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PKW-Ausrutscher endete auf Böschungskante

Eine gehörige Portion Glück hatte ein Fahrzeuglenker in den Abendstunden des 2. Jänner in Bad Goisern, als er in der Ortschaft Posern in einem steilen Straßenstück unterwegs war. Aufgrund von Straßenglätte durch Neuschnee blieb das Fahrzeug hängen und rutschte plötzlich wieder retour den Berg hinunter. Erst an einer Böschungskante endete die Rutschpartie - nur knapp bevor der Lenker samt Fahrzeug über einen Steilhang gestürzt wäre. Als Helfer in dieser misslichen Lage wurde schließlich die Feuerwehr Bad Goisern zur Bergung gerufen. Nach dem Anbringen einer Umlenkrolle an einem Baum konnten die Feuerwehrmänner mittels Seilwinde des Bergefahrzeuges "Unimog" den PKW wieder behutsam auf die Straße zurückziehen. Schließlich wurde das Fahrzeug dann noch gesichert durch den Unimog mit vier montierten Schneeketten quasi "an der Leine" vorsichtig zu Tal gebracht.

 

PKW-Brand in Goisern

Am 16. Jänner wurde die FF Bad Goisern von der Landeswarnzentrale zu einem PKW-Brand in die Bahnhofstraße alarmiert. Während der Fahrt entwickelte sich im Fahrzeug Rauch, nach dem Stehenbleiben geriet der Motorraum in Brand. Von einem in die Feuerwehrzeugstätte einrückenden Feuerwehrmann wurde mit dem Feuerlöscher seines Schulbusses die erste Löschhilfe vorgenommen, ein zweiter Feuerwehrmann setzte ebenfalls den Feuerlöscher seines Autos ein. Der Brand konnte schließlich vom SLF der Feuerwehr endgültig abgelöscht werden. Das ausgetretene Mineralöl wurde von der Feuerwehr gebunden und eine Ölverschmutzung des nahe gelegenen Mühlbachs verhindert werden.

 

Orkanböen wüteten auch in Bad Goisern

Während die Nachtstunden im Gemeindegebiet Bad Goisern bezüglich Sturmschäden relativ glimpflich vorübergegangen waren, so dürfte sich der Sturm seine Energie für den folgenden Tag (19. Jänner) aufgespart haben. Während anderswo schon aufgeatmet wurde, schlug Orkan "Kyrill" am erst Freitag in den Vormittagsstunden in Bad Goisern so richtig zu.

Zahlreiche Bäume hatten den Sturmspitzen plötzlich nicht mehr standgehalten und fielen nach und nach in Stromleitungen und über Straßen. Dort und da kamen Bäume auch auf Häusern zum Liegen. Ein großflächiges Dach einer neu errichteten Produktionshalle wurde heruntergerissen. Gegen Mittag musste die Goiserer Ortsumfahrung gesperrt werden, nachdem mehrere abgerissene Bäume über die Fahrbahn gestürzt waren. Mittels Kettensägen konnten die Feuerwehrkräfte die Straße aber wieder rasch von den Hindernissen beseitigen. Immer wieder mussten die Feuerwehrmänner über die Drehleiter auf Dachflächen steigen, um ausgerissene Blechabdeckungen wieder anzunageln. Zu einer besonders gefährlichen Situation war es dann am frühen Nachmittag gekommen, als die Einsatzkräfte gerade damit beschäftigt waren, das abgedeckte Dach eines Wohnhauses mit Planen zu verschließen. Heftigste Windböen rissen angebrachte Planen wieder aus ihren Befestigungen, Dachteile der benachbarten Häuser folgen den Feuerwehrmännern plötzlich um die Köpfe. Nur mit einer gehörigen Portion Glück und aufgrund zahlreicher Sicherungsmaßnahmen war zu keinen Verletzten oder Schäden an den Einsatzfahrzeugen gekommen. Erst einige Zeit später konnte das Dach dann in einem zweiten Anlauf provisorisch geschlossen werden.

 

Sturmeinsatz in Ramsau

Zu einem weiteren Sturmeinsatz wurden die FF Bad Goisern und FF Ramsau in der Nacht des 20. Jänners in die Ortschaft Ramsau gerufen.

