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PKW-Bergung beim Sparmarkt

Am 2. Jänner wurde die FF Bad Goisern um 19:30 Uhr zu einer PKW-Bergung beim Sparmarkt alarmiert. Ein Kraftfahrzeug rutschte bei schneeglatter Fahrbahn von der Bundesstraße. Mit der RLF-Seilwinde wurde der PKW wieder auf die Straße gezogen.

 

Schneemassen fordern die FF Bad Goisern

Am 3. Jänner stand die FF Bad Goisern auf Grund der lang anhaltenden, massiven Schneefälle im Dauereinsatz. Insgesamt sieben Einsätze mussten oftmals sogar gleichzeitig abgearbeitet werden. Mehrere Dächer wurden von den Feuerwehrmännern abgeschaufelt, wobei sich das neue Hubrettungsfahrzeug der FF Bad Goisern als Arbeitsbühne sehr bewährt hat. Auch das A-Boot der Feuerwehr wurde auf Anforderung des Roten Kreuzes Bad Goisern in den Hallstättersee verlagert, da auf Grund der Lawinensituation und der damit verbundenen Straßensperren die Erreichbarkeit der am See gelegenen Orte Hallstatt und Obertraun auf herkömmlichem Weg nicht möglich ist. Mit dem Feuerwehrboot, welches speziell für diese Ereignisse erst kürzlich mit einem wetterfesten Verdeck ausgestattet worden ist, stellt die Feuerwehr den allfälligen Abtransport von Erkrankten oder Verletzten über den See sicher.

 

Weitere Schneeeinsätze der FF Bad Goisern

Auch am 4. Jänner wurde die FF Bad Goisern zu Einsätzen auf Grund der großen Schneemassen alarmiert. Ein PKW kam in der Ortschaft Posern von der Straße und wurde mit Hilfe der Unimog-Seilwinde geborgen. Mit Hilfe des neuen Hubsteigers wurden wieder Dächer abgeschaufelt.

 

Und noch immer: Dächer von Schneelast befreit

Auch wenn die Schneefälle abgeklungen sind, sind die Kameraden der FF Bad Goisern immer noch mit Einsätzen aufgrund der großen Schneemengen beschäftigt. Immer wieder langen Anrufe mit dem Ersuchen bei der Feuerwehr ein, Hausdächer von der großen Schneelast zu befreien. Beispielsweise 1,30 Meter Schnee wurden auf einem Dach in der Ortschaft Posern gemessen. Immer wieder stiegen die Feuerwehrmänner mit Schaufeln und Schneehexen auf die Dächer, um die Flächen zu entlasten. In den Abendstunden mussten dann im Ortszentrum Schneemassen von einem Dachvorsprung entfernt werden. Ein darunter führender, viel frequentierter Gehsteig machte diesen Einsatz notwendig.

Mittels der Teleskopmastbühne konnten diese Arbeiten auch in großer Höhe sicher durchgeführt werden. Nach rund 1,5 Stunden konnte auch dieser Einsatz abgeschlossen werden, wenngleich es nicht die letzte Hilfeleistung dieses Tages war…

 

Rohrbruch setzte Firma unter Wasser

Nicht schlecht staunte der Inhaber einer Sportwaren-Handelsfirma in Bad Goisern, als er am späten Nachmittag des 8. Jänner die Eingangstüre öffnete und ihm große Mengen Wasser entgegen geflossen kamen. Er folgte dem Wasserstrom, welcher ihn über die Stiege ins erste Stockwerk zu einem Rohrbruch bei einem Geschirrspüler führte. Teile der Firma und dort gelagerte Waren standen teilweise zentimetertief unter Wasser. Um die Wassermengen rasch zu beseitigen, wurde auch die FF Bad Goisern zur Beseitigung des Wasserschadens alarmiert. Gemeinsam mit Firmenangehörigen musste das Nass mit Schaufeln und Wasserschiebern aufgenommen werden. Auch mehrere Nasssauger kamen zum Einsatz und führten schließlich zum gewünschten Erfolg. Nach gut einer Stunde konnten die Kräfte der FF Bad Goisern wieder einrücken. Der entstandene Schaden im Gebäude ist dennoch beträchtlich.

 

Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall

In den Abendstunden des 11. Jänners rückte die FF Bad Goisern zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall aus.

