wohnhausbrand mit Menschenrettung

.....so lautete die Übungsannahme für die Aktivmannschaft am Montag, 16. April. In einem Wohngebäude im Ortszentrum war ein "Brand" ausgebrochen, mehrere Personen galten als vermisst bzw. es war ihnen der Fluchtweg abgeschnitten. Zwei Atemschutztrupps mit insgesamt 7 Mann (incl. AS-Erkundungsgerät) suchten im Gebäude nach den Vermissten und "retteten" sie mittels Schleifkorbtragen. Eine Person musste unter erschwerten Bedingungen aus dem Obergeschoß mittels Hubsteiger in Sicherheit gebracht werden. Parallel dazu wurde auch ein Löschangriff von den Tanklöschfahrzeugen vorgetragen. Die Wasserversorgung wurde über eine Zubringleitung von "Pumpe I Goisern" sichergestellt.

 

Elternabend der Feuerwehrjugend

Am 19. April informierten sich die Eltern der Jungfeuerwehrmänner über die Tätigkeiten ihrer Söhne bei der Feuerwehrjugend. Neben einer theoretischen Einführung durch den Jugendbetreuer HBM Claus Ebner, demonstrierten die Jungfeuerwehrmänner auch ihr Können an unterschiedlichen Gerätschaften der Feuerwehr. Besonders beliebt bei den Eltern war der "Aufstieg" mit dem Hubsteiger der Feuerwehr.

 

Verunfallten Zimmermann "gerettet"

Interessant und lehrreich gestaltete sich der Übungsabend am 23. April 2007 für die Aktivmannschaft der FF Bad Goisern. Diesmal widmeten sich die Feuerwehrmänner einem ganz speziellen Thema - der Rettung eines "verunfallten" Zimmermanns aus einem Dachgebälk. Übte man bislang die Höhenrettung immer in Verbindung mit den Hubrettungsfahrzeugen - Drehleiter oder Hubsteiger - so war der Einsatz dieser Fahrzeuge diesmal nicht möglich. Umso mehr waren diesmal Improvisation und gute Ideen gefragt, um den "Verletzten" aus rund sechs Metern Höhe wieder sicher und vor allem schonend auf den Boden zu bringen. Vorerst wurde ein Feuerwehrmann über eine Leiter zu dem Verletzten geschickt, um dessen Verletzungsmuster zu eruieren und so über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Da bei dem "Patienten" schwerwiegende Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule angenommen werden mussten, war eine liegende Bergung notwendig. Um das Umlagern auf die Bergetrage zu erleichtern, wurde zwischen den Dachbalken mittels 5 m langen Kanthölzern und einer Gerüstplatte eine Art Podest gebaut, welches einerseits den Feuerwehrkräften ein Arbeiten in luftiger Höhe aber auch das Umlagern in die Schleifkorbtrage erleichtern sollte. Danach erfolgte das Anbringen einer Umlenkrolle im Giebelbereich, wo dann nach dem Prinzip des Flaschenzuges mit einer losen Rolle an einem Seil die eigentliche Bergetrage angebracht war. Nach all den Vorarbeiten wurde der "Verletzte" dann vorsichtig in die Korbtrage gelagert, fixiert und anschließend schonend und sicher zu Boden gebracht.

 

Waldbrandübung der Feuerwehrjugend

Am 26. April übte die Feuerwehrjugend in schwierigem Gelände die Waldbrandbekämpfung.

 

Der Maibaum der FF Bad Goisern

Auch dieses Jahr schmückt wieder ein großer Maibaum neben unserem Feuerwehrhaus das Ortsbild. Bedingt durch die schweren Sturmschäden von Orkan "Kyrill" wurde eine bereits entwurzelte Fichte im Weißenbachtal als unser heuriger Maibaum auserwählt. Vom Wurzelstock getrennt, entrindet und schließlich auf unseren "Last" verladen ging´s mit dem Baum in "Schwertransportmanier" ins Feuerwehrhaus. Unter tatkräftiger Unterstützung und Anweisung einiger Frauen unserer Feuerwehrmänner wurden dann die Kränze und die Girlande zum Schmücken des Baumes schon in den Vortagen gebunden.

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Am Abend des 30. April war es dann endlich soweit und der Baum konnte ganz nach "Feuerwehr Bad Goisern-Tradition" mit den Seilwinden des Lastfahrzeuges und des RLF-A aufgestellt werden. Den restlichen Feinschliff - wie etwa zwei Paar Würstel - erhielt der Baum dann vom Korb des Hubsteigers aus.
Nach dem Aufstellen des Baumes wurde der Abend dann auch noch genutzt, um im geselligen Beisammensein unseren freiwilligen Helfern von Hallenfest und Krampuslauf mit Speis und Trank für ihre wertvolle Mithilfe aufrichtig "DANKE" zu sagen.
 

