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Mit PKW kopfüber in Bach gestürzt

Großes Glück hatte ein Fahrzeuglenker in Bad Goisern, als er am 13. Oktober mit seinem PKW in den Weißenbach stürzte. Der Kurgast wollte nahe der Chorinsky-Klause eine Brücke überfahren, was jedoch missglückte; er kam von dieser ab und blieb vorerst noch am Fahrbahnrand hängen. „Doch ganz langsam rutschte das Fahrzeug dann samt mir seitwärts von der Brücke, ehe wir kopfüber im einige Meter darunter fließenden Bach landeten“, schildert der Lenker den dramatischen Moment. Anschließend konnte er sich reichlich durchnässt aber unverletzt über eine Tür aus dem Wagen retten. Ein wenig später vorbeikommender Förster kam dem Verunglückten dann zu Hilfe. Um den am Dach liegenden PKW wieder aus dem Bach zu bekommen, wurden die Feuerwehren Bad Goisern und Weißenbach alarmiert. Von den Feuerwehrmännern konnte das havarierte Fahrzeug mittels Kran des Bergefahrzeuges „Last“ geborgen und wieder auf die Räder gestellt werden. Ausgeflossene Betriebsmittel wurden anschließend noch mittels Ölbindemittel gebunden. Außergewöhnlich war dieser Einsatz für die Feuerwehrmänner allemal, denn bereits vor einigen Jahren war auch schon ein Kurgast an derselben Stelle mit dem Fahrzeug am Dach im Bach gelandet.

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LKW-Bergung am Pötschenpass

Aus bislang unbekannter Ursache geriet am Nachmittag des 16. Oktober ein LKW auf der Talfahrt am Pötschenpass von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitschiene und kam seitlich im Wald zum Liegen. Der Fahrer überstand das Unglück leicht verletzt; er konnte sich noch rechtzeitig durch einen Sprung aus der Kabine retten. Von der Gendarmerie wurde die Feuerwehr St. Agatha zum Absichern und späteren Ausleuchten der Einsatzstelle angefordert. Im weiteren Verlauf erfolgte zur Fahrzeugbergung die Alarmierung des Kranfahrzeuges der Feuerwehr Vöcklabruck. Nach dessen Eintreffen und Erkundung war es notwendig, das Unfallfahrzeug näher zum Kranfahrzeug zu schaffen, um es anheben zu können. Dazu wurde das Bergefahrzeug "Last" der FF Bad Goisern zur Einsatzstelle beordert. Mit der 10-Tonnen-Seilwinde wurde der seitlich liegende LKW aufgerichtet, wobei dieser zusätzlich durch die Seilwinde von "Tank Agatha" nach hinten gesichert wurde. Erst jetzt konnte der schwer beschädigte LKW durch das Kranfahrzeug angehoben und auf einen Tieflader verladen werden. Während der Bergungsarbeiten war die Einsatzstelle für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt. Einsatzende für die FF Bad Goisern war kurz nach 21 Uhr.

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Kaminbrand in einer Tischlerei in Stambach

Am 23. Oktober wurden in der Mittagszeit die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha zur Bekämpfung eines Kaminbrandes zu einer Tischlerei in Stambach gerufen. Ein Atemschutztrupp der FF Bad Goisern räumte den brennenden Heizungsofen aus und die Glutnester wurden anschließend gelöscht. Weiters wurde mit dem Belüftungsgerät des Schweren Löschfahrzeugs (SLF) die Tischlerei rauchfrei gemacht. Wie bei Brandeinsätzen vorgesehen, wurden von der Feuerwehreinsatzzentrale das Rote Kreuz und die Gendarmerie zum Einsatzort beordert. Die FF Bad Goisern stand mit SLF, RLF, DL 25 und ELF und 15 Mann bis zum Eintreffen des verständigten Rauchfangkehrers im Einsatz. Insgesamt bewältigten 20 Mann in etwa 1.5 Stunden die Schadenslage.

 

Auf Begrenzungsstein aufgesessen

Schon mehrmals mussten die Kameraden der FF Bad Goisern mit dem Einsatzstichwort "Fahrzeugbergung am Marktplatz" ausrücken. Am Abend des 22. November war es dann wieder einmal soweit, nachdem ein dort befindlicher Begrenzungsstein einem Fahrzeuglenker wieder einmal zum Verhängnis geworden war. Auch dieses Mal dürfte eine Lenkerin den Stein übersehen haben und war mit dem Fahrzeug darauf aufgesessen. Nachdem eigene Bergeversuche gescheitert waren, wurden die Helfer der Feuerwehr Bad Goisern zu Hilfe gerufen. Diese konnten mittels Hebekissen und dem Unterbauen von Kanthölzern den Pkw aus seiner misslichen Lage rasch und behutsam befreien.

 

Verkehrsunfall auf der B 166

Zu einem Verkehrsunfall mussten in den Mittagsstunden des 12. Dezember die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha ausrücken. Eine Fahrzeuglenkerin war mit einem Kombi ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn geraten, hatte sich überschlagen und kam schließlich in einer Wiese auf den Rädern zum Stehen. Dabei zog sich die Lenkerin Verletzungen zu und musste nach der Erstversorgung vom Roten Kreuz Bad Goisern, dem Notarzt-Team sowie Dr. Grassner ins LKH Bad Ischl eingeliefert werden.

