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LKW blieb auf Schneefahrbahn hängen

In den Mittagsstunden des 8. Jänner blieb ein LKW in der Lieferantenzufahrt einer Kuranstalt in Bad Goisern auf der schneebedeckten Fahrbahn hängen. Da auch das Streuen von Splitt nicht weiterhalf, wurde schließlich die Feuerwehr Bad Goisern zu Hilfe gerufen. Die mit zwei Bergefahrzeugen angerückten Feuerwehrmänner machten den LKW, an dem keine Ketten montiert waren, wieder flott und zogen ihn mittels Seilwinde aus der Steigung. Einsatzende war um 12:50 Uhr.

 

Löscheinsatz bei klirrender Kälte

Brandalarm gab es in den Abendstunden des 24. Jänner für die Freiwilligen Feuerwehren in Bad Goisern. In der Ortschaft Riedln war es aus bislang unbekannter Ursache in einem  Nebengebäude zu einem Brand gekommen, der sich wegen der Holzbauweise rasch ausbreitete. Auf winterlichen Fahrbahnverhältnissen und eisigen Temperaturen unter -10° Celsius gelangten die Einsatzkräfte zum Einsatzort auf  über 700 Metern Seehöhe, wo bei der Ankunft das Gebäude bereits in Vollbrand stand. Von den in kurzen Abständen eintreffenden Besatzungen der Tanklöschfahrzeuge wurde teils unter schwerem Atemschutz ein Innen- und Außenangriff vorgetragen.

Die Löscharbeiten  zeigten nach einiger Zeit gute Wirkung, sodass sich der Brand nicht mehr weiter ausbreiten konnte. Der vorerst angeordnete Aufbau einer langen Zubringleitung zu einem Bach konnte somit unterbleiben, da die Feuerwehren mit dem Löschwasser aus den Tanklöschfahrzeugen das Auslangen finden konnten. Nicht ungefährlich war der Brandeinsatz allemal, da Gewehre und Munition in dem Gebäude gelagert waren. Im Einsatz standen die fünf freiwilligen Feuerwehren des Pflichtbereiches Bad Goisern, die Gendarmerie-Sektorstreife, das Rote Kreuz Bad Goisern mit einem Fahrzeug sowie ein Bediensteter der Energie-AG. Von der FF Lasern wurde nach Beendigung des Löscheinsatzes eine Brandwache gestellt.

 

LKW kam ins Rutschen

In Bad Goisern kam in den Nachmittagsstunden des 26. Jänner ein Müllwagen bei der Talfahrt ins Rutschen. In dem Steilstück in der Ortschaft Posern wollte der Lenker mit dem Schwerfahrzeug bergab fahren, als das Fahrzeug plötzlich trotz teilweise montierter Schneeketten in der Steigung ins Rutschen geriet. Das Fahrzeug drohte von der Fahrbahn abzukommen, blieb aber schließlich schräg über die Fahrbahn stehen. Ein Vor- oder Rückwärtsfahren war nicht mehr möglich, weshalb schließlich die Feuerwehr Bad Goisern um Hilfeleistung ersucht wurde. Die mit zwei Bergefahrzeugen ausgerückten Wehrmänner montierten am Müllwagen noch mitgeführte Schneeketten, ehe der LKW mit der Schleppstange gesichert von einem Feuerwehrfahrzeug aus dem Steilstück talwärts begleitet wurde. Einsatzende war um 14.55 Uhr.

 

Glatteisunfall forderte drei Verletzte

 

Die eisglatte Fahrbahn dürfte Auslöser für einen Verkehrsunfall am Morgen des 4. Februar in Bad Goisern gewesen sein. Ein 28-jähriger Fahrzeuglenker war mit seinem Kleinwagen auf der Marktstraße ortsauswärts unterwegs, als er in einer Rechtskurve ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn geraten war. Dort prallte er mit der Fahrerseite gegen einen entgegenkommenden Pkw, der mit zwei Personen besetzt war. Durch den Anprall wurde die Fahrertür des Kleinwagens derart deformiert, dass der verletzte Lenker vorerst vom Rettungsdienst nicht aus seinem Fahrzeug befreit werden konnte.

Erst nachkommende Fahrzeuglenker kamen mit einem Brechwerkzeug zu Hilfe und konnten noch vor dem Eintreffen der alarmierten Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha den Verletzten aus dem Unfallfahrzeug befreien. Die Versorgung der insgesamt drei zum Teil schwer verletzten Fahrzeuginsassen erfolgte durch das Rote Kreuz Bad Goisern, Dr. Reisenbichler sowie das NEF-Team Bad Ischl. Von den Feuerwehren wurde während der Dauer der Rettungsarbeiten der Brandschutz sichergestellt, außerdem wurden auslaufende Betriebsmittel mittels Ölbindemittel gebunden. Im Anschluss daran erfolgte die Bergung der schwer beschädigten Unfallfahrzeuge durch ein  Abschleppunternehmen und die Feuerwehr mittels Seilwinde.

