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Nächtlicher Kaminbrand in Bad Goisern

Zu einem Brandeinsatz musste in den Nachtstunden des 6. Jänner die Feuerwehr Bad Goisern ausrücken. Aufgrund dem unklaren Einsatzstichwort "Kamin- und Heizanlagenbrand" wurden von der Einsatzzentrale der FF Bad Goisern auch die weiteren Feuerwehren des Gemeindegebietes alarmiert. Doch die ersteintreffenden Kräfte konnten rasch Entwarnung geben; denn der Brand beschränkte sich auf das Innere eines Kamins, in dem sich Verbrennungsrückstände entzündet hatten. Mittels Drehleiter wurde der Kamin vom Dach aus sowie im Gebäudeinneren kontrolliert und Glutreste mittels Kehrbesen ausgeräumt.

Um Mitternacht konnten die Kräfte der Feuerwehr Bad Goisern wieder einrücken.

 

PKW kollidiert mit Streuwagen

Gegen sechs Uhr des 20. Jänners wurden die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha zu einem Verkehrsunfall auf der B 145 alarmiert. Ein PKW kollidierte bei winterlichen Straßenverhältnissen mit einem Streuwagen, der gerade in einen Parkplatz einbiegen wollte, wobei zwei Person verletzt wurde. Entgegen der ersten Meldung waren beim Eintreffen der Feuerwehren keine Verletzten in den Fahrzeugen eingeklemmt. Diese wurden bereits vom Roten Kreuz Bad Goisern und Notärzten erstversorgt und anschließend in das Krankenhaus Bad Ischl eingeliefert. Mittels Seilwinde wurden die Kraftfahrzeuge geborgen und auf einen Parkplatz geschleppt. Gegen siebenUhr konnte der Einsatz beendet werden.

 

Mehrere LKW Bergungen am Pötschenpass

In den Nachmittagsstunden des 2. Februar wurden die Feuerwehren St. Agatha und Bad Goisern zu mehreren LKW-Bergungen am Pötschenpass gerufen. Die Feuerwehren konnten die aufgrund der Schneefahrbahn hängengebliebenen Schwerfahrzeuge wieder flott machen.

 

Kranken- und Lebensmitteltransporte am Hallstättersee

Auf Grund extremer Lawinengefahr konnten am 3. Februar die Orte Hallstatt und Obertraum am Landweg nicht mehr erreicht werden. Zur Unterstützung der FF Hallstatt wurde das A-Boot Bad Goisern zum Transport von Kranken, Personen, Lebensmittel und Material am Hallstättersee eingesetzt. Durch die Feuerwehrboote konnte die Grundversorgung der beiden Gemeinden sichergestellt werden. Der Einsatz setzte sich auch am 4. Februar fort.

 

Mit PKW in den Gegenverkehr

Weil während der Fahrt plötzlich der Fahrerairbag aufgegangen ist, geriet am Nachmittag des 9. Februar eine Fahrzeuglenkerin mit ihrem PKW in Bad Goisern auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender Lenker versuchte mit seinem LKW noch ausweichen, jedoch vergeblich. Es kam zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen, wobei beim LKW die Hinterachse schwer beschädigt wurde. Auch der PKW kam erst neben der Fahrbahn zum Stillstand. Von der Gendarmerie wurde in der Folge die FF Bad Goisern zur Fahrzeugbergung alarmiert. Mittels Bergefahrzeug "Last" wurde zuerst der fahruntaugliche LKW von der Straße auf einen Parkplatz gezogen. Danach musste mittels Ladekran der beschädigte PKW geborgen werden. Dieser konnte gleich auf die Ladefläche eines Abschleppwagens verladen werden. Im starken Rückreiseverkehr aus den Schigebieten kam es während der Aufräumarbeiten zu Stauungen auf der B 145.

 

Schwellbrand im letzten Moment entdeckt

Brandalarm gab es Samstag früh, 12. Februar, für die Feuerwehren in Bad Goisern. In einem Wohnhaus in der Ortschaft Rehkogl dürfte sich schon über mehrere Tage hindurch schleichend ein Brand entwickelt haben, auf den die Bewohner in den frühen Morgenstunden wegen Brandgeruch und Rauchentwicklung aufmerksam geworden waren. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte drang Rauch im Bereich des ersten Stockwerkes aus dem Wohnhaus. Bei genauerer Betrachtung stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich der Brandherd ganz versteckt hinter Wänden und im Bereich der Zwischendecke zum Dachboden hin befinden musste. Unter Verwendung von schweren Atemschutzgeräten öffneten mehrere Trupps vorerst im Bereich des ersten Stockes und des Dachbodens mit Schanzwerkzeugen und einer Kettensäge Holzverschalungen und den Verputz von Wänden, um an die versteckten Brandherde zu gelangen. Diese wurden mittels Hochdruckrohren abgelöscht. Der Brand hatte auch bereits verlegte Stromkabel betroffen und deren Isolierung abgebrannt, sodass die Feuerwehrmänner blanke Drähte vorfanden. Erst jetzt konnte auch festgestellt werden, dass auch Rauch aus dem Bereich des Erdgeschosses nach oben drang. Im Bereich des Rauchfanges - am Übergang vom Ofenrohr zum Kamin - stellten die Feuerwehrmänner ebenfalls eine starke Hitzeentwicklung hinter dem Verputz fest, sodass auch hier eine genauere Nachschau durch Öffnen der Wand notwendig wurde. Hier konnte dann auch die eigentliche Ausbruchsstelle lokalisiert und abgelöscht werden. Der Schwelbrand dürfte sich über mehrere Tage hindurch vom Erdgeschoss bis in den Dachboden hinauf entwickelt haben und konnte gerade noch rechtzeitig entdeckt werden, ehe es zum Übergreifen auf das gesamte Wohnhaus kommen konnte.