 

Bergung eines Lieferwagens

Am 12. Jänner wurde die FF Bad Goisern zu einer Bergung eines Klein-LKWs in der Ortschaft Posern alarmiert. Ein Lieferwagen eines Paketdienstes war auf der steilen und eisigen Straße hängen geblieben und wurde mit der Unimog-Seilwinde wieder flott gemacht.

 

Dächer von Schneelast befreit

Mit den Schneefällen der letzten Tage stieg auch wieder die Sorge vieler Hausbesitzer um ihre Hausdächer, auf denen mittlerweile gewaltige Schneemengen wie schon lange nicht mehr lagern. So kam es, dass auch am Wochenende des 21. und 22. Jänner die FF Bad Goisern mehrmals zu Hilfe gerufen wurde. Am Samstag musste ein Kamindach von einem Wohnhaus geholt werden, nachdem dieses durch den Schneedruck samt der Verankerung ausgerissen war. Trotz der äußerst engen Zufahrt und einer Stromleitung gelang es, die Drehleiter in Stellung zu bringen und die Blechabdeckung vom Dach zu holen.

Auch am Sonntag kamen die Feuerwehrmänner nicht zur Ruhe. Von einem Einsatz eben zurückgekehrt, musste wenig später zur nächsten Hilfeleistung ausgerückt werden: Schneemassen drohten im Ortszentrum von einem Dach auf die darunter führenden Straßen und Gehwege zu donnern. Mit der Drehleiter und der Teleskopmastbühne gelangten die Einsatzkräfte nach oben und entfernten in mühsamer Arbeit die Schneemengen von den Dachflächen und Giebeln.

 

Lagerhalle abgeschaufelt

Das großflächige Dach einer Lagerhalle musste am 23. Jänner wegen Einsturzgefahr von der Schneelast befreit werden. In den Mittagsstunden begannen die Männer der FF Bad Goisern, die Fläche von rund 2000m² mit Schneehexen und auch einer Schneefräse von den mehr als einen Meter hohen Schneemassen zu entlasten. Erst in den Abendstunden kurz vor 22:00 Uhr wurden die Arbeiten eingestellt, nachdem bis zu 20 Mann eingesetzt waren. Rund die Hälfte der Fläche konnte in dem neunstündigen Einsatz bewältigt werden.

 

LKW-Bergung in Unterjoch

Am 7. Februar wurde die FF Bad Goisern gegen Mittag zu einer LKW-Bergung bei der Kuranstalt Hanuschhof alarmiert. Ein LKW war von der stark schneebedeckten Straße abgekommen und wurde unter Zuhilfenahme des LASTs der Feuerwehr wieder flott gemacht.

 

Laufende Schneeeinsätze

Erneute starke Schneefälle führten am 8. Februar zur Wiederaufnahme der Schneeräumeinsätze. Enormer Schneedruck brachte mehrere Gebäude in Einsturzgefahr, sodass die Feuerwehr zur Hilfeleistung ausrücken musste. So musste unter Anderem eine Eistockhalle gepölzt werden. Die FF Bad Goisern stand bei zehn Einsätzen mit 33 Mann 219 Stunden im Einsatz.

 

Im Pflichtbereich Bad Goisern an einem Tag 50 Schneeeinsätze

Seit den Morgenstunden des 9. Februar standen in Bad Goisern die Feuerwehren im Dauereinsatz. Auf Grund der extremen Schneefälle dieses Winters und der neuerlichen starken Schneefälle, war eine große Anzahl von Gebäuden einsturzgefährdet. Durch den durchgehenden Einsatz der Feuerwehren in Bad Goisern, konnten bisher größere Schäden vermieden werden. Mit mehreren Trupps und unter zu Hilfenahme der ganzen Bandbreite des Geräts - beginnend von Schaufeln, Schneehexen über Schiebleitern, Kranfahrzeugen bis zur Drehleiter und der neuen Teleskopmastbühne - wurden allein an diesem Tag 50 Schneeeinsätze von 70 Mann mit 400 Einsatzstunden bewältigt. Die Situation in der Marktgemeinde, erfordert auch in den nächsten Tagen die Fortsetzung der Hilfeleistung für die Bevölkerung.

 

Der Schneeeinsatz geht weiter

Auch am 10. Februar standen die örtlichen Feuerwehren Bad Goiserns wieder von den Morgen- bis in die Nachtstunden im Dauereinsatz, um bei dutzenden Objekten im Gemeindegebiet die Einsturzgefahr durch die Schneemassen zu bannen. 80 Feuerwehrmänner leisteten 700 Arbeitsstunden bei 50 Einsatzobjekten. Das Ende des Einsatzes ist durch den fortgesetzten Schneefall nicht absehbar.

