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Hilfeleistung bei Großbrand

Zu einer nachbarlichen Hilfeleistung in St. Wolfgang wurden am Nachmittag des 18. Juli neben den örtlichen Wehren auch Feuerwehren aus den Pflichtbereichen Bad Ischl und Strobl sowie die FF Bad Goisern im Rahmen der Alarmstufe 2 alarmiert. Seitens der FF Bad Goisern rückten acht Mann mit dem schweren Löschfahrzeug SLF-A 4000 und dem Hubsteiger nach St. Wolfgang aus. Im Wirtschaftstrakt eines Bauernhauses war ein Brand ausgebrochen, der aufgrund der widrigen Windverhältnisse in der Folge auf das angebaute Wohnhaus übergegriffen hatte.

Im kombinierten Innen- und Außenangriff nahmen die Einsatzkräfte die Brandbekämpfung vor, welche im Gebäudeinneren hauptsächlich unter schwerem Atemschutz vorgenommen wurde. Mehrere Zubringleitungen von Hydranten und dem Wolfgangsee mussten zum Einsatzort verlegt werden. Während die örtlichen Kräfte noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt waren, konnte die FF Bad Goisern um 18:00 Uhr den Einsatz beenden.

 

Waldbrand in Ebensee - Tag 1

Abermals zu einem Brandeinsatz wurde in den Mittagsstunden des 19. Juli die FF Bad Goisern alarmiert. In der Gemeinde Ebensee war es im Bereich des Brombergs/Übelgrabens zu einem Waldbrand gekommen. Aufgrund der Unzugänglichkeit des Geländes wurde neben Feuerwehren aus dem Pflichtbereich Ebensee auch der Waldbrandstützpunkt Bad Goisern / St. Agatha alarmiert. Mit dem notwendigen Spezialgerät rückten sich die Feuerwehren in Richtung Offensee wenig später aus. Nach einem Erkundungsflug traf man die Entscheidung, aufgrund der Steilheit des Geländes die Löschmaßnahmen aus der Luft vorzunehmen. Dazu wurde ein Bundesheer-Hubschrauber herangezogen, mit dem mittels Löschwassercontainern Wasser über dem Brandherd abgeworfen wurde.

In weiterer Folge wurden diese Maßnahmen noch durch eine zweite Maschine unterstützt.

Die Befüllung der Container erfolgte mittels Pumpen von einem Bach. Derzeit (Stand 18:00 Uhr) sind die Löschmaßnahmen noch im Gange, eine Weiterführung der Maßnahmen am folgenden Tag ist wahrscheinlich notwendig.
 

Waldbrand in Ebensee - Tag 2

Bereits den zweiten Tag standen am 20. Juli Einsatzkräfte im Löscheinsatz im Gebiet des Brombergs in Ebensee. Vorerst wurden die Löschmaßnahmen wieder per Wasserabwurf von zwei Bundesheer-Hubschraubern durchgeführt. In den Nachmittagsstunden wurde dann der Entschluss gefasst, bodengebundene Löschgeräte und Mannschaft direkt in das Einsatzgebiet zu fliegen. Der Auffangbehälter der FF Bad Goisern wurde im unwegsamen Gelände stationiert, per Tragkraftspritze wurde das Löschwasser aus dem Behälter entnommen und über Löschleitungen schließlich zu den Brandherden gefördert. Der Löschwassertransport erfolgte über Flugcontainer der FF St. Agatha, welche im Tal per Pumpe von einem Bach befüllt wurden. Die Brandbekämpfung im steilen Gelände selbst konnte nur mit Sicherungsmaßnahmen durch Bergretter erfolgen. Auch am 21. Juli ist es notwendig, den Einsatz fortzuführen.

 

Waldbrand in Ebensee unter Kontrolle

Am 3. Einsatztag wurde beim Waldbrand in Ebensee den Mannschaften wieder einiges abverlangt. Insgesamt drei Hubschrauber - darunter auch eine Black Hawk - kamen dabei zum Einsatz. Während mit den beiden Agusta Bell 212 Wasserflüge mit den 500-Liter-Behältern zum Auffangbehälter am Berg durchgeführt wurden, kam erstmalig ein 3000-Liter-Löschbehälter am Haken der Black Hawk zum Einsatz. Hierbei wurde das Wasser direkt aus dem Offensee geschöpft und dann über den Brandherden abgeworfen. Parallel dazu waren Feuerwehrkräfte - gesichert durch Bergretter - im Gelände mit Löschleitungen und Löschrucksäcken unterwegs, um die Brandherde in der Humusschicht des Bodens auszugraben und abzulöschen. Rund 20 Mann waren den ganzen Tag über direkt im Gelände mit der kräfteraubenden Arbeit beschäftigt. Über eine Weiterführung des Einsatzes wird dann je nach Entwicklung der Lage entschieden, vorerst scheint der Brand aber unter Kontrolle zu sein. Aufgeflogene Gerätschaften befinden sich für ein neuerliches Aufflackern von Glutnestern noch am Berg.