 

Explosionsgefahr bei Gasaustritt

Nachdem die Feuerwehr Bad Goisern in den Morgenstunden des 12. Februar bereits einen Brand in einem Wohnhaus bekämpfen musste, gab es am Nachmittag bereits den nächsten Alarm: ein Spaziergänger hatte Gasgeruch in der Ortschaft Wildpfad wahrgenommen und Alarm geschlagen. Vordringlichste Maßnahme der Feuerwehren Bad Goisern und Weißenbach war es, das Gebiet rund um den betroffenen Flüssiggas-Tank weiträumig abzusperren. Denn wie Messungen mit dem Gasspürgerät ergaben, herrschte akute Explosionsgefahr in der Umgebung der Austrittsstelle.

Auch der Grund für das Ausströmen konnte rasch gefunden werden: vermutlich hatte das außenliegende Rohr dem darauf lastenden Schneedruck nicht mehr stand gehalten und war regelrecht abgerissen.

Von den Kräften der FF Bad Goisern konnte durch das Schließen eines Ventils ein weiteres Austreten von Gas unterbunden und somit die unmittelbare Gefahr gebannt werden. Ein Bediensteter des Reinhalteverbandes führte auch Messungen im Kanalsystem durch. Weitere Maßnahmen am Gastank wurden von einer Installationsfirma vorgenommen.

 

Gerätebeistellung bei Lawineneinsatz

Gegen Mittag des 7. März wurden vier Eiskletterer in der Ortschaft Steeg von einer Lawine verschüttet. Zwei der Sportler konnten sich selbst befreien, die andere Seilschaft wurde bis zu acht Meter tief im Schnee verschüttet. Ein Großeinsatz des Bergrettungsdienstes mehrerer Ortsstellen sowie von Alpingendarmen, unterstützt von drei Hubschraubern und Rettungshunden lief an. Zur Errichtung einer Einsatzleitung der Rettungsorganisationen wurde das Einsatzleitungsfahrzeug der FF Bad Goisern den Bergrettern zur Verfügung gestellt. Weiters wurden zur Verschüttetensuche Lawinenschaufeln und Schneehexen bereitgestellt. Bis in die Abendstunden gruben die Retter unter großen Anstrengungen nach den beiden Vermissten. Eine Person konnte schließlich nur mehr tot geborgen werden. Bei Einbruch der Dunkelheit wurde die Suche unterbrochen und die Helfer stiegen talwärts zur Einsatzleitung ab, wo sie sich mit der Verpflegung vom Salzkammergut-Konsum von den Strapazen stärken konnten. Die Fortsetzung der Suche musste am darauffolgenden Tag wegen starker Schneefälle und extremer Lawinengefahr eingestellt werden. Erst bei einer Normalisierung der Lage können die Bergretter mit der Suche nach dem zweiten Vermissten fortsetzen.

 

Starke Schneefälle bescherten Einsatzflut

Durch die starken Schneefälle in den letzten Tagen wurden zahlreiche Einsätze der FF Bad Goisern notwendig. Begonnen hatte alles am Nachmittag des 9. März, als wegen hoher Lawinengefahr und auch Lawinenabgängen auf Verkehrswege die Straßenverbindungen nach Hallstatt und Obertraun gesperrt werden mussten. Mit dem Arbeitsboot, welches mittels Kran beim Strandbad in Untersee gewassert wurde, musste für das Rote Kreuz Bad Goisern ein Krankentransport auf dem Wasserweg durchgeführt werden. In der Folge wurden noch bis in die Nachtstunden notwendige Personentransporte von der Bootsbesatzung vorgenommen. Am darauf folgenden Tag, dem Donnerstag 10. März wurden von der Umwelt abgeschnittene Bewohner mit Lebensmitteln versorgt, welche die Feuerwehrmänner mit dem A-Boot zustellten.
Weitaus unruhiger gestaltete sich dann der Nachmittag. Von der Landeswarnzentrale kam der Alarm zu einer PKW-Bergung. In der Ortschaft Lasern war ein Allradfahrzeug in einem Steilstück hängen geblieben und quer zwischen einer Mauer und Leitschiene zum Stehen zu kommen. Mittels Unimog-Seilwinde konnte das Fahrzeug rasch geborgen werden. Gerade als der Einsatz beendet worden war, kam die Meldung über eine starke Rauchentwicklung in der Ortschaft Pötschen, zu der alle Feuerwehren von Bad Goisern alarmiert wurden. Beim Eintreffen konnte jedoch rasch Entwarnung gegeben werden, denn vermutlich der Defekt an einem Lüfter hatte zu der Verrauchung geführt.