 

Winterliche PKW-Bergung

Kurz nach 13:00 Uhr wurden am 27. Jänner die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha von der Landeswarnzentrale zu einer PKW-Bergung in der "Pratscher Rei´n" alarmiert. Ein PKW war aufgrund der winterlichen Fahrbahnbedingungen in der Kurve ins Schleudern gekommen und von der Straße gerutscht. Eine gehörige Portion Glück war dennoch dabei, denn nur wenige Zentimeter von einem Baum entfernt kam das Fahrzeug schließlich unversehrt in der Böschung zum Stillstand. Mittels Heckseilwinde des Unimog konnte die Bergung rasch vorgenommen werden. Einsatzende war 13:30 Uhr.

 

Busbergung beim Stephaneum

Die rutschigen Straßenverhältnisse machten am Nachmittag des 27. Jänner gleich nochmals einen Einsatz der FF Bad Goisern notwendig. Ein Reisebus war auf der bergwärts führenden Zufahrt zum Stephaneum hängen geblieben und retour gerutscht. Auch hier hatte der Lenker großes Glück, denn nur ein Stückchen mehr und der Bus wäre über eine steile Böschung gekippt. Mit Unterlegkeilen wurde das Fahrzeug vorerst gegen ein weiteres Abrutschen gesichert, ehe er dann unter Einsatz der Seilwinde des Lastfahrzeuges geborgen und am Seil gesichert talwärts verbracht werden konnte. Im Einsatz standen sieben Mann der FF Bad Goisern mit RLF und Last, Einsatzende 17:05 Uhr.

 

Kaminbrand in Bad Goisern

Keine Sonntagsruhe gab es am 28. Jänner 2007 für die Männer der FF Bad Goisern, als es am Nachmittag durch Ablagerungen in einem Rauchfang zu einem Kaminbrand gekommen war. Anfängliche Schwierigkeiten bereitete den Einsatzkräften jedoch der angegebene Einsatzort; laut Alarm sollte der Brand in der Ortschaft Ramsau sein, weshalb auch die örtlich zuständige FF Ramsau zusätzlich alarmiert worden war.

Am Weg zur angegebenen Adresse wurden die Kräfte dann jedoch von Passanten auf ein Haus in der Ramsaustraße im Ortszentrum aufmerksam gemacht, bei dem aus dem Rauchfang Funken sprühten. Nach kurzer Rückfrage konnte schließlich dieses Objekt als die richtige Einsatzadresse eruiert werden. Der Rest war für die Feuerwehrmänner dann Routine. Im Haus wurde die Umgebung des Rauchfanges unter anderem mit der Wärmebildkamera auf Hitzeabstrahlung kontrolliert, während vor dem Haus der Hubsteiger in Stellung ging und ein Brandschutz mittels Hochdruckrohr aufgebaut wurde. Vom Korb aus entfernten die Feuerwehrmänner dann einen Teil des Glutstockes im Kamin, den Rest erledigte dann der herbeigerufene Rauchfangkehrer. Seitens der FF Bad Goisern waren 21 Mann mit SLF, RLF, Hubsteiger, Drehleiter und ELF im Einsatz.

 

Fahrzeugbrand bei Tankstelle

Zu einem Fahrzeugbrand auf dem Betriebsgelände einer Tankstelle in Bad Goisern war es am Nachmittag des 3. Februar gekommen. Der Lenker eines PKW hatte sein Fahrzeug eben erst am Parkplatz abgestellt, als nur wenig später bereits Rauch aus dem Motorraum drang. Mit mehreren Feuerlöschern wurde vorerst versucht, den Brand zu löschen, was jedoch leider nicht gelang. Bereits vier Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha mit Tanklöschfahrzeugen ein und nahmen die Brandbekämpfung mit Hochdruckrohren und Löschschaum vor.

Diese Maßnahmen brachten einen raschen Erfolg, sodass eine weitere Brandausbreitung auf das gesamte Fahrzeug und eine Gefährdung der Tankstelle verhindert werden konnte. Da sich die Motorhaube durch die Hitzeeinwirkung nicht mehr auf herkömmlichem Weg öffnen ließ, musste diese unter Einsatz von Brechwerkzeug für die Nachlöscharbeiten gewaltsam geöffnet werden.

