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PKW verlor Treibstoff

Zu Allerheiligen, 1. November, wurden die Kameraden der FF Bad Goisern von einer Fahrzeuglenkerin im Dienste des Umweltschutzes zu Hilfe gerufen. Bei ihrem in der Schrempfgasse abgestellten PKW hatte sich unter dem Fahrzeug eine größere Lache gebildet. Wie die Feuerwehrmänner wenig später feststellen konnten, handelte es sich dabei um Kraftstoff, welcher aufgrund eines technischen Defektes an der Fahrzeugunterseite austrat. Von den Wehrmännern wurde das Medium mittels Bindemittel gebunden und anschließend einer fachgerechten Entsorgung zugeführt. Eine Auffangtasse wurde untergestellt, um weiteren Kraftstoff bis zum Eintreffen des Pannendienstes zu sammeln.

 

FF Bad Goisern im Sturmeinsatz

Orkanartige Windböen sorgten am Vormittag des 19. November in Bad Goisern für zahlreiche umgestürzte Bäume. In der Ortschaft Anzenau hatte der Sturm nahe dem Freilichtmuseum Anzenaumühle zahlreiche Bäume umgerissen. Einige davon stürzten auch über die Fahrbahn der vorbeiführenden Gemeindestraße. Aus diesem Grund wurde um 10:40 Uhr die FF Bad Goisern von der Landeswarnzentrale in Linz zu diesem Ereignis alarmiert. Insgesamt 13 Mann rückten mit drei Fahrzeugen - RLF, Unimog sowie LAST mit Kran und Holzgreifer - nach Anzenau aus.

Nach dem Sperren der Straße wurde mittgeteilt, dass die Aufräumarbeiten durch Gemeindearbeiter bzw. die österreichischen Bundesforste vorgenommen werden. Auch nahe der Kuranstalt Hanuschhof wurden Bäume durch den Sturm entwurzelt und blockierten Verkehrswege. Mit der Drehleiter musste dann noch zu einem Haus in der Kirchengasse ausgerückt werden, wo es eine Gefahr durch absturzgefährdete Dachziegel zu beseitigen galt.

 

ELF alarmiert Einsatzkräfte zu schweren Verkehrsunfall

In den Morgenstunden des 21. Novembers alarmierte das ELF Bad Goisern, das mit mehreren Feuerwehrmännern gerade am Heimweg nach Bad Goisern war, die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha zu einem Verkehrsunfall am Pötschenpass. Ein PKW mit zwei Personen war bei Schneeglätte von der Fahrbahn abgekommen. Die beiden Fahrzeuginsassen wurden von den Feuerwehrmännern unverletzt aus dem total zerstörten Fahrzeug geborgen und die Unfallstelle abgesichert.

Bis zum Eintreffen des Roten Kreuzes Bad Goiserns konnten sich die verunfallten Männer im Feuerwehrfahrzeug wärmen. Die FF St. Agatha nahm schließlich die Fahrzeugbergung vor.

 

Brand im Schafunterstand

In den Abendstunden des 2. Dezember wurde Brandalarm für die Feuerwehren von Bad Goisern ausgelöst. In der Ortschaft Weißenbach hatte sich in einem Schafunterstand das am Boden befindliche Streugut aus vorläufig unbekannter Ursache entzündet. Beim Eintreffen der Feuerwehren Bad Goisern und Weißenbach war der Besitzer gerade dabei, die ca. 70 Schafe, darunter auch zahlreiche Jungtiere, aus dem verqualmten Unterstand zu treiben. Unter Verwendung von schwerem Atemschutz, einem Hochdruckrohr und einem Belüftungsgerät gelang es den Feuerwehrmännern, eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Das angebrannte Streugut wurde ausgebracht, der entstandene Schaden ist gering.

Noch während sich die Einsatzkräfte auf der Anfahrt befanden, kam die Meldung, dass der Brand bereits gelöscht worden wäre. Dass man sich als alarmierte Feuerwehr auf solche Meldungen keinesfalls verlassen und man trotzdem Nachschau halten sollte, bewies die vorgefundene Lage am Einsatzort.

 

Suche einer vermissten Person

Seit den Nachtstunden des 5. Dezembers suchte die Gendamiere eine Person, die sich von einer Veranstaltung im Berghotel Richtung Tal auf den Weg gemacht hatte, aber von ihren Eltern, die sie abholen sollte nicht angetroffen wurde und auch anderweitig nicht aufgefunden werden konnte. Die Gendarmerie alarmierte in den Vormittagsstunden die Feuerwehren Bad Goisern und Lasern, sowie den Bergrettungsdienst zu einer großangelegten Suchaktion. Verschiedene Straßen, Wege und Geländeabschnitte wurden abgesucht, sowie Anrainer befragt, ob sie ihnen aufgefallen sei. Besonders diese Befragungen erwiesen sich als hilfreich, da festgestellt werden konnte, dass sie an verschieden Örtlichkeiten Richtung Tal und schließlich auch auf der Bundesstraße gesehen worden sei. Auf Grund dieser Angaben konnte die Person schließlich von Feuerwehrmännern aufgefunden werden und den Eltern unverletzt übergeben werden.

 

Öleinsatz in der Kurparkstraße

Am 16. Dezember wurde die FF Bad Goisern in den Abendstunden zu einem Öleinsatz in der Kurparkstraße alarmiert. Bei einem PKW trat Öl aus, welches von den Einsatzkräften der Feuerwehr gebunden wurde.

 

Komplizierte Rettung aus Unfallwrack

Äußerst schwierig gestaltete sich die Rettung eines eingeklemmten Fahrzeuglenkers aus seinem PKW, nachdem dieser in den Abendstunden des 22. Dezember in Bad Goisern von der B 145 abgekommen und gegen einen Baum geschleudert war. Der Lenker aus Bad Ischl war in einer langgezogenen Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen, schlitterte zirka 100 Meter weit über eine Böschung und Wiese, ehe das Fahrzeug dann gegen einen Baum prallte. Durch die Wucht des Anpralls wurde das Fahrzeug regelrecht um den Baum gewickelt, der 21-jährige Lenker darin schwer eingeklemmt und der Baum teilweise entwurzelt. Durch mehrere Notärzte und das Rote Kreuz Bad Goisern musste der Schwerverletzte erst stabilisiert werden, ehe mit den Rettungsarbeiten des Eingeklemmten durch die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha begonnen werden konnte. Da eine Befreiung in der vorgefundenen Lage des Fahrzeuges nicht möglich war, musste der Pkw zuerst mittels Feuerwehrkran behutsam vom Baum gehoben werden. Dann erst konnte mit der eigentlichen Befreiung des Schwerstverletzten unter Zuhilfenahme mehrerer hydraulischer Rettungsgeräte begonnen werden. Aufgrund der schweren Deformierung gestalteten sich diese Arbeiten jedoch als äußerst schwierig. Nach rund 45 Minuten konnte der Patient dann an den Rettungsdienst übergeben werden, welcher den Lenker mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus Bad Ischl eingelieferte. Im Einsatz waren die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha, Rotes Kreuz Bad Goisern, praktischer Arzt, NEF-Team Bad Ischl sowie zwei Sektorstreifen der Gendarmerie. Für die Dauer der Arbeiten war die Bundesstraße zur Gänze gesperrt, der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.

 

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