Am Samstag, dem 4. Einsatztag wurde dann die Brandbekämpfung fortgesetzt und zu einem (vorläufigen) Ende gebracht. Nach Kontrollen am Sonntag, 23. Juli wurde das "Brand aus" gegeben.

 

26. und 27. Juli: der Einsatz geht weiter

Nachdem am Sonntag, 23. Juli das offizielle "Brand aus" nach einem viertägigen Löscheinsatz gegeben werden konnte, dürften hartnäckige Glutnester zum Wiederaufflammen des Waldbrandes im Offensee-Gebiet am Dienstag, 25. Juli 2006 geführt haben. Neben den Feuerwehren aus dem Pflichtbereich Ebensee waren wieder Kräfte des Waldbrandstützpunktes Bad Goisern/St. Agatha und sogar Kräfte des Stützpunktes Scharnstein sowie Feuerwehren aus dem Pflichtbereich Bad Ischl im Einsatz. Mit dem Lastfahrzeug wurden wieder die benötigten Gerätschaften zum Landeplatz transportiert.

Insgesamt fünf Hubschrauber (drei Agusta Bell 212, eine Alloutee III sowie eine Black-Hawk) wurden aufgrund des großflächigen Brandgebietes vom Bundesheer ins Einsatzgebiet entsandt. Folgedessen war es auch notwendig, mehrere Stationen zur Befüllung der Löschcontainer einzurichten. Wegen der hohen Flammenbildung war vorerst nur eine Brandbekämpfung aus der Luft möglich. Später wurden dann wieder unser Auffangbehälter sowie Einsatzkräfte direkt in das Einsatzgebiet aufgeflogen. Der Einsatz wird voraussichtlich auch die nächsten Tage andauern.

 

28. Juli: der nächste Einsatztag

Auch am 26. Juli wurde mit einem Großaufgebot an Mannschaft und Gerät versucht, die Herrschaft über das Feuer zu bekommen, welches mittlerweile über eine Woche am Bromberg in Ebensee die Einsatzkräfte auf Trab hält. Zwei Agusta Bell 212, eine Alouette III sowie zwei Black-Hawk des Österreichischen Bundesheeres und zwei Flächenflugzeuge waren nahezu pausenlos im Einsatz, um Löschwasser auf den Berg zu transportieren. Von der FF Bad Goisern wurde E-AW Josef Schmutzer mit der Aufgabe betraut, zusammen mit Kameraden der Feuerwehren Bad Ischl und Pfandl die Station "Berg 3" im Einsatzgebiet zu errichten.

Aufgrund der Steilheit des Geländes keine leichte Aufgabe, musste der Behälter doch mittels Teleskopstützen waagrecht gestellt und mit Seilen gegen ein Abrutschen gesichert werden. Nach den ersten Wasserflügen konnte dann alsbald die Brandbekämpfung in dem zugeteilten Gebiet aufgenommen werden, welche bis in die Abendstunden mit über 100 Mann andauerte.

Am 27. Juli wurde ergänzend zu den bisherigen Löschmaßnahmen eine beinahe 2000 Meter lange Schlauchleitung am Berg verlegt. Vom Ende einer Forststraße beginnend, legten Feuerwehreinheiten unter der Leitung von Abschnittskommandant BR Schiendorfer und ABI Hochdaninger, Zugskommandant des 3. F.u.B.-Zuges des Bezirkes Gmunden, eine B-Leitung zur Wasserversorgung ins Einsatzgebiet. Mit rund 10 Tanklöschfahrzeugen aus den Bezirken Gmunden und Vöcklabruck wurde Löschwasser im Pendelverkehr auf eine Seehöhe von rund 1300m geliefert. Die Befüllung erfolgte beim Offenseebach (rd. 450m) mittels Tragkraftspritzen. Ein klassischer Einsatzfall für das Großtanklöschfahrzeug GTLF 10.000 der FF Bad Goisern, welches hierbei wieder einmal überörtlich zum Einsatz kam und die Notwendigkeit eines solchen Spezialfahrzeuges in unserer Region verdeutlicht. Die schmale Forststraße forderte einiges Geschick von den Lenkern der Fahrzeuge. Dennoch gelang es, bis in die Abendstunden rund 180.000 Liter Löschwasser mittels der Tanklöschfahrzeuge auf den Berg zu liefern. Am Berg selbst wurde ein 50.000 Liter fassender Löschbehälter stationiert, von welchem dann das Löschwasser direkt ins Brandgebiet gefördert wird. An diesem Tag waren wieder rund 200 Einsatzkräfte von der Früh weg mit dem Waldbrand "beschäftigt".

