Einsätze - Ausbildung - Mannschaft - Jugend - Ausrüstung - Events - Interessantes - Archiv

 

 

Personenrettung mit Hubsteiger

Schwere Verletzungen zog sich ein Arbeiter zu, als er Freitagvormittag, 5. Oktober auf einer Baustelle im Goiserer Ortszentrum in die Tiefe stürzte. Die Versorgung und der Transport zum Rettungsauto gestalteten schwierig.
Der Lehrling war gerade mit Arbeiten im Bereich des Dachgeschosses beschäftigt, als er plötzlich ein Stockwerk tiefer stürzte und rund 2,5 m tiefer auf einem provisorischen Zwischenboden zu liegen kam. Dabei verletzte sich der junge Mann so schwer, dass er noch an Ort und Stelle erstversorgt werden musste. Dies gestaltete sich aufgrund der exponierten Lage und dem sehr beengten Arbeitsbereich im Gebäude für Notarzt und Rot-Kreuz-Sanitäter mehr als schwierig.

Um den Verletzten möglichst schonend aus dem zweiten Obergeschoß zum Rettungsfahrzeug zu bringen, wurde schließlich die Hilfe der Feuerwehr Bad Goisern angefordert. Mittels Hubrettungsfahrzeug, welches gerade für derartige Einsätze konzipiert ist, sollte der Mann dann aus dem Gebäude geholt werden. Feuerwehr und Rettungsdienst arbeiteten Hand in Hand und so konnte der Verletzte mit Vakuummatratze und Schleifkorbtrage behutsam zum Rettungskorb des Hubsteigers verbracht werden. Patient und Korbtrage wurden auf der Krankentragenlagerung fixiert und in der Folge sanft zu Boden verbracht. Erst jetzt konnte der Verletzte vom Roten Kreuz ins Krankenhaus transportiert werden.

 

Wintereinbruch sorgte für Behinderungen

Der frühe Wintereinbruch verbunden mit teils intensiven Schneefällen sorgte am 20. Oktober auch in Bad Goisern für Verkehrsbehinderungen. Zahlreiche Bäume und Äste hielten der nassen, schweren Schneelast nicht mehr stand und knickten. Die Folge waren Stromausfälle und blockierte Straßen. Sogar auch noch am Samstagnachmittag, wo ein abgebrochener Baum plötzlich die Dr.-Löckerstraße unpassierbar machte. Die herbeigerufene Goiserer Feuerwehr konnte das Hindernis aber mittels Kettensäge und Schiebeleiter rasch beseitigen und so die Straße wieder befahrbar machen.

 

Alarm durch Brandmeldeanlage

Zu einem Alarm der Brandmeldeanlage im derzeit geschlossenen Kurhotel Jodschwefelbad wurde am Abend des 24. Oktober die FF Bad Goisern gerufen. Wenige Minuten nach der Alarmierung verließen das Schwere Löschfahrzeug, der Hubsteiger und das Kommandofahrzeug das Feuerwehrhaus in Richtung Einsatzobjekt. Rasch konnte der ausgelöste Melder gefunden werden - wenngleich die Ursache für das Ansprechen doch etwas kurios war: durch einen Wassereintritt durch die Decke war der Melder regelrecht "abgesoffen" und hatte so zwar nicht auf einen Brand aber zumindest auf den Wasserschaden aufmerksam gemacht.

 

Auffahrunfall vor Schutzweg

Zu einem Verkehrsunfall vor einem Schutzweg an der B 145 war es am Morgen des 5. November gekommen. Ein Fahrzeuglenker hatte angehalten, um einem Schulkind das Überqueren der Straße zu ermöglichen. Ein nachkommender Autofahrer konnte den von ihm gelenkten Firmenwagen nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand bringen und krachte gegen das Heck des Pkw. Zu den Aufräumarbeiten an der Unfallstelle wurde schließlich die FF Bad Goisern alarmiert. Mittels Bindemittel wurden ausgelaufene Betriebsmittel gebunden und die Fahrbahn von Glasscherben gereinigt. Außerdem musste ein Fahrzeug mittels Seilwinde geborgen werden, um die Fahrbahn wieder für den Verkehr frei zu bekommen. Seitens der FF Bad Goisern waren zehn Mann mit RLF-A 2000, KDOF und dem Bergefahrzeug "Unimog" eingesetzt
 

