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FF Bad Goisern und FF St. Agatha schlagkräftig trotz Bezirksübung

Am 15. Oktober wurden die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha von der Landeswarnzentrale zu einem Verkehrsunfall an der B 166 in der Ortschaft Edt Gemeinde Bad Goisern alarmiert. Entgegen der ursprünglichen Meldung war keine Person eingeklemmt und es musste nur das Fahrzeug geborgen werden. Der Einsatz konnte dank ausreichender Ausrüstung und Mannschaft in der Gemeinde trotz einer gleichzeitig stattfindenden Katastrophenübung des Bezirkes, bei der erhebliche Kräfte der beiden Feuerwehr gebunden waren, problemlos bewältig werden.

 

Gefährliche Ölspur durchs Goiserer Ortszentrum

Eine bis zu einen Meter breite Ölspur bescherte den Männern der Goiserer Feuerwehr am Montagabend, 17. Oktober einen arbeitsintensiven, nächtlichen Feuerwehreinsatz. Beginnend in der Kurparkstraße führte eine rutschige Spur von ausgelaufenem Dieselöl entlang der Unteren und Oberen Marktstraße ortsauswärts. Durch den sehr kurvigen Straßenverlauf - vor allem im Bereich der Kurparkstraße - und den direkt angrenzenden Mühlbach bestand große Rutsch- und Schleudergefahr für weitere Verkehrsteilnehmer. Die Feuerwehrmänner mussten größerer Mengen Ölbindemittel aufbringen, um so das ausgelaufene Öl aufnehmen zu können.

Insgesamt ein Kilometer des Straßenverlaufs mussten die Florianijünger mit Besen und Bindemittel bearbeiten. Da die Ölspur auch über mehrere Kanalschächte führte, wurden auch die zuständigen Stellen der Wasserrechtsbehörde sowie des Reinhaltungsverbandes über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Durch zwischenzeitliche Erhebungen der Polizeiinspektion konnte schließlich auch der Verursacher ermittelt werden: ein Behälter mit Dieselöl war auf einem Fahrzeug umgefallen und hatte so unbemerkt die lange Ölspur verursacht.

 

Glatteis-Unfall am Pötschenpass

Mit dem Alarmstichwort "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" wurden in den frühen Morgenstunden des 12. November die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha alarmiert. Eine Fahrzeuglenkerin war bei der Talfahrt am Pötschenpass aufgrund von Glatteis auf der Fahrbahn ins Schleudern geraten und erst zwischen Bäumen und Sträuchern zum Stillstand gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte war die Lenkerin bereits aus dem Fahrzeug befreit worden und konnte schon im Rettungsfahrzeug vom Notarzt versorgt werden. Die Frau erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde in das Krankenhaus Bad Ischl eingeliefert.

Seitens der Feuerwehr Bad Goisern, die mit RLF-A 2000 und LAST ausgerückt war, wurde die Unfallstelle ausgeleuchtet und ein Brandschutz mittels Hochdruckrohr und Feuerlöscher aufgebaut. Die Fahrzeugbergung erfolgte durch die FF St. Agatha mittels Kran des Schweren Rüstfahrzeuges.
 

Kaminbrand in Reitern

Über den Feuerwehrnotruf 122 ging am 14. November im Feuerwehrhaus Bad Goisern die Meldung über einen Kaminbrand in der Ortschaft Reitern ein. Unverzüglich wurden daraufhin von der Einsatzzentrale die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha über die stille Alarmierung zum Einsatzort beordert. Beim Eintreffen war im oberen Bereich des Kamins ein Brand festzustellen, der unter Zuhilfenahme der Drehleiter Bad Goisern näher begutachtet wurde. Mittels unserer Wärmebildkamera wurde auch das angrenzende Mauerwerk um den Kamin auf heiße Stellen untersucht. Tank St. Agatha sorgte für die Beleuchtung der Einsatzstelle und stellte den Brandschutz sicher. Nachdem der Kamin durch den zuständigen Rauchfangkehrer gekehrt worden war, konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.