Aufgabe der Feuerwehrmänner war es, ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten zu binden sowie das schwer beschädigte Fahrzeug mittels Seilwinde des Bergefahrzeuges "Unimog" aus dem Gelände zu bergen. Einsatzende war für die FF Bad Goisern um 13:20 Uhr.

 

LKW-Bergungen am Pötschenpass

Der Wintereinbruch machte wieder einmal einigen LKW-Lenkern zu schaffen, die mit ihren Schwerfahrzeugen in Bad Goisern am Pötschenpass am 16. Dezember unterwegs waren. Trotz Kettenpflicht über 3,5 Tonnen versuchten es einige Waghalsige, die tief winterliche Passstraße ohne entsprechende Winterausrüstung zu bewältigen. Entweder weil die mitgeführten Ketten nicht passten oder einfach keine Schneeketten am Fahrzeug mitgeführt wurden. So kam es schließlich, dass zwei Sattelzüge in der Kehre 2 hängen geblieben waren. Über Auftrag der Gendarmerie wurden die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha zur Fahrzeugbergung alarmiert, um die Straße wieder für den Verkehr frei zu bekommen.

Am Einsatzort eingetroffen fanden die Einsatzkräfte zwei Sattelzüge vor, wobei einer durch das Gefälle in der Kurve teilweise von der Fahrbahn gerutscht war. Dem zweiten drohte das gleiche Schicksal. Der unbeladene LKW-Zug wurde durch die FF St. Agatha geborgen. Der mit 15 Tonnen Katalogen beladene Sattelzug wurde anschließend mittels Bergefahrzeug "Last" der FF Bad Goisern geborgen und zum nächstgelegenen Parkplatz verbracht. Einsatzende war für die FF Bad Goisern um 9:32 Uhr. Am Nachmittag desselben Tages mussten die beiden Feuerwehren abermals an die gleiche Einsatzstelle ausrücken. Wieder galt es, einen hängengebliebenen LKW ohne Ketten zu bergen.

 

Ölaustritt auf der Traun in Bad Goisern

Während der Befüllung der Heizöltanks in der Kuranstalt Hanuschhof in Bad Goisern kam es am Nachmittag des 22. Dezember zum Austritt einer derzeit nicht feststellbaren Menge von Heizöl. Über eine Entlüftung der Tanks gelangte aus bislang unbekannter Ursache Heizöl in die darunter liegende Regenwasserkanalisation. Als die verständigten Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Goisern den Verlauf der Kanalisation erkundeten, musste festgestellt werden, dass bei der Einmündung der Rohrleitung in den Traunfluss Heizöl ausgetreten war. Sofort wurde von den Feuerwehrmännern eine Ölsperre errichtet, um eine weitere Ausbreitung des Mediums zu verhindern. Mittels Bindemittel und speziellen Saugtüchern wurde das an der Wasseroberfläche treibende Heizöl auf einer Länge von rund 200 Metern im Uferbereich gebunden und in Behälter abgeschöpft. Erschwerend war für die Goiserer Feuerwehrmänner bei diesem Einsatz nicht nur heftiger Schneefall sondern auch das steile, unwegsame Ufergelände, über das die benötigten Gerätschaften erst mühsam zur Einsatzstelle transportiert werden musste. Gegen 18.00 Uhr wurde der Einsatz vorläufig beendet, wobei in den nächsten Tagen sicherlich noch weiteres Abschöpfen von nachfließendem Öl notwendig werden wird.

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Unfalleinsatz für die FF Bad Goisern

Nicht zur Ruhe kommen derzeit in der "besinnlichen Weihnachtszeit" die Kameraden der FF Bad Goisern. Am 26. Dezember wurde die FF Bad Goisern um 12.40 Uhr von der Landeswarnzentrale Linz zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall auf der Goiserer Ortsumfahrung alarmiert. Dort war es zu einem Auffahrunfall mit 3 beteiligten Fahrzeugen und leidergottes auch Verletzten gekommen. Die Aufgabe der Feuerwehrmänner war es, die Unfallstelle abzusichern, eine Verkehrsregelung vorzunehmen und ausgelaufene Betriebsmittel mittels Ölbindemittel zu binden.

Nachdem die Unfallfahrzeuge von der Fahrbahn verbracht wurden, konnten die mit vier Fahrzeugen ausgerückten Feuerwehrmänner gegen 13.30 Uhr wieder ins Feuerwehrhaus einrücken. Nachdem dieser Einsatz abgeschlossen war, erfolgte eine Kontrolle der immer noch in der Traun befindlichen Ölsperre. Kontaminiertes Bindemittel wurde wieder abgeschöpft und durch neues ersetzt. Mittlerweile zeichnet sich ein Erfolg der intensiven Reinigungsmaßnahmen am Ufer ab, da nur mehr geringe Mengen Heizöl an die Wasseroberfläche gelangen.

 

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