Einsatzserie hält Feuerwehr auf Trab

Gleich zu drei Einsätzen innerhalb weniger Stunden musste die FF Bad Goisern seit 9. November ausrücken. Begonnen hatte alles mit „Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall“ im Bereich der Goiserer Nordeinfahrt. Dort waren im Kreuzungsbereich zwei Fahrzeuge miteinander kollidiert. Aufgabe der Feuerwehr: Fahrbahnreinigung, Absichern der Einsatzstelle und Freimachen der Fahrbahn.

Der nächste Alarm folgte dann am Samstagmorgen: eine Fahrzeuglenkerin war auf der B 145 im Bereich der Kläranlage aufgrund von Schneematsch ins Schleudern geraten. Dabei hatte die Fahrerin noch eine gehörige Portion Glück, denn das Auto rutschte über die Gegenfahrbahn und einen Radweg, dann weiter über eine Böschung und kam nur knapp vor einem Bach zum Stillstand. Um das nur wenig beschädigte Fahrzeug schonend zu bergen, wurde schließlich die Hilfe der Feuerwehr benötigt. Mittels Bergekran und Lasttraverse gelang es den Feuerwehrmänner, den PKW wieder auf die Straße zu hieven.

Auch der nächste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. Durch die Sturmböen der vergangenen Nacht war ein großer Ast abgerissen und hatte sich in einem Baum verfangen. Weil aber genau die vielfrequentierte Zufahrtsstraße zum Eurospar-Markt darunter verläuft, war rasches Handeln geboten. Unter Einsatz der Drehleiter und einer Kettensäge wurde bei dichtem Schneetreiben der absturzgefährdete Teil des Baumes entfernt, um so wieder ein gefahrloses Passieren des Straßenstücks zu ermöglichen.
 

Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall

Zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall wurden in den Morgenstunden des 15. November die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha gerufen. Auf der Pass-Gschütt-Bundesstraße war es in der Ortschaft Stambach zu einem Auffahrunfall mit zwei beteiligten PKW´s gekommen. Während die beiden Verletzten vom Roten Kreuz und Notarzt erstversorgt werden mussten, wurde seitens der Feuerwehr die Unfallstelle abgesichert sowie die Fahrzeugbatterie an einem Fahrzeug abgeklemmt. Mittels Bindemittel wurden ausgelaufene Betriebsmittel gebunden und die Fahrbahn gereinigt. Außerdem musste ein Unfallfahrzeug durch die Feuerwehrkräfte von der Fahrbahn verbracht werden, ehe die Unfallstelle schließlich wieder ungehindert passierbar war.

 

Brandverdacht in Wohnhaus

Zu einem Brandverdacht in einem Wohnhaus in der Ortschaft Wiesen wurden in den Mittagsstunden des 18. November die Feuerwehren Bad Goisern und Lasern gerufen. Kurz nach dem Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte konnte dann jedoch rasch Entwarnung gegeben werden. Durch eine Überhitzung der Heizungsanlage hatte ein Überdruckventil angesprochen und der austretende Wasserdampf hatte zur Alarmierung der Feuerwehr veranlasst. Die FF Bad Goisern stand mit dem Kommandofahrzeug, SLF und dem RLF und 20 Mann, die FF Lasern mit KLF und zwölf Mann im Einsatz.