 

Ausbreitung bei Garagenbrand verhindert

In den Nachtstunden des 11. Februar gab es Brandalarm für die Feuerwehren des Pflichtbereiches Bad Goisern. In einer Garage in der Ortschaft Reitern war aus bislang unbekannter Ursache ein Brand ausgebrochen, der sich wohl einige Zeit unbemerkt ausbreiten konnte. Denn als die ersten Besatzungen der Tanklöschfahrzeuge am Einsatzort eintrafen, standen die zwei in der Garage befindlichen Fahrzeuge bereits in Vollbrand. Sofort nahmen die Einsatzkräfte einen umfassenden Löschangriff mit mehreren Hochdruckrohren und einem Schaum-Schnellangriff vor, sodass das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Eine in der Garage befindliche Gasflasche konnte von Feuerwehrmännern unter schwerem Atemschutz ins Freie gebracht werden. Mittels Seilwinde wurde ein völlig ausgebranntes Fahrzeug aus der Garage gezogen, um es endgültig ablöschen zu können. Eine weitere Brandausbreitung auf das angebaute Wohngebäude konnte von den Feuerwehrmännern verhindert werden. Die in der Garage untergebrachten Fahrzeuge wurden durch den Brand völlig zerstört, am Garagengebäude selbst entstand durch die Hitzeeinwirkung schwerer Sachschaden.

 

Kollision beim Abbiegen

In den Abendstunden des 17. Februar war es auf der Ortsumfahrung von Bad Goisern zum Zusammenprall zweier Fahrzeuge gekommen. Ein Lenker wollte mit seinem PKW nach links in eine Einfahrt einbiegen und dürfte dabei ein entgegenkommendes Fahrzeug übersehen haben. Trotz sofortiger Bremsung konnte eine Kollision der Fahrzeug e nicht mehr verhindert werden. Beide Fahrzeuge kamen teils neben der Fahrbahn zum Stillstand. Die in den Fahrzeugen befindlichen Beifahrer mussten vom Roten Kreuz und Dr. Grassner erstversorgt werden, ehe sie in das Krankenhaus Bad Ischl eingeliefert werden konnten.

Moderne Sicherheitseinrichtungen wie Airbags etc. konnten für die Insassen Schlimmeres verhindern. Während der Unfallaufnahme durch Beamte des Gendarmeriepostens Bad Goisern klemmten Einsatzkräfte der FF Bad Goisern die Batterien der demolierten Fahrzeuge ab und sorgten für die Verkehrsregelung auf der Bundesstraße. Danach musste ein Unfallfahrzeug mittels Bergefahrzeug und Seilwinde geborgen und von der Fahrbahn geschafft werden.
 

Brandwache beim Sockenball

Neun Mann der FF Bad Goisern mit SLF und ELF stellten in der Nacht des 21. auf 22. Februar wieder die Brandwache beim Sockenball - dem Höhepunkt des Ballgeschehens am Faschingssamstag.

 

Schwerer Verkehrsunfall B 166

Am 21. Februar wurden die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha kurz nach 23 Uhr von der Landeswarnzentrale in Linz zu einem "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" alarmiert. Glücklicherweise stellt sich nach Eintreffen der Feuerwehren heraus, dass niemand mit hydraulischem Bergegerät zu retten war. Ein PKW war über die Leitschiene "geflogen" und blieb am Dach nahe dem Ufer des Hallstättersees liegen. Zwei verletzte Personen wurden vom NEF Team Bad Ischl, dem RK Bad Goisern und einem weiteren Arzt versorgt und ins LKH Bad Ischl eingeliefert.

Die beiden Feuerwehren nahmen die Absicherung und Beleuchtung der Unfallstelle vor, mittels der Seilwinde des Unimogs Bad Goisern wurde der PKW auf die Fahrbahn gezogen und anschließend durch LAST Bad Goisern auf einen nahe gelegenen Parkplatz abtransportiert, um die Straße wieder für den Verkehr freigeben zu können.

Zeitgleich während dieses Einsatzes standen neun Mann der FF Bad Goisern mit SLF beim Sockenball in Bad Goisern als Brandwache in Bereitschaft.

 

Kaminbrand in St. Agatha

In den Abendstunden des 3. März wurden die Freiwilligen Feuerwehren St. Agatha und Bad Goisern zu einem Kaminbrand eines Wohnhauses nächst der kath. Filialkirche in St. Agatha gerufen. Die eintreffenden Feuerwehrkräfte fanden starken Funkenflug aus dem Kamin vor. Tank St. Agatha stellte den Brandschutz sicher, über Leiter Bad Goisern wurde bis zum Eintreffen des Rauichfangkehrers versucht, aus dem oberen Teil des weitgehend verstopften Kamins, Material zu entfernen um die Brandgefahr zu vermindern.

 

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