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Zwei Mal Brandalarm an einem Tag

Noch während die Aufräumarbeiten vom Hallenfest im Gange waren, wurde die FF Bad Goisern am Vormittag des 9. Juli zu einem Alarm der automatischen Brandmeldeanlage in die Kuranstalt Hanuschhof gerufen. Die mit dem Schweren Löschfahrzeug ausgerückte Mannschaft konnte kurz nach dem Eintreffen einen Täuschungsalarm durch Wasserdampf als Ursache für die Auslösung feststellen.
Gegen Abend gab es dann schon den nächsten Alarm. In der Nachbargemeinde Obertraun war es in der Kaserne am Oberfeld (Krippenstein) zu einer plötzlichen Verrauchung über mehrere Stockwerke gekommen.

Von der FF Obertraun wurde in der Folge die FF Bad Goisern mit der Wärmebildkamera und dem Belüftungsgerät an die Einsatzstelle im Hochgebirge gerufen. Mittels Seilbahn gelangten die Einsatzkräfte schließlich zum Kasernengebäude. Mit Hochleistungslüftern wurde das Gebäude wieder rauchfrei gemacht, während mit der Wärmebildkamera nach der Ursache für den Qualm gesucht wurde. Ein abgebrannter Motor in der Lüftungsanlage konnte schließlich als Ursache eruiert werden. Im Einsatz standen die Feuerwehren Obertraun und Hallstatt, seitens der FF Bad Goisern waren 5 Mann mit ELF und dem neuen Kommandofahrzeug ausgerückt.

 

Holzverarbeitungsmaschine in Vollbrand

Einen langen Anfahrtsweg über schmale und steile Forststraßen mussten die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha am Nachmittag des 13. Juli erst bewältigen, um schließlich einen in Vollbrand stehenden Radbagger löschen zu können. Der Lenker der Holzverarbeitungsmaschine war im Bereich des Raschbergs auf rund 1400 m Seehöhe mit der Aufarbeitung eines Windwurfs beschäftigt, als das Gerät plötzlich in Brand geriet. Aufgrund der entlegenen Örtlichkeit konnten sich die Flammen schließlich auf die gesamte Maschine und angrenzende Baumstämme ausbreiten.
Vom ersteintreffenden Vorausfahrzeug der FF St. Agatha wurden sogleich erste Löschmaßnahmen eingeleitet. Von den nachrückenden Atemschutztrupps der Tanklöschfahrzeuge (SLF-A Goisern Anfahrtsdauer 23 Minuten) wurde dieser Erstangriff durch die weitere Vornahme von zwei Mittelschaumrohren unterstützt. Nachdem die Feuerwehrmänner vorerst die Flammen ersticken konnten, galt es in der Folge eine Rückzündung durch die große Hitzeeinwirkung auf den Diesel- und Hydrauliköltank zu verhindern. Dazu musste das gesamte Gerät mit ausreichend Wasser über einen längeren Zeitraum gekühlt werden. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera wurden diese Maßnahmen kontrolliert. Seitens der FF Bad Goisern waren 26 Mann (incl. Bereitschaft) mit Kommando, SLF, RLF, GTLF 10.000 sowie Unimog mit Schlauchanhänger im Einsatz.

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Wasserversorgung und Ordnerdienst Salzkammergut Mountainbike Trophy

Die FF Bad Goisern stellte am 13. und 14. Juli Ordner für die Verkehrsregelung bei der Salzkammergut-Mountainbike-Trophy ab. Am Renntag musste dann auch für die Wasserversorgung bei der Waschstation für die Mountainbikes gesorgt werden. Unser GTLF und ein weiterer Tankwagen dienten hierbei als Pufferspeicher, mittels SLF-A 4000 wurde in 18 Fahrten das benötigte Wasser angeliefert.

 

Im Mühlbach gelandet

Im Bereich des Kurparks war ein Lenker mit seinem Fahrzeug im Retourgang aus einer Hauseinfahrt gefahren. Vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers endete das Fahrmanöver erst nach Überquerung eines Grünstreifens und einer kleinen Steinmauer im Mühlbach. Dort saß der Audi schließlich mit der Bodenplatte an der Uferböschung fest – mit dem Fahrzeugheck im Wasser. Der Kraftstofftank blieb bei dem Missgeschick glücklicherweise unbeschädigt. Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte befand sich der Lenker noch hinterm Steuer. Dieser wurde dann mit Unterstützung der Feuerwehr aus seinem Auto auf sicheren Boden geleitet. Vorsichtiges Arbeiten war dann bei der Bergung angesagt, um weitere Beschädigungen an dem Kombi zu verhindern.

Da ein Zufahren mit dem Kranfahrzeug über einen schmalen Weg möglich war, wurde eine schonende Bergung mittels Bergekran und Lasttraverse vorgenommen. Das Unterlegen von Holzpfosten erleichterte diese Maßnahmen. Von der FF Bad Goisern waren zehn Mann mit dem Kommandofahrzeug, LAST, ELF und Unimog eingesetzt, seitens der Polizeiinspektion Bad Goisern zwei Beamte mit einem KFZ.