TLF-Schulung der Jugend

Am 3. Mai wurde mit den TLFs der Feuerwehr in der Jugendübung normmäßig geübt.

 

Ein Tag wie bei der Berufsfeuerwehr

24 Stunden Dienst, mit Übungs- und Ausbildungstätigkeiten und dazwischen immer wieder der Alarm zu unterschiedlichsten Einsätzen - so sieht der Alltag von Berufsfeuerwehrleuten aus. Um genau diese Luft etwas zu schnuppern, hat die FF Bad Goisern für ihre Jugendgruppe wieder einen sogenannten "24-Stunden-Dienst" organisiert. Von Samstag 5.Mai ab 13 Uhr bis am nächsten Tag um 13:00 Uhr hielten sich die Jugendlichen im Feuerwehrhaus auf und erlebten so einiges. Zahlreiche unterschiedlichste "Einsätze" und ein Ausbildungsprogramm wurden hierfür vorbereitet.

Viel Abwechslung beim 24-Stunden-Dienst der Feuerwehr-Jugendgruppe
Abwechslungsreich gestalteten sich gleich die ersten Stunden beim 24-Stunden-Dienst. Nach pünktlichem Dienstantritt um 13:00 erfolgte die Einteilung auf die jeweiligen Fahrzeuge. Danach wurden die Jungs mit den Gerätschaften der Fahrzeuge nochmals vertraut gemacht, um im "Einsatzfall" dann damit umgehen zu können. Damit auch die Ausbildung nicht zu kurz kam, folgte eine Schulung, in der es um die Themen "Wärmebildkamera, Heumessen und Hebekissen" ging. Etwas Hektik kam bei den Jungs auf, als plötzlich die Alarmpiepser schrillten und eine Einsatzübung "Garagenbrand" auf dem Programm stand. Am Übungsort eingetroffen musste ein "Atemschutztrupp" aus der mit Disconebel verrauchten Garage eine Person (Übungspuppe) retten und eine Gasflasche in Sicherheit bringen. Parallel dazu wurde ein Schaumangriff mit Hochdrucklöscher und Schaumrohr aufgebaut. Um die Wasserversorgung zu sichern, verlegten die Jungfeuerwehrmitglieder eine Zubringleitung vom nahen Mühlbach zu den Tanklöschfahrzeugen. Eine Übungsnachbesprechung und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft bildete den Abschluss des ersten "Einsatzes" während dieses besonderen Schichtdienstes. Als nächster Programmpunkt gab´s dann ein gemeinsames Nachtmahlessen zur Stärkung.

Keine Langeweile beim 24-Stunden-Dienst
Schlag auf Schlag ging es in den folgenden Stunden beim Schichtdienst der Jugendgruppe weiter. Gleich nach dem Abendessen stand eine Schulung zu den Themen Seilwinden, Anschlagmittel sowie hydraulische Rettungsgeräte am Programm. An einigen Wrackteilen durften sich die Jungfeuerwehrmitglieder dann mit den schweren Bergegeräten selbst versuchen. Die Inhalte dieser Schulung waren ziemlich passend, denn wenig später erfolgte der "Alarm" zu einem "schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person". Am Übungsort eingetroffen wurden den Mannschaften der Fahrzeuge entsprechende Aufgaben zugeteilt: Absichern der Unfallstelle, Aufbau der Beleuchtung, Herstellung eines dreifachen Brandschutzes sowie Rettung der verunfallten Person unter Einsatz der hydraulischen Rettungsgeräte aus dem Unfallfahrzeug. Einsetzender Regen vereinfachte diese Arbeiten nicht gerade - aber so ist das Ganze im realen Einsatzgeschehen eben auch.
Ab 22:00 Uhr war dann Nachtruhe angesagt, die die Jugendlichen in Schlafsäcken im Schulungsraum verbrachten. Dass es keine ruhige ("einsatzlose") Nacht werden sollte, wussten die Jugendlichen zwar noch nicht - sehr wohl aber die Ausbildner und Betreuer, die auch "Nachteinsätze" vorbereitet hatten....