 

Häuser vor dem Einsturz gerettet

Der Einsatz der FF Bad Goisern bewahrte zahlreiche Häuser in Bad Goisern vor dem Einsturz. Gefährliche Risse in den Wänden, sowie durch die hohe Schneelast bereits abgesenkte Dachkonstruktionen wurden für zahlreiche Wohnhäuser und Gewerbebetriebe zur akuten Gefahr. Unter hoher persönliche Belastung und mit Hilfe der Gerätschaften, konnten am 11. Februar alle entsprechenden Fälle nach einer entsprechenden, laufend aktualisierten Prioritätenliste positiv in einem pausenlosen Einsatz, beginnend von den Morgenstunden bis tief in die Nacht, gemeistert werden. Ab Mittag wurde auch die Marktstraße für den Verkehr gesperrt, um ungehindert die Hausdächer der Straße im notwendigen Ausmaß von den Schneemassen zu säubern. Auch hier bewährte sich wiederum, neben der Mannschaft der Feuerwehr, besonders die neue Teleskopmastbühne und die alte Drehleiter der FF Bad Goisern, mit deren Hilfe sowohl Mannschaft und Gerät schnell, effektiv und gefahrlos auf die Häuser gehoben werden konnte, als auch direkt an steilen, exponierten und gefährlichen Dächern optimal vom Ergebnis und vom Zeitaufwand geholfen werden konnte. Die anstehenden Einsatzaufträge werden nach Prioritäten in den nächsten Tagen von der FF Bad Goisern abgearbeitet, wobei auf ein endgültiges "Aus" der Schneefälle zu hoffen ist. Am 11. Februar wurden bei 71 Einsatzobjekten mit 80 Mann 830 Arbeitsstunden geleistet.

 

Verstärkung aus dem nördlichen Bezirk Gmunden

Auf Grund der sich zuspitzenden Lage standen am 12. Februar neben den Feuerwehrkräften aus dem Gemeindegebiet Bad Goisern auch Feuerwehren aus dem nicht so sehr betroffenen Gemeinden des nördlichen Bezirks Gmunden im Einsatz. Insgesamt 52 Objekte, darunter auch einige sehr große Dachflächen, wie das Gemeindeamt, konnten von den ungeheuren, mannshohen Schneemassen befreit werden. 90 Mann schaufelten in gefährlichen Höhen, angeseilt wie Kletterer in Knochenarbeit in 722 Mannstunden tonnenweise den Schnee von den Dächern, dabei musste das Ortszentrum ganztägig für den Verkehr gesperrt werden um die nun die Straße blockierenden Schneehaufen entfernen zu können.

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Trotz Arbeitstag 85 Mann im Einsatz

Trotz einem normalen Arbeitstag konnte am 13. Februar die Feuerwehr wieder 85 Mann in Bad Goisern auf die Dächer beordern werden. Neben den Feuerwehrmännern aus der Gemeinde Bad Goisern kam diesmal Unterstützung (30 Mann) aus dem Bezirk Perg im Mühlviertel. 50 Objekte, darunter so große Flächen wie öffentliche Gebäude, Schulen oder das historische Schloss Neuwildenstein konnten in 620 Arbeitsstunden gerettet werden.

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Massivster Feuerwehreinsatz mit 237 Mann

Obwohl die Schneefälle nun aufgehört haben, ist die Gefahr keineswegs gebannt, da sich bei etwaigen weiteren Schneefällen dieses Winters oder gar Regenfällen sich der Schneedruck auf die Häuser erhöhen würde. Mit bisherigem Höchststand von 236 Mann und massivem Geräteeinsatz kämpfen die Feuerwehren unermüdlich bei der Säuberung der Dächer. Wiederum müssen sich die freiwilligen Feuerwehrmänner unentgeltlich von ihrem Arbeitsplatz freimachen. Seit den Morgenstunden des 14. Februar stehen die erschöpften freiwilligen Feuerwehren Bad Goisern (26 Mann), St. Agatha (15 Mann), Ramsau (4 Mann), unterstützt von FuB-Einheiten (Feuerlösch- und Bergebereitschaft) aus dem Bezirk Gmunden (74 Mann) und Ried im Innkreis (118 Mann) im Dauereinsatz. Bei 52 Einsatzobjekten wurden 2100 Arbeitsstunden geleistet. Ein Ende des Einsatzes ist derzeit nicht absehbar. In den Nachmittagsstunden machten sich auch der Landesfeuerwehrkommandant Landesbranddirektor Johann Huber und der Leiter des Landeskatastrophenhilfsdienst OBR Ing. Siegfrid Hörschläger ein Bild der Lage vor Ort. Eine Fortsetzung des Einsatzes sowohl für die lokalen als auch für überörtliche Kräfte in den nächsten Tagen ist unbedingt erforderlich.