 

Kaminbrand in Stambach

Um 10:28 Uhr wurden am Sonntag, 20. November die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha zu einem Kaminbrand in der Ortschaft Stambach gerufen. Beim Beheizen des Holzofens waren Ablagerungen im Rauchfang in Brand geraten. Mittels Wärmebildkamera der FF Bad Goisern wurde umgebendes Mauerwerk des Kamins auf heiße Stellen untersucht, um so eine verdeckte Brandausbreitung (ev. durch undichte Stellen im Rauchfang) rechtzeitig erkennen zu können. Von den Feuerwehrkräften wurde außerdem das restliche Brandgut aus dem Ofen ausgeräumt. Mit Unterstützung der Drehleiter wurde dann der Kamin von oben vom Rauchfangkehrer mittels Kehrbesen von den Ablagerungen gereinigt.

 

LKW-Bergung in Gosau

Die heftigen Schneefälle während der Nachtstunden machten am Morgen des 21. November auf vielen Straßen den Autofahrern das Leben schwer. So auch auf der Pass-Gschütt-Bundesstraße Richtung Gosau, wo ein LKW auf der Schneefahrbahn ins Rutschen und erst neben der Straße zum Stehen gekommen war. Von der Feuerwehr Gosau wurde die FF Bad Goisern mit dem Bergefahrzeug "Last" angefordert, um das Schwerfahrzeug zu bergen. Mittels Schleppstange gelang es dann rasch, den Dreiachser wieder auf die Fahrbahn zu ziehen.

 

Mit dem PKW aufgesessen

Zu einer PKW-Bergung im Ortsteil Kröß wurden die Kameraden der FF Bad Goisern am Dienstag, 29. November kurz nach 12 Uhr alarmiert. Ein Fahrzeuglenker war mit seinem Auto bei einer Hauszufahrt auf einer Stützmauer mit der Bodenplatte aufgesessen. Bedingt durch die Schneemengen war diese nicht erkennbar gewesen und so hing nun das Fahrzeug mit beiden Rädern der Beifahrerseite in der Luft. Um Beschädigungen zu vermeiden, musste der Opel Vectra mit zwei Hebekissen behutsam aufgehoben werden, um dann mittels Heck-Seilwinde des Unimog anziehen zu können.

Wenig später hatte der PKW wieder festen Boden unter allen vier Rädern. Eingesetzt waren sechs Mann mit dem RLF-A 2000 und dem Bergefahrzeug Unimog.

 

Lieferwagen im Straßengraben

Gottlob nur mit Sachschaden endete ein Verkehrsunfall auf der B 145, nahe Spar-Supermarkt am Vormittag des 9. Dezember. Wie der Lenker eines Lieferwagens angab, hatte er sein Fahrzeug nach links verrissen, um einen Auffahrunfall auf ein vor ihm fahrendes Fahrzeug zu verhindern. Dabei geriet der Mercedes Vito jedoch außer Kontrolle und prallte gegen die Ortstafel "Bad Goisern", ehe die Fahrt schließlich im Straßengraben endete. Um den an der Front schwer beschädigten Lieferwagen wieder aus der verschneiten Wiese zu bekommen, musste wieder einmal unser "Unimog" mit der Heckseilwinde her. Nach Rücksprache mit den ebenfalls anwesenden Polizeibeamten wurde das Fahrzeug auf einer zugewiesenen Fläche abgestellt.

 

Weitere Brandausbreitung verhindert

Zu einem nächtlichen Brandeinsatz wurden die Goiserer Feuerwehren am Sonntag, 11. Dezember um 02:37 Uhr alarmiert. In der Ortschaft Reitern standen beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte ein PKW und eine daneben befindliche Holzhütte in Vollbrand. Sofort eingeleitete Löschmaßnahmen von den Tanklöschfahrzeugen der Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha mit mehreren Hochdruckrohren zeigten rasche Wirkung. Ein Übergreifen auf eine daneben befindliche Garage konnten die Feuerwehrmänner durch den Löschangriff gerade noch verhindern. Das Fahrzeug und der hölzerne Unterstand wurden durch den Brand jedoch zur Gänze zerstört.