Keine ruhige Nacht beim 24-Stunden-Dienst
Nach dem Antreten der Nachtruhe um 22:00 Uhr fiel es den Jungs natürlich mit dem Einschlafen nicht gerade leicht, doch es sollte keine ungestörte Nachtruhe werden. Die Stunden der Erholung dauerten nicht lange, denn bereits um 1:30 Uhr langte ein "Brandmeldealarm" ein. Beim Eintreffen des Löschzuges und Erkunden durch den Einsatzleiter konnte ein "Fehlalarm" durch die Brandmeldeanlage festgestellt werden. Danach hieß es wieder ab in die Schlafsäcke. Doch bereits um 5:35 Uhr der nächste Übungs-Alarm, diesmal zu einer "Fahrzeugbergung". Da der Lenker nicht vorgefunden werden konnte, mussten die Jungs auch noch die Umgebung rund um die Einsatzstelle nach dem Fahrer absuchen. Erst dann konnte das Auto mittels Seilwinde aus dem Gelände geborgen werden. Zur Belohnung für all die Mühen gab´s anschließend ein Frühstück zur Stärkung.
Doch bis zum Dienstende um 13:00 Uhr sollte die Jungs noch so einiges erwarten....

Der Abschluss des 24-Stunden-Dienstes
Auch in den Vormittagsstunden hatten die Jungs noch alle Hände voll zu tun. Gleich nach dem Frühstück hieß es bei strömendem Regen raus zum Mühlbach, wo ausgetretenes Öl - simuliert durch Sägespäne - aufgefangen werden musste. Dazu errichtete der Feuerwehrnachwuchs unter Anleitung der Betreuer eine notdürftige Ölsperre mittels eines B-Schlauches. Die an der Oberfläche treibende "Ölverschmutzung" wurde abgeschöpft und in einer Auffangwanne gelagert. Gleich nach diesem "Einsatz" stand dann wieder eine Ausbildung zum Thema "Belüftungsgeräte und Krankenkransport mit Hubsteiger" am Programm. Und wie es so ist, ließ auch der nächste Alarm nicht lange auf sich warten. In einer aufwendigen Aktion galt es einen angenommenen Brand beim neuen Fernheizwerk mittels Tanklöschfahrzeugen, Hubsteiger und Zubringleitung vom Stambach zu bekämpfen.
Nach der Fahrzeug- und Gerätereinigung und einem Mittagessen wurden die Jungs im Anschluss an die Nachbesprechung pünktlich um 13:00 Uhr wieder nach Hause verabschiedet. Müde aber sichtlich begeistert zeigten sich die 15 Jungfeuerwehrmitglieder, als ihr "24-Stunden-Dienst" in Anlehnung an den Alltag von Berufsfeuerwehrmännern am Sonntagmittag zu Ende ging.
Auch wenn es einer ausgeklügelten Vorbereitungsarbeit für dieses besondere Ereignis bedurfte, so hat sich der Aufwand in Hinblick auf eine erfolgreiche komprimierte Schulung und Stärkung des Zusammenhalts und der Kameradschaft sicherlich gelohnt.

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"Goldene" Feuerwehrmänner

Der doch sehr anspruchsvollen Prüfung zum "Feuerwehr-Leistungsabzeichen in Gold" stellten sich am 25. Mai drei Kameraden der FF Bad Goisern. Nach wochenlanger intensiver Vorbereitung stellten sich Bernhard Musler, Gerald Ebner und Stefan Gschwandtner dem Bewerb an der Landesfeuerwehrschule in Linz, wo den Kandidaten umfassendes Wissen aus dem Feuerwehrwesen abverlangt wurde. Die Erklärung eines Brandschutzplanes, Einsatztaktik oder die Berechnung von Löschmittelverbräuchen waren nur einige Inhalte der Prüfungsfragen. Von insgesamt 215 Teilnehmern aus ganz Oberösterreich konnte das Goiserer Trio die "Feuerwehr-Matura" mit Erfolg bestehen. Die FF Bad Goisern gratuliert ihren Kameraden ganz herzlich zur erbrachten Leistung!

 

Leistungsberwerbstraining der Feuerwehrjugend

Am 10. Mai trainierte die Feuerwehrjugend für den Bezirksleistungsbewerb der Jugend in Goisern

 

Leistungsberwerbtraining der Feuerwehrjugend in Jainzen

Am 12. Mai trainierte die Feuerwehrjugend für den Bezirksjugendleistungsbewerb in Jainzen.

 

Einsatzübung mit Kesselwagen

Eine seltene Übungsmöglichkeit konnten die Kameraden der FF Bad Goisern am Abend des 29. Mai am Goiserer Bahnhof nutzen. Ein spezieller Übungskesselwaggon der ÖBB stand an einem Abstellgleis für Ausbildungszwecke zur Verfügung. Der "Clou" an dem Waggon waren mehrere eigens dafür präparierte Schadstellen an der Kesselwand und den Anschlüssen, an denen Wasser austrat und somit Leckagen recht realitätsnah dargestellt werden konnten. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in einem PKW, zudem trat der
Inhalt des Kessels genau auf das Fahrzeug aus. Als Erstmaßnahme wurde der PKW mittels Seilwinde des RLF aus dem direkten Gefahrenbereich gezogen. In weiterer Folge wurde der " Verletzte" dann unter Zuhilfenahme der hydraulischen Rettungsgeräte aus dem Fahrzeug befreit. Parallel zu diesen Arbeiten rüstete sich ein Trupp mit Schutzanzügen und schwerem Atemschutz aus, um das Abdichten der Leckage in Angriff zu nehmen. Mittles Spanngurten, Hebekissen und Improvisationsvermögen konnte die Austrittsstelle schließlich abgedichtet werden. Währenddessen diente die erst kürzlich angeschaffte Notfallwanne als Auffangbehältnis für die Flüssigkeit (laut Kennzeichnung Dieselöl, simuliert durch
Wasser). Nachdem die gestellten Aufgaben erfolgreich abgearbeitet worden waren, konnte nun noch truppweise das Abdichten von Leckagen an den verschiedenen Stellen des Waggons geübt werden.