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Bad Goisern "fast" schneefrei geschaufelt

Ein weiterer massiver Feuerwehreinsatz befreite kurz vor dem Einsetzen der Regenfälle am 15. Februar die gefährdeten Dächer von den Schneemassen. Neben Feuerwehren aus Bad Goisern, waren auch wiederum massive überörtliche Feuerwehrkräfte im Einsatz. Nach menschlichem Ermessen ist nun durch den unermüdlichen Feuerwehreinsatz ein durchschlagender Einsatzerfolg erzielt worden. Nochmals standen 190 Mann mit 1770 Einsatzstunden bei 65 Objekten im Einsatz.

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Schneechaos in Bad Goisern - eine erste Bilanz

Nach den ersten Einsätzen zur Schneeräumung auf gefährdeten Dächern im Dezember und Jänner, standen die Feuerwehren in Bad Goisern vom 8. bis 17. Februar im Großeinsatz, um schwere Schäden auf Grund der großen Schneelast auf den Gebäuden der Marktgemeinde zu verhindern. Schneemassen im bisher nicht gekannten Ausmaß, stellten die Dachkonstruktionen auf eine harte Bewährungsprobe. Auf Grund statischer Berechnungen, war es unbedingt notwendig, eine massive Schneeräumung beschränkt auf Wohngebäude, historische und öffentliche Gebäude und Gewerbebetriebe vorzunehmen. Am 8. Februar nahm die FF Bad Goisern gemeinsam mit anderen Feuerwehren in der Gemeinde die Schneeräumung auf den Dächern auf. Wegen der Anzahl an zu bewältigenden Gebäuden, wurden von 12. bis 15. Februar Feuerwehrkräfte aus dem nördlichen Bezirk Gmunden und aus ganz Oberösterreich im Rotationsverfahren Feuerwehren als Unterstützung zugeführt, sodass alle Einsätze abgearbeitet werden konnten und sämtliche Gebäude vor dem Einsturz bzw. vor größeren Schäden bewahrt werden konnten. Durchgehend wurde in der Einsatzzentrale der FF Bad Goisern die Einsatzplanung und -koordination unter der Führung des Pflichtbereichskommandanten ABI Günter Rainer vorgenommen. Am 16. und 17. Februar konnte schließlich die Einsatzzentrale weitere kleinere Anforderung den wieder mit Kapazitäten ausgestatteten Gewerbebetrieben übergeben und die materielle Einsatzbereitschaft der Feuerwehr wieder herstellen werden. Nach einer vorläufigen Bilanz standen im Zeitraum 8. bis 17. Februar insgesamt 874 Mann bei 545 Objekten 7300 Stunden im Einsatz. Während des Einsatzes wurden die Feuerwehrmänner von örtlichen Gastronomiebetrieben versorgt. "Feuerwehrfrauen", Reservisten und Jungfeuerwehrmänner unterstützten in der Zeugstätte die Aktivmannschaft bei der Versorgung und der Aufrechterhaltung des Betriebs. Eine laufende Koordination mit Organen der Gemeinde, dem Gemeindebauhof, Gewerbebetreiben, der Polizei und dem Rotem Kreuz war durchgehend sichergestellt. Der physisch und psychisch extrem fordernde Einsatz konnte nur durchgeführt werden, da einerseits die Feuerwehrmänner bereit waren Urlaub zu nehmen bzw. ihnen die Arbeitgeber die Möglichkeit dazu gaben, wo bei allen herzlicher Dank gilt.

 

Haus Valerie - beinahe eingestürzt

Am 18. Februar wurde die FF Bad Goisern wiederum zum Dachabschaufeln alarmiert. Das Gästehaus Valerie, das bislang nicht abgeschaufelt worden war, stand kurz vor dem Einsturz. Mehrere Dachbalken waren durchgebrochen, da eine Abschaufelung in den letzten Tagen nicht angefordert worden war. Das Haus wurde bepölzt und das Dach abgeschaufelt. Die FF Bad Goisern schreitet nur mehr bei Gefahr in Verzug ein.