 

Feuerwehr-Unterstützung bei Krankentransport

Nur mit Hilfe der Feuerwehr war es möglich, am Vormittag des 26. November eine ältere Dame schonend ins Krankenhaus zu transportieren. Das Rote Kreuz sollte die Patientin aus ihrer Wohnung im Goiserer Ortszentrum mittels Krankentrage zum Rettungswagen bringen, doch der einzige Weg aus dem Obergeschoß führte über eine schmale Treppe. So entschlossen sich die Sanitäter, die Unterstützung der Feuerwehr Bad Goisern mit dem Hubrettungsfahrzeug anzufordern. Mittels montierter Krankentragenlagerung am Korb gelang es den Feuerwehrmännern, die Dame von der Terrasse im ersten Stock ganz behutsam zu Boden und schließlich ins Rettungsfahrzeug zu bringen.

 

Schwerer Verkehrsunfall mit Postautobus

Großalarm für Rettungsdienst und Feuerwehr gab es am 5. Dezember am Pötschenpass nahe der 1. Kehre, nachdem es zu einer Kollision eines LKW mit einem Autobus der ÖBB gekommen war. Im hinteren Bereich des Autobusses kam es zum folgenschweren Zusammenprall mit der Ladebordkante des Straßenmeisterei-LKW. Dabei wurde eine im Heckbereich sitzende Schülerin schwerst verletzt und zwischen den Sitzen eingeklemmt.

Die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha wurden um 10:33 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" alarmiert. Aufgrund der Beteiligung des Autobusses und der vorerst unbekannten Verletztenanzahl wurden seitens der Rettungsleitstelle auch Feuerwehr- und Rettungskräfte aus dem benachbarten Ausseerland zum Einsatzort gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehren war das Rote Kreuz gerade mit der Rettung der Patientin durch die herausgerissene Seitenwand beschäftigt. Feuerwehrmänner unterstützten diese Tätigkeit - hydraulische Rettungsgeräte mussten nicht zum Einsatz gebracht werden. Die weiteren Aufgaben der Feuerwehrmänner beschränkten sich auf die Verkehrsregelung und die Fahrbahnreinigung. Weitere Insassen und die beiden Fahrzeuglenker blieben unverletzt.

 

Fernseher geriet in Brand

Nicht wie für die Jahreszeit passend ein Adventkranz, sondern ein brennendes Fernsehgerät war Auslöser für einen Zimmerbrand am Freitag, 14. Dezember in Bad Goisern. Die Flammen hatten bereits Teile der Einrichtung im Wohnzimmer erfasst, als die 91-jährige Bewohnerin auf den Brand aufmerksam wurde. Der schmale Weg in PKW-Breite machte jedoch die Zufahrt zu dem Wohnhaus für die alarmierten Feuerwehren mehr als schwierig bzw. unmöglich. So kam das beherzte Einschreiten zweier Nachbarn gerade recht: Denn mit Feuerlöschern waren die beiden Männer gleich nach der Alarmierung der Feuerwehr ihrer Nachbarin zu Hilfe geeilt. Und so gelang es ihnen, die Flammen bis zum Eintreffen der Feuerwehren zu bekämpfen. Die Einsatzkräfte schafften schließlich den Fernseher und die angebrannte Einrichtung ins Freie. Eine in der Nähe befindliche Gasflasche wurde ebenfalls geborgen und vorsorglich gekühlt. Mittels Wärmebildkamera erfolgte noch eine mehrmalige Kontrolle der Brandstelle nach verborgenen Glutnestern in den Wänden. Verletzt wurde niemand, der entstandene Sachschaden in der Wohnung wird dennoch als beträchtlich beziffert.

 

Hilfeleistung mit Hubsteiger

Im Dienste der Gemeinde stand der Hubsteiger der FF Bad Goisern am Vormittag des 17.Dezember im Einsatz. Die direkt beim Josef-Putz-Denkmal stehende mächtige Linde sollte um etwa ein Drittel ihrer Höhe gestutzt werden. Keine so leichte Aufgabe, ist der Baum doch annähernd 25 Meter hoch. Also trat man von seiten der Gemeinde an die Feuerwehr heran und ersuchte um Unterstützung mit dem Hubsteiger. Vom Arbeitskorb aus konnte sodann mittels Kettensäge ans Werk gegangen werden. Doch größte Vorsicht war geboten, denn genau unterhalb des Baumes befanden sich allerlei Sachwerte - etwa das Wetterhäuschen oder im Boden eingebaute Scheinwerfer - die nicht beschädigt werden sollten.