 

Alte Dame aus Luft befreit

Eigentlich wollte eine Goiserer Pensionistin in den Morgenstunden des 13. Februar nur mit dem Aufzug ein Stockwerk höher fahren, als der Lift samt der Dame plötzlich seinen Dienst versagte und stecken blieb. Die Eingeschlossene versuchte vorerst vergeblich auf ihre Notlage aufmerksam zu machen, denn niemand hörte ihre Rufe im Stiegenhaus. Erst durch das Betätigen einer Notruftaste im Lift und der Alarmweiterleitung an die Feuerwehr konnte sie auf ihre verzwickte Lage aufmerksam machen. Die herbeigerufene Feuerwehr Bad Goisern hatte die Lage dann aber rasch im Griff.

Nach beruhigenden Worten und der Lokalisation der stecken gebliebenen Liftkabine konnten die Feuerwehrmänner die sichtlich aufgeregte und geschwächte Pensionistin bereits drei Minuten nach dem Eintreffen aus dem Aufzug befreien. Bis zur Ankunft eines vorsorglich gerufenen Arztes wurde die Dame von einem Feuerwehr-Sanitäter betreut.

 

Brandmeldealarm in Kuranstalt

Zu einem Einsatz ausgelöst durch die automatische Brandmeldeanlage in der Kuranstalt Hanuschhof wurden am Vormittag des 13. März die Männer der FF Bad Goisern alarmiert. Wie bei derartigen Einsätzen vorgesehen rückten wenig später Kräfte mit dem Schweren Löschfahrzeug SLF und dem Hubsteiger zum angegebenen Objekt aus. Wenngleich schon kurz nach der Ankunft wieder Entwarnung gegeben werden konnte, so hatte es sich diesmal nicht um einen Fehlalarm gehandelt. Denn im Küchenbereich war es bei einem Dampfgarer durch einen Defekt zu einem Entstehungsbrand gekommen, durch dessen Rauchentwicklung der Brandmelder angeschlagen hatte.

Bis zum Eintreffen der Feuerwehr konnten Haustechniker die Lage jedoch rasch unter Kontrolle bringen und das Gerät ausbauen. Ein Einschreiten der Feuerwehr war nicht mehr notwendig. Einmal mehr zeigt dieses Beispiel daher, wie sinnvoll funktionierende Brandmelder - auch für das Eigenheim - zur Bewahrung vor größeren Schäden und zur Rettung von Menschenleben sein können. Sogenannte "Home-Rauchmelder" auch für Ihre eigene Wohnung kosten nur wenige Euro und sind in einigen Ländern teilweise sogar schon verpflichtend einzubauen. Eine durchaus sinnvolle Investition, die wir aus Sicht der Feuerwehr nur unterstützen können!
 

Verkehrsunfall löste Suchaktion aus

Der nochmalige Wintereinbruch dürfte in der Nacht des 20. März vermutlich Auslöser für einen Verkehrsunfall auf der Goiserer Ortsumfahrung gewesen sein, der sich für die Einsatzkräfte etwas abseits der "normalen Routine" gestaltete. Ein PKW-Lenker war mit dem Fahrzeug plötzlich ins Schleudern geraten und in der Folge gegen einen Betonsockel geprallt, von wo aus das Fahrzeug schließlich wieder auf die Fahrbahn zurückgeschleudert wurde. Während das Fahrzeug auf der Beifahrerseite schwerst beschädigt wurde, überstand der Lenker den Unfall mit leichten Verletzungen, die vom Roten Kreuz und einem praktischen Arzt erstversorgt wurden.
Bis hierhin war der ganze Einsatz eigentlich Routinearbeit für die Einsatzkräfte, wenn sich nicht noch zwei kleine Hunde zum Zeitpunkt des Unfalls im Fahrzeug befunden hätten. So musste schließlich auch noch ein Tierarzt an die Unfallstelle gerufen werden, um einen offensichtlich verletzten Hund zu behandeln. Vom zweiten Tier fehlte vorerst jedoch jede Spur, dieses war vor lauter Schreck einfach davongelaufen. So musste bei heftigem Schneefall eine nächtliche Suchaktion unter anderem mit Hilfe der Wärmebildkamera eingeleitet werden. Wenig später konnte der kleine Hund dann wohlbehalten in der Umgebung der Unfallstelle aufgefunden werden. Zeitgleich zur Suchaktion wurde von den Feuerwehrkräften das verunfallte Fahrzeug mittels Seilwinde von der Fahrbahn geborgen und ausgelaufene Betriebsmittel mittels Ölbindemittel gebunden. Einsatzende war für die 15 Mann der FF Bad Goisern um 23.20 Uhr.