Auch am Freitag, 28. Juli waren die Löschmaßnahmen voll im Gange. Neben den Löschwassertransporten durch die Hubschrauber wurde wie am Vortag das kostbare Nass per TLF-Pendelverkehr über die Forststraße auf den Berg transportiert. Wieder waren zwei Mann der FF Bad Goisern mit dem GTLF 10.000 auf der schmalen und steilen Forststraße unterwegs. Den Aufzeichnungen zufolge wurden an diesem Tag mehr als 205.000 Liter Wasser mit Tanklöschfahrzeugen von elf Feuerwehren und einem Fahrzeug der Straßenmeisterei Bad Ischl (mit 5000-Liter-Tank auf der Ladefläche) über die Höhendifferenz von fast 900 Metern geliefert.

Addiert man noch die Wassermenge vom Vortag, so schaffte man insgesamt fast 400.000 Liter Löschwasser per TLF und die lange Schlauchleitung ins Einsatzgebiet. In den Nachmittagsstunden nahte dann ein Gewitter Die Mannschaften wurden vom Berg ins Tal gebracht und endlich setzte der langersehnte Regen ein. Die Einsatzkräfte hoffen nun, dass durch diese Niederschläge auch das letzte Glutnest im Humusboden nun erlischt. Die Einsatzkräfte hoffen nun, dass durch diese Niederschläge auch das letzte Glutnest im Humusboden nun erlischt. Immer wieder mussten jedoch einzelne Glutnester abgelöscht werden, ehe nach intensivem Regen am 2. August das endgültige "Brand aus" gegeben werden konnte.

 

Brandmeldealarm am Feiertag

Keine Feiertagsruhe gab es am Nachmittag des 15. August für die Männer der FF Bad Goisern. Um 16:02 Uhr wurde die Feuerwehr wegen eines Brandmeldealarms im Kurhotel Jodschwefelbad seitens der OÖ Landesfeuerwehrzentrale in Linz alarmiert. Minuten später rückte ein Einsatzzug zum angegebenen Einsatzobjekt aus. Da die Brandmeldeanlage von Bediensteten bereits rückgestellt worden war, gestaltete sich die Suche nach dem betreffenden Melder etwas schwierig. Nach eingehender Erkundung konnte dann ein Fehlalarm im Dachboden des Hauptgebäudes festgestellt werden. Eingesetzt waren 17 Mann mit SLF, HUB und ELF, Einsatzende war um 16:35 Uhr. Es war dies bereits der 8. Fehlalarm dieser Brandmeldeanlage im Jahr 2006.

 

Verkehrsunfall beim Sparmarkt

Am 18. August wurde am Nachmittag die FF Bad Goisern zu einem Verkehrsunfall beim Spar-Markt an der B 145 alarmiert. Ein abbiegender PKW stieß mit einem anderen Fahrzeug zusammen. Die Feuerwehr räumte die Fahrzeuge von der Bundesstraße, stellte sie am Parkplatz ab und band das ausgeflossene Öl.

 

Wohnhausbrand war Fehlalarm

Mit dem Alarmtext "Wohnhausbrand in Untersee" wurden am Montag, 4. September um 4:58 Uhr früh sämtliche Freiwillige Feuerwehren des Gemeindegebietes seitens der Landeswarnzentrale in Linz alarmiert. Schon wenige Minuten später waren Löschfahrzeuge zur angegebenen Einsatzadresse unterwegs. Doch schon kurz nach dem Eintreffen der ersten Kräfte konnte Entwarnung gegeben werden - es handelte sich um einen Fehlalarm. Wie sich herausstellte, hatte der Nachbar beim Weg in die Arbeit Brandgeruch und eine Rauchentwicklung aus dem Wohnhaus festgestellt und daraufhin den Notruf abgesetzt, da er einen Brand vermutet hatte.

Doch wie sich später herausstellte, stammte der Rauch vom Ofen, der gerade eingeheizt worden war und der "Feuerschein" entpuppte sich als Licht, das durch die roten Vorhänge nach außen gestrahlt hatte. Und so nahm der Einsatz mit der schlimm anmutenden Alarmmeldung doch noch eine glückliche Wende.