 

Brandmeldealarm im Kurhotel

Am 14. März rückte die FF Bad Goisern in den Abendstunden mit dem SLF und der Drehleiter zu einem Alarm im Kurhotel Jodschwefelbad alarmiert. Es stellte sich heraus, dass ein Brandmelder einen Fehlalarm ausgelöst hatte.

 

Brandmeldealarm im Haus Valerie

Am 19. März wurde die FF Bad Goisern von der automatischen Brandmeldeanlage des Kurhotels zu einem Brandmeldealarm im Nebengebäude Haus Valerie alarmiert. Die FF Bad Goisern rückte mit einem Löschzug zum Objekt aus und konnte eine Fehlalarmierung durch einen Brandmelder feststellen.

 

Dacheinsturz fordert die FF Bad Goisern

Kaum zu glauben, aber trotz Schneeschmelze und frühlingshafter Temperaturen war es am Nachmittag des 21. März 2006 in Bad Goisern zum Einsturz eines Flachdaches einer Sportwaren-Handelsfirma gekommen. Dabei hatte ein Mitarbeiter auch noch großes Glück gehabt, denn nur wenige Augenblicke nachdem er die Lagerhalle verlassen hatte, stürzte genau an jener Stelle die Dachkonstruktion ein. Ein Ereignis, mit dem wohl kaum jemand noch gerechnet hätte. Darunter liegende Waren und Regale wurden dadurch schwer in Mitleidenschaft gezogen oder zerstört. Schnee, Dachpappe und Teile der Dachkonstruktion lagerten nun zwischen den Sportartikeln, genau dort, wo noch kurz zuvor Ordnung geherrscht hatte.

Für die alarmierten Männer der Freiwilligen Feuerwehr Bad Goisern stand nun ab 16:03 Uhr Alarmzeit ein arbeitsintensiver Einsatz bevor. Neben ersten Sicherungsmaßnahmen und dem Unterpölzen mit Stehern mussten vor allem große Mengen Nassschnee von der Dachfläche entfernt werden. Große Hilfe leistete dabei der Schalengreifer, der am Feuerwehrkran des „Last“ zum Einsatz gebracht wurde. Parallel zu diesen Arbeiten wurden von den Feuerwehrkräften Bauholz, Bretter und Planen angeliefert, um danach die Dachfläche wieder provisorisch verschließen zu können. Mit mehreren Flutlichtscheinwerfern vom Korb des Hubsteigers aus musste ab Einbruch der Dunkelheit die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet werden, um ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen. Als ziemlich kräfteraubend zeigten sich auch die Arbeiten im Inneren der Halle. Vorerst mussten die unversehrt gebliebenen Lagerbestände ausgeräumt und in Sicherheit gebracht werden.

Bis in die Nachtstunden waren dann noch Firmenangehörige und Feuerwehrleute damit beschäftigt, die hereingestürzten Schneemengen aus der verwüsteten Halle zu schaffen. Denn das Schmelzwasser hätte unweigerlich zu noch größeren Schäden im Gebäude geführt. Unterstützung kam hierbei von einem kleinen Bagger einer Baufirma. Die FF Bad Goisern war mit ELF, LAST mit Kran, RLF-A und HUB bis 22.00 Uhr im Einsatz.

Wie sich später herausstellte, waren die restlichen Schneemengen auf einem angrenzenden Dach ins Rutschen geraten, hatten sogar den Schneerechen mitgerissen und waren auf das darunter liegende Flachdach der Lagerhalle gedonnert. Lichtkuppeln und die Dachkonstruktion konnten die schwere Last nicht mehr tragen und stürzten sogleich ein. Und das, obwohl der Firmenchef in den vergangenen Wochen sehr bedacht gehandelt und seine Dächer vorsorglich von der größten Schneelast hatte befreien lassen.

 

LKW-Bergung in Gschwandt

Am 27. März um 17:00 Uhr wurden die Feuerwehren Bad Goisern und Ramsau zu einer LKW-Bergung in der Ortschaft Gschwandt alarmiert. Ein LKW mit Tierfutter versank im weichen Boden bei einer Zufahrt zu einem Bauernhof. Mit Hilfe der Seilwinde des LAST-Fahrzeuges und unter Zuhilfenahme einer Umlenkrolle wurde das Fahrzeug wieder auf festen Boden gezogen und konnte unbeschädigt seine Fahrt fortsetzen.

 

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