 

Sieben Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall

Gleich sieben zum Teil schwer verletzte Personen hat ein Verkehrsunfall am Nachmittag des 26. März auf der Goiserer Ortsumfahrung gefordert. Aus bislang ungeklärter Ursache war es zu einem Frontalzusammenstoß zweier PKW gekommen, wobei ein Fahrzeug in gefährlicher Schräglage im Straßengraben erst zum Stillstand kam. Ein Großaufgebot an Rettungskräften und Notärzten war erforderlich, um die zahlreichen Fahrzeuginsassen zu versorgen. Rotes Kreuz und Feuerwehr arbeiteten dabei Hand in Hand, um die Verletzten aus dem im Graben liegenden Fahrzeug zu retten und anschließend über die Böschung zu den Rettungsfahrzeugen zu transportieren.

Parallel dazu wurde durch die Feuerwehr der Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt. Um die Straße möglichst rasch wieder für den Verkehr freigeben zu können, musste die FF Bad Goisern zwei Bergefahrzeuge einsetzen. Während ein Fahrzeug rasch mittels Seilwinde geborgen werden konnte, musste hingegen der zweite PKW vorsichtig mittels Bergekran und Lasttraverse aus dem Straßengraben gehievt werden. Nach Beendigung der Arbeiten, dem Binden ausgelaufener Betriebsstoffe und der Unfallaufnahme durch die Polizei konnte die B 145 nach rund 45 Minuten Totalsperre wieder für den Verkehr freigegeben werden.

 

Balkonbrand rechtzeitig entdeckt

Der Aufmerksamkeit eines Nachbarn ist es zu verdanken, dass in Bad Goisern ein Entstehungsbrand auf einem Balkon in den Nachmittagsstunden des 28. März rechtzeitig entdeckt worden ist. Auf dem Balkongeländer im 2. Stock eines Wohnhauses war es zu dem Brand gekommen, der von einer Blumenkiste bereits auf die hölzerne Balkonkonstruktion übergegriffen hatte. Engagierte erste Löschmaßnahmen durch Privatpersonen konnten bis zum Eintreffen der Feuerwehrkräfte jedoch Schlimmeres verhindern. Seitens der FF Bad Goisern mussten lediglich noch Nachlöscharbeiten mittels eines Hochdrucklöschers durchgeführt werden, ehe die Einsatzstelle kurz vor 15:00 Uhr wieder verlassen werden konnte.

Von der Landeswarnzentrale in Linz wurden alle fünf Freiwilligen Feuerwehren des Gemeindegebietes mit rund 60 Mann alarmiert, wobei die FF Bad Goisern mit SLF, RLF, GTLF 10.000, Drehleiter und Hubsteiger ausgerückt war. Alles in allem muss man bei diesem Brandgeschehen dennoch von einer gehörigen Portion Glück sprechen, denn ein Übergreifen des Brandes auf die Holzverschalung und den Dachstuhl wäre nur mehr eine Frage der Zeit gewesen…

 

Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall

Nach einem Zusammenstoß eines LKW mit einem VW-Pritschenwagen wurde am 30. März die FF Bad Goisern zum Binden von ausgelaufenen Betriebsflüssigkeiten und zur Fahrbahnreinigung alarmiert. Mittels Ölbindemittel konnte die Rutschgefahr auf der Fahrbahn beseitigt und die Straße nach kurzer Einsatztätigkeit wieder für den Verkehr freigegeben werden.

 

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