Im Einsatz standen die fünf Freiwilligen Feuerwehren von Bad Goisern mit insgesamt 78 Mann und 15 Fahrzeugen sowie eine Sektorstreife der örtlichen Polizei und das Rote Kreuz Bad Goisern.

 

Auffahrunfall nahe Sparmarkt

Beinahe schon zu einer Unfallhäufungsstelle entwickelte sich der Straßenabschnitt der B 145 nahe dem Sparmarkt, musste die FF Bad Goisern doch in diesem Jahr schon mehrmals in jenen Streckenabschnitt zu Verkehrsunfällen ausrücken. So auch am Morgen des 12. Dezember, wo es gegen 7:30 Uhr zu einem Auffahrunfall zwischen zwei PKW´s gekommen war. Ein Lenker wurde dabei unbestimmten Grades verletzt und musste vom Rettungsdienst versorgt werden. Die FF Bad Goisern, die mit RLF-A und Rüstfahrzeug "Unimog" ausgerückt war, hatte die Aufgabe, ausgelaufene Betriebsmittel zu binden und gemeinsam mit der Straßenmeisterei die Fahrbahn zu reinigen. Die KFZ-Batterie wurde bei einem Fahrzeug abgeklemmt, der Brandschutz sichergestellt und eine Verkehrsregelung durch Feuerwehr-Lotsen vorgenommen. Ein Fahrzeug musste nach den Vermessungsarbeiten der Polizei mittels Seilwinde des Unimog von der Fahrbahn geborgen werden. Obwohl während der Arbeiten nur eine Fahrspur frei war, kam es nur zu kurzfristigen Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr.

 

Unterstand drohte einzustürzen

Gewaltige Neuschneemengen am Dach eines Fahrzeugunterstandes in Bad Goisern führten am Samstag, 17. Dezember dazu, dass insgesamt drei Abspannungen der speziellen Dachkonstruktion der Last nicht mehr standhalten konnten. Diese gaben nach und das gesamte Gewicht des Unterstandes lag nun auf dem darunter abgestellten Geländewagen auf. In der Folge wurde vom Besitzer die Feuerwehr Bad Goisern um Hilfeleistung ersucht. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Dach bereits vom Schnee befreit worden, sodass sich die Feuerwehrmänner gleich um erste Sicherungsmaßnahmen kümmern konnten.

Mittels Kanthölzern gelang es dann, das Carport soweit anzuheben, sodass das Fahrzeug herausfahren konnte. Um ein Zusammenstürzen zu verhindern, wurde der Unterstand dann noch mit weiteren massiven Kanthölzern gepölzt.

 

Brand in Nebengebäude rasch gelöscht

Vermutlich durch zu große Hitzeabstrahlung von einem Ofenrohr war es in den Abendstunden des 26. Dezember zu einem Brand in einem Nebengebäude in Bad Goisern, Ortschaft Lasern gekommen. Während einer Feier bemerkten die jungen Leute plötzlich Brandgeruch und eine Rauchentwicklung in dem Raum. Sofort wurden erste Löschversuche und die unverzügliche Verständigung der Feuerwehr vorgenommen. Um 21:26 Uhr erfolgte die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren des Pflichtbereiches Bad Goisern zu dem Brand, welche kurze Zeit später zum Einsatzort ausrückten. Von Atemschutztrupps wurde sogleich die Brandbekämpfung in dem verrauchten Gebäude mit Hochdruckrohren aufgenommen. Dabei kam auch die Wärmebildkamera der FF Bad Goisern zum Einsatz, mit der der eigentliche Brandherd hinter einer Rigips-Wand gut lokalisiert werden konnte. Im Zuge der Löscharbeiten musste diese Wand schließlich entfernt werden. Dennoch konnten die Feuerwehrmänner eine weitere Brandausbreitung und somit größeren Schaden in dem großteils hölzernen Gebäude verhindern. Nach dem "Brand aus" wurde eine Brandwache von der örtlich zuständigen Feuerwehr Lasern gestellt.

 

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