 

Mit Auto im Graben gelandet

Etwas außergewöhnlich endete die Fahrt in die Arbeit für eine junge Frau am Morgen des 11. September. Denn nach einer scharfen Linkskurve kam die Lenkerin auf der B 166 von der Fahrbahn ab und schlitterte eine Böschung hinauf, ehe das Fahrzeug dann in einem Bachbett zum Stillstand kam. Die Lenkerin überstand den Ausritt mit Verletzungen unbestimmten Grades. Schwierig gestaltete sich dann jedoch die Bergung des verunfallten Fahrzeuges. Da dies auf herkömmlichem Wege mittels Seilwinde nicht möglich war, wurde von der FF Gosau das Lastfahrzeug der FF Bad Goisern zur Unterstützung gerufen. Größte Sorgfalt war geboten, um bei den Bergearbeiten weder den Benzintank noch die Ölwanne zu beschädigen. Mittels Ladekran und Lasttraverse konnte die Bergung schließlich rasch und behutsam vorgenommen und ein Austreten von Betriebsstoffen verhindert werden.

 

Auffahrunfall auf der Ortsumfahrung

Am Nachmittag des 19. September musste ein Lenker mit seinem BMW auf der B 145, Höhe Goisern Mitte, verkehrsbedingt anhalten. Ein nachkommender Fahrzeuglenker dürfte dies zu spät bemerkt haben und krachte gegen das vor ihm stehende Fahrzeug. Dabei wurden beide Fahrzeuge schwer beschädigt, der Lenker des BMW musste mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus Bad Ischl eingeliefert werden. Zu den Aufräumarbeiten nach dem Verkehrsunfall wurde die FF Bad Goisern kurz nach 15 Uhr alarmiert. Mittels Ölbindemittel wurden ausgelaufene Betriebsmittel gebunden, die Fahrbahn gereinigt und die beiden Fahrzeuge teils unter Einsatz der Unimog-Seilwinde von der Fahrbahn geschafft. Während der Arbeiten kam es zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen auf der Goiserer Ortsumfahrung.

 

Menschenrettung

In den Abendstunden des 20. September wurden die Feuerwehren Bad Goisern und Ramsau zu einer Menschenrettung in der Ortschaft Steinach alarmiert. Am Nachhauseweg kamen zwei Pensionisten bei Dunkelheit vom Weg ab und stürzten über eine Böschung. Einer der Beiden konnte unverletzt nach oben klettern, der zweite Mann blieb jedoch schwer verletzt am Fuße der Böschung liegen. Um dem Rettungsdienst und dem Notarztteam die Versorgung des Verletzten zu erleichtern, wurde das Gelände mit mehreren Flutlichtscheinwerfern ausgeleuchtet. Danach wurde der Verletzte mittels Schaufeltrage und Vakuummatratze behutsam in die Schleifkorbtrage des RLFs gelagert und behutsam über eine Böschung und einen Steg zum Rettungsfahrzeug getragen. Nach der weiteren medizinischen Erstversorgung erfolgte ein Transport des Patienten in das Unfallkrankenhaus Salzburg. Die Feuerwehren Bad Goisern und Ramsau standen mit insgesamt 32 Mann bis 22:30 Uhr im Einsatz.

 

Nach Kollision im Auto eingeklemmt

Zu einem schweren Verkehrsunfall war es in den Morgenstunden des 27. September auf der Goiserer Ortsumfahrung gekommen. Eine Fahrzeuglenkerin war aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn gekommen und dort seitlich mit einem entgegenkommenden LKW kollidiert. In der Folge wurde das Fahrzeug in die angrenzende Wiese geschleudert. Durch den Anprall wurde jedoch die Fahrerseite des PKW so schwer beschädigt, dass ein Öffnen der Fahrertür nicht mehr möglich war. Nur über die Beifahrerseite konnten der Rettungsdienst und das Notarztteam eine Erstversorgung der verletzten Lenkerin vornehmen.

Von den ebenfalls alarmierten Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha wurden zwischenzeitlich die hydraulischen Rettungsgeräte in Stellung gebracht und der Brandschutz aufgebaut, um die Lenkerin dann aus dem Unfallfahrzeug befreien zu können. Relativ rasch konnte dann die Fahrertür mit zwei hydraulischen Spreizern entfernt und so die Lenkerin schonend aus dem Fahrzeug gerettet werden. Die abschließende Bergung des PKW erfolgte mittels Bergekran der Feuerwehr.

 

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