 

Vermeintlicher Kirchturmbrand

Gottlob als Täuschungsalarm stellte sich eine Alarmierung für die Goiserer Feuerwehren am Abend des 25. Juli heraus. Ein Anrufer hatte über Notruf eine Rauchentwicklung beim Kirchturm in St. Agatha gemeldet. Im Goiserer Feuerwehrhaus anwesende Kameraden konnten daraufhin unverzüglich die Alarmierung der Feuerwehren des Pflichtbereichs vornehmen und mit den ersten Fahrzeugen - SLF und Hubsteiger - ausrücken. Vorort konnte dann jedoch rasch Entwarnung gegeben werden. Bauarbeiter waren bei Sanierungsarbeiten am Turm mit einem Hochdruckreiniger beschäftigt - der entstehende Wassernebel dürfte die vermeintliche Rauchentwicklung vorgetäuscht haben.

Nach kurzer Erkundung konnten die Feuerwehren St. Agatha und Bad Goisern wenig später wieder einrücken, die ebenfalls alarmierten Wehren Lasern, Ramsau und Weißenbach brauchten nicht mehr ausrücken. Seitens der FF Bad Goisern waren 32 Mann (incl. Bereitschaft) mit SLF, Hubsteiger und Kommandofahrzeug im Einsatz.

 

Vandalenakt sorgte für Feuerwehreinsatz

Zwei im Mühlbach versenkte Abfallcontainer bescherten der Goiserer Feuerwehr am 29. Juli einen sonntäglichen Feuerwehreinsatz. In den Nachtstunden hatten bislang unbekannte Täter zwei Müllcontainer des Parkbades scheinbar aus Jux und Tollerei in den nahen Mühlbach gerollt. Nun lagen die beiden Behälter im Bereich des Kurparks in dem Gewässer und passten sich so für viele Spaziergänger und Gäste nicht gerade schön ins Landschaftsbild. Seitens der Polizei wurde schließlich die FF Bad Goisern um Hilfeleistung ersucht. Mittels Hebevorrichtung der Drehleiter fischten die Feuerwehrmänner die Container wieder aus dem Wasser. Sollten die Täter ausgeforscht werden können, werden sie sicherlich auch mit einer Kostenübernahme für den Feuerwehreinsatz rechnen müssen.

 

Wespenplage hält Feuerwehr auf Trab

Auch wenn die letzte Zeit im August mit "Alarmeinsätzen" eher ruhig war, so war eine Hand voll Kameraden dennoch fleißig im Dienste der Bevölkerung unterwegs. Über 40 Mal musste in den vergangenen Wochen der "Weps´n Trupp" der Goiserer Feuerwehr schon ausrücken, um der vielfach verängstigten Bevölkerung zu Hilfe zu eilen. Da manche Menschen allergisch auf Wespenstiche reagieren, wird oft flugs die Feuerwehr gerufen, um die Behausungen der stacheligen Brummer zu beseitigen. Vermutlich durch den milden Winter scheint man beinahe schon von einer "Wespenplage" sprechen zu können. "Seit einigen Wochen sind wir zeitweise sogar mehrmals täglich unterwegs, um mit unserer speziellen Schutzausrüstung den Ungetümen zu Leibe zu rücken", weiß ein Feuerwehrmann zu berichten. "Oftmals müssen wir mühsam die Nester unter Holzverkleidungen und Dämmmaterial ausräumen. Manchmal sogar in luftiger Höhe mit Hilfe unserer Drehleiter." Auch High-Tech kommt dabei zum Einsatz, denn mit der Wärmebildkamera können die Nester ganz gezielt hinter Holzverschalungen aufgespürt werden.
Bei den nicht ganz ungefährlichen Einsätzen bedient sich der "Weps`n-Trupp" eines für Mensch und Tier ungefährlichen Insektenschutzmittels, welches jedoch für die Plagegeister rasch zum Tode führt.

 

Überschwemmung bei Wohnhaus

Die heftigen Regenfälle sorgten gegen Mittag des 6. September für einen Einsatz der
FF Bad Goisern. Ein an ein Wohnhaus angrenzender Regenwasserschacht konnte die ankommenden
Wassermassen nicht mehr aufnehmen und so ergoss sich ein kleiner Bach direkt entlang der
Hausmauer. Als Erstmaßnahme wurden Sandsäcke ausgelegt, um das Wasser vom Haus
wegzuleiten. Bei genauerer Inspektion des Abflusses zeigte sich, dass dieser durch
angeschwemmt Äste und Schotter verlegt war. Einem Feuerwehrmann gelang es schließlich, per
Hand das Schwemmgut zu entfernen und wieder einen geregelten Wasserabfluß herzustellen.
Eingesetzt waren acht Mann mit ELF, Unimog und Anhänger, Einsatzende 12:50 Uhr.

 

Überfluteten Keller ausgepumpt

Weil die hauseigene Tauchpumpe plötzlich ihren Dienst versagte, füllte sich am 11. September 2007 der Keller eines Jugendgästehauses in der Folge mit (Grund-)Wasser. Beim Eintreffen der herbeigerufenen Feuerwehrkräfte stand das Wasser rund 10cm hoch in den Kellerräumen, wo sich u.a. auch ein Garderobenraum befand. Mittels Flachsaugeinrichtung einer Tauchpumpe und Zuhilfenahme eines Naßsaugers konnte das eingedrungene Wasser in dem rund einstündigen Einsatz wieder aus den Kellerräumen gepumpt werden.

 

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