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Verkehrsunfall Gosaumühle

Zu einer Fahrzeugbergung nach einem Verkehrsunfall wurde am Sonntag, 2. Februar 2003 die Feuerwehr St. Agatha alarmiert. Auf der B 166 kurz vor der Gosaumühle war ein Wiener Lenker mit dem Fahrzeug seiner Mutter in einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen. Dabei prallte das Fahrzeug gegen die dort befindliche Böschung, überschlug sich und kam erst am Dach zu liegen. Die Insassen konnten sich unverletzt aus dem Unfallfahrzeug retten. Zur Bergung des Fahrzeuges wurde daraufhin auch die Feuerwehr Bad Goisern angefordert. Mittels Ladekran des "Last" konnte das Kraftfahrzeug wieder auf die Räder gestellt werden, ehe es dann von einem heimischen KFZ-Betrieb übernommen und abtransportiert wurde. Die FF Bad Goisern stand mit Last und drei Mann im Einsatz, 11 Kameraden standen im Feuerwehrhaus in Bereitschaft.

 

Winterliche LKW-Bergung

Der nächste Bergungs-Einsatz ließ nicht lange auf sich warten: In den Nachmittagsstunden des 3. Februar war ein dreiachsiger LKW auf einer Hauszufahrt in der Ortschaft Edt mit der Hinterachse neben die Fahrbahn gerutscht. Um 15.15 Uhr wurde die FF Bad Goisern von der Landeswarnzentrale in Linz für diese LKW-Bergung alarmiert, worauf wenige Minuten später RLF-A 2000 und das Bergefahrzeug "Last" das Feuerwehrhaus verließen. Da sich die Einsatzstelle im Regeleinsatzgebiet der FF St. Agatha befindet, wurde diese unverzüglich ebenfalls alarmiert.

Mit zwei Einbauseilwinden gelang es schließlich, das Schwerfahrzeug aus seiner misslichen Lage wieder zu befreien. Einsatzende für die zwölf Mann der FF Goisern war um 16.15 Uhr.

 

Abgerutschten Reisebus geborgen

Der Lenker eines ungarischen Reisebusses wollte am 5. Februar gegen 17.30 Uhr auf dem Maler-Altweg in Bad Goisern zum Internat des Stephaneums zufahren. Zu diesem Zeitpunkt hatte jedoch schon starker Schneefall eingesetzt und eine Temperatur um die 0°C machte die Straße extrem rutschig. In einer ansteigenden Kurve kam das Schwerfahrzeug dann nicht mehr voran und rutsche seitlich mit dem Vorderrad von der Straße. Von der Landeswarnzentrale wurde schließlich die Feuerwehr Bad Goisern zur Bergung alarmiert, welche mit 16 Mann und mehreren Fahrzeugen anrückte und nach kurzer Zeit mittels Einbauseilwinde das Fahrzeug wieder auf die Fahrbahn zurückziehen konnte.

Die FF Bad Goisern stand mit den Bergefahrzeugen Last, Unimog sowie dem RLF-A 2000 und dem Kommandofahrzeug bis 18.15 Uhr im Einsatz, die FF St. Agatha verblieb auf Bereitschaft in ihrem Zeughaus.
 

Schwerer Verkehrsunfall Gosaumühle

Am 16. Februar rückten die FF Bad Goisern und FF St. Agatha gegen 17 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 166 im Bereich Gosaumühle aus. Im Skifahrerrückreiseverkehr stießen zwei PKW frontal zusammen. Ein Fahrzeuglenker war mit seinem Kombi ins Schleudern geraten und frontal gegen ein entgegenkommendes, mit drei Personen besetztes Fahrzeug geprallt. Das Notarztteam und der Rettungsdienst nahmen die Versorgung der insgesamt vier Verletzten vor, die Feuerwehren übernahmen den Brandschutz, das Binden ausgelaufenen Mineralöls sowie die Fahrbahnreinigung. Gemeinsam mit einem heimischen Unternehmen wurde dann der Abtransport der schwer beschädigten Unfallfahrzeuge durchgeführt. Für die Dauer der Arbeiten war die Pass-Gschütt-Bundesstraße zur Gänze gesperrt, umfangreiche Stauungen aufgrund des Rückreiseverkehrs aus den Schigebieten waren die Folge.

Tags darauf, in den Vormittagsstunden des 17. Februar, gab es erneut einen Einsatzalarm für die beiden Feuerwehren: Auf dem Güterweg Muth kam eine Fahrzeuglenkerin mit ihrem PKW in einem "berühmt berüchtigten" Steilstück ins Rutschen und war auf die Hilfe der Feuerwehr angewiesen, welche in routinierter Weise mittels Bergefahrzeug "Unimog" und Einbauseilwinde das Fahrzeug aus seiner misslichen Lage wieder befreien konnte.

 

Öleinsatz am Hallstättersee

Nachdem Verkehrsunfälle und winterliche Fahrzeugbergungen die Kameraden der Goiserer Feuerwehr in den letzten Wochen beschäftigten, brachte am 18. Februar ein besonderer Einsatz etwas Abwechslung in das Einsatzgeschehen. Um 10.30 Uhr wurden die FF Bad Goisern und FF St. Agatha zu einem Öleinsatz am Hallstättersee gerufen. Von einem Bagger, der in der sogenannten Gosaumühle einen Landungssteg errichtete, floss aufgrund eines Defekts Hydrauliköl in den Hallstättersee. Es bildete sich ein ca. 50 mal 50 Meter großer Ölteppich. Bedingt durch die herrschenden Windverhältnisse trieb das Öl vom Ufer weg.