Stück für Stück wurde so der Baum von Bediensteten des Gemeindebauhofes in seiner Größe zurückgestutzt. Und weil diese Arbeit gerade in der Vorweihnachtszeit stattfand, waren zu Boden fallende Mistelzweige bei vorbeikommenden Passanten natürlich heiß begehrt.

 

Eingeschlossene Person bei Wohnungsbrand

Höchste Eile war geboten, als die Goiserer Feuerwehren in den Nachtstunden des 25. Dezember zu einem Wohnhausbrand mit Menschenrettung alarmiert wurden. In der Ortschaft Ramsau war in einer Küche ein Brand ausgebrochen, der einer Bewohnerin im ersten Stock die Flucht nach draußen unmöglich machte. Die Eingeschlossene konnte noch ihre Familienmitglieder, die im Erdgeschoß schliefen, vor dem Feuer warnen. Ihr selbst wurde jedoch der Fluchtweg aus dem ersten Stock durch Rauch und Flammen abgeschnitten. Sie konnte noch einen Notruf absetzen, ehe ihr dann ein beherzter Nachbar mit einer Leiter zu Hilfe kam und sie aus dem ersten Stock rettete.

Nur wenig später trafen die ersten Feuerwehrkräfte ein, welche sogleich die Brandbekämpfung im Erdgeschoß aufnahmen. Dazu musste der erste Atemschutztrupp eine Türe gewaltsam öffnen, um in den Brandraum vordringen zu können. Mit Hilfe der Wärmebildkamera konnte in der dicht verrauchten Küche der Brand rasch lokalisiert und abgelöscht werden. Um auch an verborgene Glutnester zu kommen, mussten Teile der Einrichtung aus der Wohnung gebracht und im Freien endgültig abgelöscht werden. Die übrigen Familienmitglieder konnten durch ein Fenster das Haus verlassen und wurden bei einem Nachbarn vom Roten Kreuz und Notarzt betreut. Durch die frühzeitige Brandentdeckung und den raschen Feuerwehreinsatz blieb das Brandgeschehen im Wesentlichen auf die Küche beschränkt. Der entstandene Sachschaden ist dennoch beträchtlich. Zur Ermittlung der Brandursache wurde am Folgetag ein Sachverständiger zugezogen.

 

Brandeinsatz im alpinen Gelände

Mit einer ziemlich außergewöhnlichen Anfahrt zu einem Kaminbrand wurden in den Nachtstunden des 27. Dezember die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha konfrontiert. In der Raschberghütte auf rund 1300m Seehöhe waren Rückstände im Kamin und Teile der angebauten Holzverschalung in Brand geraten. Durch erste Löschmaßnahmen von Gästen der Selbstversorgerhütte konnte eine Brandausbreitung verhindert werden. Schwierig gestaltete sich jedoch aufgrund der hohen Schneelage die Zufahrt zu dem entlegenen Einsatzobjekt. Für die sonst üblich eingesetzten Feuerwehrfahrzeuge war im Bereich der sogenannten "Flohwiese" Endstation. Von hieraus wurden Mannschaft und Gerät auf zwei Skidoos umgeladen und zur Einsatzstelle transportiert. Auch mit dem geländegängigen Unimog der FF Bad Goisern wurde versucht, die Einsatzstelle anzufahren. Trotz montierter Schneeketten endete die Fahrt jedoch nach einigen hundert Metern im kaum griffigen Schnee. Mittlerweile waren Kräfte der FF St. Agatha mittels Skidoo an der Hütte angelangt. Teile der Holzverschalung um den Kamin mussten entfernt werden und mittels Wärmebildkamera erfolgte eine Kontrolle der betroffenen Region.

 

Startseite