Einsätze - Ausbildung - Mannschaft - Jugend - Ausrüstung - Events - Interessantes - Archiv

 
 

Brandalarm am Bahnkörper

Einen nicht alltäglichen Brandeinsatz galt es für die FF Bad Goisern am Nachmittag des 13. April zu bewältigen. Nahe des Bahnhofes Jodschwefelbad war ein Brand am Gleiskörper der ÖBB gemeldet worden. Aufgrund einer fehlenden Zufahrtsmöglichkeit zur angegebenen Brandstelle machte sich schließlich ein Trupp zu Fuß vom Bahnhof aus auf den Weg zum Löscheinsatz. Rund 500 Meter musste dabei das mitgenommene Kleinlöschgerät entlang der Geleise geschleppt werden, ehe der eigentliche Grund des Einsatzes - ein brennender Bahnschweller - dann erreicht werden konnte. Mittels Hochdrucklöscher konnten die Feuerwehrmänner den Brand schließlich rasch löschen und eine weitere Brandausbreitung verhindern.

 

Entstehungsbrand am Abstellgleis

Abermals zu einem Brandeinsatz an einem Bahnkörper wurde die FF Bad Goisern am Abend des 27. April gerufen. Diesmal war es zu einem Brand auf einem Abstellgleis nahe des Bahnhofes Bad Goisern gekommen. Unter einem hölzernen Transportwagen war darunter befindliches Altholz aus vorläufig unbekannter Ursache in Brand geraten. Vom Bahnhofsvorstand wurde schließlich die FF Bad Goisern alarmiert, welche wenig später unter Einsatz eines mobilen Hochdrucklöschers dem Spuck ein rasches Ende bereiten konnte. Mittels Schanzwerkzeug wurde das Brandgut noch umgegraben und unter Vornahme eines Hochdruckrohres von einem Tanklöschfahrzeug die Brandstelle ausgiebig abgelöscht.

 

Blitzsauberes Altersheim

Gerade noch rechtzeitig vorm großen Umzugstag ins neue Altenheim wurde an die FF Bad Goisern die Bitte herangetragen, sämtliche Wege und Zufahrtsstraßen von Verschmutzungen und feinem Sand zu säubern. Insgesamt sieben Mann waren mit drei Tanklöschfahrzeugen in den Abendstunden des 16. Mai ausgerückt und nahmen die gestellte Aufgabe sogleich mit mehreren Hochdruckrohren in Angriff. Nach zwei Stunden konnten die Arbeiten schließlich beendet werden. Nicht nur im Inneren sondern auch schon vor dem Betreten des Gebäudes werden die "neuen" Bewohner beim großen Einzug am 17. Mai nun ein blitzsauberes neues Wohnheim vorfinden.

 

Wohnungsbrand in Obersee

Zu einem Wohnungsbrand in einem Bauernhaus wurden um die Mittagszeit des 23. Mai die Goiserer Feuerwehren alarmiert. In der Ortschaft Obersee war es in der Küche im Bereich des Kachelofens zu einem Brand gekommen. Eine ältere Bewohnerin verletzte sich dabei und musste in der Folge vom Roten Kreuz ins LKH Bad Ischl eingeliefert werden. Der Brand selbst konnte von den Feuerwehren St. Agatha und Bad Goisern rasch unter Kontrolle gebracht und eine weitere Brandausbreitung in dem Raum verhindert werden. Der Schaden blieb auf einige Einrichtungsgegenstände beschränkt. Mittels Belüftungsgerät wurde schließlich das Gebäude wieder rauchfrei gemacht.

 

Von einem Brandmeldealarm zum Nächsten

Ereignisreich gestaltete sich der Samstagnachmittag, 9. Juni für die Kameraden der FF Bad Goisern. Nachdem erst kurz zuvor zwei Gruppen die Technische Hilfeleistungsprüfung mit Erfolg bestanden hatten, zog ein Sommergewitter mit Blitz und Donner über das Goiserertal. Nur wenig später langte schon der erste Alarm bei der Feuerwehr Bad Goisern ein: die Landeswarnzentrale alarmierte die Feuerwehr, nachdem die Brandmeldeanlage im derzeit leer stehenden Kurhotel angeschlagen hatte. Die noch im Feuerwehrhaus anwesenden Kameraden konnten binnen kürzester Zeit ausrücken. Bei der Erkundung vorort konnte bei der Nachschau relativ rasch eine Fehlalarmierung festgestellt werden. Noch während dieses Einsatzes langte abermals ein Brandmeldealarm ein, diesmal von der Kuranstalt Hanuschhof. Das Schwere Löschfahrzeug und der Hubsteiger fuhren zum Folgeeinsatz, während das ELF den Einsatz beim Kurhotel beendete. Auch beim zweiten Einsatzobjekt konnte eine Fehlalarmierung - welche möglicherweise in Verbindung mit dem Gewitter zu sehen war - als Ursache für den Alarm ermittelt werden.

 

Gefährlicher Zwischenfall mit Raftingboot

Großes Glück hatte die Besatzung eines Raftingbootes in Bad Goisern, als sie am Nachmittag des 22. Juni die Wehranlage bei der Goisererbrücke passieren wollte. Aufgrund des zum Unfallzeitpunkt erhöhten Wasserstandes des Traunflusses blieb das Boot mitsamt den Insassen durch die Kräfte eines Wasserstrudels bei der Wehranlage hängen. Für die Insassen - einen Bootsführer und acht Kinder einer Jugendgruppe - gab es nun kein Vor oder Zurück, sie waren mehr oder weniger von den Wassermassen eingeschlossen. Aus lauter Angst sprangen drei Kinder schließlich in die Traun und versuchten ans rettende Ufer zu gelangen. Mittlerweile wurde auch die FF Bad Goisern von einem Passanten über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Da sich gerade mehrere Kameraden im Feuerwehrhaus aufhielten, konnte unverzüglich zur Menschenrettung ausgerückt werden.

Am Einsatzort hatten in der Zwischenzeit weitere Bootsführer bereits eine Rettungsaktion durch das Zuwerfen eines Seiles gestartet. Durch die Unterstützung der Feuerwehrmänner gelang es schließlich, alle acht Insassen ans Ufer zu retten. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurden die teilweise unterkühlten Jugendlichen von der Feuerwehr betreut und mit Jacken und Decken gewärmt. Nach ärztlicher Untersuchung konnten sie allesamt in häusliche Pflege entlassen und durch die Feuerwehr in ihr Quartier gefahren werden.

 

Brandverdacht in Kirche

Weil am 28. Juni von einer Passantin in der katholischen Kirche eine Rauchentwicklung bemerkt wurde, verständigte sie daraufhin die Feuerwehr Bad Goisern. Als die Einsatzkräfte wenig später mit ELF, Tank 1 und Drehleiter beim Gotteshaus eintrafen, konnte auch relativ rasch eine Ursache für den Rauch festgestellt werden. Zwei an der Wand montierte Scheinwerfer waren überhitzt und abgebrannt. Von den Feuerwehrmännern wurden die Lampen demontiert und mittels Wärmebildkamera eine Kontrolle der näheren Umgebung bezüglich Hitzeabstrahlung vorgenommen.

 

Startseite