Die FF Bad Goisern wasserte die beiden Boote (A-Boot und Boot 2) an geeigneter Stelle und zog dann die 150 m lange Ölsperre ins Einsatzgebiet, wo dann ein Ring um den Ölteppich gebildet wurde. Dieser wurde langsam immer enger zusammengezogen und so konnte dann das mit Bindemittel aufgenommene Öl von der Oberfläche abgeschöpft werden. Nach 15 Uhr konnte dann wieder ins Feuerwehrhaus eingerückt werden, wo dann noch umfangreiche Reinigungsarbeiten an den Geräten und Booten auf die Einsatzmannschaft wartete. Die FF Bad Goisern stand mit 17 Mann, vier KFZ und zwei Booten im Einsatz. Bewährt hat sich in diesem Fall die Verlagerung von KHD-Geräten (A-Boot und Ölsperren) an die Feuerwehren, wodurch diese sofort für derartige Einsatzfälle zur Verfügung stehen.

 

Kaminbrand in Herndl

Zu einem Kaminbrand in einem Wohnhaus wurden am 19. Februar gegen 15.30 Uhr die beiden Feuerwehren Goisern und St. Agatha gerufen. Beim Eintreffen wurde der Kamin im Gebäudeinneren kontrolliert und auch von außen wurde über die Drehleiter Nachschau gehalten. Nachdem kein weiterer Einsatz erforderlich war, wurde noch ein Rauchfangkehrer zum Einsatzort beordert, ehe dann gegen 16.45 Uhr wieder eingerückt werden konnte. Von der FF Goisern waren Tank 1 und die Drehleiter mit elf Mann im Einsatz.

 

Brandwache Sockenball

Per Bescheid wurde die FF Bad Goisern am 1. März (Faschingssamstag) zu einem Brandwachdienst beim Sockenball des SV Bad Goisern angefordert. Schon in den Vormittagsstunden wurde eine Besichtigung des Veranstaltungsortes (Stephaneum-Schulgebäude) durch Feuerwehrkameraden zusammen mit den Verantwortlichen vorgenommen. Hierbei wurde speziell auf die Benützbarkeit der Notausgänge und die Brennbarkeit der Faschings-Dekoration geachtet. Um 19.30 Uhr wurde der Brandwachdienst von acht Kameraden mit Tank 1 (SLF-A 4000/200) und dem Einsatzleitfahrzeug ELF aufgenommen.

In einem Klassenzimmer wurde ein Bereitschaftsraum mit Atemschutzgeräten, Fluchtfilterhauben, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Brandschutzplan und Notrettungsset eingerichtet. Während der gesamten Veranstaltung wurden ständig die diversen Räumlichkeiten - welche oft mit maskierten Besuchern regelrecht vollgepfercht waren - abgegangen und auf mögliche Gefahrenquellen kontrolliert. An besonders heiklen Stellen (z.B. Küchen- oder Barbereich) wurden geeignete Feuerlöscher positioniert. Trotz der rund 800 Besuchern kam es gottlob zu keinen gröberen Zwischenfällen; lediglich zwei Schnittverletzungen mussten von einem Feuerwehr-Sanitäter versorgt werden. Unter dem Motto " Wir sorgen für Ihre Sicherheit, während andere feiern!" war für die Kameraden erst um 06:30 Uhr nach elf Stunden Dienst der Einsatz beendet.

 

Sattelschlepperbergung in Gosau

Kaum waren die Straßen mit wenigen Zentimetern Neuschnee bedeckt, wurde dies einigen Fahrzeuglenkern gleich zum Verhängnis. So auch auf der B 166 im Gemeindegebiet Gosau, wo zur Bergung eines Schwerfahrzeuges am 13. März 2003 kurz nach 18.00 Uhr die Feuerwehren Gosau und Bad Goisern alarmiert wurden. Auf der mit Schnee bedeckten Fahrbahn geriet der Lenker eines Sattelzuges zwischen Gosaumühle und Gosau ins Rutschen und kam fahruntüchtig auf der Fahrbahn zum Stehen.

Dabei geriet das Zugfahrzeug von der Fahrbahn ab und stand quer zum Auflieger. Die Aufgabe der beiden Feuerwehren war es nun, die Einsatzstelle auszuleuchten und die Bergung des LKW mit zwei Seilwinden (RLF-A Gosau und Last Goisern) vorzunehmen. Rund eine halbe Stunde nach der Alarmierung war die Bergung beendet. Bis dahin war es zu umfangreichen Stauungen gekommen.

 

Kaminbrand

Am 16. März um 21.00 Uhr wurde die FF Bad Goisern zu einem Kaminfeuer gerufen. Da gerade einige Kameraden einen Volkstanzkurs in der Zeugstätte veranstalten, konnte SLF Bad Goisern bereits nach einer Minute ausrücken. Es folgten Drehleiter, ELF und RLF Bad Goisern. Am Einsatzort flogen Glutteilchen aus dem Rauchfang. Mit Hilfe der Drehleiter wurden mit langen Stangen ein großer Glutstock behutsam entfernt, das Entlüftungsgerät machte das Wohnhaus rauchfrei. SLF Bad Goisern stellte den Brandschutz sicher. Ein Rauchfangkehrer reinigte anschließend den Kamin.

Bei der genauen Kontrolle des Rauchfangs stellt sich heraus, dass im mehrfach umgebauten Haus ein Loch im Rauchfang bestand und dadurch offensichtlich seit längerem ein Glimmbrand in der umgebenden Holzkonstruktion vorhanden war. Mit Hilfe der Feuerwehraxt und einer Kettensäge wurde die Wand geöffnet um die Löscharbeiten vorzunehmen. Die FF Bad Goisern stand mit 25 Mann bis 00.30 Uhr im Einsatz, die FF Lasern war mit sechs Mann in Bereitschaft.
 

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