Kurz nachdem die Kräfte dann wieder eingerückt waren, kam der nächste Einsatzauftrag zu einer Anfahrtshilfe eines hängen gebliebenen LKWs - im gleichen Steilstück, das auch schon zuvor dem PKW zum Verhängnis geworden war. Mittels Bergefahrzeug "Last" und Schleppstange konnte die FF Bad Goisern den Müllwagen wieder aus seiner Lage bergen. Bei den Fahrzeugbergungen wurde auch die örtlich zuständige FF Lasern alarmiert.

 

Rauchentwicklung in der Ortschaft Pötschen

Gerade als ein technischer Einsatz beendet war, kam am 10. März die Meldung über eine starke Rauchentwicklung in der Ortschaft Pötschen, zu der alle Feuerwehren von Bad Goisern alarmiert wurden. Beim Eintreffen konnte jedoch rasch Entwarnung gegeben werden, denn vermutlich der Defekt an einem Lüfter hatte zu der Verrauchung geführt.

 

Drehleiter sicherte Rückzug und Schmelzwasser dringt durch das Dach ins Feuerwehrhaus

Vom Bezirkskommandanten OBR Robert Benda wurde am 11. März die FF Bad Goisern zu einer Hilfeleistung nach Ebensee alarmiert. Nachdem dort zuvor bei einem Supermarkt durch die hohe Schneelast das Dach eingestürzt war, war man in der Salinengemeinde hinsichtlich dieser Gefahr sensibilisiert worden. Bei der Fa. PPI in Steinkogel musste deshalb das Dach einer großen Produktionshalle von der Schneelast befreit werden. Vom Arbeitsinspektor wurde jedoch vorgeschrieben, dass ein gesicherter Rückzug im Falle eines Einsturzes möglich sein musste. Von den Feuerwehren Bad Goisern und Altmünster wurden jeweils die Drehleitern an der Hallenseite in Stellung gebracht, um so einen Notabstieg zu ermöglichen. Weiters wurden Schneehexen mittels Ladekran von "Last Bad Goisern" auf die Dachfläche gehoben. Von zahlreichen Arbeitern wurde die große Dachfläche unter Einsatz von Schneeräumgeräten und Schneefräsen von der Last befreit. Diese Arbeiten dauerten bis in die Nachmittagsstunden des Samstag, 12.März an. Erst dann konnte die Drehleiter wieder zurück nach Bad Goisern geholt werden.

Unterdessen waren aber auch zahlreiche Feuerwehrkameraden damit beschäftigt, das Dach beim eigenen Feuerwehrhaus in der Schmiedgasse vom Schnee zu befreien. Jedoch nicht die Last an sich war der Grund für diese Arbeit, sondern vielmehr drang Schmelzwasser durch die nun gestiegenen Temperaturen durch das Dach des Feuerwehrhauses und lief entlang von Wänden oder tropfte von der Decke. Teilweise wurde gelagerte Ausrüstung aber auch Einsatzbekleidung durch das eindringende Wasser durchnässt. Wie schon die Jahre zuvor hatte sich auch diesmal wieder ein Eisstoß auf dem Dach gebildet, der abermals dazu geführt hat, dass Schmelzwasser nicht abfließen kann und durch das Dach ins Feuerwehrhaus eindringt. Mit Schneehexen und Schaufeln mussten die Feuerwehrmänner das Dach abschaufeln und hoffen nun, dass sich dadurch die Situation verbessert.

 

Würstelstand abgebrannt

Am 18. März brannte am Parkplatz des Konsum-Geschäft in Bad Goisern ein Würstelstand ab. Durch eine überhitzte Fritöse begann das Öl zu brennen. Der Angestellte versuchte den Brand mit Wasser zu löschen, wobei sich dieser explosionsartig ausbreitete. Auf Grund der vorhandenen Gasflaschen bestand erhebliche Explosionsgefahr. Die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha konnten den Brand mittels Schaum rasch unter Kontrolle bringen. Ein Übergreifen auf das angrenzende Geschäft und die parkenden PKW´s konnte verhindert werden.

 

Wassereinbruch bei Haus in Posern

Am 19. März wurde die FF Bad Goisern zu einem Wassereinbruch bei einem Haus in der Ortschaft Posern gerufen. Der starke Regenfall der letzten Stunden und die beginnende Schneeschmelze führten dazu, dass in einen Keller eines Wohnhauses das Schmelzwasser einzudringen drohte. Die Feuerwehrmänner schützen das Haus und brachten eine Elektropumpe zum Auspumpen des Wassers in Stellung.

 

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