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Nasse Übung der Jugend

Am 31. Mai übte die Feuerwehrjugend mit den Pumpen der Feuerwehr. Als nasse Übung durfte ein "ordentliches" Spritzen nicht fehlen.

 

Jugend: erfolgreiche Teilnahme am Bezirksjugendbewerb

Am 3. Juni nahm die Feuerwehrjugend am Bezirksjugendleistungbwerb in Jainzen in den Stufen Bronze und Silber erfolgreich teil.

 

Bootsübung der Jugend

Am 6. Juni stand für die Jugend eine besondere Übung am Programm: Böschungsbrand bei der Hängebrücke am Ostuferwanderweg. Da das Gelände nicht mit Kfz erreichbar ist, musste das Gerät und die Mannschaft mit dem A-Boot und dem Boot 2 der Feuerwehr an den Übungsort über den Hallstättersee gebracht werden. Mit den Tragkraftspritzen und den B-Schläuchen wurde die "Brandbekämpfung" aufgenommen und das übungsziel erreicht.

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Leistungsprüfung "Technische Hilfeleistung"

Um für Verkehrsunfälle bestmöglich ausgebildet zu sein, absolvierten am Samstag, 9. Juni Männer der FF Bad Goisern wieder die Leistungsprüfung "Technische Hilfeleistung". Diese sehr praxisbezogene Prüfung ist mittlerweile fixer Bestandteil im Ausbildungsprogramm bei der FF Bad Goisern. Zur Auffrischung ihrer Kenntnisse stellten sich diesmal sogar einige Kameraden dieser Prüfung nochmals, obwohl sie vor einigen Jahren bereits die höchste Stufe dieser Prüfung absolviert hatten.
Innerhalb einer festgelegten Sollzeit von maximal 160 Sekunden muss die Unfallstelle abgesichert, die Beleuchtung und ein zweifacher Brandschutz aufgebaut sowie ein simulierter Einsatz der hydraulischen Rettungsgeräte durchgeführt werden.

Zwei Gruppen stellten sich nach intensiver Vorbereitungszeit in den vergangenen Tagen den gestrengen Blicken des Bewerterteams und konnten in beiden Malen mit nur geringen Fehlerpunkten die Prüfung mit Erfolg bestehen. Als Belohnung für all die Mühen gab´s schließlich Leistungsabzeichen in Bronze und Silber aus den Händen von Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Stefan Schiendorfer und Gemeindevorstand Helmut Pilz.

 

Heiße Übung für die Feuerwehren Bad Goisern

Am 11. Juni bereite die FF Bad Goisern für die Freiwilligen Feuerwehren des Pflichtbereiches Bad Goisern eine heiße Übung vor. Im Abbruchhaus "Ratzelsdorfer" wurde ein kontrolliertes Feuer entzündet, dass von fünf Atemschutztrupps der Feuerwehren Bad Goisern, St. Agatha und Lasern unter beinahe realistischen Bedingungen gelöscht werden musste. Aus dem Schulgebäude des Stephaneums mussten in Rotation von den Trupps insgesamt elf Jungfeuerwehrmänner gesucht und gerettet werden. Dabei war für einige Trupps sogar ein Flaschenwechsel notwendig. Übungsleiter ABI Günter Rainer bildete insgesamt drei Einsatzabschnitte (Ratzelsdorfer, Stephaneum und Wasserversorgung vom Mühlbach) und sorgte für einen möglichst realitätsnahen Ablauf der Übung, der vor allem die Atemschutztrupps, aber auch die Führungsteile einsatzmäßig forderte. Insgesamt standen 64 Feuerwehrmitglieder der FF Bad Goisern, FF St. Agatha, FF Lasern, FF Weißenbach und FF Ramsau, sowie elf Jungfeuerwehrmänner der FF Bad Goisern im Einsatz. Zur Übungsbesprechung in der Zeugstätte Bad Goisern spendete Gemeindevorstand Hellmut Pilz eine Jause.
 

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